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	<title>Persönlichkeiten &#8211; Fläming 365</title>
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	<description>Die Bürgerzeitung - Von uns &#38; für uns!</description>
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		<title>Erste VBB-Mobilstation mit integriertem VBB-RadPark in Potsdam-Mittelmark in Bad Belzig eröffnet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eva Loth]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 07:19:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bad Belzig. Der Parkplatz am Bad Belziger Flämingbahnhof ist stets übervoll. Etwa 3500 Menschen pendeln von dort zu ihren Arbeitsplätzen in die größeren Städte, aber auch etwas 300 pendeln nach Bad Belzig. Das Problem ist immer die sogenannte letzte Meile in die Orte der Umgebung. Bisher wurde dafür meist das Auto genutzt, teilweise aber auch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bad Belzig.</strong> Der Parkplatz am Bad Belziger Flämingbahnhof ist stets übervoll. Etwa 3500 Menschen pendeln von dort zu ihren Arbeitsplätzen in die größeren Städte, aber auch etwas 300 pendeln nach Bad Belzig.</p>
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<p><span id="more-94962"></span></p>
<figure id="attachment_94976" aria-describedby="caption-attachment-94976" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-14.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-94976" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-14-300x200.jpg" alt="Fläming bahnhof bad belzig, vbb mobilstation,fahrradparkhaus,robert crumbach, parkyourbike, vbb, tourismusverband fläming, infravelo" width="300" height="200" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-14-300x200.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-14-1024x683.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-14-768x512.jpg 768w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-14.jpg 1500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-94976" class="wp-caption-text">Stele der neuen Mobilstation</figcaption></figure>
<p>Das Problem ist immer die sogenannte letzte Meile in die Orte der Umgebung. Bisher wurde dafür meist das Auto genutzt, teilweise aber auch das Fahrrad. Aber besonders Inhaber hochwertiger Räder hatten mit den vorhandenen Abstellmöglichkeiten ein Problem, da diese offen zugänglich waren. Wird mein Rad am Abend noch da sein???? Das könnte sich jetzt ändern, denn kürzlich wurde die erste VBB-Mobilstation am Bahnhof in Anwesenheit von <a href="https://mil.brandenburg.de/mil/de/ministerium/minister-robert-crumbach/" target="_blank" rel="noopener">Robert Crumbach, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg</a>, eröffnet. Damit werden erstmals Angebote für ein gesichertes Fahrradparken, Bikesharing sowie Bus- und Bahnverkehr an einem Standort verbunden, denn das Parkhaus ist verschlossen. Mit Hilfe einer einfach zu bedienenden App kann es geöffnet werden.</p>
<p>„Wir können damit ein Stück Mobilitätslücke schließen“, sagte <a href="https://www.bad-belzig.de/seite/605261/b%C3%BCrgermeister.html" target="_blank" rel="noopener">Bürgermeister Robert Pulz</a>. Er ist froh, dass die Stadtverordneten grünes Licht für die Mobilstation gegeben haben. „Sowas Modernes hätte sich die Stadt allein nicht leisten können“, so Robert Pulz. Und so zahlte sie gern den Eigenanteil von 10% der Kosten. Die Fördersumme der Anlage betrug rund 479.000 Euro. Der Bau wurde zu 75 Prozent aus dem Sonderprogramm Stadt und Land des Bundes gefördert. Das Land Brandenburg hat diese Förderung im Rahmen des Pilotprojektes zum „modularen Fahrradparken“ um 15 Prozent aufgestockt, so dass sich insgesamt ein Fördersatz in Höhe von 90 Prozent ergibt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf etwa 500.000 Euro. Die konzeptionellen Vorarbeiten für die Mobilitätsstation und die digitalen Schlösser für die Leihfahrräder wurden über Fördermittel der Richtlinie „InnoMob“ gefördert.</p>
<p>Die <a href="https://www.vbb.de/pendlerinfos/vbb-mobilstationen/" target="_blank" rel="noopener">VBB-Mobilstation</a> am Bahnhof Bad Belzig informiert über die Mobilitätsangebote am Bahnhof. Herzstück der Anlage ist der VBB-RadPark mit 59 gesicherten Stellplätzen in einer Sammelschließanlage, darunter vier Stellplätze für Lastenräder. Pendler können ihr Fahrrad am Bahnhof wettergeschützt und diebstahlsicher mit der App „ParkYourBike <a href="https://www.parkyourbike.net/" target="_blank" rel="noopener">www.parkyourbike.net</a> abstellen. Die neue Anlage ergänzt die bereits vorhandenen Fahrradstellplätze und wurde im Rahmen des Pilotprojekts „Modulares Fahrradparken“ gebaut. Zusätzlich befindet sich dorrt auch eine Reparatursäule. Diese könnte besonders an Wochenenden wichtig werden. Das sieht auch Daniel Sebastian Menzel, Geschäftsführer bei <a href="https://flaeming365.de/tag/tourismusverband-flaeming/">Tourismusverband Fläming e. V.</a>, so. „Das Fahrradparkhaus ist ein wichtiges Puzzlestück für den Tourismus“, sagte er. Viele Besucher der Region kämen mit dem Rad, um die Umgebung zu erkunden. Und am Wochenende sei es kaum möglich jemanden zu finden, der bei einer Panne hilft.</p>
<figure id="attachment_94963" aria-describedby="caption-attachment-94963" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-1.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-94963" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-1-300x200.jpg" alt="Fläming bahnhof bad belzig, vbb mobilstation,fahrradparkhaus,robert crumbach, parkyourbike, vbb, tourismusverband fläming, infravelo" width="300" height="200" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-1-300x200.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-1-1024x683.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-1-768x512.jpg 768w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-1.jpg 1500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-94963" class="wp-caption-text">Fahrradparkhaus von innen</figcaption></figure>
<p>Minister Crumbach freute sich über das rege Interesse bei der Eröffnung. Das zeige die große Bedeutung für die Region. Natürlich hatte es seinen Preis, aber schließlich wolle das Land mehr Menschen auf Schiene und Rad bringen. „Gerade im ländlichen Raum ist die gute Verknüpfung von Radverkehr und Bahn entscheidend: Wer sein Fahrrad sicher und bequem am Bahnhof abstellen oder für die letzte Strecke ein Leihrad nutzen kann, steigt leichter auf Bus und Bahn um“, so der Minister.</p>
<p>Christoph Heuing, Geschäftsführer <a href="https://www.vbb.de/" target="_blank" rel="noopener">Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg</a>, fasste alles so zusammen: „Wir freuen uns sehr, dass die Menschen in Bad Belzig zukünftig gleich doppelt von neuen VBB-Angeboten profitieren. Die Kombination aus VBB-Mobilstation und VBB-RadPark macht den Umstieg zwischen Fahrrad, Sharing-Angeboten und öffentlichem Nahverkehr einfacher denn je. Wer mit dem eigenen Rad anreist, kann es sicher abstellen, und wer keines dabeihat, findet direkt vor Ort ein passendes Leihrad. So stellen wir uns vernetzte Anschlussmobilität vor.“ Für das Digitale ist die Berliner Firma <a href="https://www.infravelo.de/" target="_blank" rel="noopener">infraVelo</a> zuständig. Das System sei langjährig erprobt und zuverlässig und wird in den Metropolen Tausendfach genutzt, so Michael Fugel, Geschäftsführer von InfraVelo.</p>
<p>Durch die unmittelbare Nähe zur Regionalbahnlinie RE7, zu den Buslinien 570, 572, 581, 582, 588 und 590 sowie zu den Fahrradabstell- und SharingAngeboten entstehen kürzere Wege zwischen den unterschiedlichen Verkehrsmitteln. Besucherinnen und Besucher, die ohne eigenes Rad am Bahnhof Bad Belzig ankommen, können das neue Bikesharing-Angebot des Anbieters „FlämingRad“ nutzen. Zum Start stehen fünf Leihfahrräder in einem gesicherten Bereich des VBB-RadParks bereit. Die Leihfahrräder sind über die App „MOQO“ buchbar. Wie bei allen VBB-Mobilstationen in Brandenburg kann das Sharing-Angebot rund um die Uhr ausgeliehen werden.</p>
