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	<title>CDU &#8211; Fläming 365</title>
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	<description>Die Bürgerzeitung - Von uns &#38; für uns!</description>
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		<title>Der Neue im Stadtparlament von Treuenbrietzen: Marcel Block aus Rietz ist jetzt Stadtverordneter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fläming 365]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 13:24:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Stadt Treuenbrietzen, Rietz. Der Rietzer Marcel Block ist neu in der Stadtverordnetenversammlung Treuenbrietzen. Mit dem 36-Jährigen Familienvater, Ortsvorsteher und fußballbegeisterten Immobilienfachmann sprach Jonathan Summer für Fläming 365 über seine kommunalpolitischen Erfahrungen und die Arbeit in der Stadtverordnetenversammlung Treuenbrietzen. Jonathan Summer: Herr Block, seit Februar 2026 sind Sie Stadtverordneter in Treuenbrietzen für die CDU, da Josephine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/">Stadt Treuenbrietzen</a>, <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/rietz/">Rietz</a>.</strong> Der Rietzer Marcel Block ist neu in der <a href="https://flaeming365.de/tag/svv-treuenbrietzen/"><em>Stadtverordnetenversammlung Treuenbrietzen</em></a>. Mit dem 36-Jährigen Familienvater, Ortsvorsteher und fußballbegeisterten Immobilienfachmann sprach Jonathan Summer für <em>Fläming 365</em> über seine kommunalpolitischen Erfahrungen und die Arbeit in der <em>Stadtverordnetenversammlung Treuenbrietzen</em>.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-93480"></span></p>
<p><strong>Jonathan Summer: Herr Block, seit Februar 2026 sind Sie Stadtverordneter in Treuenbrietzen für die <a href="https://flaeming365.de/tag/cdu-treuenbrietzen/">CDU</a>, da Josephine Päpke ihr Mandat zurückgegeben hat. Kam die Gelegenheit überraschend für Sie, oder haben Sie schon länger mit dem Gedanken gespielt und konnten sich darauf vorbereiten, Stadtverordneter zu werden?</strong></p>
<p><strong>Marcel Block:</strong> Die Gelegenheit kam tatsächlich etwas kurzfristig, dennoch war das Thema Kommunalpolitik für mich kein Neuland. Durch meine Tätigkeit als Ortsvorsteher in Rietz bin ich bereits intensiv in lokale Themen eingebunden, sodass ich mich gut vorbereitet gefühlt habe, Verantwortung auch auf Stadtebene zu übernehmen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer:  Zur Kommunalwahl 2024 haben Sie im Ortsteil Rietz der Stadt Treuenbrietzen auf der Liste &#8222;Wir in Rietz&#8220; (WiR) die meisten Stimmen geholt und sind Ortsvorsteher geworden. Sie bringen demnach schon kommunalpolitische Erfahrung mit. Sehen Sie sich als der verlängerte Arm von Rietz in der Stadtverordnetenversammlung?</strong></p>
<p><strong>Marcel Block:</strong> Ich sehe mich definitiv als starke Stimme für Rietz, aber nicht ausschließlich. Mir ist wichtig, die Interessen aller Ortsteile im Blick zu behalten und ausgewogene Entscheidungen für die gesamte Stadt Treuenbrietzen zu treffen. Gleichzeitig ist es natürlich meine Aufgabe, die Anliegen aus Rietz klar zu vertreten.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Sondervermögen, Haushaltsplanung, Windenergie – Nicht immer geht es harmonisch in der Stadtverordnetenversammlung zu. Wie waren die ersten Sitzungen für Sie?</strong></p>
<p><strong>Marcel Block:</strong> Die ersten Sitzungen waren intensiv, aber auch sehr spannend. Es wird sachlich, aber durchaus auch kontrovers diskutiert, was ich grundsätzlich positiv finde. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass bei allen unterschiedlichen Meinungen am Ende konstruktive Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger gefunden werden.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Die Zusammenarbeit zwischen CDU und AfD in der Stadtverordnetenversammlung hat in der Vergangenheit nicht nur Begeisterung ausgelöst (<a href="https://flaeming365.de/tag/cdu-treuenbrietzen/"><em>Fläming365</em> berichtete</a>). Wie wollen Sie mit den anderen Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung zusammenarbeiten und was ist ein NoGo?</strong></p>
<p><strong>Marcel Block:</strong> Mir ist eine sachorientierte und respektvolle Zusammenarbeit mit allen demokratischen Fraktionen wichtig. Dabei ist es für mich zweitrangig, aus welcher Fraktion ein Vorschlag kommt. Entscheidend ist allein, ob er sinnvoll für unsere Stadt ist. Persönliche Angriffe oder ideologisch motivierte Blockaden sind für mich ein klares No-Go. Im Mittelpunkt sollte immer die beste Lösung für Treuenbrietzen stehen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Sie sind selbständig in der Immobilienbranche tätig und passend dazu sitzen Sie im Ausschuss für Stadt- und Ortsteilentwicklung‚ Energie und Klimaschutz, kurz: Bauausschuss. Was sind die Vorteile Ihrer beruflichen Tätigkeit, die Sie in die Stadtpolitik einbringen?</strong></p>
<p><strong>Marcel Block:</strong> Durch meine Tätigkeit in der Immobilienbranche habe ich einen sehr praxisnahen Blick auf Themen wie Bauen, Flächenentwicklung und Wirtschaftlichkeit. Ich kenne die Herausforderungen von Bauherren, Investoren und auch Behördenprozessen und kann diese Erfahrungen gezielt in die politische Arbeit einbringen.<br />
Besonders wichtig ist mir dabei, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es vor allem jungen Familien ermöglichen, sich hier anzusiedeln und Wohneigentum zu realisieren. Gleichzeitig habe ich stets die Entwicklung unserer Ortsteile im Blick, damit diese lebendig und attraktiv bleiben.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Könnte es aufgrund Ihrer beruflichen Tätigkeit Interessenskonflikte bei der Ausübung Ihres Mandates geben, z.B. wenn ein neues Baufeld für Einfamilienhäuser erschlossen wird?</strong></p>
<p><strong>Marcel Block:</strong> Das Thema nehme ich sehr ernst. Transparenz und eine klare Trennung zwischen beruflichen und politischen Entscheidungen sind für mich selbstverständlich. In Fällen, in denen ein möglicher Interessenskonflikt bestehen könnte, würde ich mich entsprechend enthalten.<br />
Gleichzeitig sehe ich in meiner Tätigkeit vor allem große Chancen für die Regionalentwicklung. Wenn ich beispielsweise in die Jahnstraße in Treuenbrietzen schaue, erfüllt es mich mit Stolz zu sehen, wie viele meiner ehemaligen Bauherren heute hier leben, Familien gegründet haben und sich aktiv sowie ehrenamtlich in Treuenbrietzen und den Ortsteilen engagieren.<br />
Genau solche Entwicklungen stärken unsere Region nachhaltig, wirtschaftlich, gesellschaftlich und im Zusammenhalt. Dafür möchte ich mich auch politisch weiter einsetzen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Was sind Ihrer Einschätzung nach die größten Herausforderunge für die Stadtverordneten bis zum Ende der Wahlperiode?</strong></p>
<p><strong>Marcel Block:</strong> Die größte Herausforderung wird eine solide Haushaltsführung sein. Klar gesagt: Wir brauchen Einnahmen.<br />
Dafür ist es entscheidend, dass wir unsere Stadt wirtschaftlich weiterentwickeln, neue Wohn- und Gewerbeflächen schaffen und dadurch zusätzliche Wertschöpfung generieren. Gleichzeitig müssen wir Themen wie Energie und Infrastruktur sinnvoll weiterentwickeln.<br />
Am Ende geht es darum, wirtschaftliche Vernunft und eine nachhaltige Entwicklung unserer Stadt in Einklang zu bringen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Welches Vorhaben oder Projekt in Treuenbrietzen ist Ihnen besonders wichtig, dass es umgesetzt oder vorangetrieben wird?</strong></p>
<p><strong>Marcel Block:</strong> Mir ist besonders wichtig, dass wir unsere Ortsteile weiter stärken und lebendig halten, sowohl infrastrukturell als auch in der Lebensqualität. Dazu gehört für mich auch, attraktiven Wohnraum zu schaffen, damit gerade junge Familien hier bleiben oder sich bewusst für unsere Region entscheiden.<br />
Ein Beispiel ist der neue <a href="https://flaeming365.de/2026/04/10/das-warten-hat-ein-ende-ein-edeka-markt-kommt-nach-treuenbrietzen/">Edeka, dessen Baustart jetzt erfolgt</a>. Solche Projekte sind wichtig für die Versorgung und zeigen, dass sich unsere Stadt weiterentwickelt.<br />
Als Rietzer ist mir aber vor allem ein Thema eine echte Herzensangelegenheit: der Neubau unserer Feuerwehr und die Weiterentwicklung des Dorfgemeinschaftshauses. Unser Dorfgemeinschaftshaus ist an fünf von sieben Tagen belegt, das zeigt, wie stark der Zusammenhalt und das Engagement im Ort sind. Dafür brauchen wir auch die passenden Rahmenbedingungen. Unsere Feuerwehr und die Dorfgemeinschaft haben es mehr als verdient, hier modern und zukunftsfähig aufgestellt zu werden: idealerweise mit einem schönen Dorfplatz als Mittelpunkt.<br />
Hier möchte ich mich mit voller Überzeugung einbringen, die Planungen vorantreiben und gemeinsam Fördermittel auf den Weg bringen.<br />
Und natürlich dürfen wir bei all dem unsere Kitas und Schulen nicht vergessen, denn am Ende geht es immer um die Zukunft unserer Kinder.<br />
