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	<title>AAfV &#8211; Fläming 365</title>
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	<description>Die Bürgerzeitung - Von uns &#38; für uns!</description>
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	<title>AAfV &#8211; Fläming 365</title>
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		<title>Finden &#8211; Ankommen &#8211; Hierbleiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eva Loth]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2019 18:33:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wiesenburg/Mark &#38; Bad Belzig, Klein Glien. Das Projekt „Perspektivfabrik Hoher Fläming“ des Arbeits- und Ausbildungsfördervereins Potsdam-Mittelmark e.V. ist in das Förderprogramm „Neulandgewinner – Zukunft erfinden vor Ort“ der Robert Bosch Stiftung aufgenommen worden. Unter dem Motto „Finden-Ankommen-Hierbleiben“ möchte man den Hohen Fläming für Rückkehrer und Neuzuziehende interessant machen und ihnen einen Ansprechpartner geben. So ist nun [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/wiesenburg-mark/">Wiesenburg/Mark</a> &amp; <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/">Bad Belzig</a>, <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/hagelberg/klein-glien/">Klein Glien</a>.</strong> Das Projekt <a href="https://flaeming365.de/tag/perspektivfabrik-hoher-flaeming/"><em>„Perspektivfabrik Hoher Fläming“</em></a> des <a href="https://flaeming365.de/tag/aafv/"><em>Arbeits- und Ausbildungsfördervereins Potsdam-Mittelmark e.V.</em></a> ist in das Förderprogramm „Neulandgewinner – Zukunft erfinden vor Ort“ der <em>Robert Bosch Stiftung</em> aufgenommen worden. Unter dem Motto „Finden-Ankommen-Hierbleiben“ möchte man den Hohen Fläming für Rückkehrer und Neuzuziehende interessant machen und ihnen einen Ansprechpartner geben. So ist nun Barbara Klembt Neulandgewinnerin, denn hinter den Projekten steht immer eine Person, wohlwissend, dass die Arbeit auf viele, zumeist ehrenamtliche Schultern verteilt wird.<span id="more-7861"></span></p>
<p><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030044.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-7865 alignleft" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030044-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030044-300x225.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030044-768x576.jpg 768w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030044-1024x768.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030044.jpg 1500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Barbara Klembt hat die Aktivitäten der Neulandgewinner in deren Jury kennengelernt. Ihr Interesse war sofort geweckt. Als sie über die Ausschreibung der vierten Runde gelesen hatte, wusste sie sofort, dass ist auch etwas für unsere Region. Sie holte Mitstreiter ins Boot, erste Ideen wurden besprochen und abgeschickt. Das Projekt, an dem sich seit drei Jahren auch das Land Brandenburg beteiligt, wird über zwei Jahre mit einem Budget von 50.000 Euro gefördert. Darin enthalten sind Beträge für Honorare, aber auch anfallende Mietkosten wie jetzt für die Bahnhofsgenossenschaft. Dort wird sich zukünftig ein Büro befinden, in dem Gespräche geführt werden können.</p>
<p>Inhalt des Projektes ist es, Personen, die in die Region ziehen, aber auch solche, die zurückkehren möchten, zu unterstützen, damit sie sich hier wohl fühlen. Dabei geht man nicht selbst auf die Suche zum Beispiel nach Wohnraum, liefert aber Informationen, wohin sich Interessenten wenden können. Vor allem geht es darum, in den Orten ein gutes Miteinander zu unterstützen, damit sich aus dem Zuzug ein Mehrwert für alle ergibt. Man will herausfinden, mit welchen Erwartungen „Neubürger“ kommen, was diese aber auch selbst zu leisten bereit sind. „Wenn unser Lebensraum attraktiv bleiben soll, müssen wir etwas dafür tun“, so Barbara Klembt. Auch wenn sie weiß, dass man nicht die heile Welt hinbekommen wird. Denn nicht jeder versteht auf Anhieb das Dorfleben.</p>
<p>Ein nächster Schritt wird sein, die Stadt <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/">Bad Belzig</a> und das <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/niemegker-land/">Amt Niemegk</a> in die Arbeit mit einzubinden, da diese ähnlich gelagerte Probleme haben. Dazu wird man eng mit dem Netzwerk Hoher Fläming zusammen arbeiten.</p>