<figure id="attachment_94967" aria-describedby="caption-attachment-94967" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-5.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-94967" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-5-300x200.jpg" alt="Fläming bahnhof bad belzig, vbb mobilstation,fahrradparkhaus,robert crumbach, parkyourbike, vbb, tourismusverband fläming, infravelo" width="300" height="200" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-5-300x200.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-5-1024x683.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-5-768x512.jpg 768w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-5.jpg 1500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-94967" class="wp-caption-text">Reparaturstation</figcaption></figure>
<p>Die VBB-Mobilstation in Bad Belzig geht auf ein Mobilitätsstationskonzept des <a href="https://www.potsdam-mittelmark.de/de/" target="_blank" rel="noopener">Landkreises Potsdam-Mittelmark</a> aus dem Jahr 2020 zurück, das im Rahmen des Förderprogramms „InnoMob“ des Landes Brandenburg entwickelt wurde. Ziel des Landkreises war es, einen übertragbaren Standard für Mobilitätsstationen zu schaffen, der Planungs- und Umsetzungsprozesse vereinfacht und sich mit möglichst geringem Aufwand auch in anderen Regionen anwenden lässt. Kommunen und Landkreise sollten dabei auf bewährte Konzepte, Gestaltungsstandards und Ausstattungsmerkmale zurückgreifen können, anstatt jede Anlage individuell neu zu planen. Der Landkreis Potsdam-Mittelmark entwickelte auf dieser Grundlage gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg die Marke VBB-Mobilstation. Der VBB-RadPark ergänzt das Angebot der VBB-Mobilstation in Bad Belzig nun um eine moderne Fahrradabstellanlage und einen integrierten Fahrradverleih.</p>
<p>Im Rahmen des Pilotprojekts „Modulares Fahrradparken im Land Brandenburg“ hat der VBB ein modulares Baukastensystem für insgesamt 13 Standorte entwickelt. Ganz besonders erfreut zeigten sich alle Anwesenden, dass sich das Fahrradparkhaus gut in die Umgebung einfügt, denn es steht zwischen zwei Bäumen. Und man merke auch schon den Effekt, so Robert Pulz, denn es werden Plätze gebucht.</p>
<p>Bilder von der Eröffnung</p>

<a href='https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-13.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1000" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-13.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Fläming bahnhof bad belzig, vbb mobilstation,fahrradparkhaus,robert crumbach, parkyourbike, vbb, tourismusverband fläming, infravelo" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-13.jpg 1500w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-13-300x200.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-13-1024x683.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/09/Eroeffnung-Fahrradparkhaus-Belzig-13-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a>
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		<title>Treuenbrietzen: &#8222;Ich würde am liebsten heute anfangen und gestern fertig sein.&#8220; – Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch im Gespräch</title>
		<link>https://flaeming365.de/2026/07/30/treuenbrietzen-ich-wuerde-am-liebsten-heute-anfangen-und-gestern-fertig-sein-pfarrerin-simone-lippmann-marsch-im-gespraech/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fläming 365]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 21:33:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam-Mittelmark]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Weltanschauung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Treuenbrietzen]]></category>
		<category><![CDATA[Treuenbrietzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Treuenbrietzen. Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch aus Treuenbrietzen spricht im Interview mit Jonathan Summer über moderne Kirchenarbeit und ihr Projekt der Jugendscheune. Die 44-jährige kam im Juli 2025 nach Treuenbrietzen. Sie lebt in einer Patchworkfamilie mit fünf Kindern und einem Hund. Ihr Lebensmotto „Einfach machen“ spiegelt sich in ihrer Arbeit als Pfarrerin wieder, egal ob im Gottesdienst [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/treuenbrietzen/">Treuenbrietzen</a>.</strong> Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch aus Treuenbrietzen spricht im Interview mit Jonathan Summer über moderne Kirchenarbeit und ihr Projekt der Jugendscheune. Die 44-jährige kam im Juli 2025 nach Treuenbrietzen. Sie lebt in einer Patchworkfamilie mit fünf Kindern und einem Hund. Ihr Lebensmotto <em>„Einfach machen“</em> spiegelt sich in ihrer Arbeit als Pfarrerin wieder, egal ob im Gottesdienst oder beim Projekt <em>„Jugendscheune für Treuenbrietzen“</em>.</p>
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<p><strong> </strong><br />
<strong>Jonathan Summer: Frau Lippmann-Marsch, Sie fallen durch kreative Gottesdienste sowie moderne Kirchen- und Missionsarbeit auf und machen Religion damit wieder attraktiver. Hat Ihre Vorgängergeneration von Pfarrern den Anschluss an das 21. Jahrhundert versäumt?</strong></p>
<p><strong> Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Ich glaube, wir haben manchmal den Fehler gemacht zu denken, dass Menschen Kirche brauchen. Die Wahrheit ist: Menschen brauchen Hoffnung, Gemeinschaft, Sinn, Vergebung, Liebe. Die Frage ist nur, ob sie dafür noch zu uns kommen.</p>
<p>Ich glaube nicht, dass meine Vorgänger den Anschluss ans 21. Jahrhundert versäumt haben. Sie haben unter ganz anderen Bedingungen Kirche gestaltet. Aber wir leben heute in einer Zeit, in der niemand mehr sonntagmorgens automatisch in die Kirche geht, nur weil man das eben so macht. Das ist vorbei. Und darüber können wir jammern oder wir können uns bewegen.</p>
<p>Ich habe mich für Letzteres entschieden. Deshalb gibt es bei uns Pop-up-Trauungen mitten auf dem Stadtfest, Taufen in der Nieplitz, Motorradgottesdienste, Kneipengottesdienste oder einen Techno-Gottesdienst. Nicht, weil Kirche verzweifelt modern wirken muss, sondern weil ich überzeugt bin, dass die Botschaft von Jesus nicht hinter Kirchenmauern eingesperrt werden darf.</p>
<p>Ehrlich gesagt glaube ich, dass wir als Kirche viel zu lange darauf gewartet haben, dass die Menschen zu uns kommen. Jesus hat fast nie gewartet. Er ist zu den Menschen gegangen. Genau das sollten wir auch tun.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Man kennt Sie auch durch akzentuierte Reden und eine klare Haltung gegen Rechts. Kann Kirche sich eine politische Meinung heutzutage leisten?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Kirche hat gar nicht den Luxus, unpolitisch zu sein. Jesus war es auch nicht. Er hat sich mit den Mächtigen angelegt, Menschen aus ihrer Ausgrenzung geholt und denen widersprochen, die andere klein gemacht haben. Wer die Bibel liest und daraus ableitet, Kirche müsse zu all dem schweigen, liest eine andere Bibel als ich.</p>
<p>Ich mache keine Parteipolitik. Das interessiert mich ehrlich gesagt auch überhaupt nicht. Aber wenn Menschen wegen ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihrer Religion oder ihrer sexuellen Identität abgewertet werden, dann werde ich nicht neutral. Neutralität ist in solchen Momenten keine Tugend, sondern Bequemlichkeit.</p>