Kurz gesagt: Der Bedarf ist groß und genau das ist für mich Antrieb, hier aktiv mitzugestalten.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Sie sind 1990 geboren und gehören damit zu den jüngsten Stadtverordneten. Kann das helfen und oftmals lange Entscheidungsprozesse effizienter und mutiger abzukürzen?</strong></p>
<p><strong>Marcel Block:</strong> Ich denke, eine Mischung aus Erfahrung und neuen Perspektiven ist immer wertvoll. Als jüngerer Stadtverordneter bringe ich vielleicht eine etwas andere Herangehensweise und Entscheidungsfreude mit, gleichzeitig ist mir der Austausch mit erfahrenen Kollegen sehr wichtig.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Wenn Sie nicht als Ortsvorsteher oder Stadtverordneter aktiv sind, was ist Ihr größtes Hobby?</strong></p>
<p><strong>Marcel Block:</strong> Neben meiner beruflichen und politischen Tätigkeit verbringe ich meine Zeit am liebsten mit meiner Familie. Meine beiden Kinder sind vier und sechs Jahre alt. Sie stehen ganz klar im Mittelpunkt und sorgen auch dafür, dass man immer geerdet bleibt. Meine Frau ist Krankenschwester und hält mir im Alltag oft den Rücken frei, dafür bin ich sehr dankbar.<br />
Darüber hinaus bin ich sehr sportinteressiert. Wenn es die Zeit zulässt, fahre ich gerne zu meinem Fußballverein <em>FC Energie Cottbus</em>. Dort unterstütze ich nicht nur die erste Mannschaft, sondern engagiere mich auch für den Nachwuchs und bin als Pate aktiv.<br />
Auch meinem Heimatverein <a href="https://flaeming365.de/tag/fsv-gruen-weiss-niemegk/"><em>Grün-Weiß Niemegk</em></a> bin ich eng verbunden. Generell gehören Fußball, Tischtennis und Radfahren zu meinen liebsten Ausgleichen im Alltag. Zudem interessiere ich mich sehr für wirtschaftliche Themen. Das begleitet mich auch über den Beruf hinaus.<br />
Und wenn der Tag geschafft ist, darf zum Feierabend auch mal ein Kaltgetränk nicht fehlen.</p>
<p>Abschließend ist mir wichtig zu sagen, dass ich dieses Mandat mit viel Respekt und Verantwortung wahrnehme. Treuenbrietzen und seine Ortsteile liegen mir sehr am Herzen: hier lebe ich, hier ist meine Familie zu Hause.<br />
Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass sich unsere Stadt positiv weiterentwickelt und auch für die nächsten Generationen ein lebenswerter Ort bleibt. Dabei freue ich mich über den offenen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern – denn gute Politik lebt vom Miteinander.</p>
<figure id="attachment_93482" aria-describedby="caption-attachment-93482" style="width: 1500px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/04/Backofen-Rietz.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-93482" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/04/Backofen-Rietz.jpg" alt="Backofen, Rietz" width="1500" height="718" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/04/Backofen-Rietz.jpg 1500w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/04/Backofen-Rietz-300x144.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/04/Backofen-Rietz-1024x490.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/04/Backofen-Rietz-768x368.jpg 768w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption id="caption-attachment-93482" class="wp-caption-text">Backofen in Rietz</figcaption></figure>
<p><strong>Jonathan Summer: Einer Ihrer Lieblingsorte in Rietz ist der Backofen. Was verbinden Sie mit diesem Ort?</strong></p>
<p><strong>Marcel Block:</strong> Mit diesem Backofen verbinde ich den Duft von frischem Brot, Kuchen, Pizza und viele gute Gespräche. Er steht für gemeinsame Zeit, für Lachen und für das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein.<br />
Einmal im Monat kommen wir hier zusammen, lachen, reden und backen miteinander. Jung und Alt, Frauen und Männer, Rietzer und Gäste – hier spielt es keine Rolle, wer man ist, sondern dass man zusammenkommt.<br />
Dieser Ort zeigt, was möglich ist, wenn wir gemeinsam anpacken. Darauf können wir in Rietz stolz sein und darauf bauen wir unsere Zukunft.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Vielen Dank für das Interview.</strong></p>
<p><em>(Jonathan Summer)</em></p>
<p>Views: 179</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Treuenbrietzen: &#8222;Unauffällig am Schwanenteich&#8220; – Gedenken an jüdischen Friedhof</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fläming 365]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 15:18:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Treuenbrietzen. Etwa 35 Menschen versammelten sich anlässlich des jährlichen Gedenkens an die Reichspogromnacht vom 9. November 1938 am Standort des ehemaligen jüdischen Friedhofes hinter der Badeanstalt in Treuenbrietzen. Mehr als viele der Anwesenden erwartet hatten. Neben dem amtierenden Bürgermeister Michael Knape und dem zukünftigen Bürgermeister Robert-Walter Wildgrube, nahmen auch die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Anja Schmollack [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/treuenbrietzen/">Treuenbrietzen</a>.</strong> Etwa 35 Menschen versammelten sich anlässlich des jährlichen Gedenkens an die Reichspogromnacht vom 9. November 1938 am Standort des ehemaligen jüdischen Friedhofes hinter der Badeanstalt in Treuenbrietzen. Mehr als viele der Anwesenden erwartet hatten. Neben dem amtierenden Bürgermeister Michael Knape und dem zukünftigen Bürgermeister Robert-Walter Wildgrube, nahmen auch die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Anja Schmollack von der <a href="https://flaeming365.de/tag/cdu-treuenbrietzen/"><em>CDU</em></a>, sowie die Fraktionssprecher vom <a href="https://flaeming365.de/tag/bsd-treuenbrietzen/"><em>Bündnis Stadt und Dörfer (BSD)</em></a>, Mike Fetzer, und der <a href="https://flaeming365.de/tag/biv-treuenbrietzen/"><em>Bürgerinteressenvertretung Stadt und Dörfer (BIV)</em></a>, Tobias Bank, teil. Außerdem waren Vertreter der <em><a href="https://flaeming365.de/tag/buendnis90-die-gruenen-treuenbrietzen/">GRÜNEN</a></em> , <a href="https://flaeming365.de/tag/die-linke/">LINKEN</a> und der <em><a href="https://flaeming365.de/tag/spd-treuenbrietzen/">SPD</a></em> anwesend. Einzig die Fraktion der AfD war nicht vertreten.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-91868"></span></p>
<p>Andreas Bruns, Mitglied der <a href="https://flaeming365.de/tag/svv-treuenbrietzen/"><em>Stadtverordnetenversammlung</em></a> für die Grünen, sprach als erster und stimmte die Versammelten würdig auf das Gedenken ein. Er erinnerte demütig daran, dass der inzwischen verstorbene Helmut Päpke das Gedenken nach der Wiedervereinigung wieder begonnen habe und dies nicht überall auf Resonanz stieß. Die zentrale Botschaft seiner Worte fasste Bruns am Ende mit dem Zitat von Margot Friedländer zusammen:</p>
<blockquote><p><em>„Schaut nicht auf das, was euch trennt. Schaut auf das, was euch verbindet.“</em></p></blockquote>
<p>Danach spielte er das jüdische Totengebet ab. Eine Schülerin der Geschichtswerkstatt der <a href="https://flaeming365.de/tag/gesamtschule-treuenbrietzen/">Treuenbrietzener Gesamtschule</a> verwies im Anschluss auf einen Gedenkstein, der Informationen zu dem seit 1711 existierenden Friedhof gibt. Zum Beispiel, dass die letzte Beisetzung 1913 stattfand. Zwei Gedenksteine sind das Einzige, was heute noch an den Friedhof erinnert. Die letzten Gräber wurden beim Bau eines Luftschutzbunkers 1944 endgültig zerstört. Sie betonte am Ende ihres Beitrages, dass es die Pflicht der nachkommenden Generation sei, dass sich der Holocaust und die Verbrechen der Nazis nicht wiederholen.</p>
<p><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2025/11/Treuenbrietzen-Juedischer-Friedhof-02.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-91869" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2025/11/Treuenbrietzen-Juedischer-Friedhof-02.jpg" alt="Treuenbrietzen, Jüdischer Friedhof" width="1144" height="1500" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2025/11/Treuenbrietzen-Juedischer-Friedhof-02.jpg 1144w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2025/11/Treuenbrietzen-Juedischer-Friedhof-02-229x300.jpg 229w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2025/11/Treuenbrietzen-Juedischer-Friedhof-02-781x1024.jpg 781w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2025/11/Treuenbrietzen-Juedischer-Friedhof-02-768x1007.jpg 768w" sizes="(max-width: 1144px) 100vw, 1144px" /></a></p>
<p>Der Bürgermeister appellierte in seiner Rede an alle, nicht wegzugucken, egal wie wenig die Würde eines Menschen eingeschränkt wird. So wie vor 20 Jahren, als in der Stadt um Stolpersteine gestritten wurde, so wird auch heute wieder um Gedenken und Symbole gestritten. Er spielte damit auch auf die vergangene Sitzung der Stadtverordnetenversammlung an, als die CDU das Anliegen eines Antrages der AfD zur Beflaggung vor dem Rathaus Treuenbrietzen durch einen Änderungsantrag verstärkte (<a href="https://flaeming365.de/2025/10/08/treuenbrietzen-debatte-um-bundesflagge-beschaeftigt-verwaltung-und-gremien-cdu-uebernimmt-kernanliegen-der-afd/"><em>Fläming 365</em> berichtete</a>).</p>