<p><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030039.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-7862 alignright" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030039-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030039-300x225.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030039-768x576.jpg 768w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030039-1024x768.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030039.jpg 1500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Träger des Projektes ist der <em>Arbeits- und Ausbildungsförderungsverein Potsdam-Mittelmark e.V</em>. Dieser ist seit 28 Jahren in der regionalen Entwicklung tätig und wird sich auch inhaltlich in das Projekt einbringen. Das bestätigte Geschäftsführer Dr. Johannes Blatt auf der kürzlich stattgefundenen Pressekonferenz im <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/wiesenburg-mark/wiesenburg/">Wiesenburger</a> Bahnhofscafe. „Der Rückgang der Bevölkerung ist zwar nicht mehr so stark, geht aber weiter“, so Blatt, „dem müssen wir entgegenwirken.“ Die Region sei sehr attraktiv für einen Zuzug, was die Vergangenheit bereits bewiesen hat, so seine Meinung. Jetzt sei es wichtig durch eine gute Vernetzung potentiellen Neubürgern zu zeigen, was die Region für Möglichkeiten bietet. Dazu müsse man wissen, über welche Kanäle man Zuzugswillige ansprechen kann. Eine enge Zusammenarbeit mit <a href="https://flaeming365.de/tag/coconat/">Coconat</a> in <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/hagelberg/klein-glien/">Klein Glien</a> wird dabei eine große Rolle spielen, denn dort hat man bereits eine Brücke zwischen Stadt und Land geschlagen.</p>
<p>Nun stellt man sich die Frage, wie man auf die Leute zugehen kann. „Dazu gibt es bereits Ideen“, so Barbara Klembt. Es wird eine Internetpräsenz entstehen und Druckmaterialien in Auftrag gegeben, um damit an die Öffentlichkeit gehen zu können. Gute Gedanken müssen zusammengetragen werden. Außerdem müsse man ausloten, wo überhaupt eine Neuansiedlung möglich ist. Das beinhaltet auch ein aktives Zugehen auf Interessenten. Oftmals besitzen Menschen größere Gehöfte, die sie nicht mehr allein bewirtschaften können. Manche möchten sich schon zu Lebzeiten um potentielle Nachfolger kümmern. Auch andere Wohnungsvermieter sollten mitwirken. Wer aber hätte Interesse daran, aufs Land zu ziehen? Da müssen für viele die Voraussetzungen stimmen.</p>
<p>Aber die Nachfrage ist durchaus da, bestätigt auch Wiesenburgs Bürgermeister Marco Beckendorf. Nach den Workshops des Projektes „Landwärts“ gab es auf Anhieb 150 Anfragen. Vor allem gehe es darum, Hemmnisse abzubauen, so Beckendorf. Man muss die Menschen einladen und Gespräche führen, denn auf dem Land sind die Strukturen nun einmal anders als in der Stadt. Jedoch sind auch einige „harte“ Faktoren zu beachten. Das beginnt beim Wohnraum. 80 % befinden sich in der Region im Privatbesitz, nur 20 % sind Mietobjekte. Sogenannte „Schnupperwohnungen“, die es bereits in anderen Gebieten gibt, wären ein gute Idee, ergänzte Barbara Klembt. Da könnten Zuzugswillige für ein paar Monate probewohnen und so herausfinden, ob das Leben auf dem Land etwas für sie ist. Deshalb müsse man für alle Möglichkeiten offen sein, so der Bürgermeister und bringt das Smart Village Projekt in Wiesenburg/Mark ins Gespräch mit einer außergewöhnlichen Idee. Sollte dieses umgesetzt werden können, bestände die Möglichkeit, sogenannte Tiny-Häuser aufzustellen. Man würde dann zwar auf kleinstem Raum leben, hätte aber für Job und anderes große Räume auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei zur Verfügung. Auch wenn so erst einmal nur eine kleine Zielgruppe angesprochen wird, das Beispiel könnte Schule machen. Der andere Faktor wären Arbeitsplätze und damit verbunden Kitas und Schulen und die dazugehörigen Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln.</p>
