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	<title>Stadt Treuenbrietzen &#8211; Fläming 365</title>
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	<description>Die Bürgerzeitung - Von uns &#38; für uns!</description>
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	<title>Stadt Treuenbrietzen &#8211; Fläming 365</title>
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		<title>Treuenbrietzen: &#8222;Ich würde am liebsten heute anfangen und gestern fertig sein.&#8220; – Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch im Gespräch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fläming 365]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 21:33:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jugend]]></category>
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		<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam-Mittelmark]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadt Treuenbrietzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Treuenbrietzen. Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch aus Treuenbrietzen spricht im Interview mit Jonathan Summer über moderne Kirchenarbeit und ihr Projekt der Jugendscheune. Die 44-jährige kam im Juli 2025 nach Treuenbrietzen. Sie lebt in einer Patchworkfamilie mit fünf Kindern und einem Hund. Ihr Lebensmotto „Einfach machen“ spiegelt sich in ihrer Arbeit als Pfarrerin wieder, egal ob im Gottesdienst [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/treuenbrietzen/">Treuenbrietzen</a>.</strong> Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch aus Treuenbrietzen spricht im Interview mit Jonathan Summer über moderne Kirchenarbeit und ihr Projekt der Jugendscheune. Die 44-jährige kam im Juli 2025 nach Treuenbrietzen. Sie lebt in einer Patchworkfamilie mit fünf Kindern und einem Hund. Ihr Lebensmotto <em>„Einfach machen“</em> spiegelt sich in ihrer Arbeit als Pfarrerin wieder, egal ob im Gottesdienst oder beim Projekt <em>„Jugendscheune für Treuenbrietzen“</em>.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-94747"></span></p>
<p><strong> </strong><br />
<strong>Jonathan Summer: Frau Lippmann-Marsch, Sie fallen durch kreative Gottesdienste sowie moderne Kirchen- und Missionsarbeit auf und machen Religion damit wieder attraktiver. Hat Ihre Vorgängergeneration von Pfarrern den Anschluss an das 21. Jahrhundert versäumt?</strong></p>
<p><strong> Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Ich glaube, wir haben manchmal den Fehler gemacht zu denken, dass Menschen Kirche brauchen. Die Wahrheit ist: Menschen brauchen Hoffnung, Gemeinschaft, Sinn, Vergebung, Liebe. Die Frage ist nur, ob sie dafür noch zu uns kommen.</p>
<p>Ich glaube nicht, dass meine Vorgänger den Anschluss ans 21. Jahrhundert versäumt haben. Sie haben unter ganz anderen Bedingungen Kirche gestaltet. Aber wir leben heute in einer Zeit, in der niemand mehr sonntagmorgens automatisch in die Kirche geht, nur weil man das eben so macht. Das ist vorbei. Und darüber können wir jammern oder wir können uns bewegen.</p>
<p>Ich habe mich für Letzteres entschieden. Deshalb gibt es bei uns Pop-up-Trauungen mitten auf dem Stadtfest, Taufen in der Nieplitz, Motorradgottesdienste, Kneipengottesdienste oder einen Techno-Gottesdienst. Nicht, weil Kirche verzweifelt modern wirken muss, sondern weil ich überzeugt bin, dass die Botschaft von Jesus nicht hinter Kirchenmauern eingesperrt werden darf.</p>
<p>Ehrlich gesagt glaube ich, dass wir als Kirche viel zu lange darauf gewartet haben, dass die Menschen zu uns kommen. Jesus hat fast nie gewartet. Er ist zu den Menschen gegangen. Genau das sollten wir auch tun.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Man kennt Sie auch durch akzentuierte Reden und eine klare Haltung gegen Rechts. Kann Kirche sich eine politische Meinung heutzutage leisten?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Kirche hat gar nicht den Luxus, unpolitisch zu sein. Jesus war es auch nicht. Er hat sich mit den Mächtigen angelegt, Menschen aus ihrer Ausgrenzung geholt und denen widersprochen, die andere klein gemacht haben. Wer die Bibel liest und daraus ableitet, Kirche müsse zu all dem schweigen, liest eine andere Bibel als ich.</p>
<p>Ich mache keine Parteipolitik. Das interessiert mich ehrlich gesagt auch überhaupt nicht. Aber wenn Menschen wegen ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihrer Religion oder ihrer sexuellen Identität abgewertet werden, dann werde ich nicht neutral. Neutralität ist in solchen Momenten keine Tugend, sondern Bequemlichkeit.</p>
<p>Ich habe kein Problem damit, wenn Menschen unterschiedlich wählen oder unterschiedliche politische Überzeugungen haben. Demokratie lebt davon. Aber Rechtsextremismus ist für mich keine Meinung, sondern ein Angriff auf das, wofür das Christentum seit über zweitausend Jahren steht: Jeder Mensch ist Ebenbild Gottes. Punkt.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Sie machen ihre kirchliche und ehrenamtliche Arbeit über soziale Medien öffentlich. Kürzlich haben Sie sich auch einmal ungeschminkt gezeigt. Wie kommt Ihre Öffentlichkeitsarbeit bei den Gemeindemitgliedern an?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Ich bin morgens keine Disney-Prinzessin. Also tue ich auch nicht so.</p>
<p>Ich finde diese Hochglanzwelt wahnsinnig anstrengend. Überall Filter, perfekte Gesichter und das Gefühl, immer irgendetwas darstellen zu müssen. Darauf habe ich keine Lust. Wer mir auf Instagram folgt, bekommt Simone. Mal gestylt, mal mit Augenringen, mal lachend, mal heulend. So ist Leben.</p>
<p>Und ich glaube, genau das wünschen sich Menschen inzwischen auch von Kirche. Keine Fassade, sondern reale Menschen.</p>
<p>Natürlich finden das nicht alle gut. Das müssen sie auch nicht. Aber wenn Menschen sich mehr daran stören, dass eine Pfarrerin ungeschminkt ist, als daran, dass Jugendliche keinen Ort haben oder Menschen ausgegrenzt werden, dann verrutscht aus meiner Sicht gerade etwas.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Motoradgottesdienst, Push-up-Trauung oder Techno-Musik in der Kirche. Welche sind Ihre erfolgreichsten Angebote an die Stadtgesellschaft von Treuenbrietzen?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Ich messe Erfolg nicht an Besuchendenzahlen. Ich messe ihn an den Menschen, die sagen: &#8222;Eigentlich hätte ich nie gedacht, dass ich mal wieder eine Kirche betrete.&#8220; Oder: &#8222;Ich dachte immer, Kirche ist nichts für mich.&#8220;</p>
<p>Natürlich waren der Motorradgottesdienst, die Pop-up-Trauungen mitten auf dem Sabinchenfest oder der Techno-Gottesdienst echte Publikumsmagnete. Aber darum geht es mir gar nicht. Ich könnte die Kirche auch mit Freibier voll bekommen.</p>
<p>Mich interessiert etwas anderes. Ob Menschen merken, dass Kirche mehr ist als ein Gebäude mit festen Öffnungszeiten. Dass Gott nicht erst hinter der Kirchentür anfängt.</p>
<p>Wenn ein Biker plötzlich mit Tränen in den Augen vor mir steht. Wenn sich ein Paar spontan trauen lässt, obwohl es mit Kirche eigentlich abgeschlossen hatte. Oder wenn nach einem Techno-Gottesdienst jemand sagt: &#8222;Ich hätte nie gedacht, dass ich mich hier mal zu Hause fühle.&#8220; Dann weiß ich, warum wir das machen.</p>
<p>Ich glaube, Kirche muss endlich aufhören, Menschen zu fragen: &#8222;Warum kommt ihr nicht zu uns?&#8220; Viel spannender ist doch die Frage: &#8222;Warum sind wir nicht längst da, wo die Menschen sind?&#8220;</p>
<figure id="attachment_94749" aria-describedby="caption-attachment-94749" style="width: 1500px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Scheune-Treuenbrietzen.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-94749 size-full" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Scheune-Treuenbrietzen.jpg" alt="Jugendliche, S. Lippmann-Marsch, Scheune, Treuenbrietzen" width="1500" height="1125" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Scheune-Treuenbrietzen.jpg 1500w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Scheune-Treuenbrietzen-300x225.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Scheune-Treuenbrietzen-1024x768.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Scheune-Treuenbrietzen-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption id="caption-attachment-94749" class="wp-caption-text">Jugendliche stehe vor der Scheune, die in Zukunft ihr Jugendklub werden soll. © S. Lippmann-Marsch</figcaption></figure>
<p><strong>Jonathan Summer: Sie sind maßgebliche Treiberin der Idee, die Scheune hinter dem Kirchenbüro in der Großstraße in Treuenbrietzen auszubauen und für Jugendliche nutzbar zu machen. Was ist Ihre Vision dabei ,und wie nehmen Sie die aktuelle Jugendarbeit der Stadt wahr?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Meine Vision ist eigentlich ganz einfach: Ich möchte, dass Jugendliche in Treuenbrietzen irgendwann ganz selbstverständlich sagen: &#8222;Ich geh noch kurz rüber in die Scheune.&#8220; So, wie andere sagen: &#8222;Ich geh zum Sport&#8220; oder &#8222;Ich treff mich mit Freunden.&#8220; Ich wünsche mir einen Ort, an dem niemand etwas kaufen muss, um bleiben zu dürfen. Einen Ort mit Sofas, Musik, Werkzeug, WLAN, Ideen und Menschen, die Zeit haben. Einen Ort, an dem man einfach sein darf. Und wenn dabei ganz nebenbei ein Fahrrad repariert, ein Podcast aufgenommen oder für Mathe gelernt wird, dann ist das doch großartig.</p>