<p>Der Lehrer und Leiter der Geschichtswerkstatt, Valentin Schlegelmilch, machte in seinem Beitrag deutlich, dass die Reichspogromnacht ein Wendepunkt war und als Beschleuniger des Holocaustes diente, der im Tod von Millionen von Jüdinnen und Juden endete. Er sprach auch den neuen Antisemitismus an, der seit dem Krieg im Gaza salonfähig wird. Zum Abschluss sprach Pfarrerin Simone Lippmann-Marsch: Auch wenn der ehemalige Friedhof heute <em>„unauffällig hier am Schwanenteich“</em> war und heute<em> &#8230;</em></p>
<blockquote><p><em>„&#8230; niemand mehr die Namen der Beigesetzten kennt, so bleiben sie Teil der Geschichte und Teil dieser Stadt“. Auch ist es nicht umsonst, heute hier zu sein, denn „Geschichte wächst nach“. </em></p></blockquote>
<p>Am Ende wurden noch Steine und Blumen niedergelegt. Als sich die Gedenkveranstaltung so langsam auflöste, sagte ein Teilnehmer zu drei anderen: Es gibt mir sehr viel heute hier zu sein und zu gedenken, einfach weil es wichtig ist. Ein anderer erwiderte: Ja, wer wenn nicht wir.</p>
<p><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2025/11/Treuenbrietzen-Juedischer-Friedhof-01.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-91870" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2025/11/Treuenbrietzen-Juedischer-Friedhof-01.jpg" alt="Treuenbrietzen, Jüdischer Friedhof" width="1125" height="1500" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2025/11/Treuenbrietzen-Juedischer-Friedhof-01.jpg 1125w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2025/11/Treuenbrietzen-Juedischer-Friedhof-01-225x300.jpg 225w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2025/11/Treuenbrietzen-Juedischer-Friedhof-01-768x1024.jpg 768w" sizes="(max-width: 1125px) 100vw, 1125px" /></a></p>
<p><em>(Alfred Franke)</em></p>
<p>Views: 317</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Überraschender Wahlsieg in Treuenbrietzen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Oct 2025 08:57:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Stadt Treuenbrietzen. Am 28. September 2025 fanden in Treuenbrietzen Bürgermeisterwahlen statt. Mit einem eindeutigen und für die meisten Beobachter überraschenden Wahlsieg konnte Robert-Walter Wildgrube die Wahl für sich entscheiden. Mit 56,9 Prozent der Stimmen wurde der amtierenden Bauamtsleiter und Vizebürgermeister gleich im ersten Wahlgang gewählt. Die erwartete Stichwahl bleibt damit aus. In fast allen Stimmbezirken [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/">Stadt Treuenbrietzen</a>.</strong> Am 28. September 2025 fanden in Treuenbrietzen Bürgermeisterwahlen statt. Mit einem eindeutigen und für die meisten Beobachter überraschenden Wahlsieg konnte Robert-Walter Wildgrube die Wahl für sich entscheiden.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-91264"></span></p>
<p>Mit 56,9 Prozent der Stimmen wurde der amtierenden Bauamtsleiter und Vizebürgermeister gleich im ersten Wahlgang gewählt. Die erwartete Stichwahl bleibt damit aus. In fast allen Stimmbezirken konnte Robert-Walter Wildgrube die absolute Mehrheit auf sich vereinen. Unterstützt wurde er von der <a href="https://flaeming365.de/tag/biv-treuenbrietzen/">BIV, der Bürgerinteressenvertretung Stadt und Dörfer</a>, die bei der Kommunalwahl 2024 die meisten Stimmen erhielt. Außerdem riefen die <a href="https://flaeming365.de/tag/buendnis90-die-gruenen-bad-belzig/">GRÜNEN</a> ihre Wähler auf, den parteilosen Wildgrube zu wählen. Anja Schmollack von der <a href="https://flaeming365.de/tag/cdu-treuenbrietzen/">CDU</a> erreichte mit 17,3 Prozent den zweiten und Mike Fetzer vom <a href="https://flaeming365.de/tag/bsd-treuenbrietzen/">BSD</a> mit 15,9 Prozent den dritten Platz. Wahlverlierer wurde die AfD mit Stefan Schwabel, der mit 9,8 Prozent deutlich unter dem Landesdurchschnitt seiner Partei blieb.</p>

<a href='https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2025/10/Robert-Walter-Wildgrube-01.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1114" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2025/10/Robert-Walter-Wildgrube-01.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Treuenbrietzen, Robert-Walter Wildgrube" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2025/10/Robert-Walter-Wildgrube-01.jpg 1500w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2025/10/Robert-Walter-Wildgrube-01-300x223.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2025/10/Robert-Walter-Wildgrube-01-1024x760.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2025/10/Robert-Walter-Wildgrube-01-768x570.jpg 768w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a>
<a href='https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2025/10/Robert-Walter-Wildgrube-02.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="855" height="1500" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2025/10/Robert-Walter-Wildgrube-02.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Treuenbrietzen, Robert-Walter Wildgrube" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2025/10/Robert-Walter-Wildgrube-02.jpg 855w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2025/10/Robert-Walter-Wildgrube-02-171x300.jpg 171w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2025/10/Robert-Walter-Wildgrube-02-584x1024.jpg 584w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2025/10/Robert-Walter-Wildgrube-02-768x1347.jpg 768w" sizes="(max-width: 855px) 100vw, 855px" /></a>

<p>Am Wahlabend traf sich der 42-Jährige Robert-Walter Wildgrube mit seinen Unterstützern in den <a href="https://flaeming365.de/tag/kammerspiele/">Kammerspielen</a> in <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/niebel/">Treuenbrietzen</a>. Die Anwesenden waren überwältigt von dem Ergebnis und fieberten gespannt der Auszählung des letzten Briefwahllokals entgegen, bei dem sich die Bekanntgabe des Ergebnisses erheblich verzögerte. Am Ende konnte Wildgrube auch dieses Wahllokal für sich entscheiden. Lediglich in den Stimmbezirken <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/brachwitz/">Brachwitz</a> und <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/rietz/">Rietz</a> verfehlte er mit 42,2 und 48,4 Prozent die absolute Mehrheit, konnte aber die meisten Stimmen auf sich vereinen. Die mit Abstand meisten Stimmen erhielt Wildgrube in den Stimmbezirken <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/pechuele/">Pechüle</a> mit 62,3 Prozent, in <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/lobbese/zeuden/">Zeuden</a>/<a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/lobbese/pfluegkuff/">Pflügkuff</a> mit 66,3 Prozent, in <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/frohnsdorf/">Frohnsdorf</a> mit 66,8 Prozent und in <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/feldheim/">Feldheim</a> mit 81,0 Prozent.</p>
<p>Zu den Wahlen waren 6.359 Einwohnerinnen und Einwohner aus Treuenbrietzen aufgefordert, ihre Stimme abzugeben. Wählen konnte jeder ab 16 Jahren. Die Wahlbeteiligung lag bei 68 Prozent.</p>
<p>Der noch bis 3. Januar 2026 tätige amtierende Bürgermeister Michael Knape war nach drei Wahlperioden mit 24 Jahren Dienstzeit nicht wieder angetreten. Er wurde einst als <a href="https://flaeming365.de/tag/fdp/">FDP</a>-Bürgermeister gewählt, trat nach innerparteilichen Querelen aber mit vielen Parteifreunden 2012 aus der Partei aus. Knape erarbeitete sich über die Jahre viele kleine Erfolge für die immer finanziell schlecht dastehende Stadt Treuenbrietzen und hat Treuenbrietzen maßgeblich geprägt. Allerdings musste er sich auch den Vorwurf der Vetternwirtschaft gefallen lassen. Zuletzt als der Bürgeramtsleiter Ralf Gronemeier in den Ruhestand ging und sein Sohn die Stelle übernahm.</p>
<p>Robert-Walter Wildgrube wird daher nicht nur aufgrund der finanziellen Situation der Stadt und der allgemeinen Strukturschwäche des ländlichen Raums so manches „dicke Brett bohren“ müssen und nicht jeden Wunsch der Einwohnerschaft erfüllen können. Zu seinem Glück ist er darin als Bauamtsleiter mit Sicherheit bereits geübt.</p>
<p><em>(Alfred Franke | Artikelfoto: Robert-Walter Wildgrubes Bild auf dem Wasserturm von Treuenbrietzen)</em></p>
<p>Views: 231</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Treuenbrietzen: Podiumsgespräch zur Bürgermeisterwahl (Der Bericht)</title>