<p><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030041.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-7864 alignleft" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030041-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030041-300x225.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030041-768x576.jpg 768w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030041-1024x768.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030041.jpg 1500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Bis Ende 2020 kann die Perspektivfabrik nun versuchen, ihre Ideen umzusetzen. Eine zahlenmäßige Abrechnung ist nicht vorgesehen, das Projekt darf auch scheitern. Das ist natürlich nicht der Anspruch der Akteure. „Das Schlimmste, was uns passieren kann ist, dass eine gegeninitiative entsteht und sich alle gegenseitig ausbremsen“, so Barbara Klembt. Deshalb muss die Bevölkerung von Anfang an mit einbezogen werden. Dazu bedarf es viel Fingerspitzengefühl. Am 3. April wird es eine Auftaktveranstaltung geben, zu der unter anderem auch Ortsbeiräte dazu gebeten werden. Dann wird sicher auch schon feststehen, ob es bei dem Namen <em>„Perspektivfabrik Hoher Fläming“</em> bleiben wird und wie die neue Internetpräsenz heißt. Bis dahin kann man sich mit  allen Ideen zur Projektumsetzung, aber auch für die Mitarbeit an die Verwaltung der Gemeinde Wiesenburg/Mark wenden.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Siehe auch Artikel <a href="https://flaeming365.de/2019/02/28/perspektivfabrik-hoher-flaeming-wurde-von-der-robert-bosch-stiftung-als-neulandgewinner-ausgezeichnet/"><em>„Perspektivfabrik Hoher Fläming“ wurde von der Robert Bosch Stiftung als „Neulandgewinner“ ausgezeichnet</em></a></p>
<p>Views: 6</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>„Perspektivfabrik Hoher Fläming“ wurde von der Robert Bosch Stiftung als „Neulandgewinner“ ausgezeichnet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fläming 365]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2019 14:40:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wiesenburg/Mark. Das Projekt „Perspektivfabrik Hoher Fläming“ des Arbeits- und Ausbildungsförderungsvereins Potsdam-Mittelmark e.V. ist in das Förderprogramm „Neulandgewinner &#8211; Zukunft erfinden vor Ort“ der Robert Bosch Stiftung GmbH aufgenommen worden. Die Macherinnen und Macher erhalten in den kommenden zwei Jahren individuelle Schulungen, werden von Mentoren begleitet und mit insgesamt bis zu 50.000 Euro finanziell unterstützt. Mit dem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/wiesenburg-mark/">Wiesenburg/Mark</a>. </strong>Das Projekt <em>„Perspektivfabrik Hoher Fläming“</em> des <a href="https://flaeming365.de/tag/aafv/"><em>Arbeits- und Ausbildungsförderungsvereins Potsdam-Mittelmark e.V.</em></a> ist in das Förderprogramm <strong>„Neulandgewinner </strong><strong>&#8211; Zukunft erfinden vor Ort</strong><strong>“</strong> der Robert Bosch Stiftung GmbH aufgenommen worden. <span id="more-7848"></span>Die Macherinnen und Macher erhalten in den kommenden zwei Jahren individuelle Schulungen, werden von Mentoren begleitet und mit insgesamt bis zu 50.000 Euro finanziell unterstützt. Mit dem Programm fördert die Stiftung seit 2012 lokale Bürgerinitiativen in ländlichen Regionen Ostdeutschlands, die mit unkonventionellen Ideen die Lebensqualität in ihrer Umgebung verbessern wollen. Durchgeführt wird das Programm vom <em>Thünen-Institut für Regionalentwicklung eG</em> in Berlin.</p>
<p>„Neulandgewinner sind Menschen, die ihr gesellschaftliches Umfeld positiv verändern wollen; sie packen die Dinge an und warten nicht darauf, dass andere es für sie tun“, sagt Ottilie Bälz, Leiterin des Bereichs Gesellschaft der Robert Bosch Stiftung. „Diesen Willen, in ihrem Dorf, ihrer Kleinstadt sich selbst aktiv für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen, unterstützen wir mit unserem Förderprogramm“, so Bälz.</p>
<p>An vielen Orten in Ostdeutschland zeigt sich, wie engagierte Einwohner das Leben in ländlichen Regionen bereichern: Sie pflegen gemeinsam vergessene Obstgärten oder bauen Dorfbacköfen als Treffpunkt für den wöchentlichen Austausch, sie bieten Künstlern aus aller Welt Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten in leerstehenden Häusern oder vermitteln in Werkstätten Wissen über regionales Handwerk oder bäuerliche Landwirtschaft.</p>
<h2>Neulandgewinner sind Motor für gesellschaftlichen Zusammenhalt</h2>