<p>Ich finde, in Treuenbrietzen passiert in der Jugendarbeit schon einiges, und ich habe großen Respekt vor den Menschen, die sich dafür engagieren. Aber ich glaube auch, dass wir uns ehrlich machen müssen. Es reicht noch nicht. Wenn wir wollen, dass junge Menschen hier bleiben, dann müssen wir ihnen auch etwas zutrauen und etwas bieten.</p>
<p>Die Scheune soll deshalb kein kirchlicher Jugendclub werden. Sie soll ein Ort für Treuenbrietzen werden. Für Jugendliche, die Kirche toll finden. Für Jugendliche, die Kirche völlig egal finden. Für Jugendliche, die gerade niemanden haben, der ihnen zuhört. Und für die, die einfach nur einen Platz suchen, an dem sie willkommen sind.</p>
<p>Wenn wir heute nicht in junge Menschen investieren, brauchen wir uns morgen nicht wundern, wenn sie ihre Zukunft woanders suchen. Ich glaube, das Teuerste an dieser Scheune wäre nicht ihr Umbau. Das Teuerste wäre, sie leer stehen zu lassen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Wie hat die Einbeziehung der Jugendlichen stattgefunden?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Wir haben die Jugendlichen nicht eingeladen, damit wir am Ende sagen können: &#8222;Danke für eure Ideen.&#8220; Wir haben sie eingeladen, weil es ihr Ort werden soll. Also haben wir sie gefragt: Was braucht ihr eigentlich? Und dann haben wir zugehört.</p>
<p>Die Antworten waren erstaunlich bodenständig. Niemand wollte eine Playstation für 5.000 Euro. Sie wollten Sofas. Musik. WLAN. Einen Platz zum Schrauben. Einen Ort, an dem sie einfach sein können, ohne ständig weggeschickt zu werden.</p>
<p>Und dann haben wir gemerkt: Bis die Verwaltung und der Bau ihren Teil erledigt hat, vergehen Monate. Vielleicht Jahre. Aber Jugendliche können ihre Jugend nicht auf Pause drücken. Deshalb warten wir nicht. Von den ersten Spenden bauen wir jetzt als Übergangslösung eine Terrasse mit Theke und Outdoorküche und renovieren die Sakristei der Kirche. Die Jugendlichen sollen jetzt einen Ort haben und nicht erst irgendwann, wenn alle Aktenordner geschlossen sind.</p>
<p>Ich glaube, genau das ist der Unterschied. Wir planen nicht für Jugendliche. Wir bauen mit ihnen. Und wenn sie später sagen: &#8222;Das da? Das haben wir selbst gemacht.&#8220; , dann ist das viel mehr wert als jedes professionelle Konzept.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Wie soll der Ausbau finanziert werden?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Ehrlich gesagt weiß ich heute noch nicht, wo am Ende jeder Euro herkommen wird. Und das ist manchmal ganz schön beängstigend. Aber ich weiß, warum wir das machen. Und das ist größer als die Angst.</p>
<p>Natürlich hoffen wir auf Fördermittel. Dafür kämpfen wir gerade. Aber selbst wenn wir die bekommen, bleibt ein hoher Eigenanteil. Also sitzen wir nicht da und warten, sondern wir klopfen an Türen. Wir schreiben Unternehmen an, sprechen Stiftungen an, haben ein Crowdfunding gestartet und erzählen überall von dieser Scheune.</p>
<p>Und wissen Sie, was ich dabei gerade erlebe? Dass Menschen etwas bewegen wollen. Da überweist jemand zehn Euro und schreibt: &#8222;Mehr geht gerade nicht.&#8220; Ein anderer spendet hundert oder fünfhundert Euro. Unternehmen melden sich. Menschen teilen unseren Aufruf. Da entsteht gerade etwas, das viel größer ist als eine Spendensumme.</p>
<p>Ich wünsche mir, dass irgendwann niemand mehr sagt: &#8222;Das ist die Scheune der Kirche.&#8220; Ich wünsche mir, dass die Leute sagen: &#8222;Das ist unsere Scheune. Die haben wir zusammen möglich gemacht.&#8220; Denn genau so stelle ich mir Gemeinschaft vor. Nicht darauf zu warten, dass irgendjemand etwas für uns tut, sondern selbst anzufangen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Wie sehen die Scheune und der Kirchhof in fünf Jahren aus? Wie können sich unsere Leser die ausgebaute Scheune vorstellen?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Ich hoffe, dass man in fünf Jahren durch den Gemeindegarten läuft und gar nicht mehr weiß, wo man zuerst hingucken soll. Da sitzt eine Gruppe auf der Terrasse und diskutiert darüber, wer den schlechtesten Musikgeschmack hat. Zwei schrauben seit einer halben Stunde an demselben Moped und behaupten immer noch, sie hätten Ahnung davon. Aus der Outdoorküche riecht es nach frisch gebratenen Burgern während drinnen jemand konzentriert an einem Podcast schneidet, versucht nebenan eine Schülerin verzweifelt, endlich Mathe zu verstehen.</p>
<p>Ich wünsche mir, dass dieser Ort voller Geschichten ist. Dass Jugendliche irgendwann sagen: &#8222;Weißt du noch, damals an der Scheune …?&#8220; Dass dort Freundschaften entstehen, vielleicht die erste große Liebe beginnt, jemand den Mut fasst, über seine Sorgen zu reden oder zum ersten Mal merkt, dass er richtig gut mit Holz arbeiten kann. Solche Dinge plant man nicht. Dafür braucht man einfach einen Ort.</p>
<p>Und ich wünsche mir, dass Erwachsene ganz selbstverständlich dazugehören. Dass der ehemalige Kfz-Mechaniker sein Wissen weitergibt, die Kosmetikerin einen Workshop anbietet, die Rentnerin den Jugendlichen zeigt, wie man Marmelade einkocht, und am Ende alle voneinander etwas gelernt haben. Genau so funktioniert Gemeinschaft.</p>
<p>Ich hoffe einfach, dass die Scheune irgendwann kein Projekt mehr ist. Sondern ein Stück Treuenbrietzen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Die Stadtverordneten haben kürzlich den Weg für eine Kooperation zwischen städtischer Jugendarbeit und evangelischer Kirche freigemacht. Wie stellen Sie sich die Zusammenarbeit vor?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Ich finde, wir verschwenden viel zu viel Energie damit, darüber nachzudenken, wem ein Jugendlicher gerade &#8222;gehört&#8220;. Der Stadt? Der Kirche? Der Schulsozialarbeit? Ehrlich gesagt ist mir das völlig egal. Hauptsache, er oder sie hat jemanden, der zuhört, einen Ort zum Ankommen und Erwachsene, die sich kümmern.</p>
<p>Ich wünsche mir, dass wir nicht nebeneinander arbeiten, sondern miteinander. Jeder bringt das ein, was er gut kann. Die Stadt ihre Erfahrung in der Jugendarbeit, wir unsere Räume, unser Netzwerk und vielleicht manchmal auch den etwas verrückten Mut, Dinge einfach auszuprobieren.</p>
<p>Ich glaube überhaupt nicht an Konkurrenz. Jugendliche interessieren sich nämlich herzlich wenig dafür, welches Logo auf der Eingangstür klebt. Sie wollen wissen: Bin ich hier willkommen? Werde ich ernst genommen? Gibt es hier Menschen, die Zeit für mich haben?</p>
<p>Wenn wir diese Fragen gemeinsam mit Ja beantworten können, dann ist es am Ende völlig nebensächlich, ob über der Tür &#8222;Stadt Treuenbrietzen&#8220; oder &#8222;Evangelische Kirche&#8220; steht. Dann haben wir unseren Job gemacht.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Es gibt Bedenkenträger, die der Kirche bei der Zusammenarbeit mit der Stadt zuviel Einfluss auf die Jugend unterstellen. Wie gehen Sie mit diesem Vorwurf um?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Ehrlich gesagt überrascht mich die Diskussion. Wir reden über einen Ort für Jugendliche. Über einen Ort, an dem sie Hausaufgaben machen, gemeinsam kochen, ein Fahrrad oder Moped reparieren oder einfach mal jemanden finden, der Zeit für sie hat. Und trotzdem beschäftigt manche zuerst die Frage, ob die Kirche zu viel Einfluss bekommen könnte.</p>
<p>Ja, die Scheune gehört der Kirche. Ja, dort hängt ein Kreuz. Das wird auch so bleiben. Gleichzeitig ist die Kooperation mit der Stadt genau deshalb so stark, weil jeder das einbringt, was er gut kann. Die Stadt verantwortet die inhaltliche Jugendarbeit. Wir stellen Räume, Netzwerke, Ehrenamtliche und unsere Haltung zur Verfügung.</p>
<p>Ich bin selbst Mutter. Und wenn ich sehe, womit junge Menschen heute täglich konfrontiert werden, dann finde ich Werte wie Nächstenliebe, Mitgefühl, Ehrlichkeit und Verantwortung ehrlich gesagt ziemlich zeitgemäß.</p>
<p>Mir geht es nicht darum, Jugendliche in eine Richtung zu lenken. Im Gegenteil. Ich wünsche mir junge Menschen, die Fragen stellen, widersprechen und sich ihre eigene Meinung bilden. Wenn am Ende jemand sagt, mit Kirche kann ich nichts anfangen, dann ist das völlig in Ordnung. Ich wünsche mir nur, dass er das sagt, nachdem er uns erlebt hat, und nicht, weil er nur die Vorurteile über uns kennt.</p>
<p>Und wenn Jugendliche nach einem Nachmittag in der Scheune nach Hause gehen, weil sie ihr Fahrrad wieder reparieren können, ihre Matheaufgaben geschafft haben, satt geworden sind, einen Menschen gefunden haben, der ihnen zuhört, und vielleicht ganz nebenbei gelernt haben, andere mit Respekt zu behandeln, dann kann ich mit dem Vorwurf, die Kirche hätte zu viel Einfluss, wirklich gut leben.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Am Ende haben 17 Stadtverordnete dafür gestimmt, einer hat sich enthalten. Gehen Sie auf den einen Mandatsträger zu und werden versuchen seine Vorbehalte auszuräumen?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Nein. Demokratie bedeutet für mich nicht, dass am Ende alle derselben Meinung sein müssen. Sie bedeutet, dass unterschiedliche Meinungen ihren Platz haben und Entscheidungen getroffen werden. Genau das ist passiert.</p>
<p>Ich muss auch gar nicht jeden überzeugen. Das war nie mein Anspruch. Ich investiere meine Zeit ehrlich gesagt lieber in Jugendliche als in Überzeugungsarbeit bei Erwachsenen.</p>