<p>Ich habe kein Problem damit, wenn Menschen unterschiedlich wählen oder unterschiedliche politische Überzeugungen haben. Demokratie lebt davon. Aber Rechtsextremismus ist für mich keine Meinung, sondern ein Angriff auf das, wofür das Christentum seit über zweitausend Jahren steht: Jeder Mensch ist Ebenbild Gottes. Punkt.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Sie machen ihre kirchliche und ehrenamtliche Arbeit über soziale Medien öffentlich. Kürzlich haben Sie sich auch einmal ungeschminkt gezeigt. Wie kommt Ihre Öffentlichkeitsarbeit bei den Gemeindemitgliedern an?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Ich bin morgens keine Disney-Prinzessin. Also tue ich auch nicht so.</p>
<p>Ich finde diese Hochglanzwelt wahnsinnig anstrengend. Überall Filter, perfekte Gesichter und das Gefühl, immer irgendetwas darstellen zu müssen. Darauf habe ich keine Lust. Wer mir auf Instagram folgt, bekommt Simone. Mal gestylt, mal mit Augenringen, mal lachend, mal heulend. So ist Leben.</p>
<p>Und ich glaube, genau das wünschen sich Menschen inzwischen auch von Kirche. Keine Fassade, sondern reale Menschen.</p>
<p>Natürlich finden das nicht alle gut. Das müssen sie auch nicht. Aber wenn Menschen sich mehr daran stören, dass eine Pfarrerin ungeschminkt ist, als daran, dass Jugendliche keinen Ort haben oder Menschen ausgegrenzt werden, dann verrutscht aus meiner Sicht gerade etwas.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Motoradgottesdienst, Push-up-Trauung oder Techno-Musik in der Kirche. Welche sind Ihre erfolgreichsten Angebote an die Stadtgesellschaft von Treuenbrietzen?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Ich messe Erfolg nicht an Besuchendenzahlen. Ich messe ihn an den Menschen, die sagen: &#8222;Eigentlich hätte ich nie gedacht, dass ich mal wieder eine Kirche betrete.&#8220; Oder: &#8222;Ich dachte immer, Kirche ist nichts für mich.&#8220;</p>
<p>Natürlich waren der Motorradgottesdienst, die Pop-up-Trauungen mitten auf dem Sabinchenfest oder der Techno-Gottesdienst echte Publikumsmagnete. Aber darum geht es mir gar nicht. Ich könnte die Kirche auch mit Freibier voll bekommen.</p>
<p>Mich interessiert etwas anderes. Ob Menschen merken, dass Kirche mehr ist als ein Gebäude mit festen Öffnungszeiten. Dass Gott nicht erst hinter der Kirchentür anfängt.</p>
<p>Wenn ein Biker plötzlich mit Tränen in den Augen vor mir steht. Wenn sich ein Paar spontan trauen lässt, obwohl es mit Kirche eigentlich abgeschlossen hatte. Oder wenn nach einem Techno-Gottesdienst jemand sagt: &#8222;Ich hätte nie gedacht, dass ich mich hier mal zu Hause fühle.&#8220; Dann weiß ich, warum wir das machen.</p>
<p>Ich glaube, Kirche muss endlich aufhören, Menschen zu fragen: &#8222;Warum kommt ihr nicht zu uns?&#8220; Viel spannender ist doch die Frage: &#8222;Warum sind wir nicht längst da, wo die Menschen sind?&#8220;</p>
<figure id="attachment_94749" aria-describedby="caption-attachment-94749" style="width: 1500px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Scheune-Treuenbrietzen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-94749 size-full" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Scheune-Treuenbrietzen.jpg" alt="Jugendliche, S. Lippmann-Marsch, Scheune, Treuenbrietzen" width="1500" height="1125" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Scheune-Treuenbrietzen.jpg 1500w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Scheune-Treuenbrietzen-300x225.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Scheune-Treuenbrietzen-1024x768.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Scheune-Treuenbrietzen-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption id="caption-attachment-94749" class="wp-caption-text">Jugendliche stehe vor der Scheune, die in Zukunft ihr Jugendklub werden soll. © S. Lippmann-Marsch</figcaption></figure>
<p><strong>Jonathan Summer: Sie sind maßgebliche Treiberin der Idee, die Scheune hinter dem Kirchenbüro in der Großstraße in Treuenbrietzen auszubauen und für Jugendliche nutzbar zu machen. Was ist Ihre Vision dabei ,und wie nehmen Sie die aktuelle Jugendarbeit der Stadt wahr?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Meine Vision ist eigentlich ganz einfach: Ich möchte, dass Jugendliche in Treuenbrietzen irgendwann ganz selbstverständlich sagen: &#8222;Ich geh noch kurz rüber in die Scheune.&#8220; So, wie andere sagen: &#8222;Ich geh zum Sport&#8220; oder &#8222;Ich treff mich mit Freunden.&#8220; Ich wünsche mir einen Ort, an dem niemand etwas kaufen muss, um bleiben zu dürfen. Einen Ort mit Sofas, Musik, Werkzeug, WLAN, Ideen und Menschen, die Zeit haben. Einen Ort, an dem man einfach sein darf. Und wenn dabei ganz nebenbei ein Fahrrad repariert, ein Podcast aufgenommen oder für Mathe gelernt wird, dann ist das doch großartig.</p>
<p>Ich finde, in Treuenbrietzen passiert in der Jugendarbeit schon einiges, und ich habe großen Respekt vor den Menschen, die sich dafür engagieren. Aber ich glaube auch, dass wir uns ehrlich machen müssen. Es reicht noch nicht. Wenn wir wollen, dass junge Menschen hier bleiben, dann müssen wir ihnen auch etwas zutrauen und etwas bieten.</p>
<p>Die Scheune soll deshalb kein kirchlicher Jugendclub werden. Sie soll ein Ort für Treuenbrietzen werden. Für Jugendliche, die Kirche toll finden. Für Jugendliche, die Kirche völlig egal finden. Für Jugendliche, die gerade niemanden haben, der ihnen zuhört. Und für die, die einfach nur einen Platz suchen, an dem sie willkommen sind.</p>
<p>Wenn wir heute nicht in junge Menschen investieren, brauchen wir uns morgen nicht wundern, wenn sie ihre Zukunft woanders suchen. Ich glaube, das Teuerste an dieser Scheune wäre nicht ihr Umbau. Das Teuerste wäre, sie leer stehen zu lassen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Wie hat die Einbeziehung der Jugendlichen stattgefunden?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Wir haben die Jugendlichen nicht eingeladen, damit wir am Ende sagen können: &#8222;Danke für eure Ideen.&#8220; Wir haben sie eingeladen, weil es ihr Ort werden soll. Also haben wir sie gefragt: Was braucht ihr eigentlich? Und dann haben wir zugehört.</p>
<p>Die Antworten waren erstaunlich bodenständig. Niemand wollte eine Playstation für 5.000 Euro. Sie wollten Sofas. Musik. WLAN. Einen Platz zum Schrauben. Einen Ort, an dem sie einfach sein können, ohne ständig weggeschickt zu werden.</p>
<p>Und dann haben wir gemerkt: Bis die Verwaltung und der Bau ihren Teil erledigt hat, vergehen Monate. Vielleicht Jahre. Aber Jugendliche können ihre Jugend nicht auf Pause drücken. Deshalb warten wir nicht. Von den ersten Spenden bauen wir jetzt als Übergangslösung eine Terrasse mit Theke und Outdoorküche und renovieren die Sakristei der Kirche. Die Jugendlichen sollen jetzt einen Ort haben und nicht erst irgendwann, wenn alle Aktenordner geschlossen sind.</p>
<p>Ich glaube, genau das ist der Unterschied. Wir planen nicht für Jugendliche. Wir bauen mit ihnen. Und wenn sie später sagen: &#8222;Das da? Das haben wir selbst gemacht.&#8220; , dann ist das viel mehr wert als jedes professionelle Konzept.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Wie soll der Ausbau finanziert werden?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Ehrlich gesagt weiß ich heute noch nicht, wo am Ende jeder Euro herkommen wird. Und das ist manchmal ganz schön beängstigend. Aber ich weiß, warum wir das machen. Und das ist größer als die Angst.</p>
<p>Natürlich hoffen wir auf Fördermittel. Dafür kämpfen wir gerade. Aber selbst wenn wir die bekommen, bleibt ein hoher Eigenanteil. Also sitzen wir nicht da und warten, sondern wir klopfen an Türen. Wir schreiben Unternehmen an, sprechen Stiftungen an, haben ein Crowdfunding gestartet und erzählen überall von dieser Scheune.</p>
<p>Und wissen Sie, was ich dabei gerade erlebe? Dass Menschen etwas bewegen wollen. Da überweist jemand zehn Euro und schreibt: &#8222;Mehr geht gerade nicht.&#8220; Ein anderer spendet hundert oder fünfhundert Euro. Unternehmen melden sich. Menschen teilen unseren Aufruf. Da entsteht gerade etwas, das viel größer ist als eine Spendensumme.</p>