<p>Das Projekt <em>„Perspektivfabrik Hoher Fläming“</em> ist eine von 20 überzeugenden Initiativen, die jetzt aus 200 Bewerbungen für die vierte Runde des erfolgreichen Förderprogramms „Neulandgewinner &#8211; Zukunft erfinden vor Ort“ ausgewählt wurden.</p>
<p>Entwickelt wurde das Programm im Jahr 2012 als Reaktion auf die sozialen, wirtschaftlichen und demografischen Veränderungen, die besonders im Osten Deutschlands Leerstellen hinterlassen haben. Schulen, Kindergärten und Theater wurden geschlossen, das Bus- und Bahnnetz ausgedünnt, Vereine aus Mangel an Mitgliedern aufgelöst. Seit dem Start haben sich fast 1.500 Initiativen für das Förderprogramm beworben, davon wurden rund 70 bisher als „Neulandgewinner“ von der Robert Bosch Stiftung ausgezeichnet. Ihre Projekte wirken auf vielfältige Weise in das gesellschaftliche Umfeld hinein und sind Motor für weitere positive Entwicklungen in der Region. Die Neulandgewinner vernetzen sich mit Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft – und schaffen so ein Klima der Veränderung.</p>
<p>Auch aus der Politik gibt es Unterstützung. Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern beteiligen sich seit 2016 direkt an der Förderung und zeichnen je eine der Initiativen als „Neulandgewinner der Länder“ aus.</p>
<p>Dieses Mal wurde die „Perspektivfabrik Hoher Fläming“ durch das Land Brandenburg ausgewählt und erhält somit die Grundförderung von der Staatskanzlei des Landes Brandenburg. Weitere Informationen unter: <a href="http://www.neulandgewinner.de" target="_blank" rel="noopener">www.neulandgewinner.de</a></p>
<p><em>(Presseinformation der Landkreises Potsdam-Mittelmark)</em></p>
<hr />
<p>Siehe auch Artikel <a href="https://flaeming365.de/2019/02/28/finden-ankommen-hierbleiben/"><em>Finden – Ankommen – Hierbleiben</em></a></p>
<p><!--themify_builder_static--></p>
<h2>Zur „Perspektivfabrik Hoher Fläming“</h2>
<p>Der Hohe Fläming, ist eine ländliche Region, die stark vom demographischen Wandel geprägt ist (z.B. weniger als 20 Einwohner pro Quadratkilometer in den Gemeinden <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/wiesenburg-mark/">Wiesenburg/Mark</a> und <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/niemegker-land/rabenstein-flaeming/">Rabenstein/Fläming</a>). Zugleich bieten die Lage zwischen Berlin, Leipzig und Magdeburg (A9, A2 und RE 7) sowie die vorhandene Natur- und Kulturlandschaft (<em>Naturpark Hoher Fläming</em>) viel Potential. Immer wieder interessieren sich Menschen aus der Stadt, u.a. junge Familien, für das hiesige Leben. Wir wollen für sie Ansprechpartner sein, ihnen Zukunftsperspektiven aufzeigen und eine lebendige Unterstützungsstruktur bieten.</p>
<h3>Neulandgewinnerin Barbara Klembt:</h3>
<p>„In mehreren Zukunftswerkstätten unserer Gemeinde, aus dem Ergebnis der „Küchentischgespräche“ und ganz aktuell der Demokratiekonferenz innerhalb der „Partnerschaft für Demokratie &#8211; LAP Hoher Fläming“, in der ich ehrenamtlich im Begleitausschuss mitarbeite, wurde deutlich, dass die Inhalte dieser Projektidee <em>„Perspektivfabrik Hoher Fläming“</em> aktueller denn je sind.</p>
<p>Offene Fragen bei Zuzugswilligen, Unwissenheit, Unsicherheit zu Motiven, Lebensphilosophien und dem „miteinander umgehen“ bei Einheimischen treffen sowohl europäische als auch geflüchtete Zuzügler. Die guten Beispiele und wie man dazu gekommen ist, sind kleinteilig, vielfältig, sehr individuell und deshalb oft nicht bekannt. Dagegen lässt sich etwas tun.</p>
<p>Zuzug als Chance und multikultureller Gewinn sind meine feste Überzeugung. Dies auch als weichen Standortfaktor zu verstehen, durchdringt noch nicht alle Bereiche unserer Gesellschaft. Ebenso wird die Rolle lebendiger Dörfer, ohne die der ländliche Raum eine „tote“ Naturlandschaft, aber längst keine lebenswerte Kulturlandschaft mehr wäre, zwar verbal, lange aber nicht in der Tat gewürdigt. Das große Ehrenamt braucht Unterstützung ebenso wie Verjüngung und eine verlässliche personelle und finanzielle Ausstattung. Den Reichtum dieser Gesellschaft gerechter aufzuteilen und nicht nur nach der Einwohnerzahl zu bemessen, darin sehe ich eine große Herausforderung.“<strong> </strong></p>
<h3>Die Idee:</h3>
