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	<title>Perspektivfabrik Hoher Fläming &#8211; Fläming 365</title>
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	<description>Die Bürgerzeitung - Von uns &#38; für uns!</description>
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	<title>Perspektivfabrik Hoher Fläming &#8211; Fläming 365</title>
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		<title>Finden &#8211; Ankommen &#8211; Hierbleiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eva Loth]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2019 18:33:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wiesenburg/Mark &#38; Bad Belzig, Klein Glien. Das Projekt „Perspektivfabrik Hoher Fläming“ des Arbeits- und Ausbildungsfördervereins Potsdam-Mittelmark e.V. ist in das Förderprogramm „Neulandgewinner – Zukunft erfinden vor Ort“ der Robert Bosch Stiftung aufgenommen worden. Unter dem Motto „Finden-Ankommen-Hierbleiben“ möchte man den Hohen Fläming für Rückkehrer und Neuzuziehende interessant machen und ihnen einen Ansprechpartner geben. So ist nun [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/wiesenburg-mark/">Wiesenburg/Mark</a> &amp; <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/">Bad Belzig</a>, <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/hagelberg/klein-glien/">Klein Glien</a>.</strong> Das Projekt <a href="https://flaeming365.de/tag/perspektivfabrik-hoher-flaeming/"><em>„Perspektivfabrik Hoher Fläming“</em></a> des <a href="https://flaeming365.de/tag/aafv/"><em>Arbeits- und Ausbildungsfördervereins Potsdam-Mittelmark e.V.</em></a> ist in das Förderprogramm „Neulandgewinner – Zukunft erfinden vor Ort“ der <em>Robert Bosch Stiftung</em> aufgenommen worden. Unter dem Motto „Finden-Ankommen-Hierbleiben“ möchte man den Hohen Fläming für Rückkehrer und Neuzuziehende interessant machen und ihnen einen Ansprechpartner geben. So ist nun Barbara Klembt Neulandgewinnerin, denn hinter den Projekten steht immer eine Person, wohlwissend, dass die Arbeit auf viele, zumeist ehrenamtliche Schultern verteilt wird.<span id="more-7861"></span></p>
<p><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030044.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-7865 alignleft" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030044-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030044-300x225.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030044-768x576.jpg 768w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030044-1024x768.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030044.jpg 1500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Barbara Klembt hat die Aktivitäten der Neulandgewinner in deren Jury kennengelernt. Ihr Interesse war sofort geweckt. Als sie über die Ausschreibung der vierten Runde gelesen hatte, wusste sie sofort, dass ist auch etwas für unsere Region. Sie holte Mitstreiter ins Boot, erste Ideen wurden besprochen und abgeschickt. Das Projekt, an dem sich seit drei Jahren auch das Land Brandenburg beteiligt, wird über zwei Jahre mit einem Budget von 50.000 Euro gefördert. Darin enthalten sind Beträge für Honorare, aber auch anfallende Mietkosten wie jetzt für die Bahnhofsgenossenschaft. Dort wird sich zukünftig ein Büro befinden, in dem Gespräche geführt werden können.</p>