<p>Ich wünsche mir, dass irgendwann niemand mehr sagt: &#8222;Das ist die Scheune der Kirche.&#8220; Ich wünsche mir, dass die Leute sagen: &#8222;Das ist unsere Scheune. Die haben wir zusammen möglich gemacht.&#8220; Denn genau so stelle ich mir Gemeinschaft vor. Nicht darauf zu warten, dass irgendjemand etwas für uns tut, sondern selbst anzufangen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Wie sehen die Scheune und der Kirchhof in fünf Jahren aus? Wie können sich unsere Leser die ausgebaute Scheune vorstellen?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Ich hoffe, dass man in fünf Jahren durch den Gemeindegarten läuft und gar nicht mehr weiß, wo man zuerst hingucken soll. Da sitzt eine Gruppe auf der Terrasse und diskutiert darüber, wer den schlechtesten Musikgeschmack hat. Zwei schrauben seit einer halben Stunde an demselben Moped und behaupten immer noch, sie hätten Ahnung davon. Aus der Outdoorküche riecht es nach frisch gebratenen Burgern während drinnen jemand konzentriert an einem Podcast schneidet, versucht nebenan eine Schülerin verzweifelt, endlich Mathe zu verstehen.</p>
<p>Ich wünsche mir, dass dieser Ort voller Geschichten ist. Dass Jugendliche irgendwann sagen: &#8222;Weißt du noch, damals an der Scheune …?&#8220; Dass dort Freundschaften entstehen, vielleicht die erste große Liebe beginnt, jemand den Mut fasst, über seine Sorgen zu reden oder zum ersten Mal merkt, dass er richtig gut mit Holz arbeiten kann. Solche Dinge plant man nicht. Dafür braucht man einfach einen Ort.</p>
<p>Und ich wünsche mir, dass Erwachsene ganz selbstverständlich dazugehören. Dass der ehemalige Kfz-Mechaniker sein Wissen weitergibt, die Kosmetikerin einen Workshop anbietet, die Rentnerin den Jugendlichen zeigt, wie man Marmelade einkocht, und am Ende alle voneinander etwas gelernt haben. Genau so funktioniert Gemeinschaft.</p>
<p>Ich hoffe einfach, dass die Scheune irgendwann kein Projekt mehr ist. Sondern ein Stück Treuenbrietzen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Die Stadtverordneten haben kürzlich den Weg für eine Kooperation zwischen städtischer Jugendarbeit und evangelischer Kirche freigemacht. Wie stellen Sie sich die Zusammenarbeit vor?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Ich finde, wir verschwenden viel zu viel Energie damit, darüber nachzudenken, wem ein Jugendlicher gerade &#8222;gehört&#8220;. Der Stadt? Der Kirche? Der Schulsozialarbeit? Ehrlich gesagt ist mir das völlig egal. Hauptsache, er oder sie hat jemanden, der zuhört, einen Ort zum Ankommen und Erwachsene, die sich kümmern.</p>
<p>Ich wünsche mir, dass wir nicht nebeneinander arbeiten, sondern miteinander. Jeder bringt das ein, was er gut kann. Die Stadt ihre Erfahrung in der Jugendarbeit, wir unsere Räume, unser Netzwerk und vielleicht manchmal auch den etwas verrückten Mut, Dinge einfach auszuprobieren.</p>
<p>Ich glaube überhaupt nicht an Konkurrenz. Jugendliche interessieren sich nämlich herzlich wenig dafür, welches Logo auf der Eingangstür klebt. Sie wollen wissen: Bin ich hier willkommen? Werde ich ernst genommen? Gibt es hier Menschen, die Zeit für mich haben?</p>
<p>Wenn wir diese Fragen gemeinsam mit Ja beantworten können, dann ist es am Ende völlig nebensächlich, ob über der Tür &#8222;Stadt Treuenbrietzen&#8220; oder &#8222;Evangelische Kirche&#8220; steht. Dann haben wir unseren Job gemacht.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Es gibt Bedenkenträger, die der Kirche bei der Zusammenarbeit mit der Stadt zuviel Einfluss auf die Jugend unterstellen. Wie gehen Sie mit diesem Vorwurf um?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Ehrlich gesagt überrascht mich die Diskussion. Wir reden über einen Ort für Jugendliche. Über einen Ort, an dem sie Hausaufgaben machen, gemeinsam kochen, ein Fahrrad oder Moped reparieren oder einfach mal jemanden finden, der Zeit für sie hat. Und trotzdem beschäftigt manche zuerst die Frage, ob die Kirche zu viel Einfluss bekommen könnte.</p>
<p>Ja, die Scheune gehört der Kirche. Ja, dort hängt ein Kreuz. Das wird auch so bleiben. Gleichzeitig ist die Kooperation mit der Stadt genau deshalb so stark, weil jeder das einbringt, was er gut kann. Die Stadt verantwortet die inhaltliche Jugendarbeit. Wir stellen Räume, Netzwerke, Ehrenamtliche und unsere Haltung zur Verfügung.</p>
<p>Ich bin selbst Mutter. Und wenn ich sehe, womit junge Menschen heute täglich konfrontiert werden, dann finde ich Werte wie Nächstenliebe, Mitgefühl, Ehrlichkeit und Verantwortung ehrlich gesagt ziemlich zeitgemäß.</p>
<p>Mir geht es nicht darum, Jugendliche in eine Richtung zu lenken. Im Gegenteil. Ich wünsche mir junge Menschen, die Fragen stellen, widersprechen und sich ihre eigene Meinung bilden. Wenn am Ende jemand sagt, mit Kirche kann ich nichts anfangen, dann ist das völlig in Ordnung. Ich wünsche mir nur, dass er das sagt, nachdem er uns erlebt hat, und nicht, weil er nur die Vorurteile über uns kennt.</p>
<p>Und wenn Jugendliche nach einem Nachmittag in der Scheune nach Hause gehen, weil sie ihr Fahrrad wieder reparieren können, ihre Matheaufgaben geschafft haben, satt geworden sind, einen Menschen gefunden haben, der ihnen zuhört, und vielleicht ganz nebenbei gelernt haben, andere mit Respekt zu behandeln, dann kann ich mit dem Vorwurf, die Kirche hätte zu viel Einfluss, wirklich gut leben.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Am Ende haben 17 Stadtverordnete dafür gestimmt, einer hat sich enthalten. Gehen Sie auf den einen Mandatsträger zu und werden versuchen seine Vorbehalte auszuräumen?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Nein. Demokratie bedeutet für mich nicht, dass am Ende alle derselben Meinung sein müssen. Sie bedeutet, dass unterschiedliche Meinungen ihren Platz haben und Entscheidungen getroffen werden. Genau das ist passiert.</p>
<p>Ich muss auch gar nicht jeden überzeugen. Das war nie mein Anspruch. Ich investiere meine Zeit ehrlich gesagt lieber in Jugendliche als in Überzeugungsarbeit bei Erwachsenen.</p>
<p>Und am Ende bin ich ziemlich entspannt. Wenn die Scheune das hält, was wir uns von ihr versprechen, dann wird sie ihre besten Argumente ganz von allein liefern.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Was gefällt Ihnen an Treuenbrietzen und natürlich an der Marienkirche am Besten?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Treuenbrietzen ist schon besonders. Ich glaube, die halbe Stadt wusste, wer ich bin, bevor ich überhaupt hier gewohnt habe. Kleinstadt ist schon was Herrliches. Man kann hier eigentlich höchstens seinen Haustürschlüssel verlieren. Ansonsten spricht sich alles erstaunlich schnell rum.</p>
<p>Ich bin mit ziemlich vielen Ideen, einer ordentlichen Portion Leidenschaft und leider auch reichlich Ungeduld hier aufgeschlagen. Ich glaube, die Gemeinde hat es mit mir manchmal nicht ganz einfach. Wenn ich von etwas überzeugt bin, würde ich am liebsten heute anfangen und gestern fertig sein. Das kollidiert gelegentlich mit der Realität. Aber erstaunlich oft finde ich Menschen, die sagen: &#8222;Na gut&#8230; dann machen wir eben.&#8220;</p>
<p>Und genau das mag ich an Treuenbrietzen. Nach außen wirkt die Stadt manchmal ein bisschen rau. Aber wenn man einmal dazugehört, stehen plötzlich Menschen mit Kuchen, Werkzeug oder Marmelade vor der Tür. Da wird nicht lange geredet, da wird einfach gemacht.</p>
<p>Und die Marienkirche passt irgendwie genau dazu. Die Marienkirche steht da, als würde sie jeden begrüßen, der nach Treuenbrietzen kommt. Ich wünsche mir, dass sie genau das auch ausstrahlt. Keine Schwelle, vor der man stehen bleibt, sondern eine offene Einladung.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Was wünschen Sie sich von der Stadtgesellschaft?</strong></p>