<p>Und am Ende bin ich ziemlich entspannt. Wenn die Scheune das hält, was wir uns von ihr versprechen, dann wird sie ihre besten Argumente ganz von allein liefern.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Was gefällt Ihnen an Treuenbrietzen und natürlich an der Marienkirche am Besten?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Treuenbrietzen ist schon besonders. Ich glaube, die halbe Stadt wusste, wer ich bin, bevor ich überhaupt hier gewohnt habe. Kleinstadt ist schon was Herrliches. Man kann hier eigentlich höchstens seinen Haustürschlüssel verlieren. Ansonsten spricht sich alles erstaunlich schnell rum.</p>
<p>Ich bin mit ziemlich vielen Ideen, einer ordentlichen Portion Leidenschaft und leider auch reichlich Ungeduld hier aufgeschlagen. Ich glaube, die Gemeinde hat es mit mir manchmal nicht ganz einfach. Wenn ich von etwas überzeugt bin, würde ich am liebsten heute anfangen und gestern fertig sein. Das kollidiert gelegentlich mit der Realität. Aber erstaunlich oft finde ich Menschen, die sagen: &#8222;Na gut&#8230; dann machen wir eben.&#8220;</p>
<p>Und genau das mag ich an Treuenbrietzen. Nach außen wirkt die Stadt manchmal ein bisschen rau. Aber wenn man einmal dazugehört, stehen plötzlich Menschen mit Kuchen, Werkzeug oder Marmelade vor der Tür. Da wird nicht lange geredet, da wird einfach gemacht.</p>
<p>Und die Marienkirche passt irgendwie genau dazu. Die Marienkirche steht da, als würde sie jeden begrüßen, der nach Treuenbrietzen kommt. Ich wünsche mir, dass sie genau das auch ausstrahlt. Keine Schwelle, vor der man stehen bleibt, sondern eine offene Einladung.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Was wünschen Sie sich von der Stadtgesellschaft?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Ich wünsche mir, dass wir wieder öfter die Hand ausstrecken als den Zeigefinger. Dass wir nicht sofort wissen, was der andere falsch macht, sondern neugierig bleiben. Unsere Welt wird gerade ziemlich laut. Vielleicht brauchen wir deshalb nicht noch mehr Menschen, die schreien, sondern mehr Menschen, die zuhören.</p>
<p>Und wenn wir dabei merken, dass wir alle ein bisschen komisch sind, dann ist das vielleicht gar kein Problem. Solange wir trotzdem gemeinsam an einem Tisch Platz finden.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Vielen Dank für die Antworten.</strong></p>
<p><em>(Artikelfoto: Pfarrerin Lippmann-Marsch aus Treuenbrietzen © S. Lippmann-Marsch)</em></p>
<p>Views: 206</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>SVV Treuenbrietzen: Nicht ohne verlässliche Zusammenarbeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fläming 365]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 21:10:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Verwaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[CDU Treuenbrietzen]]></category>
		<category><![CDATA[SVV Treuenbrietzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Stadt Treuenbrietzen. Am 6. Juli trafen sich die Treuenbrietzener Stadtverordneten zu ihrer letzten Sitzung in der ersten Hälfte des Jahres 2026. Gut zwei Monate haben die ehrenamtlichen Mandatsträger von BIV (Bürgerinteressenvertretung Stadt und Dörfer), CDU, BSD (Bündnis Stadt und Dörfer), AfD, Grünen, Freie Wählern und SPD nun die sogenannte Sommerpause. Erst am 21. September kommen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/">Stadt Treuenbrietzen</a>.</strong> Am 6. Juli trafen sich die <a href="https://flaeming365.de/tag/svv-treuenbrietzen/">Treuenbrietzener Stadtverordneten</a> zu ihrer letzten Sitzung in der ersten Hälfte des Jahres 2026. Gut zwei Monate haben die ehrenamtlichen Mandatsträger von <a href="https://flaeming365.de/tag/biv-treuenbrietzen/">BIV (Bürgerinteressenvertretung Stadt und Dörfer)</a>, <a href="https://flaeming365.de/tag/cdu-treuenbrietzen/">CDU</a>, <a href="https://flaeming365.de/tag/bsd-treuenbrietzen/">BSD (Bündnis Stadt und Dörfer)</a>, AfD, <a href="https://flaeming365.de/tag/buendnis90-die-gruenen-truenbrietzen/">Grünen</a>, <a href="https://flaeming365.de/tag/bvb-freie-waehler/">Freie Wählern</a> und SPD nun die sogenannte Sommerpause. Erst am 21. September kommen die Stadtverordneten wieder zusammen, um über die Vorhaben und Herausforderungen der Stadt Treuenbrietzen und ihrer neun Ortsteile zu debattieren und zu entscheiden.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-94751"></span></p>
<p>Dies ist aktuell kein leichtes Unterfangen, da die Kämmerin seit 29. Juni eine Haushaltssperre erlassen hat und die Mehrheitsfindung im Stadtparlament seit der Kommunalwahl ohnehin schwierig scheint. Die Haushaltssperre wird mit <em>&#8222;ungeplanten Mehraufwendunge</em>n&#8220; in Folge von Brandereignissen und der <em>&#8222;angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage im Land Brandenburg&#8220;</em> begründet.</p>
<p>Die Mehrheitsfindung gestaltete sich bereits kurz nach der Kommunalwahl schwierig, weil es für eine Mehrheit immer Vertreter von mindestens drei Fraktionen braucht. <em>BIV</em>, <em>CDU</em> und <em>BSD/Müller</em> haben je vier Sitze und bräuchten für eine Mehrheit mindestens eine der jeweils anderen Fraktionen sowie eine der kleinen Fraktionen <em>Grüne/Schierwald</em> (drei Sitze) oder <em>AfD</em> (zwei Sitze). In der Praxis heißt das wechselnde Mehrheiten, die kaum eine Entscheidung planbar machen, auch weil man als Beobachter oft den Eindruck hat, dass einige der Politiker nur wenig berechenbar und dafür wankelmütig erscheinen.</p>
<p>Dies macht es vor allem für einen nicht leicht: Treuenbrietzens Bürgermeister Robert-Walter Wildgrube hat zwar auch in dieser letzten Sitzung vor der Sommerpause die entscheidenden Anträge im Interesse der Stadt und Allgemeinheit durchbekommen, aber die Wege dahin waren steinig und schwer. Ganz nebenbei hält ein Feuerteufel die Stadt in Aufregung und das <em>&#8222;Geschäft der laufenden Verwaltung&#8220;</em> muss auch organisiert und angeleitet werden.</p>
<p>Allen Fraktionen würde es gut zu Gesicht stehen, wenn sie die Sommerpause nutzen, um über ihre Rolle in der Stadt nachzudenken. Will man sich gegenseitig blockieren und die Stadt lähmen, anstatt gemeinsam mit der Verwaltung das Beste für die Stadt rauszuholen? Ist man für Individualinteressen gewählt worden oder für alle Teile der Einwohnerschaft? Fakt ist, die Treuenbrietzener Stadtverordnetenversammlung ist kein Ort, um Bundestag zu spielen. Sie ist außerdem zu schade, um hochideologische Kämpfe auszufechten. Auch wird in Treuenbrietzen nicht über Landesrecht entschieden. Und bei einigen Fraktionen hat man den Eindruck, sie befinden sich noch im Winterschlaf.</p>
<p>Die Sommerpause wäre die Gelegenheit aufzuwachen, um sich zusammenzuraufen und sich aufeinander zuzubewegen. Kommunalwahlen sind Personenwahlen. Das Wahlvolk wählt diejenigen, die aus ihrer sich das Beste für die Stadt und ihre Dörfer rausholen. Auf diesen Konsens sollten sich die Stadtverordneten wieder mehr konzentrieren. Ohne verlässliche Zusammenarbeit wird das nicht gehen.</p>
<p><em>(Jonathan Summer | Artikelfoto: Rathaus Treuenbrietzen)</em></p>
<p>Views: 139</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Stadt Treuenbrietzen/Marzahna: Christiane Maares – Aus Überzeugung für die Dörfer und den Ländlichen Raum</title>
		<link>https://flaeming365.de/2026/07/28/stadt-treuenbrietzen-marzahna-christiane-maares-aus-ueberzeugung-fuer-die-doerfer-und-den-laendlichen-raum/</link>
					<comments>https://flaeming365.de/2026/07/28/stadt-treuenbrietzen-marzahna-christiane-maares-aus-ueberzeugung-fuer-die-doerfer-und-den-laendlichen-raum/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fläming 365]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 11:51:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lühsdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Marzahna]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam-Mittelmark]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Treuenbrietzen]]></category>
		<category><![CDATA[BIV Treuenbrietzen]]></category>
		<category><![CDATA[Bockwindmühle Marzahna]]></category>
		<category><![CDATA[Dörfernetzwerk]]></category>
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		<category><![CDATA[SVV Treuenbrietzen]]></category>
		<category><![CDATA[Tag der Dörfer]]></category>
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					<description><![CDATA[Stadt Treuenbrietzen/Marzahna. Leidenschaftlich aktiv für die Dörfer: So könnte man Christiane Maares Engagement für den Ländliche Raum auf den Punkt bringen. Die 69-jährige gelernte Kostümbildnerin ist seit Februar 2026 Mitglied im Ortsbeirat Marzahna. Als parteilose trat sie mit fünf anderen Aktiven für die Bürgerinteressenvertretung Stadt und Dörfer (BIV) zur Kommunalwahl 2024 an. Die BIV erhielt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/">Stadt Treuenbrietzen</a>/<a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/marzahna/">Marzahna</a>.</strong> Leidenschaftlich aktiv für die Dörfer: So könnte man Christiane Maares Engagement für den Ländliche Raum auf den Punkt bringen. Die 69-jährige gelernte Kostümbildnerin ist seit Februar 2026 Mitglied im <a href="https://flaeming365.de/tag/ortsbeirat-marzahna/"><em>Ortsbeirat Marzahna</em></a>. Als parteilose trat sie mit fünf anderen Aktiven für die <a href="https://flaeming365.de/tag/biv-treuenbrietzen/"><em>Bürgerinteressenvertretung Stadt und Dörfer (BIV)</em></a> zur Kommunalwahl 2024 an. Die <em>BIV</em> erhielt 100 Prozent der gültigen Stimmen. Mit der rüstigen und jung gebliebenen Christiane Maares sprach Jonathan Summer über Kommunalpolitik und den Treuenbrietzener Ortsteil Marzahna.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-94721"></span></p>