		<link>https://flaeming365.de/2025/09/13/treuenbrietzen-podiumsgespraech-zur-buergermeisterwahl-der-bericht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fläming 365]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Sep 2025 19:01:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik & Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam-Mittelmark]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Treuenbrietzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Treuenbrietzen. Am 28. September 2025 wählen die Einwohnerinnen und Einwohner von Treuenbrietzen und den dazugezählten Dörfern ein neues Stadtoberhaupt. Am vergangenen Donnerstagabend stellten sich die vier Kandidierenden bei einer vom amtierenden Bürgermeister Michael Knape moderierten Diskussionsrunde in der Sporthalle den Fragen der Einwohnerinnen und Einwohner. Insgesamt hatten die vier Kandidierenden 15 Minuten Redezeit, um sich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/treuenbrietzen/">Treuenbrietzen</a>.</strong> Am 28. September 2025 wählen die Einwohnerinnen und Einwohner von <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/">Treuenbrietzen und den dazugezählten Dörfern</a> ein neues Stadtoberhaupt. Am vergangenen Donnerstagabend stellten sich die vier Kandidierenden bei einer vom amtierenden Bürgermeister Michael Knape moderierten Diskussionsrunde in der Sporthalle den Fragen der Einwohnerinnen und Einwohner. Insgesamt hatten die vier Kandidierenden 15 Minuten Redezeit, um sich vorzustellen, auf die an alle gerichteten Fragen des Bürgermeisters zu antworten und ein Schlusswort abzugeben. Die Antworten auf die individuellen Fragen der fast 500 gekommenen Einwohnerinnen und Einwohner wurden zeittechnisch nicht mitgezählt. Soweit zu den &#8222;Spielregeln&#8220;, die allen die gleichen Chancen geben sollten.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-91106"></span></p>
<h2>Bürgerbeteiligung und eigener Gestaltungswillen</h2>
<p>Schon die erste Frage ging ans &#8222;Eingemachte&#8220;. Wie wolle man als zukünftiges Stadtoberhaupt die <em>Balance zwischen Einwohnerbeteiligung, den gewählten Gremien und eigener Themensetzung</em> hinbekommen, fragte der Bürgermeister: Die Wirtschaftsjuristin mit erstem juristischen Staatsexamen und Mediatorin <strong>Anja Schmollack</strong> von der <em><a href="https://flaeming365.de/tag/cdu/">CDU</a></em> verwies auf das Instrument der Bürgerbegehren. Der <em>AfD</em>-Kandidat <strong>Stefan Schwabel</strong>, der Isolierer und Einzelhandelskaufmann ist und als Wirtschaftsmediator arbeitet, möchte die Ortsvorsteher mehr einbeziehen. Der parteilose <strong>Mike Fetzer</strong>, der gelernter Automechaniker und Betriebswirt ist, sieht die Aufgabe des Bürgermeisters als &#8222;Vollstrecker&#8220; der <a href="https://flaeming365.de/tag/svv-treuenbrietzen/">Stadtverordnetenversammlung</a>. Der parteilose amtierende Bauamtsleiter, gelernte Bauschlosser und Vermessungsingenieur, <strong>Robert-Walter Wildgrube</strong>, möchte die Einwohner mehr einbeziehen und die bereits in der Stadt existierenden Prinzipien der Bürgerbeteiligung mehr umsetzen.</p>
<h2>Wirtschaft</h2>
<p>Für Treuenbrietzen ist eine florierende <em>Wirtschaft</em> überlebenswichtig. Danach gefragt, wie Abwanderung verhindert werden kann und welche Rolle man als zukünftiges Stadtoberhaupt dabei spielen möchte, antworteten die Kandidierenden wie folgt: Frau <strong>Schmollack</strong>, die seit vielen Jahren auch Mitglied der Stadtverordnetenversammlung ist, möchte mit Investoren Gewerbegebiete entwickeln, um mehr Gewerbesteuern einzunehmen. <em>&#8222;Wir unternehmen nichts für Unternehmen&#8220;</em>, sagte sie in Richtung der bisherigen Politik. Herr <strong>Schwabel</strong> findet das Thema Wirtschaftsförderung wichtig und möchte Ansprechpartner für Unternehmen sein. Herr <strong>Fetzer</strong> möchte sogar der erste Ansprechpartner für die Wirtschaft sein, <em>&#8222;regionale Wertschätzung&#8220;</em> stärken und einen Regional-Laden etablieren. <em>&#8222;Es muss um jedes Unternehmen gekämpft werden&#8220;,</em> meinte er. Herr <strong>Wildgrube</strong> möchte bestehende Strukturen, wie die <em>AG Handel</em>, mit Leben füllen, eine nachhaltige Strategie für Gewerbeflächen erarbeiten, Facharbeiter anwerben und <em>&#8222;den Meister unterstützen, damit er nicht nach Feierabend noch die Ausschreibung erstellen muss.&#8220;</em> Dafür gab es das erste mal recht starken Applaus von einem sehr disziplinierten und aufmerksamen Publikum.</p>
<h2>Landwirtschaft</h2>
<p>Auch zum Thema <em>Landwirtschaft</em> wurden die Kandidaten befragt. Der <em>AfD</em>-Kandidat <strong>Schwabel</strong> möchte Regularien abbauen und keine Erneuerbaren Energien auf Landwirtschaftsflächen. Robert-Walter <strong>Wildgrube</strong> hob die Bedeutung der Landwirtschaft als Arbeitgeber hervor, möchte die Vernetzung untereinander stärken und mehr landwirtschaftliche Produkte, die auf den Dörfern produziert werden, in die Kernstadt holen. Für Mike <strong>Fetzer</strong> sind die Landwirte das Rückgrat unserer Gesellschaft. Er sprach zudem das Problem der Landwirte an, Flächen zu erwerben und möchte die Steuern bei den Pachtverträgen reduzieren. Die <em>CDU</em>-Kandidatin Schmollack möchte ein <em>&#8222;Vorkaufsrecht für Nachbarn&#8220;</em> bei landwirtschaftlichen Flächen, den Ausbau der Regionalautomaten und das Innenstadtmanagement verbessern.</p>
<h2>Erneuerbare Energien</h2>
<p>Auch zum in der Bevölkerung stark diskutierten Thema <em>Erneuerbare Energien</em> sollten sich die Kandidierenden äußern. Herr <strong>Wildgrube</strong> rechnete vor, dass die Erneuerbaren Energien mehr als 800.000 Euro in die Stadtkasse spülen, die Sozial- und Bauprojekte finanzieren, und auf dieses Geld nicht verzichtet werden kann. Außerdem verwies er auf den Beschluss der <em>Stadtverordnetenversammlung</em>, dass nur noch repowert werden darf, es also zukünftig weniger Windkraftanlagen mit mehr Leistung geben wird. Er könne Projekten der Erneuerbaren Energien zudem nur zustimmen, wenn der Ortsbeirat zustimmt. Herr <strong>Fetzer</strong> wünscht sich, dass die Einwohnerinnen und Einwohner gefragt werden und keine Solaranlagen mehr auf Ackerflächen entstehen. Er möchte lieber kleine Anlagen und Balkonkraftwerke fördern. Frau <strong>Schmollack</strong> verwies auf den gültigen Regionalplan, der keine weiteren Windkraftanlagen und nur noch Repowering vorsieht. Sie möchte vorhandene Flächen in der Innenstadt nutzen und das Modell Feldheim weiter ausbauen. Herr <strong>Schwabel</strong> <em>&#8222;finde Repowering nicht schön&#8220;</em> und spricht von einer <em>&#8222;stillen Enteignung&#8220;</em> durch Windkraftanlagen. Außerdem meint er, würden Grundstückseigentümer nichts davon haben, dass die Stadt Einnahmen durch die Erneuerbaren Energien hat.</p>
<h2>Einwohnerfragen</h2>
<p>Bei den Fragen der Einwohnerinnen und Einwohner wurden viele Themen angeschnitten: Frau <strong>Schmollack</strong> steht weiterhin zum Waldverkauf, ließ sie die Zuhörer wissen. Eine Umgehungsstraße um die Kernstadt finden alle Kandidierenden gut. Nach dem Lieblingsprojekt gefragt, welches sie zur Verbesserung der Lebensqualität durchgesetzt haben, antworteten die vier Kandidaten wie folgt: Frau <strong>Schmollack</strong> benannte das für sie wichtige Bürgerbegehren zum Edeka-Markt. Herr <strong>Schwabel</strong> freute sich über ein Funkgerät für die <em>Feuerwehr Lobbese</em>. Für Herrn <strong>Wildgrube</strong> ist der Schulneubau IKTB besonders wichtig für die Stadt. Herr <strong>Fetzer</strong> sagte, dass <em>&#8222;er nichts vorweisen kann&#8220;</em>. Herr <strong>Wildgrube</strong> wurde zudem gefragt, was er machen möchte, um die Toiletten in der Schule zu sanieren. Er antwortete, dass die Stadt zu wenig Geld habe und immer nur Stück für Stück sanieren könne. Trotz der angespannten Haushaltslage sei sein Ziel, jedes Jahr zwei Klassenräume zu sanieren. <em>„Wir müssen die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel fair aufteilen und dabei auch Straßen sowie Dorfgemeinschaftshäuser im Blick haben“</em>, sagte er.</p>
<h2>Die ersten 100 Tage</h2>
<p>Was steht für die Kandidaten in den ersten 100 Tagen auf dem Plan, sollten sie gewählt werden. Mike <strong>Fetzer</strong> möchte Ansprechpartner sein und die Öffnungszeiten des Rathauses erweitern. Anja <strong>Schmollack</strong> möchte ihren eigenen Unternehmerstammtisch beleben, Blühpflanzen in der Innenstadt verteilen und Ansprechpartner für Gewerbetreibende sein. Stefan <strong>Schwabel</strong> sagte schlicht, er könne nichts versprechen. Für Robert-Walter <strong>Wildgrube</strong> war neben verbesserten Öffnungszeiten der Stadtverwaltung ganz klar: <em>&#8222;Die blaue Tür muss offen sein!&#8220;</em> Gemeint war die immer verschlossene Rathaustür. Dies kam hörbar gut bei den Zuhörern an.</p>
<h2>Verwaltung</h2>
<p>Der Bürgermeister fragte weiter, wie und welche Maßnahmen die Kandidierenden als Chef der Verwaltung im Spagat mit den Einwohnerinteressen organisieren wollen. CDU-Kandidatin <strong>Schmollack</strong> möchte die Effizienz dadurch steigern, in dem sie Mitarbeiter in der Verwaltung umsetze. Außerdem möchte sie ein Praktikum machen, <em>&#8222;in alle Bereiche reinschnüffeln&#8220;</em> und näher am Service arbeiten.</p>