<p><strong>Pfarrerin Simone-Lippmann Marsch:</strong> Ich wünsche mir, dass wir wieder öfter die Hand ausstrecken als den Zeigefinger. Dass wir nicht sofort wissen, was der andere falsch macht, sondern neugierig bleiben. Unsere Welt wird gerade ziemlich laut. Vielleicht brauchen wir deshalb nicht noch mehr Menschen, die schreien, sondern mehr Menschen, die zuhören.</p>
<p>Und wenn wir dabei merken, dass wir alle ein bisschen komisch sind, dann ist das vielleicht gar kein Problem. Solange wir trotzdem gemeinsam an einem Tisch Platz finden.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Vielen Dank für die Antworten.</strong></p>
<p><em>(Artikelfoto: Pfarrerin Lippmann-Marsch aus Treuenbrietzen © S. Lippmann-Marsch)</em></p>
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		<title>„Da sind kreative Lösungen gefragt.“ – Kreistagsmitglied Andreas Bruns aus Bardenitz im Gespräch</title>
		<link>https://flaeming365.de/2026/07/24/da-sind-kreative-loesungen-gefragt-kreistagsmitglied-andreas-bruns-aus-bardenitz-im-gespraech/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[webfischerei]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 13:57:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus politischen Gremien]]></category>
		<category><![CDATA[Bardenitz]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam-Mittelmark]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Treuenbrietzen]]></category>
		<category><![CDATA[BÜNDNIS90/DIE GRÜNE]]></category>
		<category><![CDATA[BVB/FREIE WÄHLER]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Kreistag PM]]></category>
		<category><![CDATA[PM]]></category>
		<category><![CDATA[SVV Treuenbrietzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Potsdam-Mittelmark, Bardenitz. Andreas Bruns aus Bardenitz ist seit dem 1. Februar 2026 für Bündnis 90/Die Grünen Mitglied des Kreistages Potsdam-Mittelmark. Er ist Jahrgang 1960, Pfarrer, Unternehmer und Familienvater. Seit über 20 Jahren ist er zudem Stadtverordneter in Treuenbrietzen. Mit ihm sprach Jonathan Summer über seine ersten Erfahrungen auf Kreisebene, Transparenz und Kommunikation sowie die aktuellen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/">Potsdam-Mittelmark</a>, <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/bardenitz/">Bardenitz</a>. Andreas Bruns aus Bardenitz ist seit dem 1. Februar 2026 für <a href="https://flaeming365.de/tag/buendnis90-die-gruene/"><em>Bündnis 90/Die Grünen</em></a> Mitglied des <a href="https://flaeming365.de/tag/kreistag-pm/">Kreistages Potsdam-Mittelmark</a>. Er ist Jahrgang 1960, Pfarrer, Unternehmer und Familienvater. Seit über 20 Jahren ist er zudem Stadtverordneter in Treuenbrietzen. Mit ihm sprach Jonathan Summer über seine ersten Erfahrungen auf Kreisebene, Transparenz und Kommunikation sowie die aktuellen Herausforderungen der Kreispolitik.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-94689"></span></p>
<p><strong>Jonathan Summer: Herr Bruns, Sie sind Anfang des Jahres auf der Liste von Bündnis 90/Die Grünen in den Kreistag Potsdam-Mittelmark nachgerückt und damit im höchsten kommunalpolitischen Gremium des Landkreises Potsdam-Mittelmark Mandatsträger. Hatten Sie Zeit, sich darauf vorzubereiten?</strong></p>
<p><strong>Andreas Bruns:</strong> Die Nachricht hat mich ebenso überrascht wie auch gefreut. Ich wusste gar nicht, dass ich in der Wählergunst so weit oben auf der Liste stand, dass ich als Nachrücker nun die Ehre habe. Da man ja nicht selbstgefällig sein möchte, habe ich mich dann gefragt, ob nicht eine junge, engagierte Person geeigneter wäre. Nach Gesprächen in der Ortsgruppe und Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen hier in Treuenbrietzen war für mich schnell klar: Ich nehme das Mandat an. Zeit zum Vorbereiten hatte ich nicht. Als Stadtverordneter ist der Kreistag ein Gremium, der jedes Jahr damit droht, die Kreisumlage zu erhöhen oder den öffentlichen Nahverkehr zu reduzieren, und so nicht immer im guten Licht dastehend. Es braucht noch einige Zeit, bis ich meinen aktiven Platz dort gefunden habe. In meiner Fraktion habe ich humorvolle, geistreiche und engagierte MitstreiterInnen. Das hilft.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Sie sind schon einige Jahre Stadtverordneter in Treuenbrietzen und kommunalpolitisch kein unbeschriebenes Blatt. Was bringen Sie in die Arbeit des Kreistages mit ein?</strong></p>
<p><strong>Andreas Bruns:</strong> Zu den Grünen kam ich über die christliche Umwelt- und Friedensbewegung, die Bürgerbewegung &#8222;Stadtforum&#8220; hier in Treuenbrietzen und Bündnis 90.<br />
Vor über 20 Jahren war ich mal der jüngste Stadtverordnete. Zur Eröffnung der konstituierenden Sitzung nach den letzten Kommunalwahlen hatte ich die Ehre, als Alterspräsident die Sitzung zu eröffnen. Hier in meinem Dorf Bardenitz, meiner Stadt Treuenbrietzen, möchte ich zeigen, dass man auch jenseits des 65. Lebensjahres immer wieder als Grüner wählbar ist. Der Wähler tut der Umwelt-Partei gerade in der ostdeutschen Provinz oft Unrecht. Einbringen möchte ich meine Erfahrung aus dem Kontext meiner ländlichen Umgebung.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Aus Treuenbrietzen gibt es mit Frau Schmollack (<a href="https://flaeming365.de/tag/cdu/">CDU</a>) und Herrn Müller (<a href="https://flaeming365.de/tag/bvb-freie-waehler/">Freie Wähler</a>) bereits zwei Kreistagsabgeordnete. Nun sind Sie zu dritt, und Treuenbrietzen ist damit stark vertreten. Sprechen Sie drei sich bei Angelegenheiten, die Treuenbrietzen betreffen, ab?</strong></p>
<p><strong>Andreas Bruns:</strong> Ohne ein Zusammenwirken mit anderen demokratischen Kräften wird im Interesse von Stadt und Kreis gar nichts erreicht. Obwohl wir unsere Parteien oft gegenseitig überhaupt nicht schätzen, schätzen wir uns doch als Menschen und Nachbarn in unserer Stadt. Überhaupt vertrete ich die Meinung, dass Parteien in der Kommunalpolitik nicht die große Rolle spielen sollten.<br />
Wir alle sind gewählt worden, weil man uns als engagierte Bürger in Vereinen, Kirchen oder beim Sport kennengelernt hat. Im Kreistag sind wir schon gut aufeinander zugegangen und können uns gut vorstellen, parteiübergreifend &#8218;was für unsere Stadt Treuenbrietzen zu bewegen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Abbau des ÖPNV-Angebotes (Öffentlicher-Personen-Nahverkehr), geplante Erhöhung der Kreisumlage, Stellenabbau in der Verwaltung: Der Landkreis steht vor großen Herausforderungen. Wie waren die ersten Sitzungen für Sie, und wie stehen Sie zum Beispiel zum Abbau des ÖPNV-Angebotes, zudem es ja auch eine Petition mit 3.000 Unterschriften gab?</strong></p>
<p><strong>Andreas Bruns:</strong> Kürzungen sind nie attraktiv, aber wenn man eine gut formulierte Aussage des Landrates ablehnt, dann sollte man sich als Abgeordneter auch Gedanken machen, wie man selbst mit so manchen Haushaltsdefizit umgehen würde, angenommen man säße auf der anderen Seite des Schreibtisches. Nein zu sagen ist leicht, zu sagen, wie es besser geht, ohne Einnahmen zu erhöhen, fällt viel schwerer. Die Mittel für den ÖPNV sollen ja gar nicht reduziert werden, nur die Kosten steigen und deshalb soll eingespart werden. Ich sehe den Bedarf, aber ich sehe auch leere Busse, die weite Strecken übers Land fahren. Grüne Verkehrspolitik bleibt jedoch dem öffentlichen Verkehr gegenüber verpflichtet, anstatt den Individualverkehr zu stärken. Da sind kreative Lösungen gefragt.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Welche Herausforderungen sehen Sie aktuell für den Landkreis Potsdam-Mittelmark?</strong></p>