<p><strong>Jonathan Summer: Frau Maares, Sie sind das neue Mitglied im Ortsbeirat Marzahna. Wie kam es dazu?</strong></p>
<p><strong>Christiane Maares:</strong> Der neue Ortsbeirat in Marzahna ist 2024 auf einer BIV-Liste angetreten, die ich als Mitglied der BIV gegründet habe. Wir stellten sechs Menschen aus Marzahna auf, um für den Fall eines Ausfalls eines gewählten Mitglieds des Ortsbeirats Nachrücker zu haben. Ins Amt gewählt wurden Sebastian Scharnagel, Mandy Griess und Anne Böhm, ich landete auf dem sicheren letzten Platz. Als Mandy Griess aus persönlichen Gründen im Februar dieses Jahres nach langer Überlegung ausschied, war Platz fünf weggezogen, Platz vier verzichtete und so war ich auf einmal auf Platz drei, also im Ortsbeirat.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Ein unbeschriebenes Blatt sind Sie in Sachen Kommunalpolitik nicht. Sie haben schon reichlich kommunale Erfahrung. Wo engagieren Sie sich kommunalpolitisch?</strong></p>
<p><strong>Christiane Maares:</strong> Ich bin Mitglied im Sprecherrat des <a href="https://flaeming365.de/tag/doerfernetzwerk/">Dörfernetzwerkes Hoher Fläming</a> und Mitglied in der BIV.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Als Unterstützerin der Dorfbewegung Brandenburg haben Sie einen Blick über den Tellerrand hinaus. Was macht Ihre Arbeit dort so wichtig und interessant?</strong></p>
<p><strong>Christiane Maares:</strong> Als Mitglied der Dorfbewegung Brandenburg/Netzwerk lebendige Dörfer e.V treffe ich regelmässig Leute aus anderen Dörfernetzwerken Brandenburgs, entweder auf Veranstaltungen wie dem <a href="https://flaeming365.de/tag/tag-der-doerfer/">“Tag der Dörfer”</a> oder dem “Parlament der Dörfer”, sowie online in diversen Arbeitsgruppen. Ich bin zum Beispiel in der AG Mobilität und der AG Demokratie.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Was genau ist die Dorfbewegung überhaupt?</strong></p>
<p><strong>Christiane Maares:</strong> Die Dorfbewegung unterstützt seit 2015 Menschen in den Dörfern bei der Gestaltung ihres Lebensumfeldes. Wir fördern den Dialog zwischen Dorfakteuren, Politik und Fachöffentlichkeit. Wir bieten Wissensformate an, die zur Dorfentwicklung nützlich sind. Und wir tragen die Interessen der Dörfer in die Politik.</p>
<p>Die Dorfbewegung hat zum Beispiel erwirkt, daß Dörfern ein Ortsteilbudget zugesprochen wurde, wir haben die Änderung der Kommunalverfassung und die Umsetzung des Solar-Euros mit ermöglicht.</p>
<p>In der Dorfbewegung engagieren sich Menschen, die Zustände ändern wollen für die Leute auf dem Land, das kann Mobilität betreffen, Gesundheit, Gemeinsame Orte, Zukunft für die Jugend auf dem Land. Dorfbewegungen gibt es in ganz Europa, in Deutschland sind wir bisher die einzige.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Sie sind für die Bürgerinteressenvertretung Stadt und Dörfer (BIV) gewählt worden, die mit 100 Prozent in Marzahna gewählt wurde. Wie sind Sie zur BIV gekommen?</strong></p>
<p><strong>Christiane Maares:</strong> Theo Herbert, Ortsvorsteher von <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/luehsdorf/">Lühsdorf</a> und auch im Sprecherrat Dörfernetzwerk Hoher Fläming, hatte mich eingeladen – und ich durfte mitmachen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Die BIV ist bei den Kommunalwahlen 2024 stärkste Kraft in Treuenbrietzen geworden. Wie schätzen Sie das starke Wahlergebnis der BIV ein?</strong></p>
<p><strong>Christiane Maares:</strong> Die BIV ist die Bürgerinteressenvereinigung der Menschen aus den Ortsteilen Treuenbrietzens, es gibt sie schon seit 2003. Die BIV, das sind Menschen aus den Dörfern, die sich für die Menschen in den Dörfern politisch engagieren.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Was sind die größten Herausforderungen für Marzahna bis zum Ende der laufenden Wahlperiode?</strong></p>
<p><strong>Christiane Maares:</strong> Wir haben wenig eigenes Geld, es gibt immer wieder neue Baustellen, unser <a href="https://flaeming365.de/tag/dorfgemeinschaftshaus-marzahna/">Dorfgemeinschaftshaus</a> fällt mir da ein, wir müssen halt sehen, wie wir alles am Laufen halten.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Haben Sie ein Lieblingsprojekt oder ein Vorhaben in Marzahna, dass Sie besonders voranbringen wollen?</strong></p>
<p><strong>Christiane Maares:</strong> Ich finde, wir haben eine gute Dorfgemeinschaft, feiern viele Feste gemeinsam, das ist Aufgabe genug. Den Status quo erhalten und wo es geht, Zustände verbessern. Die <a href="https://flaeming365.de/tag/bockwindmuehle-marzahna/">Mühle in Marzahna</a> ist so ein großes Projekt, darum kümmert sich der Mühlenverein, der demnächst startet.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Nach dieser Wahlperiode haben Sie auch als kommunale Mandatsträgerin Erfahrung gesammelt. Könnten Sie sich vorstellen, für die Stadtverordnetenversammlung zu kandidieren?</strong></p>
<p><strong>Christiane Maares:</strong> Die BIV hat viele sehr engagierte und auch junge Mitglieder, ich denke, die Jugend sollte das übernehmen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Marzahna hängt als Ortsteil von Treuenbrietzen immer auch von der Stadt und der <a href="https://flaeming365.de/tag/svv-treuenbrietzen/">Stadtverordnetenversammlung (SVV)</a> ab. Was ist aktuell die größte Herausforderung von Treuenbrietzen und was wünschen Sie sich von der SVV?</strong></p>
<p><strong>Christiane Maares:</strong> Die finanzielle Lage der Kommunen ist sehr schwierig, wir bekommen vom Land nicht genug Geld, um alle anstehenden Aufgaben zeitnah anzugehen. In den Ortsteilen kommt entsprechend noch weniger an, wir haben das Ortsteilbudget und bekommen eine Umlage von den Erneuerbaren Energien, aber ohne Leader-Förderungen, die auch auf der Kippe stehen, wird es schwierig werden. Für Treuenbrietzen ist, glaube ich, eine der wichtigen Aufgaben die Sanierung der <a href="https://flaeming365.de/tag/gesamtschule-treuenbrietzen/">Oberschule</a>. Schön wäre auch, wenn Treuenbrietzen Zukunft gestalten könnte.</p>
<p>Von der SVV wünsche ich mir, daß die Vertreter der einzelnen Parteien gemeinsam im Interesse der Zukunft Treuenbrietzens handeln.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Der Bürgermeister von Treuenbrietzen, Robert Wildgrube, wurde auch von der BIV gestellt. Könnte man sagen, dass Sie einen direkten Draht ins Rathaus haben?</strong></p>
<p><strong>Christiane Maares:</strong> Ich kenne Robert Wildgrube natürlich, aber genauso kennen ihn viele Menschen aus den Dörfern. Er ist hier geboren und aufgewachsen und dementsprechend haben wir alle einen direkten Draht ins Rathaus.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Wenn Sie nicht ehrenamtlich Kommunalpolitik machen, was machen Sie dann in Ihrer Freizeit?</strong></p>
<p><strong>Christiane Maares:</strong> Ich lese viel und bilde mich weiter, ich bin gern im Garten und im Fläming unterwegs.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Vielen Dank für das Interview.</strong></p>
<figure id="attachment_94726" aria-describedby="caption-attachment-94726" style="width: 1388px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Kirche-in-Marzahna.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-94726" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Kirche-in-Marzahna.jpg" alt="Kirche Marzahna, Marzahna" width="1388" height="1500" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Kirche-in-Marzahna.jpg 1388w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Kirche-in-Marzahna-278x300.jpg 278w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Kirche-in-Marzahna-948x1024.jpg 948w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Kirche-in-Marzahna-768x830.jpg 768w" sizes="(max-width: 1388px) 100vw, 1388px" /></a><figcaption id="caption-attachment-94726" class="wp-caption-text">Die Kirche von Marzahna. Ein Lieblingsort von Christiane Maares.</figcaption></figure>
<p><em>(Jonathan Summer | Artikelfoto: Christiane Maares unterwegs im Fläming © privat)</em></p>
<p>Views: 134</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Treuenbrietzen macht Weg für Jugendarbeit mit der Kirche frei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fläming 365]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 08:53:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus politischen Gremien]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam-Mittelmark]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Weltanschauung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kirchengemeinde Zauche-Nieplitz]]></category>