<p>Im Bahnhof Wiesenburg entsteht die <em>„Perspektivfabrik Hoher Fläming“</em>. Ziel des Projektes ist es, den Hohen Fläming als gut entwickelte Region für Rückkehrer und Neuzuziehende, auch als Flüchtlinge Hergekommene, interessant zu machen, sie bei ihrer Entscheidung für einen Lebensmittelpunkt zu unterstützen und ihnen beim „Ankommen und Hierbleiben“ Orientierungshilfe zu geben.</p>
<p>Die <em>„Perspektivfabrik Hoher Fläming“</em> ist angesiedelt im denkmalgeschützten, von der Genossenschaft <em>Bahnhof am Park e.G.</em> instandgesetzten und betriebenen Bahnhofsgebäude in <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/wiesenburg-mark/wiesenburg/">Wiesenburg</a>. Der Bahnhof symbolisiert einen Ort des Ankommens und der Verbindung zu den großen Städten und der weiten Welt, wird als „Tor zum Ankommen und Bleiben“ in der Region in Wert gesetzt und weiter belebt. Es entsteht ein gemeindeübergreifender Knotenpunkt der partizipativen gemeinschaftlichen Zukunftsgestaltung, eine „Unterstützungsagentur“ für engagierte „neue und alte“ Bewohner, denen die Entwicklung und kulturelle Lebendigkeit der Region am Herzen liegt.</p>
<p><!--/themify_builder_static--></p>
<p>Views: 4</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Burgenwanderweg erhielt erneut Qualitätssiegel</title>
		<link>https://flaeming365.de/2019/01/15/burgenwanderweg-erhielt-erneut-qualitaetssiegel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fläming 365]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2019 18:29:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bereits zum vierten Mal hat der Burgenwanderweg auf der CMT – der größten Urlaubs- und Tourismusmesse – am vergangenen Wochenende in Stuttgart für weitere 3 Jahre das Qualitätssiegel „Wanderbares Deutschland“ erhalten. Erstmals wurde 2010 der 147 Kilometer langen Strecke von der Bad Belzig Burg Eisenhardt über die Wiesenburg, die Burg Rabenstein bei Raben, die Bischofsresidenz [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits zum vierten Mal hat der Burgenwanderweg auf der CMT – der größten Urlaubs- und Tourismusmesse – am vergangenen Wochenende in Stuttgart für weitere 3 Jahre das Qualitätssiegel „Wanderbares Deutschland“ erhalten. Erstmals wurde 2010 der 147 Kilometer langen Strecke von der <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belziger/bad-belzig/">Bad Belzig</a> <a href="https://flaeming365.de/tag/burg-eisenhardt/">Burg Eisenhardt</a> über die <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/wiesenburg-mark/wiesenburg/">Wiesenburg</a>, die <a href="https://flaeming365.de/tag/burg-rabenstein/">Burg Rabenstein</a> bei <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/niemegker-land/rabenstein-flaeming/raben/">Raben</a>, die <a href="https://flaeming365.de/tag/bischofsresidenz-ziesar/">Bischofsresidenz</a> <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/amt-ziesar/ziesar/">Ziesar</a> und zurück dieses Prädikat verliehen.<span id="more-6996"></span></p>
<p>Petra Straube vom <a href="https://flaeming365.de/tag/aafv/">Arbeits- und Ausbildungsförderverein Potsdam-Mittelmark</a> mit Sitz in <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/kuhlowitz/">Kuhlowitz</a> – in Persona zuständig für die Unterhaltung und Überprüfung des Wanderwegenetzes- und Dietmar Bölke, verantwortlich beim Fachdienst Wirtschaftsförderung, Tourismus, Regionalentwicklung des <a href="https://flaeming365.de/tag/pm/">Landkreises</a> für das touristische Wegenetz, nahmen die Urkunde in Stuttgart vom Deutschen Wanderverband entgegen.</p>
<p><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/01/Qualitätssiegel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-6998" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/01/Qualitätssiegel-300x207.jpg" alt="" width="300" height="207" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/01/Qualitätssiegel-300x207.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/01/Qualitätssiegel.jpg 676w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Die Prüfung ist ein immer wiederkehrendes Prozedere. So müssen zu einem bestimmten Zeitpunkt Unterlagen mit den verschiedenen Streckenabschnitten eingereicht werden, die dann im Anschluss unangemeldet von Prüfern in Augenschein genommen und teilweise abgewandert werden. Die Erfüllung von neun Kern- und 23 Wahlkriterien sind für die Verleihung des Prädikates relevant. Insbesondere achtet die Jury auf eine fast ausschließlich naturbelassene gute Begehbarkeit, eine durchgängig korrekte und lückenlose Beschilderung, an die Anbindung des Wanderweges an Bus und Bahn und Attraktionen in der Landschaft wie beispielsweise die Burgen mit den Ausstellungen und Museen. Zusatzpunkte gibt es durch an der Strecke liegende Infrastruktur wie Einkehr—oder Übernachtungsmöglichkeiten. Bereits 83 Wege deutschlandweit, -2 davon im Hohen Fläming-, erfüllen die geforderten Kriterien und tragen das Prädikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“.</p>