<p><strong>Andreas Bruns:</strong> Aufgaben gibt es viele, die hier zu erörtern würde das Interview sprengen. Wichtig ist es, den Bürgern ein Bild zu geben, dass sie motiviert, an den Prinzipien unserer Demokratie festzuhalten, sich nicht frustriert jeglicher staatlicher Ordnung abzuwenden und den politischen Rändern noch mehr Gewicht zu geben.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Welches Vorhaben oder Projekt ist Ihnen besonders wichtig, das Sie auf Kreisebene anstoßen wollen?</strong></p>
<p><strong>Andreas Bruns:</strong> Auch hier gibt es viele Aufgaben, die weiter verfolgt und ausgestaltet werden müssen. Zum Beispiel die bessere Integration von Geflüchteten und Zuwanderern in die Gesellschaft. Den schnellen Weg ins Arbeitsleben dieser Menschen pragmatisch zu gestalten, dass muss konsequenter erfolgen. Arbeit ist die beste Integration. Auch muss der Weg in die Bürgergesellschaft unserer Mitbürger vorangetrieben werden. Das als Hilfe zur Selbsthilfe. Ja, Integration ist keine Einbahnstraße, man muss auch von der andere Seite Leistungen erwarten dürfen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Sie sind Arbeitgeber, Vermieter und Tischler, verstehen Sie sich als Stimme des Handwerks im Kreistag?</strong></p>
<p><strong>Andreas Bruns:</strong> Da besteht die Frage, ob die Kreishandwerkerschaft sich von einen Grünen-Kommunalpolitiker als Sprecher vertreten lassen möchte? Wichtig ist, dass sich die ganze Bandbreite, auch der Berufe und Lebenswege in den Vereinen, Verbänden und Parlamenten, wieder findet. Ja, Handwerker sollten ihre Wichtigkeit auch dort darstellen, denn sie sind wichtig und sollten nicht alle Entscheidungen den Juristen überlassen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Sie haben einen Studienabschluss der Angewandten Kunst, waren als Innenarchitekt tätig und haben schon einmal einen Designförderpreis bekommen. Es kann also davon ausgegangen werden, dass Sie auch einen Blick für das Schöne und Filigrane haben. Wie können Sie diese Perspektive in die bürokratische und manchmal ausschließlich rational betrachtetet Kreispolitik einbringen?</strong></p>
<p><strong>Andreas Bruns:</strong> Kultur in all ihrer Bandbreite macht uns doch erst zum Menschen. Da hilft es nicht zu sagen: Das ist eine freiwillige Aufgabe, die nur Geld kostet und nichts einbringt. Es ist wichtig, dass dieser Aspekt mit einem Budget im Haushalt unseres Landkreises fest eingestellt wird. Da darf nicht gekürzt werden! Volkshochschulen und unsere Kreismusikschule müssen solide finanziert werden, und die vielen ehrenamtlichen Initiativen brauchen auch die Unterstützung für ihre wertvolle Arbeit.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Die Kreisverwaltung gilt gemeinhin als Black Box, behäbig und wenig serviceorientiert. Viele Einwohner wissen gar nicht, wofür der Kreis zuständig ist. Was sagen Sie Einwohnern, wenn sie fragen, „Was macht ihr da eigentlich?“?</strong></p>
<p><strong>Andreas Bruns:</strong> Ja, diese Frage habe ich mir auch oft gestellt, aber sie nicht an meine Mandatsträger gerichtet. Kommunikation wird viel zu wenig ausgelebt. Ein Interview wie dieses ist doch ein guter erster Schritt. Ich bin gespannt, ob es eine Rückmeldung geben wird. Nur zu!</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Wie erfahren Ihre Wählerinnen und Wähler aus Treuenbrietzen, wie Sie sich in den Kreistag einbringen und welche Initiativen Sie starten?</strong></p>
<p><strong>Andreas Bruns:</strong> Gute Frage. Zum Teil ja schon von der vorherigen beantwortet. Wichtig ist mir ins Gespräch zu kommen, ganz unten anfangen mit der Familie, mit den Nachbarn, in den Vereinen und beim Sport. Es darf nicht so sein, dass man von seinen Kommunalvertretern immer erst dann hört, wenn Wahlen anstehen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Wenn Sie nicht als Stadtverordneter oder Kreistagsabgeordneter aktiv sind, wie verbringen Sie Ihre Freizeit?</strong></p>
<p><strong>Andreas Bruns:</strong> Neugier ist bekanntlich eine vorwärtsbringende Eigenschaft von uns allen. Dennoch werde ich Ihnen hier nicht alles verraten. In meiner kleinen Kirchengemeinde hier in Bardenitz, <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/bardenitz/pechuele/">Pechüle</a> und <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/bardenitz/klausdorf/">Klausdorf</a> kennt man mich seit Jahren. Da ist es wichtig, präsent zu sein und dafür zu sorgen, dass man nicht noch kleiner wird. D.h. mit den Frommen und weniger Frommen hier in der Gemeinde Gemeinsamkeiten zu suchen und so jahrhunertealte gute Traditionen zu beleben, beziehungsweise am Leben zu erhalten. Kirche ist viel mehr als ein schönes, großes, erhaltenswertes Gebäude.<br />
Außerdem habe ich einen großen Garten.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Vielen Dank für das Interview.</strong></p>
<p><em>(Artikelfoto: Andreas Bruns © privat)</em></p>
<p>Views: 326</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Torsten Lüdicke ist neuer Sicherheitsbeauftragte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Belzig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eva Loth]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 15:50:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus politischen Gremien]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Belzig]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik & Verwaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadt Bad Belzig]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Werbig]]></category>
		<category><![CDATA[FF Bad Belzig]]></category>
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		<category><![CDATA[FF Werbig]]></category>
		<category><![CDATA[SVV Bad Belzig]]></category>
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					<description><![CDATA[Bad Belzig. Der Sicherheitsbeauftragte der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bad Belzig ist ein ehrenamtlicher Feuerwehrangehöriger, welcher die Stadt Bad Belzig als Träger des Brandschutzes und die Führungskräfte der Ortsfeuerwehren bei der Durchführung von Maßnahmen zur Verhütung von Unfällen und Gesundheitsgefahren unterstützt. Seit dem 1. Januar 2006 hatte Bernd Willmann aus der Ortsfeuerwehr Groß Briesen diese [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/"><strong>Bad Belzig</strong></a><strong>.</strong> Der Sicherheitsbeauftragte der <a href="https://flaeming365.de/tag/ff-bad-belzig/">Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bad Belzig</a> ist ein ehrenamtlicher Feuerwehrangehöriger, welcher die Stadt Bad Belzig als Träger des Brandschutzes und die Führungskräfte der Ortsfeuerwehren bei der Durchführung von Maßnahmen zur Verhütung von Unfällen und Gesundheitsgefahren unterstützt. Seit dem 1. Januar 2006 hatte Bernd Willmann aus der Ortsfeuerwehr <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/gross-briesen/">Groß Briesen</a> diese Funktion inne. Seit dem 1. Juli 2026 ist Torsten Lüdicke sein Nachfolger.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-94429"></span></p>
<p>Seine Kernaufgabe ist die Prävention. Die Aufgaben im Detail:</p>
<ul>
<li>Gefahren erkennen: Aufdecken von Unfallquellen und Gesundheitsgefahren im Feuerwehrhaus, auf dem Übungsgelände und an Einsatzstellen.</li>
<li>Ausrüstungskontrolle: Überprüfen, ob die persönliche Schutzausrüstung (PSA) vollständig und intakt ist.</li>
<li>Regeln durchsetzen: Achten auf das konsequente Tragen der Schutzausrüstung und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften.</li>
<li>Mängel melden: Dokumentation und Meldung von Mängeln an die Wehrführung sowie Nachverfolgung, dass diese behoben werden.</li>
<li>Vorbildfunktion: Aktives Vorleben von sicherheitsgerechtem Verhalten und Ansprechpartner für die Mannschaft auf Augenhöhe sein.</li>