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					<description><![CDATA[Treuenbrietzen. Am Montagabend haben die Stadtverordneten von Treuenbritzen mit großer Mehrheit den Weg für eine Kooperation der offenen Jugendarbeit der Stadt mit der evangelischen Kirche freigemacht. Im entsprechenden Beschluss wurde die Stadtverwaltung beauftragt, &#8222;einen Kooperationsvertrag mit der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Zauche-Nieplitz zur gemeinsamen Umsetzung eines Angebots der offenen Jugendarbeit im Stadtgebiet Treuenbrietzen auszuarbeiten und abzuschließen&#8220;. Der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/treuenbrietzen/">Treuenbrietzen</a>.</strong> Am Montagabend haben die <a href="https://flaeming365.de/tag/svv-treuenbrietzen/">Stadtverordneten von Treuenbritzen</a> mit großer Mehrheit den Weg für eine Kooperation der offenen Jugendarbeit der Stadt mit der evangelischen Kirche freigemacht. Im entsprechenden Beschluss wurde die Stadtverwaltung beauftragt, <em>&#8222;einen Kooperationsvertrag mit der <a href="https://flaeming365.de/tag/kirchengemeinde-zauche-nieplitz/">evangelischen Gesamtkirchengemeinde Zauche-Nieplitz</a> zur gemeinsamen Umsetzung eines Angebots der offenen Jugendarbeit im Stadtgebiet Treuenbrietzen auszuarbeiten und abzuschließen&#8220;</em>. Der parteilose Bürgermeister Robert-Walter Wildgrube sprach von einem <em>&#8222;Glücksgriff&#8220;</em>.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-94699"></span></p>
<p>Die Stadt Treuenbrietzen ist durch Vandalismus an Spielplätzen und in Bildungseinrichtungen geplagt. Einen Jugendklub gibt es nicht. Viele Jugendliche halten sich in ihrer Freizeit irgendwo im Stadtgebiet oder auf dem Sportplatz neben dem Freibad auf. Die Jugendarbeit außerhalb der Vereine findet vor allem über das <a href="https://flaeming365.de/tag/familienzentrum-treuenbrietzen/">Familienzentrum</a> und dessen pädagogisch wertvolle Angebote statt. Zudem geben Jugendsozialarbeiter auf den Straßen ihr Bestes, um Jugendliche nicht sich selbst zu überlassen. Aber einen geschützten Raum, wo die Jugendlichen mal nur unter sich sein können, gibt es bisher nicht.</p>
<p>Im Beschlusstext findet sich folgende Begründung der Verwaltung:</p>
<blockquote><p><em>&#8222;Aufgrund der Haushalts- und Liegenschaftssituation ist auch in den kommenden Jahren nicht davon auszugehen, dass städtische Räume für einen Jugendraum bereitgestellt werden können.</em><br />
<em>Gleichzeitig besteht ein erheblicher sozialräumlicher Bedarf an niedrigschwelligen Angeboten für Kinder und Jugendliche. Um deren persönliche, soziale und kulturelle Entwicklung zu fördern, ist ein verlässlicher Jugendraum als Anlaufstelle erforderlich.&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Die Situation ist also bestens bekannt und nun möchte der Rathauschef Abhilfe schaffen. &#8222;<em>Daher ist die Kooperation mit der Kirche eine Bereicherung für die Kinder- und Jugendarbeit&#8220;</em>, so der Bürgermeister.</p>
<p>Kernstück der Arbeit der Kirche soll der Ausbau der alten Scheune auf dem Grundstück des evangelischen Kirchenbüros in Treuenbrietzen in der Großstraße 48 sein. Der Ausbau kostet die Stadt keinen Cent. Aber die Jugendsozialarbeiter der Stadt dürfen dort ihre Angebote machen. Das ist neu, und es werden weitere Jugendliche erreicht. Zudem kann die Kirche keine dauerhaften Angebote vorhalten. Die Kooperation ist also ein Gewinn für alle.</p>
<p>Der zu erarbeitende Kooperationsvertrag soll dem nächsten <em>Ausschuss für Soziales, Ordnung und Sicherheit</em> noch einmal vorgelegt werden. Parallel dazu sollen Alternativen zur Übergangslösung auf städtischen Boden geprüft werden. Die Prüfung läuft bereits, so der Bürgermeister. Pfarrerin Simone Lippmann-Marsch, die den Ausbau der Scheune auf dem Grundstück in der Großstraße initiiert hat und maßgeblich vorantreibt, nahm bereits im Ausschuss Hinweise und Bedenken auf und meldete sich während der Einwohnerfragestunde zu Wort, um ihr Gesprächsangebot zu erneuern, falls es noch Fragen und Bedenken zum Projket gibt.</p>
<p>Treuenbrietzen hat mit der Entscheidung der Zusammenarbeit von städtischer und kirchlicher Jugendarbeit eine richtungsweisende Entscheidung im Interesse der Kinder und Jugendlichen getroffen. Jedes Angebot mehr weckt im Zweifelsfall das Interesse von Jugendlichen und hält sie davon ab, sich irgendwo im Stadtgebiet selbst überlassen zu sein.</p>
<p><em>(Jonathan Summer | Artikelfoto: Jugendliche auf dem Gelände der Kirche vor der Scheune, die als Jugendraum ausgebaut werden soll.)</em></p>
<p>Views: 99</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Hundesteuersatzung für Treuenbrietzen</title>
		<link>https://flaeming365.de/2026/07/25/neue-hundesteuersatzung-fuer-treuenbrietzen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[webfischerei]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2026 09:08:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus politischen Gremien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam-Mittelmark]]></category>
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		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[CDU Treuenbrietzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Stadt Treuenbrietzen. Auf der letzten Sitzung vor der Sommerpause haben die Stadtverordneten von Treuenbrietzen über eine neue Hundesteuersatzung entschieden. Die Anpassung der Satzung war notwenig geworden, weil der Landesgesetzgeber die Hundehalterverordnung änderte. Eine Veränderung bei den Steuersätzen, wie in einigen anderen Kommunen, gab es bei dieser Gelegenheit in Treuenbrietzen nicht. In Zukunft gibt es laut [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/"><strong>Stadt Treuenbrietzen.</strong></a> Auf der letzten Sitzung vor der Sommerpause haben die <a href="https://flaeming365.de/tag/svv-treuenbrietzen/">Stadtverordneten von Treuenbrietzen</a> über eine neue Hundesteuersatzung entschieden. Die Anpassung der Satzung war notwenig geworden, weil der Landesgesetzgeber die Hundehalterverordnung änderte. Eine Veränderung bei den Steuersätzen, wie in einigen anderen Kommunen, gab es bei dieser Gelegenheit in Treuenbrietzen nicht.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-94685"></span></p>
<p>In Zukunft gibt es laut Gesetz und kommunaler Satzung keine gefährlichen Hunderassen mehr als solche. Allein eine Wesensprüfung entscheidet, ob ein Hund als gefährlich eingestuft wird oder nicht. Dies ist die wesentliche Änderung der Hundehalterverordnung des Landes Brandenburg, die dazu führte, dass alle kommunalen Hundesteuersatzungen angepasst werden mussten. So auch in Treuenbrietzen.</p>
<p>Diese rechtliche Anpassung spielte bei den Stadtverordneten von Treuenbrietzen in der Diskussion jedoch kaum ein Rolle. Knack- und Diskussionspunkt war dagegen die Frage von Steuererleichterungen für Mitglieder in Hundevereinen und Hundehalter mit Sachkundenachweis oder bestandener Begleithundeprüfung. Bereits in den Ausschüssen soll es dazu zu Wortgefechten gekommen sein, wie es aus Teilnehmerkreisen heißt. Auch hat es einen Termin beim <a href="https://flaeming365.de/tag/hundesportverein-treuenbrietzen/"><em>Hundesportverein Treuenbrietzen e.V.</em></a> gegeben, um die Arbeit der Vereinsmitglieder mit ihren Hunden kennenzulernen sowie um sich über Zuchtschauen (<a href="https://flaeming365.de/?s=Hundesportverein+Treuenbrietzen"><em>Fläming 365</em> berichtete</a>) und die Fähigkeiten der Sachkunde zu informieren.</p>
<p>Bürgermeister Robert-Walter Wildgrube dankte während der Diskussion den Mitgliedern des <em>Hundesportvereins Treuenbrietzen e.V.</em> für ihr gesellschaftliches Engagement, merkte aber an, dass eine Satzung nicht der geeignete Weg für eine Vereinsförderung ist. Anja Schmollack von der <a href="https://flaeming365.de/tag/cdu-treuenbrietzen/">CDU</a>, die zuvor einen Antrag auf Streichung des betreffenden Absatzes eingebracht hatte, sprach von einem finanzpolitisch und strukturell falschem Weg. Das kommunale Steuerrecht kann nicht für Vereinsuntertützung gebogen werden, so die Politikerin.</p>
<figure id="attachment_94687" aria-describedby="caption-attachment-94687" style="width: 1500px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Treuenbrietzen-Hundesatzung-00.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-94687" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Treuenbrietzen-Hundesatzung-00.jpg" alt="Treuenbrietzen, Hundesatzung" width="1500" height="1500" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Treuenbrietzen-Hundesatzung-00.jpg 1500w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Treuenbrietzen-Hundesatzung-00-300x300.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Treuenbrietzen-Hundesatzung-00-1024x1024.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Treuenbrietzen-Hundesatzung-00-150x150.jpg 150w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Treuenbrietzen-Hundesatzung-00-768x768.jpg 768w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption id="caption-attachment-94687" class="wp-caption-text">Bei der jährlichen Zuchtschau des Hundesportvereins Treuenbrietzen e.V. zeigen Züchter und Züchterinnen ihr Können. © Kristin Grünke</figcaption></figure>
<p>Heiko Thielemann vom <a href="https://flaeming365.de/tag/bsd-treuenbrietzen/">BSD</a> (Bündnis Stadt und Dörfer) wollte dieser Argumentation nicht folgen und argumentierte mit weniger Haftungskosten und weniger Aufwand für die Verwaltung, sollte es zu Bissvorfällen kommen. Marcel Block von der CDU erwiderte, dass der letzte ihm bekannte Bissvorfall durch einen Hund verübt wurde, dessen Halter einen sogenannten Hundeführerschein hatte. Schlussendlich war eine große Mehrheit der Stadtverordneten gegen &#8222;Steuergeschenke&#8220; für Mitglieder in Hundevereinen bzw. Hundehalter mit Sachkundenachweis. Lediglich vier Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung stimmten nicht für die neue Satzung.</p>