<p>Inhalt des Projektes ist es, Personen, die in die Region ziehen, aber auch solche, die zurückkehren möchten, zu unterstützen, damit sie sich hier wohl fühlen. Dabei geht man nicht selbst auf die Suche zum Beispiel nach Wohnraum, liefert aber Informationen, wohin sich Interessenten wenden können. Vor allem geht es darum, in den Orten ein gutes Miteinander zu unterstützen, damit sich aus dem Zuzug ein Mehrwert für alle ergibt. Man will herausfinden, mit welchen Erwartungen „Neubürger“ kommen, was diese aber auch selbst zu leisten bereit sind. „Wenn unser Lebensraum attraktiv bleiben soll, müssen wir etwas dafür tun“, so Barbara Klembt. Auch wenn sie weiß, dass man nicht die heile Welt hinbekommen wird. Denn nicht jeder versteht auf Anhieb das Dorfleben.</p>
<p>Ein nächster Schritt wird sein, die Stadt <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/">Bad Belzig</a> und das <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/niemegker-land/">Amt Niemegk</a> in die Arbeit mit einzubinden, da diese ähnlich gelagerte Probleme haben. Dazu wird man eng mit dem Netzwerk Hoher Fläming zusammen arbeiten.</p>
<p><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030039.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-7862 alignright" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030039-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030039-300x225.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030039-768x576.jpg 768w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030039-1024x768.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030039.jpg 1500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Träger des Projektes ist der <em>Arbeits- und Ausbildungsförderungsverein Potsdam-Mittelmark e.V</em>. Dieser ist seit 28 Jahren in der regionalen Entwicklung tätig und wird sich auch inhaltlich in das Projekt einbringen. Das bestätigte Geschäftsführer Dr. Johannes Blatt auf der kürzlich stattgefundenen Pressekonferenz im <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/wiesenburg-mark/wiesenburg/">Wiesenburger</a> Bahnhofscafe. „Der Rückgang der Bevölkerung ist zwar nicht mehr so stark, geht aber weiter“, so Blatt, „dem müssen wir entgegenwirken.“ Die Region sei sehr attraktiv für einen Zuzug, was die Vergangenheit bereits bewiesen hat, so seine Meinung. Jetzt sei es wichtig durch eine gute Vernetzung potentiellen Neubürgern zu zeigen, was die Region für Möglichkeiten bietet. Dazu müsse man wissen, über welche Kanäle man Zuzugswillige ansprechen kann. Eine enge Zusammenarbeit mit <a href="https://flaeming365.de/tag/coconat/">Coconat</a> in <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/hagelberg/klein-glien/">Klein Glien</a> wird dabei eine große Rolle spielen, denn dort hat man bereits eine Brücke zwischen Stadt und Land geschlagen.</p>
<p>Nun stellt man sich die Frage, wie man auf die Leute zugehen kann. „Dazu gibt es bereits Ideen“, so Barbara Klembt. Es wird eine Internetpräsenz entstehen und Druckmaterialien in Auftrag gegeben, um damit an die Öffentlichkeit gehen zu können. Gute Gedanken müssen zusammengetragen werden. Außerdem müsse man ausloten, wo überhaupt eine Neuansiedlung möglich ist. Das beinhaltet auch ein aktives Zugehen auf Interessenten. Oftmals besitzen Menschen größere Gehöfte, die sie nicht mehr allein bewirtschaften können. Manche möchten sich schon zu Lebzeiten um potentielle Nachfolger kümmern. Auch andere Wohnungsvermieter sollten mitwirken. Wer aber hätte Interesse daran, aufs Land zu ziehen? Da müssen für viele die Voraussetzungen stimmen.</p>