<p>Für AfD-Kandidat <strong>Schwabel</strong> muss die Verwaltung effektiv arbeiten. Er will dafür Einblicke gewinnen. Der parteilose Herr <strong>Wildgrube</strong>, der von der <em><a href="https://flaeming365.de/tag/biv-treuenbrietzen/">BIV</a></em> unterstützt wird, möchte eigene Ideen in die Verwaltung tragen, Impulse geben, Auszubildende halten und ihnen Entwicklungschancen geben sowie die Mitarbeiter nach Fähigkeiten einsetzen. Der parteilose Herr <strong>Fetzer</strong>, der vom <em><a href="https://flaeming365.de/tag/bsd-treuenbrietzen/">BSD</a></em> unterstützt wird, möchte die Öffnungszeiten verbessern, auch nicht-digitale Services erhalten und einen Counter einrichten.</p>
<h2>Einwohnerbefragungen</h2>
<p>Eine Einwohnerin fragte nach verpflichtenden Einwohnerbefragungen. Herr <strong>Schwabel</strong> war dafür. Herr <strong>Wildgrube</strong> antwortete &#8222;nur projektbezogen&#8220;, da es auf den Bauträger ankomme. Herr <strong>Fetzer</strong> antwortet mit ja, vor allem beim Straßenbau. Frau <strong>Schmollack</strong> möchte mehr Beteiligung durch die Ausschüsse erreichen.</p>
<h2>Finanzen</h2>
<p>Zum Abschluss fragte der Bürgermeister, wie die Kandidierenden ihre Vorstellungen finanzieren wollen, schließlich sei die Stadt seit Jahren in einer angespannten Haushaltssituation.</p>
<p>Herr <strong>Schwabel</strong> möchte die Kreisumlage senken und ausbauen, was da ist. Herr <strong>Wildgrube</strong> möchte ein <em>&#8222;intelligentes Fördermittelmanagement&#8220;</em> finden, generell mehr Fördermittel anzapfen, und gezielt Projekte anstoßen, die Fördermittel mit sich bringen, um das gesamte Investitionsvolumen zu erhöhen. Außerdem möchte er neue Einnahmequellen erschließen. Herr <strong>Fetzer</strong> möchte als erstes die Toiletten in der Schule, anstatt die Klassenräume sanieren. Frau <strong>Schmollack</strong> möchte <em>&#8222;konsumtive Ausgaben&#8220;</em> verringern und einen Mix aus Fördermitteln und Investoren erreichen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Mit einer 30-minütigen Pause, in der der Abiturjahrgang leckere Bratwurst und Schmalzstullen verkaufte, war der Abend nach zweieinhalb Stunden vorbei, und die meisten Einwohnerinnen und Einwohner machten einen sehr zufriedenen Eindruck, da sie sich ein gutes Bild über die Kandidierenden machen konnten.</p>
<p><em>(Alfred Franke)</em></p>
<p>Views: 538</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Bad Belzig: Kreissatzungen nur noch männlich – CDU-Antrag findet eine Mehrheit; Grüne entsetzt; SPD will Prüfung durch Kommunalaufsicht</title>
		<link>https://flaeming365.de/2024/12/11/bad-belzig-kreissatzungen-nur-noch-maennlich-cdu-antrag-findet-eine-mehrheit-gruene-entsetzt-spd-will-pruefung-durch-kommunalaufsicht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Koska]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2024 12:51:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Amt Ziesar]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Belzig]]></category>
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		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[SPD-Fraktion Kreistag PM]]></category>
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					<description><![CDATA[Potsdam-Mittelmark, Bad Belzig. Die Mehrheit im Kreistag, angeführt von der CDU und der FDP/IGH-Fraktion und unterstützt durch AfD und Freie Wähler, brachte einen umstrittenen Änderungsantrag in der Dezembersitzung am 5. Dezember 2024 durch. Im Wortlaut des Beschlusses heißt es: „Alle Personen-, Amts- und Funktionsbezeichnungen, die in dieser Satzung Verwendung finden, gelten sowohl in der männlichen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/">Potsdam-Mittelmark</a>, <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/bad-belzig/">Bad Belzig</a>.</strong> Die Mehrheit im <a href="https://flaeming365.de/tag/kreistag-pm/">Kreistag</a>, angeführt von der <a href="https://flaeming365.de/tag/cdu/">CDU</a> und der FDP/IGH-Fraktion und unterstützt durch AfD und <a href="https://flaeming365.de/tag/bvb-freie-waehler/">Freie Wähler</a>, brachte einen umstrittenen Änderungsantrag in der Dezembersitzung am 5. Dezember 2024 durch. Im Wortlaut des Beschlusses heißt es:</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-81903"></span></p>
<blockquote><p><em>„Alle Personen-, Amts- und Funktionsbezeichnungen, die in dieser Satzung Verwendung finden, gelten sowohl in der männlichen, der weiblichen wie auch in einer geschlechtsneutralen Sprachform.“</em></p></blockquote>
<p>Und in der Begründung wird fortgeführt:</p>
<blockquote><p><em>&#8222;Die generische Maskulinform ist die Sprachform der Wahl.“</em></p></blockquote>
<p>Dagegen gibt es vor allem aus der <a href="https://flaeming365.de/tag/buendnis90-die-gruene/">GRÜNEN</a>-Fraktion scharfen Protest. <em>„Das ist ein schwarzer Tag für die Gleichberechtigung. Frauen werden mit diesem Beschluss bewusst aus der Sprache und somit aus dem gesellschaftlichen Diskurs gedrängt. Das ist keine Verwaltungsentscheidung, das ist politische Absicht“</em>, erklärt der Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen im Kreistag, Hardy Schulz.</p>
<p>Und auch die Landesvorsitzende der GRÜNEN, Alexandra Pichl, die ebenfalls dem Kreistag Potsdam-Mittelmark angehört, ist empört. <em>„Wir gehen ins Mittelalter zurück, wo Frauen unsichtbar gemacht und entwertet wurden. Genau das geschieht hier erneut“</em>, sagte sie. Pichl ist auch Frauenpolitische Sprecherin ihrer Partei.</p>
<p>Malanie Balzer (<a href="https://flaeming365.de/tag/spd/">SPD</a>) sieht es entspannter. Die Landtagsabgeordnete und Mitglied des Kreistags verweist auf die Formulierung in dem CDU-Antrag, die davon spricht, dass die Verwendung „<em>sowohl in der männlichen, der weiblichen wie auch in einer geschlechtsneutralen Sprachform“</em> gelten soll. Also scheint alles möglich, aber durchgehend. Erst in der Begründung sagt die CDU-Fraktion, was sie wirklich will.<br />
<em>„Die Einführung des generischen Maskulinums ist mehr als eine sprachliche Entscheidung: Sie ist ein Symbol für den Versuch, jahrzehntelange Errungenschaften im Kampf um Gleichstellung rückgängig zu machen&#8220;</em>, meinen die GRÜNEN-Vertreter. Pichl und Schulz sehen darin einen bewussten Akt der Ausgrenzung von Frauen aus dem öffentlichen Raum. Ihrer Meinung nach bedeutet dieser Beschluss faktisch das Ende der geschlechtergerechten Sprache in der Verwaltung des Landkreises und widerspricht damit<a href="https://bravors.brandenburg.de/gesetze/lgg#13" target="_blank" rel="noopener"> §13 des Landesgleichstellungsgesetzes</a>.</p>
<p><em>&#8222;Es ist ein Zeichen von Ignoranz gegenüber der Bedeutung von Sprache als Mittel der Sichtbarmachung und Repräsentation. Frauen, die ohnehin in der Kommunalpolitik deutlich unterrepräsentiert sind, fühlen sich damit nicht angesprochen und motiviert, sich kommunalpolitisch zu engagieren&#8220;</em>, so Pichl. Und weiter:</p>
<blockquote><p><em>&#8222;Dieser Beschluss sendet ein verheerendes Signal weit über die Grenzen Potsdam-Mittelmarks hinaus. Er zeigt, dass konservative Mehrheiten bereit sind, Gleichstellung zugunsten einer vermeintlichen „Tradition“ zu opfern.&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Pichl verweist auf ähnliche Vorkommnisse und Aussagen in Deutschland:</p>
<blockquote><p><em>„Dieser Beschluss reiht sich in eine Serie von Angriffen auf Frauenrechte und Gleichstellung ein. Jüngst sorgte ein CDU-Politiker aus Köln bundesweit für Entsetzen, als er das Frauenwahlrecht infrage stellte und Frauen als &#8218;emotional und labil&#8216; bezeichnete. Solche Aussagen und politische Entscheidungen zeigen, dass die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte keineswegs selbstverständlich sind und offenbar von konservativen Kräften aktiv zurückgedrängt werden sollen.“</em></p></blockquote>
<p>Auch Balzer sieht eine Verletzung des Gesetzes, und so überlegt man den Antrag durch die Kommunalaufsicht prüfen zu lassen. Es könnte also sein, dass der Beschluss keinen Bestand haben wird. Ihrer Meinung nach sollte alles so bleiben wie es war.</p>
<p>Der Kreistag beschloss eine Reihe wichtiger Satzungen, die ab dem 1. Januar 2025 in Kraft treten. Dazu gehören die Abfallgebührensatzung, die Jugendamtssatzung sowie die Satzung über den Kostenersatz für Leistungen nach dem Brandenburgischen Brand- und Katastrophenschutzgesetz und die Satzung über die Erhebung von Gebühren für Sonderlöschmittel des Landkreises Potsdam-Mittelmark.</p>
<p>Darüber hinaus wurde die zehnte Änderung der Hauptsatzung des Landkreises beschlossen.</p>
<p><em>(Artikelfoto: Alexandra Pichl (links) und Malanie Balzer | © Konstantin Börner (Foto Alexandra Pichl) und Webseite Melanie Balzer)</em></p>
<p>Views: 6</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>WK 18: Großer Vorsprung für Balzer – Benken wählt Blau-Braun</title>
		<link>https://flaeming365.de/2024/09/24/wk-18-grosser-vorsprung-fuer-balzer-benken-waehlt-blau-braun/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Koska]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2024 17:57:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bad Belzig]]></category>