<p>Die wichtigste Nachricht für alle Hundehalter, egal ob Mitglied in einem Hundeverein oder Inhaber eines Sachkundenachweises, wird sein, dass es keine Steuererhöhungen gibt. Weiterhin bezahlen Hundehalter für den ersten Hund 36 Euro, für den zweiten Hund 42 Euro und für jeden weiteren Hund 60 Euro Hundesteuer. Ob sich eine Kommune wie Treuenbrietzen, die jedes Jahr eine Haushaltssperre hat, dauerhaft eine Nichterhöhung der Hundesteuer leisten kann, wird die Zukunft zeigen.</p>
<p><em>(Artikelfoto: Das Warten von Tierschützern und Hundehaltern hat ein Ende: Ab sofort gibt es keine gefährlichen Hunde mehr per Gesetz. Die Rasselisten wurden abgeschafft. In Zukunft entscheidet eine Wesensprüfung, ob ein Hund gefährlich ist oder nicht. © privat)</em></p>
<p>Views: 218</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>„Da sind kreative Lösungen gefragt.“ – Kreistagsmitglied Andreas Bruns aus Bardenitz im Gespräch</title>
		<link>https://flaeming365.de/2026/07/24/da-sind-kreative-loesungen-gefragt-kreistagsmitglied-andreas-bruns-aus-bardenitz-im-gespraech/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[webfischerei]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 13:57:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus politischen Gremien]]></category>
		<category><![CDATA[Bardenitz]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik & Verwaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[BVB/FREIE WÄHLER]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[SVV Treuenbrietzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Potsdam-Mittelmark, Bardenitz. Andreas Bruns aus Bardenitz ist seit dem 1. Februar 2026 für Bündnis 90/Die Grünen Mitglied des Kreistages Potsdam-Mittelmark. Er ist Jahrgang 1960, Pfarrer, Unternehmer und Familienvater. Seit über 20 Jahren ist er zudem Stadtverordneter in Treuenbrietzen. Mit ihm sprach Jonathan Summer über seine ersten Erfahrungen auf Kreisebene, Transparenz und Kommunikation sowie die aktuellen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/">Potsdam-Mittelmark</a>, <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/bardenitz/">Bardenitz</a>. Andreas Bruns aus Bardenitz ist seit dem 1. Februar 2026 für <a href="https://flaeming365.de/tag/buendnis90-die-gruene/"><em>Bündnis 90/Die Grünen</em></a> Mitglied des <a href="https://flaeming365.de/tag/kreistag-pm/">Kreistages Potsdam-Mittelmark</a>. Er ist Jahrgang 1960, Pfarrer, Unternehmer und Familienvater. Seit über 20 Jahren ist er zudem Stadtverordneter in Treuenbrietzen. Mit ihm sprach Jonathan Summer über seine ersten Erfahrungen auf Kreisebene, Transparenz und Kommunikation sowie die aktuellen Herausforderungen der Kreispolitik.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-94689"></span></p>
<p><strong>Jonathan Summer: Herr Bruns, Sie sind Anfang des Jahres auf der Liste von Bündnis 90/Die Grünen in den Kreistag Potsdam-Mittelmark nachgerückt und damit im höchsten kommunalpolitischen Gremium des Landkreises Potsdam-Mittelmark Mandatsträger. Hatten Sie Zeit, sich darauf vorzubereiten?</strong></p>
<p><strong>Andreas Bruns:</strong> Die Nachricht hat mich ebenso überrascht wie auch gefreut. Ich wusste gar nicht, dass ich in der Wählergunst so weit oben auf der Liste stand, dass ich als Nachrücker nun die Ehre habe. Da man ja nicht selbstgefällig sein möchte, habe ich mich dann gefragt, ob nicht eine junge, engagierte Person geeigneter wäre. Nach Gesprächen in der Ortsgruppe und Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen hier in Treuenbrietzen war für mich schnell klar: Ich nehme das Mandat an. Zeit zum Vorbereiten hatte ich nicht. Als Stadtverordneter ist der Kreistag ein Gremium, der jedes Jahr damit droht, die Kreisumlage zu erhöhen oder den öffentlichen Nahverkehr zu reduzieren, und so nicht immer im guten Licht dastehend. Es braucht noch einige Zeit, bis ich meinen aktiven Platz dort gefunden habe. In meiner Fraktion habe ich humorvolle, geistreiche und engagierte MitstreiterInnen. Das hilft.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Sie sind schon einige Jahre Stadtverordneter in Treuenbrietzen und kommunalpolitisch kein unbeschriebenes Blatt. Was bringen Sie in die Arbeit des Kreistages mit ein?</strong></p>
<p><strong>Andreas Bruns:</strong> Zu den Grünen kam ich über die christliche Umwelt- und Friedensbewegung, die Bürgerbewegung &#8222;Stadtforum&#8220; hier in Treuenbrietzen und Bündnis 90.<br />
Vor über 20 Jahren war ich mal der jüngste Stadtverordnete. Zur Eröffnung der konstituierenden Sitzung nach den letzten Kommunalwahlen hatte ich die Ehre, als Alterspräsident die Sitzung zu eröffnen. Hier in meinem Dorf Bardenitz, meiner Stadt Treuenbrietzen, möchte ich zeigen, dass man auch jenseits des 65. Lebensjahres immer wieder als Grüner wählbar ist. Der Wähler tut der Umwelt-Partei gerade in der ostdeutschen Provinz oft Unrecht. Einbringen möchte ich meine Erfahrung aus dem Kontext meiner ländlichen Umgebung.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Aus Treuenbrietzen gibt es mit Frau Schmollack (<a href="https://flaeming365.de/tag/cdu/">CDU</a>) und Herrn Müller (<a href="https://flaeming365.de/tag/bvb-freie-waehler/">Freie Wähler</a>) bereits zwei Kreistagsabgeordnete. Nun sind Sie zu dritt, und Treuenbrietzen ist damit stark vertreten. Sprechen Sie drei sich bei Angelegenheiten, die Treuenbrietzen betreffen, ab?</strong></p>
<p><strong>Andreas Bruns:</strong> Ohne ein Zusammenwirken mit anderen demokratischen Kräften wird im Interesse von Stadt und Kreis gar nichts erreicht. Obwohl wir unsere Parteien oft gegenseitig überhaupt nicht schätzen, schätzen wir uns doch als Menschen und Nachbarn in unserer Stadt. Überhaupt vertrete ich die Meinung, dass Parteien in der Kommunalpolitik nicht die große Rolle spielen sollten.<br />
Wir alle sind gewählt worden, weil man uns als engagierte Bürger in Vereinen, Kirchen oder beim Sport kennengelernt hat. Im Kreistag sind wir schon gut aufeinander zugegangen und können uns gut vorstellen, parteiübergreifend &#8218;was für unsere Stadt Treuenbrietzen zu bewegen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Abbau des ÖPNV-Angebotes (Öffentlicher-Personen-Nahverkehr), geplante Erhöhung der Kreisumlage, Stellenabbau in der Verwaltung: Der Landkreis steht vor großen Herausforderungen. Wie waren die ersten Sitzungen für Sie, und wie stehen Sie zum Beispiel zum Abbau des ÖPNV-Angebotes, zudem es ja auch eine Petition mit 3.000 Unterschriften gab?</strong></p>
<p><strong>Andreas Bruns:</strong> Kürzungen sind nie attraktiv, aber wenn man eine gut formulierte Aussage des Landrates ablehnt, dann sollte man sich als Abgeordneter auch Gedanken machen, wie man selbst mit so manchen Haushaltsdefizit umgehen würde, angenommen man säße auf der anderen Seite des Schreibtisches. Nein zu sagen ist leicht, zu sagen, wie es besser geht, ohne Einnahmen zu erhöhen, fällt viel schwerer. Die Mittel für den ÖPNV sollen ja gar nicht reduziert werden, nur die Kosten steigen und deshalb soll eingespart werden. Ich sehe den Bedarf, aber ich sehe auch leere Busse, die weite Strecken übers Land fahren. Grüne Verkehrspolitik bleibt jedoch dem öffentlichen Verkehr gegenüber verpflichtet, anstatt den Individualverkehr zu stärken. Da sind kreative Lösungen gefragt.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Welche Herausforderungen sehen Sie aktuell für den Landkreis Potsdam-Mittelmark?</strong></p>
<p><strong>Andreas Bruns:</strong> Aufgaben gibt es viele, die hier zu erörtern würde das Interview sprengen. Wichtig ist es, den Bürgern ein Bild zu geben, dass sie motiviert, an den Prinzipien unserer Demokratie festzuhalten, sich nicht frustriert jeglicher staatlicher Ordnung abzuwenden und den politischen Rändern noch mehr Gewicht zu geben.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Welches Vorhaben oder Projekt ist Ihnen besonders wichtig, das Sie auf Kreisebene anstoßen wollen?</strong></p>
<p><strong>Andreas Bruns:</strong> Auch hier gibt es viele Aufgaben, die weiter verfolgt und ausgestaltet werden müssen. Zum Beispiel die bessere Integration von Geflüchteten und Zuwanderern in die Gesellschaft. Den schnellen Weg ins Arbeitsleben dieser Menschen pragmatisch zu gestalten, dass muss konsequenter erfolgen. Arbeit ist die beste Integration. Auch muss der Weg in die Bürgergesellschaft unserer Mitbürger vorangetrieben werden. Das als Hilfe zur Selbsthilfe. Ja, Integration ist keine Einbahnstraße, man muss auch von der andere Seite Leistungen erwarten dürfen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Sie sind Arbeitgeber, Vermieter und Tischler, verstehen Sie sich als Stimme des Handwerks im Kreistag?</strong></p>
<p><strong>Andreas Bruns:</strong> Da besteht die Frage, ob die Kreishandwerkerschaft sich von einen Grünen-Kommunalpolitiker als Sprecher vertreten lassen möchte? Wichtig ist, dass sich die ganze Bandbreite, auch der Berufe und Lebenswege in den Vereinen, Verbänden und Parlamenten, wieder findet. Ja, Handwerker sollten ihre Wichtigkeit auch dort darstellen, denn sie sind wichtig und sollten nicht alle Entscheidungen den Juristen überlassen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Sie haben einen Studienabschluss der Angewandten Kunst, waren als Innenarchitekt tätig und haben schon einmal einen Designförderpreis bekommen. Es kann also davon ausgegangen werden, dass Sie auch einen Blick für das Schöne und Filigrane haben. Wie können Sie diese Perspektive in die bürokratische und manchmal ausschließlich rational betrachtetet Kreispolitik einbringen?</strong></p>