<p>Aber die Nachfrage ist durchaus da, bestätigt auch Wiesenburgs Bürgermeister Marco Beckendorf. Nach den Workshops des Projektes „Landwärts“ gab es auf Anhieb 150 Anfragen. Vor allem gehe es darum, Hemmnisse abzubauen, so Beckendorf. Man muss die Menschen einladen und Gespräche führen, denn auf dem Land sind die Strukturen nun einmal anders als in der Stadt. Jedoch sind auch einige „harte“ Faktoren zu beachten. Das beginnt beim Wohnraum. 80 % befinden sich in der Region im Privatbesitz, nur 20 % sind Mietobjekte. Sogenannte „Schnupperwohnungen“, die es bereits in anderen Gebieten gibt, wären ein gute Idee, ergänzte Barbara Klembt. Da könnten Zuzugswillige für ein paar Monate probewohnen und so herausfinden, ob das Leben auf dem Land etwas für sie ist. Deshalb müsse man für alle Möglichkeiten offen sein, so der Bürgermeister und bringt das Smart Village Projekt in Wiesenburg/Mark ins Gespräch mit einer außergewöhnlichen Idee. Sollte dieses umgesetzt werden können, bestände die Möglichkeit, sogenannte Tiny-Häuser aufzustellen. Man würde dann zwar auf kleinstem Raum leben, hätte aber für Job und anderes große Räume auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei zur Verfügung. Auch wenn so erst einmal nur eine kleine Zielgruppe angesprochen wird, das Beispiel könnte Schule machen. Der andere Faktor wären Arbeitsplätze und damit verbunden Kitas und Schulen und die dazugehörigen Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln.</p>
<p><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030041.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-7864 alignleft" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030041-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030041-300x225.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030041-768x576.jpg 768w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030041-1024x768.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2019/02/P1030041.jpg 1500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Bis Ende 2020 kann die Perspektivfabrik nun versuchen, ihre Ideen umzusetzen. Eine zahlenmäßige Abrechnung ist nicht vorgesehen, das Projekt darf auch scheitern. Das ist natürlich nicht der Anspruch der Akteure. „Das Schlimmste, was uns passieren kann ist, dass eine gegeninitiative entsteht und sich alle gegenseitig ausbremsen“, so Barbara Klembt. Deshalb muss die Bevölkerung von Anfang an mit einbezogen werden. Dazu bedarf es viel Fingerspitzengefühl. Am 3. April wird es eine Auftaktveranstaltung geben, zu der unter anderem auch Ortsbeiräte dazu gebeten werden. Dann wird sicher auch schon feststehen, ob es bei dem Namen <em>„Perspektivfabrik Hoher Fläming“</em> bleiben wird und wie die neue Internetpräsenz heißt. Bis dahin kann man sich mit  allen Ideen zur Projektumsetzung, aber auch für die Mitarbeit an die Verwaltung der Gemeinde Wiesenburg/Mark wenden.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Siehe auch Artikel <a href="https://flaeming365.de/2019/02/28/perspektivfabrik-hoher-flaeming-wurde-von-der-robert-bosch-stiftung-als-neulandgewinner-ausgezeichnet/"><em>„Perspektivfabrik Hoher Fläming“ wurde von der Robert Bosch Stiftung als „Neulandgewinner“ ausgezeichnet</em></a></p>
<p>Views: 6</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>„Perspektivfabrik Hoher Fläming“ wurde von der Robert Bosch Stiftung als „Neulandgewinner“ ausgezeichnet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fläming 365]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2019 14:40:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wiesenburg/Mark. Das Projekt „Perspektivfabrik Hoher Fläming“ des Arbeits- und Ausbildungsförderungsvereins Potsdam-Mittelmark e.V. ist in das Förderprogramm „Neulandgewinner &#8211; Zukunft erfinden vor Ort“ der Robert Bosch Stiftung GmbH aufgenommen worden. Die Macherinnen und Macher erhalten in den kommenden zwei Jahren individuelle Schulungen, werden von Mentoren begleitet und mit insgesamt bis zu 50.000 Euro finanziell unterstützt. Mit dem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/wiesenburg-mark/">Wiesenburg/Mark</a>. </strong>Das Projekt <em>„Perspektivfabrik Hoher Fläming“</em> des <a href="https://flaeming365.de/tag/aafv/"><em>Arbeits- und Ausbildungsförderungsvereins Potsdam-Mittelmark e.V.