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					<description><![CDATA[Bad Belzig. Großer Erfolg für Melanie Balzer (SPD). Sie hat im Wahlkreis 18 das Direktmandat mit 38,3 Prozent gewonnen. Damit erreichte sie sogar 4,2 Prozentpunkte mehr als ihr Vorgänger, der bekannte und beliebte Günter Baaske, der nicht mehr kandidiert hatte. „Nein, dieses deutliche Ergebnis mit klarem Abstand zur erstunterlegenen Partei habe ich nicht erwartet. Aber [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/bad-belzig/">Bad Belzig</a>.</strong> Großer Erfolg für Melanie Balzer (<a href="https://flaeming365.de/tag/spd/"><em>SPD</em></a>). Sie hat im Wahlkreis 18 das Direktmandat mit 38,3 Prozent gewonnen. Damit erreichte sie sogar 4,2 Prozentpunkte mehr als ihr Vorgänger, der bekannte und beliebte Günter Baaske, der nicht mehr kandidiert hatte.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-80345"></span></p>
<p><em>„Nein, dieses deutliche Ergebnis mit klarem Abstand zur erstunterlegenen Partei habe ich nicht erwartet. Aber ich freue mich sehr, dass die Bürgerinnen und Bürger in Bad Belzig, Beelitz, Michendorf, Niemegk, Schwielowsee, Seddiner See, Treuenbrietzen und Wiesenburg sich so klar für stabile und sichere Verhältnisse entschieden haben“</em>, sagte sie <em>Fläming 365</em> in einer ersten Stellungnahme. Schon am Montag war sei schwer zu erreichen, denn als Mitglied im Landesvorstand ihrer Partei, gab es nach der Wahl einiges zu bereden.</p>
<p><em>„Als erstes gilt es, auch in meiner Funktion als Mitglied des Landesvorstands der SPD, eine stabile Koalition zu formen, um schnell gute Ergebnisse für unser Land zu erreichen. Das wird nicht einfach. Es gibt eine neue Konstellation im Landtag, die zügige Ergebnisse erschwert. Ich bin dennoch absolut sicher, dass Dietmar Woidke weiterhin mit aller Kraft für sichere Verhältnisse sorgen wird“</em>, betonte Balzer.</p>
<p>Ihr Gegenkandidat Peer Dorow von der <em>AfD</em> bekam 25,2 Prozent der Stimmen und damit gut 13 Prozent weniger. Gut platzierte sich auch der <a href="https://flaeming365.de/tag/kreisbauernverband-pm/">Kreisbauernpräsident</a> Jens Schreinicke, der für die <a href="https://flaeming365.de/tag/cdu/"><em>CDU</em></a> ins Rennen ging. Er hatte 18,4 Prozent erreicht.</p>
<p>Die weiteren Kandidierenden blieben unter zehn Prozent der Stimmen. Carina Simmes (<a href="https://flaeming365.de/tag/bvb-freie-waehler/"><em>BVB/FREIE WÄHLER</em></a>) war unter denen die beste mit 7,5 Prozent, sicher auch der Tatsache geschuldet, dass sie hauptamtliche Bürgermeisterin der Gemeinde Seddiner See ist. Es folgen Matthias Frey (<a href="https://flaeming365.de/tag/die-linke/"><em>DIE LINKE</em></a>, 5,2 Prozent), Christian Wessel (<em><a href="https://flaeming365.de/tag/buendnis90-die-gruene/">BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN</a></em>, 4,1 Prozent) Annabell Krohn (<em><a href="https://flaeming365.de/tag/fdp/">FDP</a></em>, 1,4 Prozent).</p>
<h2><em>SPD</em> stärkste Kraft</h2>
<p>Auch bei den Zweistimmen war die <em>SPD</em> im Wahlkreis 18 vorne. Immerhin haben von den 57.301 Wahlberechtigten 44.468 ihre Stimme abgegeben, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 77,6 Prozent. Mit 34,2 Prozent hat hier die <em>SPD</em>, wie die Direktkandidatin, 4,8 Prozent zugelegt. Zugelegt hat auch die <em>AfD</em>, sie legte 4,2 Prozent zu und erreichte 22,9 Prozent. Das <em>BSW</em> wurde mit 13,8 Prozent drittstärkste Kraft. Die <em>CDU</em> knapp dahinter mit 13,1 Prozent und einem Verlust von 2,3 Prozent. <em>DIE GRÜNEN</em> kamen auf 6,0 Prozent, sie verloren damit 54 Prozent der vor fünf Jahren erreichten Stimmen (13,2, -7,2). <em>DIE LINKE</em> erwischte es noch stärker. Aus 9,6 im Jahr 2019 wurden es bei dieser Wahl 2,8 Prozent. Die <em>FREIE WÄHLER</em> verloren 3,1 Prozent und erreichten nur noch 2,4 Prozent. Die <em>FDP</em> rutschte von 4,5 Prozent auf einen einzigen Prozentpunkt ab und lag damit noch deutlich hinter der <em><a href="https://flaeming365.de/tag/tierschutzpartei/">Tierschutzpartei</a></em> 2,1 Prozent) und nur knapp vor <em><a href="https://flaeming365.de/tag/plus-brandenburg/">PLUS</a></em> (0.9 Prozent).</p>
<h2>Benken: <em>AfD</em> Spitzenreiter</h2>
<p>Wie schon im Wahlkreis 16 lohnt auch hier ein Blick auf das Wahlverhalten in den Kommunen. Wir beginnen mit <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/wiesenburg-mark/">Wiesenburg</a>, wo <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/wiesenburg-mark/benken/">Benken</a> auch im Vergleich mit dem gesamten Wahlkreis die absolute Hochburg der <em>AfD</em> ist. Während die <em>SPD</em> hier mit Mühe und Not den Sprung über die fünf Prozent (5,7 Prozent) schaffte, fuhr die <em>AfD</em> in dem Wiesenburger Ortsteil 71,40 Prozent ein. Auch in <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/wiesenburg-mark/klepzig/">Klepzig</a> gab es einen deutlichen <em>AfD-</em>Sieg (50,0 Prozent). Die SPD erreichte aber immerhin 28,7 Prozent der Wählenden. Insgesamt hat die <em>SPD</em> in der Gemeinde die Nase mit 33,0 Prozent vorne, gefolgt von der <em>AfD</em> (27,2 Prozent), <em>BSW</em> (16,1 Prozent), <em>CDU</em> (10,6 Prozent), <em>DIE LINKE</em> (3,8 PROZENT) sowie <em>DIE GRÜNEN</em> (3,7 PROZENT).</p>
<h2><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/">Kreisstadt</a> in <em>SPD</em>-Hand, <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/luebnitz/">Lübnitz</a> ist Grün</h2>
<p>In Bad Belzig erreichte die <em>SPD</em> 34,6 Prozent und lag damit deutlich vor der <em>AfD</em> (24,4 Prozent). Auf den Plätzen folgte das <em>BSW</em> (15,4 Prozent), die <em>CDU</em> (10,9 Prozent), <em>DIE GRÜNEN</em> (6,1 Prozent) und <em>DIE LINKE</em> (2,8 Prozent). Beim Blick auf die Wahllokale sind deutliche Unterschiede erkennbar. So erreichte die <em>AfD</em> in <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/werbig/">Werbig</a> 35,7 Prozent, die <em>SPD</em> lag in <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/neschholz/">Neschholz</a> mit 47,8 Prozent ganz weit vorne, und DIE GRÜNEN liegen in der Wählergunst in <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/luebnitz/">Lübnitz</a> an erster Stelle mit 37,3 Prozent der Stimmen.</p>
<h2><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/niemegker-land/">Niemegk</a> bleibt rot</h2>
<p>Auch im Amt Niemegk war die <em>SPD</em> Sieger. 35,7 Prozent wählten die Woidke-Partei. Die <em>AfD</em> erreichte 25,7 Prozent, die <em>CDU</em> 14,6 Prozent und das <em>BSW</em> 13,7 Prozent. In der gemeinde <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/niemegker-land/muehlenfliess/">Mühlenfließ</a>, in der der ehrenamtliche Bürgermeister Jens Hintze für die <em>SPD</em>-Direktkandidatin geworben hatte, errichte die <em>SPD</em> nur den zweiten Platz und erhielt 32,7 Prozent der Stimmen, die <em>AfD</em> knapp davor mit 33,3 Prozent. In der Gemeinde <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/niemegker-land/planetal/">Planetal</a> war hingegen die <em>SPD</em> der Platzhirsch mit 39,7 Prozent, die <em>AfD</em> errichte nur 19,4 Prozent und die <em>CDU</em> kam auf 13,4 Prozent. In der <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/niemegker-land/niemegk/">Stadt Niemegk</a> war die <em>SPD</em> ebenfalls vorne (38,3 Prozent), die <em>AfD</em> (28,5 Prozent) auf Platz zwei, das <em>BSW</em> (12,8 Prozent) und <em>CDU</em> (10,7 Prozent) folgten. In <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/niemegker-land/rabenstein-flaeming/">Rabenstein</a> die <em>SPD</em> (33,1 Prozent) vor <em>AfD</em> (24,9 Prozent), <em>CDU</em> (19,3 Prozent) und <em>BSW</em> (14,5 Prozent), alle anderen unter drei Prozent.</p>
<h2>Frohnsdorf und Feldheim sehr unterschiedlich</h2>
<p><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/">Treuenbrietzen</a> unterscheidet sich nicht wesentlich von den anderen Städten und Gemeinden. <em>SPD</em> (34,3 Prozent), AfD (26,1), BSW (14,7), CDU (11,8) und die Grünen immerhin noch 3,5 Prozent standen als Ergebnis nach der Auszählung im Protokoll. Auch hier ein kurzer Blick auf einige Dörfer. So haben in der Siedlung <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/frohnsdorf/">Frohnsdorf</a> 43,3 Prozent der Wählenden der <em>AfD</em> ihre Stimme gegeben und nur 23,3 Prozent der <em>SPD</em>. Im unweit gelegenem energieautarken Dorf <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/feldheim/">Feldheim</a> genau entgegengesetzt. 45,3Prozent erreichte die <em>SPD</em>, 17,4 Prozent die <em>AfD</em>, noch zwei Dörfer weiter wieder eine Umkehr. In <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/lobbese/zeuden/">Zeuden</a> machten 37,6 Prozent der Wähler ihr Kreuz bei der <em>AfD</em> und 27,5 bei der <em>SPD</em>. Die <em>SPD</em> gewann auch <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/luehsdorf/">Lühsdorf</a>. Hier votierten 30,0 Prozent für die <em>SPD</em>, 17,5 Prozent konnten sich für die <em>AfD</em> erwärmen, 12,5 Prozent wählten die <em>CDU</em> und immerhin noch 12,5 Prozent <em>DIE GRÜNEN</em>. Hier hat die <em>Tierschutzpartei</em> ihre Hochburg, für immerhin 7,5 Prozent der Wähler war sie der Favorit.</p>