<p>Die Anforderungen der Wanderer an die Qualität der Wanderwege sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Schon deshalb ist der Landkreis Potsdam-Mittelmark ist sehr daran interessiert, sein breit gefächerte Wanderwegenetz als touristischen Anziehungspunkt auf einem hohen Standard zu präsentieren. Waren es 2016 noch 60 000 Euro, die im Kreishaushalt für den Erhalt des Wanderwegenetzes ausgewiesen waren, so stehen im Doppelhaushalt 2019 und 2020 pro Jahr bereits 100 000,-€, für die Wanderwege zwischen Havel und Fläming zur Verfügung. Seit 2016 ist das Wegenetz weiter ausgebaut und auch um etliche Kilometer erweitert worden, beispielsweise um die landschaftlich einmalig schönen Rundwege in der Grubower Rummel.</p>
<p>Ca. 30 ehrenamtliche Wanderwegewarte unterstützen den Landkreis bei der Betreuung des inzwischen auf fast 1000 Kilometer angewachsenen Wegenetzes. Sie gehen die Wege regelmäßig ab und melden zu behebende Schäden oder auch Hindernisse, wie umgestürzte Bäume, die es in den letzten Monaten en masse zu beseitigen gab.</p>
<p><em>(Pressemitteilung des Landkreises Potsdam-Mittelmark)</em></p>
<p>Views: 5</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Migration früher und heute</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eva Loth]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2018 08:55:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bad Belzig. Das Thema Einwanderung ist nicht neu in Brandenburg. Bereits im 12. Jahrhundert in der Zeit der Gründung des Landes unter seinem „Gründervater“ Albrecht dem Bären, kamen viele Flamen, Holländer und Rheinländer in die Region, besonders in den Fläming. Ab dem 17. Jahrhundert kamen Hugenotten aus Frankreich, Schweizer, Böhmer und Russen dazu. Nach dem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/bad-belzig/"><strong>Bad Belzig</strong></a>. Das Thema Einwanderung ist nicht neu in Brandenburg. Bereits im 12. Jahrhundert in der Zeit der Gründung des Landes unter seinem „Gründervater“ Albrecht dem Bären, kamen viele Flamen, Holländer und Rheinländer in die Region, besonders in den Fläming. Ab dem 17. Jahrhundert kamen Hugenotten aus Frankreich, Schweizer, Böhmer und Russen dazu. Nach dem 30 jährigen Krieg war die Bevölkerung stark dezimiert und Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620-1688) beschritt mit seiner Einwanderungspolitik zukunftsweisende Wege, denn das Land musste wieder aufgebaut werden und dazu fehlten einfach die Leute.<span id="more-5485"></span></p>
<p>In einer Wanderausstellung der Europa-Union können sich Interessierte im Landratsamt von <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/">Potsdam-Mittelmark</a> über die Anfänge der Zuwanderung und Integration informieren. Diese wurde am vergangenen Montag durch Wolfgang Balint, Vorsitzender des Landesverbandes Brandenburg, und Landrat Wolfgang Blasig eröffnet. Zwei Wochen lang sind die Ausstellungstafeln dort zu sehen.</p>
<p>„Wir waren mit der Ausstellung an über zehn Orten“, so Wolfgang Balint. Um mehr mit dem Publikum in Kontakt zu kommen, zeigt man die Ausstellung tageweise auch in Einkaufszentren wie der Sankt-Annen-Galerie in Brandenburg und dem A10 Center in Wildau.</p>
<p>Die Probleme mit der Einwanderung haben sich kaum geändert. „Als die Hugenotten kamen, sagten die Potsdamer Einwohner: Was wollen die denn hier, die klauen und unsere Arbeitsplätze“, erzählt Balint aus der Geschichte. Aber die Region ist auch stark durch die frühe Einwanderung geprägt, man denke nur an das Holländerviertel in Potsdam. Die Flamen brachten eine zur damaligen Zeit „agrarpolitische Revolution“ in den Fläming. Sie führten die Dreifelderwirtschaft ein, brachten den Wendepflug mit und Erfahrungen im Brunnen bohren.</p>