<p><strong>Andreas Bruns:</strong> Kultur in all ihrer Bandbreite macht uns doch erst zum Menschen. Da hilft es nicht zu sagen: Das ist eine freiwillige Aufgabe, die nur Geld kostet und nichts einbringt. Es ist wichtig, dass dieser Aspekt mit einem Budget im Haushalt unseres Landkreises fest eingestellt wird. Da darf nicht gekürzt werden! Volkshochschulen und unsere Kreismusikschule müssen solide finanziert werden, und die vielen ehrenamtlichen Initiativen brauchen auch die Unterstützung für ihre wertvolle Arbeit.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Die Kreisverwaltung gilt gemeinhin als Black Box, behäbig und wenig serviceorientiert. Viele Einwohner wissen gar nicht, wofür der Kreis zuständig ist. Was sagen Sie Einwohnern, wenn sie fragen, „Was macht ihr da eigentlich?“?</strong></p>
<p><strong>Andreas Bruns:</strong> Ja, diese Frage habe ich mir auch oft gestellt, aber sie nicht an meine Mandatsträger gerichtet. Kommunikation wird viel zu wenig ausgelebt. Ein Interview wie dieses ist doch ein guter erster Schritt. Ich bin gespannt, ob es eine Rückmeldung geben wird. Nur zu!</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Wie erfahren Ihre Wählerinnen und Wähler aus Treuenbrietzen, wie Sie sich in den Kreistag einbringen und welche Initiativen Sie starten?</strong></p>
<p><strong>Andreas Bruns:</strong> Gute Frage. Zum Teil ja schon von der vorherigen beantwortet. Wichtig ist mir ins Gespräch zu kommen, ganz unten anfangen mit der Familie, mit den Nachbarn, in den Vereinen und beim Sport. Es darf nicht so sein, dass man von seinen Kommunalvertretern immer erst dann hört, wenn Wahlen anstehen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Wenn Sie nicht als Stadtverordneter oder Kreistagsabgeordneter aktiv sind, wie verbringen Sie Ihre Freizeit?</strong></p>
<p><strong>Andreas Bruns:</strong> Neugier ist bekanntlich eine vorwärtsbringende Eigenschaft von uns allen. Dennoch werde ich Ihnen hier nicht alles verraten. In meiner kleinen Kirchengemeinde hier in Bardenitz, <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/bardenitz/pechuele/">Pechüle</a> und <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/bardenitz/klausdorf/">Klausdorf</a> kennt man mich seit Jahren. Da ist es wichtig, präsent zu sein und dafür zu sorgen, dass man nicht noch kleiner wird. D.h. mit den Frommen und weniger Frommen hier in der Gemeinde Gemeinsamkeiten zu suchen und so jahrhunertealte gute Traditionen zu beleben, beziehungsweise am Leben zu erhalten. Kirche ist viel mehr als ein schönes, großes, erhaltenswertes Gebäude.<br />
Außerdem habe ich einen großen Garten.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Vielen Dank für das Interview.</strong></p>
<p><em>(Artikelfoto: Andreas Bruns © privat)</em></p>
<p>Views: 258</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Pechüle: Gemeinsam zum neuen Wackelschiff – Kinder gestalten ihre Kita aktiv mit</title>
		<link>https://flaeming365.de/2026/07/23/pechuele-gemeinsam-zum-neuen-wackelschiff-kinder-gestalten-ihre-kita-aktiv-mit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fläming 365]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 09:08:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kita & Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Pechüle]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam-Mittelmark]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Treuenbrietzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderland Pechüle e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Naturholzschmiede]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkita Kinderland]]></category>
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					<description><![CDATA[Pechüle. In der Naturkita Kinderland in Pechüle wurde das alte, beschädigte Federwippgerät durch ein neues, von den Kindern mitgestaltetes Wackelschiff ersetzt. Das Projekt wurde gemeinsam vom Kinderland Pechüle e.V., den Kindern und dem Kita-Team umgesetzt. In Kinderkonferenzen entwickelten die Kinder Ideen, diskutierten Vorschläge und entschieden demokratisch über die Gestaltung des neuen Spielgeräts. Die regionale Firma [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/bardenitz/pechuele/">Pechüle</a>.</strong> In der <a href="https://flaeming365.de/tag/naturkita-kinderland/"><em>Naturkita Kinderland</em></a> in Pechüle wurde das alte, beschädigte Federwippgerät durch ein neues, von den Kindern mitgestaltetes Wackelschiff ersetzt. Das Projekt wurde gemeinsam vom <em>Kinderland Pechüle e.V.</em>, den Kindern und dem Kita-Team umgesetzt.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-94676"></span></p>
<p>In Kinderkonferenzen entwickelten die Kinder Ideen, diskutierten Vorschläge und entschieden demokratisch über die Gestaltung des neuen Spielgeräts. Die regionale <a href="https://flaeming365.de/tag/naturholzschmiede/">Firma „Naturholzschmiede“</a> setzte die Entwürfe anschließend in Zusammenarbeit mit den Kindern um.</p>
<p><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/DKHW-Logo.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-94677" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/DKHW-Logo-300x188.jpg" alt="" width="300" height="188" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/DKHW-Logo-300x188.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/DKHW-Logo.jpg 567w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Die Gesamtkosten von 5.800 Euro wurden mit 1.300 Euro durch den <em>Kinderland Pechüle e.V.</em> sowie mit 4.500 Euro Fördermitteln des <em>Deutschen Kinderhilfswerks</em> finanziert.</p>
<p>Das Projekt steht für Mitbestimmung, Kreativität, Gemeinschaft und gelebte Demokratie. Zugleich schafft es einen Ort, an dem die Kinder künftig mit großer Freude in der Natur spielen, das neue Wackelschiff erobern, ihre Fantasie entfalten und im gemeinsamen Miteinander wichtige soziale Erfahrungen sammeln können.</p>

<a href='https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Naturkita-Kinderland-Wackelschiff-01.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1125" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Naturkita-Kinderland-Wackelschiff-01.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Naturkita Kinderland, Pechüle" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Naturkita-Kinderland-Wackelschiff-01.jpg 1500w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Naturkita-Kinderland-Wackelschiff-01-300x225.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Naturkita-Kinderland-Wackelschiff-01-1024x768.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Naturkita-Kinderland-Wackelschiff-01-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a>
<a href='https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Naturkita-Kinderland-Wackelschiff-02.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1125" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Naturkita-Kinderland-Wackelschiff-02.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Naturkita Kinderland, Pechüle" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Naturkita-Kinderland-Wackelschiff-02.jpg 1500w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Naturkita-Kinderland-Wackelschiff-02-300x225.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Naturkita-Kinderland-Wackelschiff-02-1024x768.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Naturkita-Kinderland-Wackelschiff-02-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a>

<p><em>(Mirco Ulrich)</em></p>
<p>Views: 40</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Auf dem Standort der alten Kiesgrube Rietz wird bald Energie erzeugt</title>
		<link>https://flaeming365.de/2026/07/22/auf-dem-standort-der-alten-kiesgrube-rietz-wird-bald-energie-erzeugt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fläming 365]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 16:26:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Natur & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam-Mittelmark]]></category>
		<category><![CDATA[Rietz]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Treuenbrietzen]]></category>
		<category><![CDATA[Treuenbrietzen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[SVV Treuenbrietzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Rietz, Treuenbrietzen. Anfang Juli 2026 brachten die Stadtverordneten von Treuenbrietzen mit zwei Beschlüssen die zukünftige Nutzung der alten Kiesgrube in Rietz weiter voran. Ziel ist es, auf einem Teil des ehemaligen Standortes für den Kiesabbau Freiflächenphotovoltaikanlagen zu errichten. Eine südliche Teilfläche soll auch künftig als Tagebau genutzt werden. Sowohl der Abwägungsbeschluss über die eingegangenen Stellungnahmen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/rietz/">Rietz</a>, <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/treuenbrietzen/">Treuenbrietzen</a>.</strong> Anfang Juli 2026 brachten die <a href="https://flaeming365.de/tag/svv-treuenbrietzen/">Stadtverordneten von Treuenbrietzen</a> mit zwei Beschlüssen die zukünftige Nutzung der alten Kiesgrube in Rietz weiter voran. Ziel ist es, auf einem Teil des ehemaligen Standortes für den Kiesabbau Freiflächenphotovoltaikanlagen zu errichten. Eine südliche Teilfläche soll auch künftig als Tagebau genutzt werden. Sowohl der Abwägungsbeschluss über die eingegangenen Stellungnahmen der Öffentlichkeit, als auch der Satzungsbeschluss wurden mit großer Mehrheit durch die Stadtverordneten angenommen.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-94673"></span></p>