<h2>Blauer Spargel in <a href="https://zauche365.de/category/orte/stadt-beelitz/schlunkendorf/">Schlunkendorf</a></h2>
<p>In der <a href="https://zauche365.de/category/orte/stadt-beelitz/">Spargelstadt Beelitz</a> rangiert die <em>SPD</em> mit 33,4 Prozent bei der Landtagswahl vorne, vor <em>AfD</em> mit 23,8 %, <em>BSW</em> und <em>CDU</em> fast gleichauf mit 13,9 und 13,8 Prozent, der Unterschied entspricht 22 Stimmen. DIE GRÜNEN kamen auf 5,2 Prozent. Alle anderen unter drei Prozent.<br />
Im Schlunkendorf, wo das Spargelmuseum den Sitz hatte, votierte jeder zweite für die <em>AfD</em> (49,0 Prozent), die <em>SPD</em> ist auf 28,6 Prozent der Stimmen gekommen. Hingegen gewann die <em>SPD</em> 35,6 Prozent in dem im Wachsen begriffenen Ortsteil <a href="https://zauche365.de/category/orte/stadt-beelitz/beelitz-heilstaetten/">Heilstätten</a>, im Wahllokal in der Kita, hier wurden DIE GRÜNEN die zweite Kraft mit 19,1 Prozent vor der AfD mit 16,8 Prozent.</p>
<h2><a href="https://zauche365.de/category/orte/michendorf/">Michendorf</a>, Seddiner See und <a href="https://zauche365.de/category/orte/schwielowsee/">Schwielowsee</a></h2>
<p>Die drei in der Zwischenüberschrift genannten Gemeinden gehören nicht mehr zu unserem Kerngebiet, aber zum Wahlkreis 18, deshalb hier die Ergebnisse.<br />
In Seddiner See ist die <em>SPD</em> vorne (31,3 Prozent), <em>AfD</em> (24,2), <em>BSW</em> (15,5) und <em>CDU</em> (13,2). Die FREIEN WÄHLER haben hier ihre Hochburg, da die Bürgermeisterin Simmes Direktkandidatin für die FREIEN WÄHLER war, und erreichen hier 4,5 Prozent. Es folgen <em>DIE LINKE</em> (3,4) und <em>DIE GRÜNEN</em> (3,0). In Michendorf votierten 34,1 Prozent für die <em>SPD,</em> 21,1 Prozent für die <em>AfD</em>, 14,7 Prozent für die  <em>CDU</em>, 11,1 Prozent für das <em>BSW</em>, 9,0 Prozent für <em>DIE GRÜNEN</em> und 3,1 für <em>DIE LINKEN</em>. Besonders auf Wilhelmhorst lohnt ein genauerer Blick. Im Wahllokal im Gemeindezentrum erhielt die SPD 36,7 Pr0zent der Stimmen, dahinter ein Dreikampf: <em>AfD</em> 17,4, <em>DIE GRÜNEN</em> 15,7 und <em>CDU</em> 14,8 Prozent. <em>BSW</em> 9,2 Prozent und <em>DIE LINKE</em> 4,3 Prozent folgen. Ähnlich im Nachbarwahlkreis im Hort von Wilhelmshorst. <em>SPD</em> -37,0 Prozent, <em>AfD</em> – 18,6, <em>CDU</em> – 13,4, <em>BSW</em> – 10,7 und <em>DIE GRÜNEN</em> 10,4. Auch in der Wilhelmshorster Turnhalle ähnliche Ergebnisse.<br />
In Schwielowsee ebenfalls die <em>SPD</em> mit 35,7 Prozent vorne, vor <em>AfD</em> 18,9 Prozent, <em>CDU</em> 13,6 Prozent, <em>BSW</em> 13,4 Prozent und GDIE GRÜNEN 8,0 Prozent sowie DIE LINKE 3,3 Prozent.</p>
<p>Nähere Angaben zu den einzelnen Wahllokalen und Orten, finden sie wenn sie dem Link folgen.</p>
<p><a href="https://wahlergebnisse.brandenburg.de/12/500/20240922/landtagswahl_land/ergebnisse_wahlkreis_18.html" target="_blank" rel="noopener">https://wahlergebnisse.brandenburg.de/12/500/20240922/landtagswahl_land/ergebnisse_wahlkreis_18.html</a></p>
<p><em>(Artikelfoto: Melanie Balzer)</em></p>
<p>Views: 15</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>WK 16: Zitterpartie bis zum späten Abend – Udo Wernitz erringt Direktmandat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Koska]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2024 07:33:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Emstal. Noch um 20.00 Uhr lag der AfD-Direktkandidat im Wahlkreis 16, Lars Hünich in Front, nach der Auszählung aller abgegebenen Stimmen war jedoch klar, dass Udo Wernitz (SPD) das Mandat errungen hatte. Er erhielt genau 199 Stimmen mehr als sein in Borkwalde wohnender Kontrahent. Der Emstaler Wernitz vertrat schon in der letzten Legislatur den Wahlkreis [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://zauche365.de/category/orte/kloster-lehnin/emstal/" target="_blank" rel="noopener">Emstal</a>.</strong> Noch um 20.00 Uhr lag der <em>AfD-Direktkandidat</em> im Wahlkreis 16, Lars Hünich in Front, nach der Auszählung aller abgegebenen Stimmen war jedoch klar, dass Udo Wernitz (<a href="https://flaeming365.de/tag/spd/"><em>SPD</em></a>) das Mandat errungen hatte. Er erhielt genau 199 Stimmen mehr als sein in <a href="https://zauche365.de/category/orte/amt-brueck/borkwalde/" target="_blank" rel="noopener">Borkwalde</a> wohnender Kontrahent. Der Emstaler Wernitz vertrat schon in der letzten Legislatur den Wahlkreis im Potsdamer Landtag und konnte genau 12,246 Wählende davon überzeugen, der Beste für dieses Amt zu sein. Somit reichten die 32,1 Prozent gegenüber den 31,6 Prozent und 12.047 Stimmen von Hünich für den Einzug in den Landtag.</p>
<p><a href="https://zauche365.de/2024/09/24/wk-16-zitterpartie-bis-zum-spaeten-abend-udo-wernitz-erringt-direktmandat/" target="_blank" rel="noopener">LIES DEN GESAMTEN ARTIKEL BITTE AUF &#8222;ZAUCHE 365&#8220;</a></p>
<p>Views: 9</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Potsdam-Mittelmark: Klarer Sieger SPD – Auch Grüne über fünf Prozent</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Koska]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2024 17:56:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Potsdam-Mittelmark. Im Landkreis Potsdam-Mittelmark war das Landtagswahlergebnis eindeutig. Wenn ganz Brandenburg so gewählt hätte, würde Ministerpräsident Woidke ohne Probleme in die nächste Legislatur steuern können. In unserem Landkreis erreichte die SPD stolze 34,1 (+6,5 Prozent) Prozent der Wählerstimmen. Erst mit einem großen Abstand von 11,7 Prozentpunkten folgt die AfD, die auf 22,4 (+4,5) Prozent kam, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/">Potsdam-Mittelmark</a>.</strong> Im Landkreis Potsdam-Mittelmark war das Landtagswahlergebnis eindeutig. Wenn ganz Brandenburg so gewählt hätte, würde Ministerpräsident Woidke ohne Probleme in die nächste Legislatur steuern können.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-80326"></span></p>
<p>In unserem Landkreis erreichte die <em><a href="https://flaeming365.de/tag/spd/">SPD</a></em> stolze 34,1 (+6,5 Prozent) Prozent der Wählerstimmen. Erst mit einem großen Abstand von 11,7 Prozentpunkten folgt die <em>AfD</em>, die auf 22,4 (+4,5) Prozent kam, gefolgt von der <a href="https://flaeming365.de/tag/cdu/"><em>CDU</em></a> mit 15,0 (-1,7) Prozent. Dabei hat die <em>SPD</em> starke Gewinne eingefahren, die <em>AfD</em> allerdings auch, die <em>CDU</em> hatte leichte Verluste zu verzeichnen, liegt allerdings über dem Landesergebnis. Anders <em><a href="https://flaeming365.de/tag/buendnis90-die-gruene/">DIE GRÜNEN</a></em>, die 8,4 Prozentpunkte verloren haben und nur noch auf 6,6 Prozent gekommen sind. Allerdings wären sie mit diesem Ergebnis im Landtag. Nun ist ganz Brandenburg nicht der Landkreis Potsdam-Mittelmark. Übrigens ist das <em><a href="https://flaeming365.de/tag/bsw/">BSW</a></em> auch in Potsdam-Mittelmark mit 12,2 Prozent deutlich zweistellig. <a href="https://flaeming365.de/tag/die-linke/"><em>DIE LINKE</em></a> hat 2,3 (-6,0) Prozent der Wählenden erreicht, die <a href="https://flaeming365.de/tag/fdp/"><em>FDP</em></a> liegt immerhin bei 1,3 (-4,2) Prozent der Stimmen und damit hinter der <a href="https://flaeming365.de/tag/tierschutzpartei/"><em>Tierschutzpartei</em></a> mit 1,9 Prozent und knapp vor <a href="https://flaeming365.de/tag/plus-brandenburg/"><em>Plus</em></a> mit 1,0 Prozent.</p>
<p>Die Wählenden zeigten sich auch hier aktiver als im Landesdurchschnitt, immerhin haben 77,8 Prozent der rund 180.000 Wahlberechtigten ihre Stimmzettel abgegeben, es haben also etwas über 140.000 Menschen den Gang ins Wahllokal angetreten. Spitzenreiter sind hierbei die Speckgürtelgemeinden mit Kleinmachnow vorne weg, hier war die Wahlbeteiligung mit 84,4 Prozent am stärksten, gefolgt von Nuthetal (83,6), Michendorf (83,0), Stahnsdorf (80.3) sowie Schwielowsee (80.2). Je weiter weg von der Landeshauptstadt desto geringer die Wahlbeteiligung, wobei sie nirgends unter die 70 Prozent Marke gesunken ist. Auf den drei letzten Plätzen rangieren die <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/">Kreisstadt Bad Belzig</a> (73,0), die <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/">Sabinchenstadt Treuenbrietzen</a> (83,0) sowie das <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/amt-ziesar/">Amt Ziesar</a> (70,3).</p>