<p>Auch heute besteht zu ihnen noch eine besondere Beziehung. „Im Jahr 2009 fand die einzigartige Planwagentour mit 22 Kaltblütern von Brügge in Belgien nach Brück im Fläming statt. Der historisch nachempfundene Treck, der insgesamt acht Wochen unterwegs war, legte dabei mehr als 1.200 Kilometer zurück. Von Brügge führte die Tour nach Magdeburg, dort spaltete sich der Treck in eine Nord- und eine Südroute auf. Die &#8222;<a href="https://zauche365.de/tag/titanen-on-tour/" target="_blank" rel="noopener">Titanen on Tour</a>&#8220; bewegten sich auf den Spuren der Einwanderer, die einst von Flandern in den Fläming kamen.“ (Quelle: Titanen on Tour) Wolfgang Balint hat diesen Treck teilweise begleitet und schwärmt noch heute von den Eindrücken.</p>
<p>Er vertritt wie viele andere die Ansicht, wer berechtigt ist, soll auch bleiben dürfen und integriert werden. Das beruhe jedoch auf Gegenseitigkeit. „Die Urangst überall ist die vor dem Fremden“, so Balint. Das zeigte sich auch schon in früheren Jahrhunderten. So gab es die erste Mischehe eines Hugenotten mit einer Nicht-Hugenottin erst in der dritten Generation.</p>
<p>Auch Landrat Wolfgang Blasig findet es wichtig, sich damit zu beschäftigen, wo unsere Wurzeln liegen und welche Chancen wir auch mit der Migration haben. Das zeigt sich besonders im Grenzgebiet zu Polen. Dort pendeln viele Arbeitnehmer von der einen Seite zur anderen und auch die Kitas freuen sich über die Auslastung. Viele hätten ohne die Kinder aus Polen schon schließen müssen und die Kinder haben den Vorteil, zweisprachig aufwachsen zu können.</p>
<p>„Ich hoffe, dass die Bürger die Ausstellung aufnehmen und ins Nachdenken kommen“, so Blasig. Das kam schon Heino Gericke vom <a href="https://flaeming365.de/tag/aafv/">AAfV Potsdam Mittelmark</a>. Er betrachtete interessiert die Tafeln, hat er doch als Verantwortlicher für Migration und Sozialarbeit im Verein täglich mit dem Thema zu tun. Betreut werden vor allem diejenigen über einen gewissen Zeitraum, die bereits aus dem heim ausgezogen sind. Und das vor allem bei Themen wie Schule, Kita und Gesundheit.</p>
<p>Wolfgang Balint zieht ein eindeutiges Fazit:</p>
<blockquote><p>„Migration ist kein neues Thema in Brandenburg. Sie war schon damals nicht leicht und braucht seine Zeit, ist aber zum Wohle aller gelungen. Weder damals noch heute geht es darum, unbeirrt alle Grenzen zu öffnen, sondern den Menschen, die berechtigt hergekommen sind, eine Perspektive zu geben, aber auch in deren Herkunftsländern Bleibeperspektiven zu öffnen.“</p></blockquote>
<p>Dabei erfordere es aber immer Toleranz und gegenseitigen Respekt, aber auch die Beachtung klarer Regeln.</p>
<p>Views: 24</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Nationenfest in Bad Belzig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eva Loth]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jul 2018 08:43:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bad Belzig]]></category>
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					<description><![CDATA[Bad Belzig. Während die Medien überquellen mit Nachrichten über unschöne Begegnungen mit Asylbewerbern und Ausländern, zeigte Bad Belzig, dass es auch anders geht. Dort fand am vergangenen Samstag zum zweiten Mal das Fest der Nationen mit Gästen aus Syrien, Tschetschenien, Afghanistan, afrikanischen Ländern und natürlich Deutschland statt. Organisiert wurde es unter der Trägerschaft der AWO [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/bad-belzig/"><strong>Bad Belzig.</strong></a> Während die Medien überquellen mit Nachrichten über unschöne Begegnungen mit Asylbewerbern und Ausländern, zeigte Bad Belzig, dass es auch anders geht.<span id="more-2803"></span> Dort fand am vergangenen Samstag zum zweiten Mal das Fest der Nationen mit Gästen aus Syrien, Tschetschenien, Afghanistan, afrikanischen Ländern und natürlich Deutschland statt. Organisiert wurde es unter der Trägerschaft der AWO von Detlef Schwarz. Dafür gab es Fördermittel vom Land und vom Bund.</p>