</em></a> ist in das Förderprogramm <strong>„Neulandgewinner </strong><strong>&#8211; Zukunft erfinden vor Ort</strong><strong>“</strong> der Robert Bosch Stiftung GmbH aufgenommen worden. <span id="more-7848"></span>Die Macherinnen und Macher erhalten in den kommenden zwei Jahren individuelle Schulungen, werden von Mentoren begleitet und mit insgesamt bis zu 50.000 Euro finanziell unterstützt. Mit dem Programm fördert die Stiftung seit 2012 lokale Bürgerinitiativen in ländlichen Regionen Ostdeutschlands, die mit unkonventionellen Ideen die Lebensqualität in ihrer Umgebung verbessern wollen. Durchgeführt wird das Programm vom <em>Thünen-Institut für Regionalentwicklung eG</em> in Berlin.</p>
<p>„Neulandgewinner sind Menschen, die ihr gesellschaftliches Umfeld positiv verändern wollen; sie packen die Dinge an und warten nicht darauf, dass andere es für sie tun“, sagt Ottilie Bälz, Leiterin des Bereichs Gesellschaft der Robert Bosch Stiftung. „Diesen Willen, in ihrem Dorf, ihrer Kleinstadt sich selbst aktiv für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen, unterstützen wir mit unserem Förderprogramm“, so Bälz.</p>
<p>An vielen Orten in Ostdeutschland zeigt sich, wie engagierte Einwohner das Leben in ländlichen Regionen bereichern: Sie pflegen gemeinsam vergessene Obstgärten oder bauen Dorfbacköfen als Treffpunkt für den wöchentlichen Austausch, sie bieten Künstlern aus aller Welt Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten in leerstehenden Häusern oder vermitteln in Werkstätten Wissen über regionales Handwerk oder bäuerliche Landwirtschaft.</p>
<h2>Neulandgewinner sind Motor für gesellschaftlichen Zusammenhalt</h2>
<p>Das Projekt <em>„Perspektivfabrik Hoher Fläming“</em> ist eine von 20 überzeugenden Initiativen, die jetzt aus 200 Bewerbungen für die vierte Runde des erfolgreichen Förderprogramms „Neulandgewinner &#8211; Zukunft erfinden vor Ort“ ausgewählt wurden.</p>
<p>Entwickelt wurde das Programm im Jahr 2012 als Reaktion auf die sozialen, wirtschaftlichen und demografischen Veränderungen, die besonders im Osten Deutschlands Leerstellen hinterlassen haben. Schulen, Kindergärten und Theater wurden geschlossen, das Bus- und Bahnnetz ausgedünnt, Vereine aus Mangel an Mitgliedern aufgelöst. Seit dem Start haben sich fast 1.500 Initiativen für das Förderprogramm beworben, davon wurden rund 70 bisher als „Neulandgewinner“ von der Robert Bosch Stiftung ausgezeichnet. Ihre Projekte wirken auf vielfältige Weise in das gesellschaftliche Umfeld hinein und sind Motor für weitere positive Entwicklungen in der Region. Die Neulandgewinner vernetzen sich mit Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft – und schaffen so ein Klima der Veränderung.</p>
<p>Auch aus der Politik gibt es Unterstützung. Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern beteiligen sich seit 2016 direkt an der Förderung und zeichnen je eine der Initiativen als „Neulandgewinner der Länder“ aus.</p>
<p>Dieses Mal wurde die „Perspektivfabrik Hoher Fläming“ durch das Land Brandenburg ausgewählt und erhält somit die Grundförderung von der Staatskanzlei des Landes Brandenburg. Weitere Informationen unter: <a href="http://www.neulandgewinner.de" target="_blank" rel="noopener">www.neulandgewinner.de</a></p>
<p><em>(Presseinformation der Landkreises Potsdam-Mittelmark)</em></p>
<hr />
<p>Siehe auch Artikel <a href="https://flaeming365.de/2019/02/28/finden-ankommen-hierbleiben/"><em>Finden – Ankommen – Hierbleiben</em></a></p>