<figure id="attachment_67011" aria-describedby="caption-attachment-67011" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2022/12/Landrat-Marko-Koehler.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-67011" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2022/12/Landrat-Marko-Koehler-300x200.jpg" alt="Landrat Marko Köhler" width="300" height="200" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2022/12/Landrat-Marko-Koehler-300x200.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2022/12/Landrat-Marko-Koehler-768x512.jpg 768w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2022/12/Landrat-Marko-Koehler-150x100.jpg 150w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2022/12/Landrat-Marko-Koehler.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-67011" class="wp-caption-text">Landrat Marko Köhler</figcaption></figure>
<p>Landrat Marko Köhler zeigt sich zufrieden. <em>„Mich freut besonders die hohe Wahlbeteiligung, aber auch das Ergebnis für die demokratische Mitte bei uns im Landkreis“</em>, sagte Köhler im Gespräch mit <em>Zauche 365</em>, obwohl er mit Blick auf das Gesamtergebnis im Land an eine schwere Regierungsbildung glaubt und hofft, dass sich die Parteien lösungsorientiert an Sachthemen abarbeiten werden.</p>
<p><a href="https://wahlergebnisse.brandenburg.de/12/555/20240922/landtagswahl_land/ergebnisse_kreis_69.html" target="_blank" rel="noopener">https://wahlergebnisse.brandenburg.de/12/555/20240922/landtagswahl_land/ergebnisse_kreis_69.html</a></p>
<p>Views: 6</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Potsdam-Mittelmark: Frauen unterrepräsentiert bei der Landtagswahl in Zauche und Fläming</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Koska]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Sep 2024 10:09:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Potsdam-Mittelmark, Fläming/Zauche. Zwar sind viele Frauen bei den Kommunalwahlen am 9. Juni 2024 als Ortsvorsteherinnen und in die Ortsbeiräte gewählt worden, aber schon bei der Besetzung der Gemeindevertretungen und Stadtverordnetenversammlungen sind sie deutlich in der Minderheit. Auch im Kreistag Potsdam-Mittelmark dominiert das angeblich starke Geschlecht. Am 22. September 2022 steht die Landtagswahl ins Haus und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/">Potsdam-Mittelmark</a>, Fläming/Zauche.</strong> Zwar sind viele Frauen bei den Kommunalwahlen am 9. Juni 2024 als Ortsvorsteherinnen und in die Ortsbeiräte gewählt worden, aber schon bei der Besetzung der Gemeindevertretungen und Stadtverordnetenversammlungen sind sie deutlich in der Minderheit. Auch im Kreistag Potsdam-Mittelmark dominiert das angeblich starke Geschlecht.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-79474"></span></p>
<p>Am 22. September 2022 steht die Landtagswahl ins Haus und auch hier lohnt die Betrachtung der Listen der Parteien und Vereinigungen, im Bezug auf die Berücksichtigung vor Frauen auf den Listen.</p>
<p>Die Landesliste <a href="https://flaeming365.de/tag/buendnis90-die-gruene/"><em>Bündnis 90/Die Grünen</em></a> umfasst 30 Kandidierende, hier sind traditionell mehr Frauen als Männer verzeichnet, da die Parteisatzung vorschreibt, dass die ungeraden Plätze, also 1, 3, 5, 7 und so weiter ausschließlich weiblich besetzt werden dürfen. Die geraden Plätze gelten als offen, dort können sich sowohl Männer als auch Frauen bewerben. So sind auf der 30er Liste 17 Frauen nominiert worden, mit dabei auf Listenplatz 9 Rebecca Freudl, die im Wahlkreis 19 als Direktkandidatin antritt. Der Wahlkreis 19 umfasst unter anderem die Stadt Werder. Dazu tritt auch Nicole Stroncik als Direktkandidatin im Wahlkreis 16 an, allerdings ohne Listenplatz. Logischerweise wird die Liste von einer Frau angeführt. Die Spitzenkandidatin ist Antje Töpfer, derzeit Staatssekretärin im brandenburgischen Gesundheitsministerium.</p>
<p>Noch überzeugender ist die Liste der Partei <a href="https://flaeming365.de/tag/die-linke/"><em>DIE LINKE</em></a>, von 37 Listenplätzen sind 20 mit Frauen besetzt. Die ersten beiden tauchen auf den Listenplätzen zwei und drei auf. Es handelt sich um Kathrin Dannenberg und Isabelle Vandre. In dem uns interessierenden Wahlkreis 16 ist Claudia Wipfli Direktkandidatin, ohne jedoch einen Listenplatz zu haben.</p>
<p>Auch in der <a href="https://flaeming365.de/tag/spd/"><em>Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD)</em></a> hat sich die Partizipation durchgesetzt, allerdings tatsächlich ein zu eins, also ist jeder zweite Platz weiblich. Die SPD hat 87 Personen für ihre Liste nominiert, darunter 43 Frauen. Im Wahlkreis 18 kandidiert Melanie Balzer ,die auf Platz 16 der Liste steht. Ulrike Liedtke steht als erste Frau auf Platz zwei.</p>
<p>Die <em>AfD</em> hat eine 35 Kandidierende umfassende Liste, davon sechs Frauen. Die ersten stehen auf Platz zehn und elf.</p>
<p>Auf der Liste der <a href="https://flaeming365.de/tag/cdu/"><em>Christlich Demokratischen Union (CDU)</em></a> tauchen unter den 45 Kandidierenden elf Frauen auf. Mit Kristy Augustin auf Platz zwei und Saskia Ludwig auf sechs sind zwei Frauen auf &#8222;sicheren&#8220; Plätzen gelistet. Weitere Kandidatinnen findet man auf Platz neun und zwölf.</p>
<p>Bei den <a href="https://flaeming365.de/tag/bvb-freie-waehler/"><em>Brandenburger Vereinigen Bürgerbewegungen/Frei Wähler  (BVB/FW)</em></a> sind 39 Kandidierende auf der Liste. Insgesamt kandidieren hier fünf Frauen, von denen zwei unter den ersten zehn zu finden sind. So auf Platz zwei Sabine Buder und neun Stefanie Gebauer. Die Direktkandidatin im Wahlkreis 18 hat keinen Listenplatz. Es handelt sich hierbei um Carina Simmes, die Bürgermeisterin der Gemeinde Seddiner See, die auch schon für die Gemeindevertretung und den Kreistag kandidiert hat, ohne die Mandate anzunehmen, da sie dafür das Hauptamt hätte aufgeben müssen.</p>
<p>Die <a href="https://flaeming365.de/tag/fdp/"><em>Freie Demokratische Partei (FDP)</em></a> listet 20 Personen auf ihrer Liste, darunter sieben Frauen. Die ersten auf den Plätzen zwei und sechs. Monique Bewer auf zwei und Laura Jasmin Iden auf sechs. In den Wahlkreisen 16 (Simone Kraatz) und 18 (Annabell Krohn) stehen in Zauche und Fläming zwei Frauen zur Wahl.</p>
<p>Die <a href="https://flaeming365.de/tag/tierschutzpartei/"><em>Tierschutzpartei</em></a> startet mit 14 Kandidierenden, davon acht Frauen.</p>
<p>Die neue aus der <a href="https://flaeming365.de/tag/oedp/">ÖDP</a>, den <a href="https://flaeming365.de/tag/fdp/">Piraten</a> und <a href="https://flaeming365.de/tag/volt/">Volt</a> entstandene Vereinigung <a href="https://flaeming365.de/tag/plus-brandenburg/"><em>Plus Brandenburg</em></a> hat 17 Personen auf der Liste, davon vier Frauen, die erste auf Platz sechs.</p>
<p>Damit kann man festhalten, dass die Frauen auf dem Vormarsch sind, jedoch mit Ausnahme der <em>SPD</em>, der <em>Grünen</em>, der <em>Linken</em> und der <em>Tierschutzpartei</em> weiterhin in der Minderheit.</p>

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<p><em>(Artikelfoto: Blick in den Plenarsaal des Landtages Brandenburg von der Besuchertribüne © Landtag Brandenburg / Konstantin Gastmann)</em></p>
<p>Views: 4</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Damsdorf: Ortsvorsteher für den Landtag – Kevin Bolz (CDU) will eine neue Ebene kennenlernen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Koska]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Sep 2024 15:46:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Damsdorf. Kevin Bolz ist 32 Jahre alt. Der Wirtschaftsingenieur engagiert sich seit über zehn Jahren in der Kommunalpolitik, ist Gemeindevertreter in Kloster Lehnin, Ortsvorsteher von Damsdorf, Vorsitzender der Gemeindevertretung in Kloster Lehnin und seit zwei Jahren Mitglied im Kreistag Potsdam-Mittelmark, wo er wiedergewählt worden ist. Jetzt kandidiert er im Wahlkreis 16 für den Landtag Brandenburg [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://zauche365.de/category/orte/kloster-lehnin/damsdorf/" target="_blank" rel="noopener">Damsdorf</a>.</strong> Kevin Bolz ist 32 Jahre alt. Der Wirtschaftsingenieur engagiert sich seit über zehn Jahren in der Kommunalpolitik, ist Gemeindevertreter in Kloster Lehnin, Ortsvorsteher von Damsdorf, Vorsitzender der Gemeindevertretung in Kloster Lehnin und seit zwei Jahren Mitglied im <a href="https://fläming365.de/tag/kreistag-pm/">Kreistag Potsdam-Mittelmark</a>, wo er wiedergewählt worden ist. Jetzt kandidiert er im Wahlkreis 16 für den Landtag Brandenburg als Direktkandidat der <a href="https://flaeminge365.de/tag/cdu/">CDU</a>, deren Mitglied er ist.</p>
<p><a href="https://zauche365.de/2024/09/06/damsdorf-ortsvorsteher-fuer-den-landtag-kevin-bolz-cdu-will-eine-neue-ebene-kennenlernen/">LIES DAS INTERVIEW BITTE BEI &#8222;ZAUCHE 365&#8220;!</a></p>
<p><em>(Zum Wahlkreis 16 gehören diese Städte und Gemeidnen: Brandenburg an der Havel, OT Görden; </em><em>Brandenburg an der Havel, OT Plaue; Groß Kreutz (Havel), Kloster Lehnin, Beetzsee, Beetzseeheide, Havelsee, Päwesin, Roskow, Borkheide, Borkwalde, Brück, Golzow, Linthe, Planebruch, Bensdorf, Rosenau, Wusterwitz, Buckautal, Görzke, Gräben, Wenzlow, Wollin, Ziesar)</em></p>
<p>Views: 36</p>]]></content:encoded>
					
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