<p>Grund für die Umnutzung des privaten Geländes ist, dass der 1993 aufgeschlossene und nach bergrechtlichen Vorschriften geführte Quarzsandtagebau Rietz-Nordwest durch den vollständigen Abbau der Kiessande erschöpft ist und eine Gewinnung der im Grundwasser liegenden Restvorräte im Nassabbau nicht weiterverfolgt wird. Eine Nachnutzung des Areals mit Freiflächenphotovoltaikanlagen ist für den Vorhabenträger daher eine sinnvolle Angelegenheit und im Interesse des Erneuerbare-Energien-Gesetzes.</p>
<p>Den beiden nun gefassten Beschlüssen war ein längeres Verfahren vorausgegangen. Die Stadtverordneten hatten bereits am 22. Februar 2021 den Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans B.NR. 2021_05 „Sondergebiet PV-Freianlage Kiesgrube Rietz“ gefasst. Die Flächen der ehemaligen Kiesabbaustelle, die sich nordwestlich der Ortslage Rietz befinden, wurden dazu gemäß Abschlussbetriebsplan aus dem Bergbau entlassen und für die Nachnutzung vorbereitet. Die gesetzlich geforderte Beteiligung der Öffentlichkeit fand vom 3. November 2025 bis 5. Dezember 2025 statt. Insgesamt sind 42 Träger öffentlicher Belange und Nachbarkommunen angeschrieben und um Stellungnahme gebeten worden. 24 Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange und Nachbarkommunen sowie eine Stellungnahme aus der Öffentlichkeit sind eingegangen. 14 Träger öffentlicher Belange hatten keine Einwände oder Hinweise. Außerdem wurde ein Antrag der Stadt über eine erforderliche Ausnahme vom Schutz gesetzlich geschützter Biotope mit Bescheid vom 1. April 2026 durch den Landkreis erlaubt. Hintergrund ist das <em>&#8222;überragende öffentliche Interesse&#8220;</em> bei der Errichtung und dem Betrieb von Erneuerbare-Energien-Anlagen. Allerdings sollen im Geltungsbereich des Bebauungsplans nach Möglichkeit auch Flächen für naturschutz- und artenschutzrechtliche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen vorgesehen werden.</p>
<p>Somit standen dem Abwägungs- und Satzungsbeschluss aus Verwaltungssicht nichts mehr entgegen. Die Stadtverordneten folgten der Empfehlung der Verwaltung. Lediglich zwei Stadtverordnete enthielten sich. Ein weiterer Grund für die große Zustimmung könnte zusätzlich gewesen sein, dass sich der Geltungsbereich des Bebauungsplanes im Außenbereich befindet und für die meisten Menschen quasi nicht sichtbar ist. <em>&#8222;Darüber hinaus wird mit der Aufstellung des Bebauungsplanes eine geordnete städtebauliche Entwicklung des Gebietes gewährleistet, indem durch rechtsverbindliche Festsetzungen für die städtebauliche Ordnung die bauliche und sonstige Nutzung innerhalb des Gebietes gesteuert wird&#8220;</em>, heißt es im Bebauungsplan.</p>
<p><em>(Jonathan Summer)</em></p>
<p>Views: 108</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Natur im Garten – Auszeichnung von Naturgärten im Naturpark Hoher Fläming</title>
		<link>https://flaeming365.de/2026/07/22/natur-im-garten-auszeichnung-von-naturgaerten-im-naturpark-hoher-flaeming/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Eva Loth]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 14:44:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Amt Ziesar]]></category>
		<category><![CDATA[Natur & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Niemegker Land]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam-Mittelmark]]></category>
		<category><![CDATA[Raben]]></category>
		<category><![CDATA[Rabenstein/Fläming]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Bad Belzig]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Treuenbrietzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesenburg/Mark]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpark Hoher Fläming]]></category>
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					<description><![CDATA[Raben. Die Naturparkverwaltung Hoher Fläming zeichnet naturnahe Gärten mit der Plakette „Natur im Garten“ aus. Interessierte aus dem Naturpark Hoher Fläming können sich ab sofort bewerben. Die „Natur im Garten“-Plakette ist eine Auszeichnung für naturnahe Gärten. Mit ihr kann ein sichtbares Zeichen für nachhaltiges Gärtnern sowie für eine vielfältige und ökologisch wertvolle und naturnahe Gartengestaltung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/niemegker-land/rabenstein-flaeming/raben/"><strong>Raben</strong></a><strong>.</strong> Die <a href="https://flaeming365.de/tag/naturpark-hoher-flaeming/">Naturparkverwaltung Hoher Fläming</a> zeichnet naturnahe Gärten mit der Plakette „Natur im Garten“ aus. Interessierte aus dem Naturpark Hoher Fläming können sich ab sofort bewerben.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-94637"></span></p>
<p>Die „Natur im Garten“-Plakette ist eine Auszeichnung für naturnahe Gärten. Mit ihr kann ein sichtbares Zeichen für nachhaltiges Gärtnern sowie für eine vielfältige und ökologisch wertvolle und naturnahe Gartengestaltung gesetzt werden.</p>
<p>Was macht einen naturnahen Garten aus? Grundlegende Bestandteile dafür sind wilde Ecken und naturnaher Wuchs, blütenreiche Staudenbeete, alte Obstbäume, hochgewachsene Wiesen sowie Gemüse- und Kräutergärten. Aber auch die Vielfalt an Gartenelementen und eine Bewirtschaftung mit Kompost, Regenwasser und Mulch sind wichtige Elemente einer naturnahen Gestaltung. Als Grundkriterium gilt, im Garten auf die Verwendung von Torf, chemisch-synthetischen Düngern und Pestiziden zu verzichten. Dann können Gärten wertvolle Rückzugsgebiete für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren sein.</p>
<p>Für viele Menschen ist so ein naturnaher Garten, der Mensch und Tier gleichermaßen nützt, eine Herzensangelegenheit. Nicht selten trifft das auf Unverständnis. Hier ein Umdenken anzuregen, ist ebenfalls ein Anliegen der Aktion.</p>
<p>Das naturnahe Gärtnern bietet ein unschätzbares Potenzial für eigenes nachhaltiges Handeln. Naturgärten ermöglichen nicht nur Entspannung und Lebensfreude. Sie bieten die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, gesunde Früchte zu ernten, Pflanzen und Tieren einen Lebensraum zu bieten und dabei einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Deswegen unterstützt der <a href="https://flaeming365.de/tag/naturpark-hoher-flaeming/">Naturpark Hoher Fläming</a> die Aktion „Natur im Garten“. Das Landesamt für Umwelt hat 2022 die Trägerschaft für Brandenburg übernommen und trägt die Lizenzkosten.</p>
<p>Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es auf der zentralen Zertifizierungsstelle des Landes <a href="https://www.natur-brandenburg.de/erleben-lernen/naturimgarten" target="_blank" rel="noopener">www.natur-brandenburg.de/erleben-lernen/naturimgarten</a> oder auch bei der Naturparkverwaltung Hoher Fläming.</p>
<p>Ansprechpartnerin:<br />
Sandy Rau<br />
Telefon: 033848 9003-10<br />
E-Mail: sandy.rau@lfu.brandenburg.de</p>
<p>Views: 132</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Treuenbrietzen: Wenn die KI irrt, klärt die Polizei auf</title>
		<link>https://flaeming365.de/2026/07/17/treuenbrietzen-wenn-die-ki-irrt-klaert-die-polizei-auf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fläming 365]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 13:25:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam-Mittelmark]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Treuenbrietzen]]></category>
		<category><![CDATA[Treuenbrietzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://flaeming365.de/?p=94630</guid>

					<description><![CDATA[Treuenbrietzen, Jüterboger Straße; Donnerstag, 16.07.2026, 23:45 Uhr Im Rahmen einer Verkehrskontrolle überprüften Polizeibeamte am Donnerstagabend einen 22-jährigen Mercedes-Fahrer. Dieser war zuvor in Treuenbrietzen mit seinem Kleintransporter und einem Anhänger unterwegs. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass für die geführte Fahrzeugkombination eine Fahrerlaubnis der Klasse BE oder höher erforderlich gewesen wäre. Diese konnte er allerdings [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/treuenbrietzen/">Treuenbrietzen</a>, Jüterboger Straße; Donnerstag, 16.07.2026, 23:45 Uhr</strong></p>
<p>Im Rahmen einer Verkehrskontrolle überprüften Polizeibeamte am Donnerstagabend einen 22-jährigen Mercedes-Fahrer.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-94630"></span></p>
<p>Dieser war zuvor in Treuenbrietzen mit seinem Kleintransporter und einem Anhänger unterwegs. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass für die geführte Fahrzeugkombination eine Fahrerlaubnis der Klasse BE oder höher erforderlich gewesen wäre. Diese konnte er allerdings nicht vorweisen.</p>
<p>Auf den Umstand angesprochen, erklärte der 22-Jährige, er habe sich vor Fahrtantritt bei einer Künstlichen Intelligenz über die erforderliche Fahrerlaubnisklasse informiert. Diese habe ihm mitgeteilt, dass die Fahrerlaubnis der Klasse B für die Fahrzeugkombination ausreichen würde. Die Auskunft erwies sich jedoch als unzutreffend.</p>
<p>Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Er musste den Anhänger abkoppeln und durfte nur ohne diesen weiterfahren. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.</p>
<p><em>(Mitteilung der <a href="https://flaeming365.de/category/themen/polizei/">Polizei</a>)</em></p>
<p>Views: 234</p>]]></content:encoded>
					
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