<p><!--themify_builder_static--></p>
<h2>Zur „Perspektivfabrik Hoher Fläming“</h2>
<p>Der Hohe Fläming, ist eine ländliche Region, die stark vom demographischen Wandel geprägt ist (z.B. weniger als 20 Einwohner pro Quadratkilometer in den Gemeinden <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/wiesenburg-mark/">Wiesenburg/Mark</a> und <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/niemegker-land/rabenstein-flaeming/">Rabenstein/Fläming</a>). Zugleich bieten die Lage zwischen Berlin, Leipzig und Magdeburg (A9, A2 und RE 7) sowie die vorhandene Natur- und Kulturlandschaft (<em>Naturpark Hoher Fläming</em>) viel Potential. Immer wieder interessieren sich Menschen aus der Stadt, u.a. junge Familien, für das hiesige Leben. Wir wollen für sie Ansprechpartner sein, ihnen Zukunftsperspektiven aufzeigen und eine lebendige Unterstützungsstruktur bieten.</p>
<h3>Neulandgewinnerin Barbara Klembt:</h3>
<p>„In mehreren Zukunftswerkstätten unserer Gemeinde, aus dem Ergebnis der „Küchentischgespräche“ und ganz aktuell der Demokratiekonferenz innerhalb der „Partnerschaft für Demokratie &#8211; LAP Hoher Fläming“, in der ich ehrenamtlich im Begleitausschuss mitarbeite, wurde deutlich, dass die Inhalte dieser Projektidee <em>„Perspektivfabrik Hoher Fläming“</em> aktueller denn je sind.</p>
<p>Offene Fragen bei Zuzugswilligen, Unwissenheit, Unsicherheit zu Motiven, Lebensphilosophien und dem „miteinander umgehen“ bei Einheimischen treffen sowohl europäische als auch geflüchtete Zuzügler. Die guten Beispiele und wie man dazu gekommen ist, sind kleinteilig, vielfältig, sehr individuell und deshalb oft nicht bekannt. Dagegen lässt sich etwas tun.</p>
<p>Zuzug als Chance und multikultureller Gewinn sind meine feste Überzeugung. Dies auch als weichen Standortfaktor zu verstehen, durchdringt noch nicht alle Bereiche unserer Gesellschaft. Ebenso wird die Rolle lebendiger Dörfer, ohne die der ländliche Raum eine „tote“ Naturlandschaft, aber längst keine lebenswerte Kulturlandschaft mehr wäre, zwar verbal, lange aber nicht in der Tat gewürdigt. Das große Ehrenamt braucht Unterstützung ebenso wie Verjüngung und eine verlässliche personelle und finanzielle Ausstattung. Den Reichtum dieser Gesellschaft gerechter aufzuteilen und nicht nur nach der Einwohnerzahl zu bemessen, darin sehe ich eine große Herausforderung.“<strong> </strong></p>
<h3>Die Idee:</h3>
<p>Im Bahnhof Wiesenburg entsteht die <em>„Perspektivfabrik Hoher Fläming“</em>. Ziel des Projektes ist es, den Hohen Fläming als gut entwickelte Region für Rückkehrer und Neuzuziehende, auch als Flüchtlinge Hergekommene, interessant zu machen, sie bei ihrer Entscheidung für einen Lebensmittelpunkt zu unterstützen und ihnen beim „Ankommen und Hierbleiben“ Orientierungshilfe zu geben.</p>
<p>Die <em>„Perspektivfabrik Hoher Fläming“</em> ist angesiedelt im denkmalgeschützten, von der Genossenschaft <em>Bahnhof am Park e.G.</em> instandgesetzten und betriebenen Bahnhofsgebäude in <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/wiesenburg-mark/wiesenburg/">Wiesenburg</a>. Der Bahnhof symbolisiert einen Ort des Ankommens und der Verbindung zu den großen Städten und der weiten Welt, wird als „Tor zum Ankommen und Bleiben“ in der Region in Wert gesetzt und weiter belebt. Es entsteht ein gemeindeübergreifender Knotenpunkt der partizipativen gemeinschaftlichen Zukunftsgestaltung, eine „Unterstützungsagentur“ für engagierte „neue und alte“ Bewohner, denen die Entwicklung und kulturelle Lebendigkeit der Region am Herzen liegt.</p>
<p><!--/themify_builder_static--></p>
<p>Views: 4</p>]]></content:encoded>
					
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