<a href='https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9867.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9867-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<a href='https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9869.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9869-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9874.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9874-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<a href='https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9861.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9861-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<a href='https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9844.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9844-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9843.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9843-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2018/07/Detlef-Schwarz.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2018/07/Detlef-Schwarz-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2018/07/die-Helfer.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2018/07/die-Helfer-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9841.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9841-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p>Für die Vorbereitung waren die fleißigen Helfer bereits Tage vorher in Aktion. Khalil Omar, Morhaf Taifour, Mohammad Mohammad, Mourad Rashid, Nawras Obid , Mohammad Moustafa und Daoud el Daoud besorgten Grillfleisch, schnippelten Salate und waren noch am Vortag bis spät abends an der Turnhalle in der Puschkinstraße, um alles vorzubereiten. Am Tag selbst standen sie hinter dem Grill und bedienten die Anwesenden. Dazu hatten sie sich extra einheitliche Schürzen, T-Shirts und Kopftücher besorgt.</p>
<p>Khalil Omar und Daoud el Daoud waren mit Detlef Schwarz unterwegs, um die Einladungen zu verteilen und zu dolmetschen, da doch noch nicht alle Gäste der deutschen Sprache so mächtig sind, um das Ansinnen des Festes zu verstehen. Das Fleisch selbst war mit arabischen Gewürzen eingelegt, einige hatten Kuchen zum Nachmittagskaffee gebacken. Das Küchenbuffet zierte ein großer Obstkorb.</p>
<p>Detlef Schwarz hatte sich verschiedene Institutionen zur Hilfe geholt, die Beschäftigungen besonders für die Kinder anboten. Zu ihnen gehörte Andreas Schmidt, Gunnar Wildemann, der CVJM, das Infocafe „Der Winkel“, die Schützengilde „Werbiger Heide“  mit dem Bogenschießen, der AAFV e.V. Kuhlowitz und die Freiwillige Feuerwehr, die Bänke und die Hopseburg zur Verfügung stellten. Letztere war kaum ausgeblasen, da tummelten sich die Kinder schon darauf, sie war immer voll besetzt. Aber sie hatten auch viele andere Möglichkeiten, sich zu betätigen. Carsten Tarrach hatte Lehm und kleine Holzrahmen mitgebracht. In diese wurde der Lehm gedrückt, anschließend mit verschiedenen Samen bestückt und noch einmal mit einer Lehmschicht bedeckt. Dann konnten die Kinder ihr Quadrat mit nach Hause nehmen und dort einbuddeln. In der Hoffnung, dass etwas Regen vom Himmel fällt, können sie dann beobachten, wie aus ihrem Lehmquadrat verschiedene Pflanzen wachsen. Eine Schlange bildete sich auch sofort beim Schminken und beim Blüten basteln. In der für das Fest gemieteten Turnhalle versuchten sich die Kinder beim Fußballspielen, ebenso konnte gekegelt werden. Viele Gäste hatten auch noch selbst Spielzeug von zu Hause mitgebracht, um die Jüngsten zu beschäftigen.</p>
<p>Oft wird Detlef Schwarz gefragt: Warum machst Du das? „Weil es Spaß macht und ich gern mit Menschen arbeite“, lautet dann seine einfache Antwort, „und es kommt so viel zurück.“ Durch seine Arbeit als Hausmeister im Wohnviertel Klinkengrund hat er Kontakt zu vielen Menschen der unterschiedlichsten Nationalitäten. So entstand auch die Idee eines gemeinsamen Festes. Im vergangenen Jahr hatte er 150 Leute eingeladen. Da waren es noch mehr aus dem arabischen Raum, weil einfach die Deutschkenntnisse noch nicht so weit fortgeschritten waren, um sich unterhalten zu können. In diesem Jahr sind die Gäste gemischter – und mehr. 250 Einladungen haben Detlef Schwarz und Khalil Omar verteilt, einfach so an Menschen, die ihnen über den Weg gelaufen sind. Viele haben nach dem letzten Jahr auch einfach gefragt, ob sie teilnehmen können. Und das ist nicht nur für Detlef Schwarz ein positives Zeichen, sondern auch dafür, dass Integration ganz einfach sein kann, wenn alle mitmachen.</p>
<p>Views: 14</p>]]></content:encoded>
					
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