<li>Unfallanalyse: Teilnahme an Unfalluntersuchungen, um die Ursachen für Vorfälle zu ermitteln und künftig zu vermeiden.</li>
<li>Der Sicherheitsbeauftragte hat keine Weisungsbefugnis und trägt keine rechtliche Verantwortung für den Arbeitsschutz, diese liegt beim Wehrführer. Er ist rein beratend tätig.</li>
</ul>
<figure id="attachment_94417" aria-describedby="caption-attachment-94417" style="width: 225px" class="wp-caption alignright"><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Ernennungsurkunde.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-94417" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Ernennungsurkunde-225x300.jpg" alt="sicherheistbeauftragter Feuerwehr belzig, feuerwehr schwanebeck" width="225" height="300" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Ernennungsurkunde-225x300.jpg 225w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Ernennungsurkunde-768x1024.jpg 768w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Ernennungsurkunde.jpg 1125w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption id="caption-attachment-94417" class="wp-caption-text">Ernennungsurkunde</figcaption></figure>
<p>Altersbedingt bat Bernd Willmann um eine Abberufung aus der Funktion zum 31. Dezember 2025. Bei der Anhörung zur Neubesetzung der Funktion des Sicherheitsbeauftragten stellten sich der Kamerad Torsten Lüdicke (Ortsfeuerwehr Bad Belzig) und der Kamerad Ingo Borchardt (Ortsfeuerwehr <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/werbig/">Werbig</a>) vor. Hierbei ergab das Votum der Ortswehrführer am 31. März 2026 eine klare Mehrheit für den Kameraden Torsten Lüdicke. Gemäß der <em>„Dienstanweisung über die Aufgaben, Rechte und Arbeitsweisen des Sicherheitsbeauftragten des Amtes Belzig und der Sicherheitsbeauftragten der Ortsfeuerwehren des Amtes Belzig“</em> ist der Sicherheitsbeauftragte auf Vorschlag des Stadtwehrführers und nach Anhörung der Ortswehrführer durch die <a href="https://flaeming365.de/tag/svv-bad-belzig/">Stadtverordnetenversammlung</a> zu bestellen. Daher schlug der Stadtwehrführer Olaf Beelitz vor, den Kameraden Torsten Lüdicke aus der Ortsfeuerwehr Bad Belzig zum 1. Juli 2026 zum Sicherheitsbeauftragten der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bad Belzig zu berufen.</p>
<p>Torsten Lüdicke ist seit dem 12. Lebensjahr in der Freiwilligen Feuerwehr <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/schwanebeck/">Schwanebeck</a> aktiv und dort seit Jahren Sicherheitsbeauftragter. Auf der Stadtverordnetenversammlung erhielt er nun die Ernennungsurkunde von Bürgermeister Robert Pulz überreicht.</p>
<p>Views: 196</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Querbeet, aus Dippmannsdorf nach Michendorf – Christine Dressler stellt wieder aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Koska]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 17:46:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dippmannsdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam-Mittelmark]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Bad Belzig]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Dippmannsdorf. Christine Dressler wohnt seit knapp 14 Jahren in Dippmannsdorf. Hier hat sie gemeinsam mit ihrem Mann ein Haus saniert, dessen Rettung kaum mehr möglich schien. Das Ensemble wurde zum „Denkmal in Not“ erklärt. Das aus der Baubranche stammende Paar erwarb es, und wer heute über die Bundesstraße 102 fährt, dem fällt das Gebäude sofort [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/dippmannsdorf/">Dippmannsdorf</a>.</strong> Christine Dressler wohnt seit knapp 14 Jahren in Dippmannsdorf. Hier hat sie gemeinsam mit ihrem Mann ein Haus saniert, dessen Rettung kaum mehr möglich schien. Das Ensemble wurde zum „Denkmal in Not“ erklärt. Das aus der Baubranche stammende Paar erwarb es, und wer heute über die Bundesstraße 102 fährt, dem fällt das Gebäude sofort auf. Vor 14 Jahren auffällig als Ruine, heute als Schmuckstück in dem Fläming-Dorf. Christine Dressler ist Bauingenieurin vom Beruf und Malerin aus Passion.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-94346"></span></p>
<p>Dressler hat sich in allen Techniken versucht. Malt Aquarelle, benutzt Acrylfarben ebenso wie Öl, Tusche, Blei, Kohle oder Pastellkreide. <em>&#8222;Ich probiere gern alles aus&#8220;</em>, sagt sie. Eigentlich war sie schon an der Kunstschule in Berlin-Weissensee angenommen worden, erinnert sich die 51jährige, doch sie blieb in ihrer Heimatstadt Brandenburg a.d.H.. Hier nahm sie unterschiedliche Malkurse. <em>&#8222;Ich hatte unterschiedliche Lehrer, aber alle haben mich gefördert&#8220;</em>, blickt sie gern zurück. Wredowsche Zeichenschule und das Dienstagatelier waren einige der Stationen. Malerreisen mochte sie immer, ob Toskana, Masuren, Usedom oder Polen, sie fuhr überall mit. Die ersten Malreisen machte sie schon als 14-jährige nach <a href="https://zauche365.de/category/orte/kloster-lehnin/krahne/" target="_blank" rel="noopener">Krahne</a> und Mötzow, also um die Ecke. Danach war sie einige Male in der polnischen Partnerstadt von Brandenburg a.d.H. &#8211; Kedzierzyn-Kozle.</p>
<figure id="attachment_94449" aria-describedby="caption-attachment-94449" style="width: 1500px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Christine-Dressler-Paradies.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-94449" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Christine-Dressler-Paradies.jpg" alt="Christine Dressler: Paradies" width="1500" height="1085" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Christine-Dressler-Paradies.jpg 1500w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Christine-Dressler-Paradies-300x217.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Christine-Dressler-Paradies-1024x741.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/07/Christine-Dressler-Paradies-768x556.jpg 768w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption id="caption-attachment-94449" class="wp-caption-text">Christine Dressler: Paradies</figcaption></figure>
<p>Seit 1992 nimmt sie an Ausstellungen teil, eine kleine Übersicht ist angefügt. Jetzt wird man ihre Werke wieder bewundern können. <em>„Ich mache seit langem mal wieder eine Einzel-Ausstellung in einem öffentlichen Gebäude: im Rathaus Michendorf“,</em> freut sich die Künstlerin. Die Vernissage findet am 14. Juli 2026 um 16.30 Uhr im Rathaus Michendorf statt. Dazu lädt Frau Dressler alle interessierten Kunstfreunde gern ein. Der Titel der Ausstellung „Querbeet“ ist Programm. Der Besucher bekommt Mischtechniken, Drucke, Aquarelle, Monotypien und Zeichnungen zu sehen.</p>
<p>Die Ausstellung im Rathaus Michendorf am Richard-Muth-Platz wird man während der Öffnungszeiten der Verwaltung bis zum 4. September 26 bewundern dürfen.</p>
<h2>Einige Ausstellungen von Christine Dressler:</h2>
<ul>
<li>2001, 2003 u. 2013 Teilnahme an der Ausstellung der Volkshochschule Brandenburg a. d. H.,</li>
<li>seit 2004 Besuche von Kursen unter Leitung von Horst Uhlemann in der „Villa Grenzenlos“ in Potsdam</li>
<li>2004 Teilnahme an der Ausstellung der Villa Grenzenlos November/ Dezember</li>
<li>2006 Beteiligung an der Ausstellung im „AOK-Gebäude“ in Potsdam</li>
<li>2006 Teilnahme an der Ausstellung im Gemeindezentrum Wilhelmshorst</li>
<li>November 2006 (5.) Teilnahme an der OFF ART</li>
<li>2007 Einzel-Ausstellung im Sorat-Hotel in Brandenburg a.d.H.</li>
<li>2009 Einzel-Ausstellung in der HNO-Klinik in Brandenburg a. d. H.</li>
<li>2010 Einzel-Ausstellung in der Gemeinschaftspraxis Riechart und Kahrau in Brandenburg</li>
<li>2011 Einzel-Ausstellung in der Bibliothek der Fachhochschule Brandenburg</li>
<li>2012 Einzel-Ausstellung im Interkulturellen Zentrum „Getrud von Saldern“ am Gotthardtkirchplatz 10 in Brandenburg a. d.</li>
<li>2013 Gemeinschaftsausstellung mit Karin Lehmann in der Bibliothek der FH Brandenburg</li>
<li>Oktober 2013 Teilnahme am Kleinkunstfestival Brandenburg „heimwerts“ durch die Ausstellung von Bildern im Bürgerhaus Altstadt</li>
<li>2014 (Juni bis September) Gemeinschaftsausstellung mit dem Aquarellmalkreis Babelsberg in den Fluren der CDU-Faktion im Brandenburger Landtag im Stadtschloss in Potsdam</li>
</ul>
<p><em>(Artikelfoto: Christine Dressler)</em></p>
<p>Views: 214</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Bad Belzig: „Vorbilder für andere“ – gilt auch für Wolfgang Mundil – Woidke verleiht Verdienstorden des Landes an 13 Frauen und Männer</title>
		<link>https://flaeming365.de/2026/06/14/bad-belzig-vorbilder-fuer-andere-gilt-auch-fuer-wolfgang-mundil-woidke-verleiht-verdienstorden-des-landes-an-13-frauen-und-maenner/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Koska]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 10:11:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bad Belzig]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam-Mittelmark]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Bad Belzig]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Bad Belzig. Leidenschaft, Engagement und Herzblut, das sind Charaktereigenschaften, die zu einer Ehrung führen können. Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke hat am 12. Juni 2026 Bürgerinnen und Bürgern den Verdienstorden des Landes Brandenburg verliehen. Unter ihnen Wolfgang Mundil aus Bad Belzig. Die 13 Frauen und Männer wurden in der Potsdamer Staatskanzlei für ihren außerordentlichen Einsatz für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/bad-belzig/">Bad Belzig</a>.</strong> Leidenschaft, Engagement und Herzblut, das sind Charaktereigenschaften, die zu einer Ehrung führen können. Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke hat am 12. Juni 2026 Bürgerinnen und Bürgern den Verdienstorden des Landes Brandenburg verliehen. Unter ihnen Wolfgang Mundil aus Bad Belzig.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-94195"></span></p>
<figure id="attachment_94210" aria-describedby="caption-attachment-94210" style="width: 200px" class="wp-caption alignright"><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Die-Orden-liegen-bereit.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-94210" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Die-Orden-liegen-bereit-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Die-Orden-liegen-bereit-200x300.jpg 200w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Die-Orden-liegen-bereit-683x1024.jpg 683w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Die-Orden-liegen-bereit-768x1152.jpg 768w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Die-Orden-liegen-bereit.jpg 1000w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-94210" class="wp-caption-text">Die Orden liegen bereit © Staatskanzlei Brandenburg / Presseamt</figcaption></figure>
<p>Die 13 Frauen und Männer wurden in der Potsdamer Staatskanzlei für ihren außerordentlichen Einsatz für Brandenburg und die Menschen im Land geehrt. <em>„Ihr Engagement ist Vorbild für alle, die etwas bewegen wollen. Sie warten nicht, dass etwas von allein besser wird – Sie gehen hin, legen los und packen an. Für diesen großartigen, langjährigen Einsatz gilt den Ordensträgerinnen und -trägern ein riesengroßer, herzlicher Dank! Sie leisten Herausragendes“</em>, sagte Dietmar Woidke.</p>
<p>Der Verdienstorden des Landes Brandenburg ist die höchste Anerkennung, die das Land Brandenburg für außerordentliche Verdienste um das Land und seine Bevölkerung aussprechen kann. Der Orden wird durch den Ministerpräsidenten verliehen und traditionell im Juni jeden Jahres anlässlich des Verfassungstages des Landes Brandenburg am 14. Juni verliehen. Diesmal zwei Tage früher.</p>
<figure id="attachment_94208" aria-describedby="caption-attachment-94208" style="width: 1500px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Wolfgang-Mundil-mit-Urkunde-und-MP.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-94208" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Wolfgang-Mundil-mit-Urkunde-und-MP.jpg" alt="Wolfgang Mundil" width="1500" height="1000" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Wolfgang-Mundil-mit-Urkunde-und-MP.jpg 1500w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Wolfgang-Mundil-mit-Urkunde-und-MP-300x200.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Wolfgang-Mundil-mit-Urkunde-und-MP-1024x683.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Wolfgang-Mundil-mit-Urkunde-und-MP-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption id="caption-attachment-94208" class="wp-caption-text">Wolfgang Mundil mit Urkunde und Ministerpräsident © Staatskanzlei Brandenburg / Presseamt</figcaption></figure>
<p>Wolfgang Mundil aus Bad Belzig (Potsdam-Mittelmark) ist seit über drei Jahrzehnten Streitschlichter und in seiner Gemeinde als Schiedsmann aktiv. Er ist Gründungsmitglied der <em>Bezirksvereinigung Potsdam</em> des <em>Bundes Deutscher Schiedsfrauen und Schiedsmänner</em>, war viele Jahre Stellvertreter, bevor er 2005 zum Vorsitzenden wurde. Am <em>Amtsgericht Brandenburg an der Havel</em> ist er wichtiger Ansprechpartner für den Gerichtsvorstand, wenn es um die Belange von Schiedsleuten geht. Zudem war er viele Jahre Hauptschöffe am <em>Amtsgericht Brandenburg an der Havel</em>. Woidke:</p>
<blockquote><p><em>„Hilfsbereit, sachkundig, ausgleichend und das Herz am richtigen Fleck – Wolfgang Mundil ist ein Traum von einem ehrenamtlichen Schiedsmann. Umfangreich geschult und mit einem Gespür für Menschen hat er über Jahrzehnte dazu beigetragen, Konflikte zu schlichten, Nachbarschaften zu stärken und das Miteinander in unserer Gemeinschaft zu fördern.“</em></p></blockquote>
<p>Ausgezeichnet wurden außerdem Richard Fagot, Barbara Roswitha Franke, Anne-Marie Henseke, Elisabeth Herzog-von-der-Heide, Günther Jauch, Norbert Kaul, Dr. Daniela Gerd tom Markotten, Johannes Clemens Mommert, Prof. h.c. Dr. Jörg-Thomas Mörsel, Ines Mülhens-Hackbarth, Elżbieta Anna Polak und Herta thor Straten. Wobei Günther Jauch der prominenteste unter den Ausgezeichneten sein dürfte.</p>
<figure id="attachment_94207" aria-describedby="caption-attachment-94207" style="width: 1500px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Alle-Geehrten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-94207" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Alle-Geehrten.jpg" alt="Wolfgang Mundil" width="1500" height="1000" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Alle-Geehrten.jpg 1500w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Alle-Geehrten-300x200.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Alle-Geehrten-1024x683.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Alle-Geehrten-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption id="caption-attachment-94207" class="wp-caption-text">Alle Geehrten © Staatskanzlei Brandenburg / Presseamt</figcaption></figure>
<p><em>(Artikelfoto: Der Ministerpräsident hängt Wolfgang Mundil den Orden um © Staatskanzlei Brandenburg / Presseamt)</em></p>
<p>Views: 194</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Erstes Dorffest in Reppinichen für Dirk Klare</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eva Loth]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 09:38:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Miteinander]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam-Mittelmark]]></category>
		<category><![CDATA[Reppinichen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vereine]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesenburg/Mark]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfverein Reppinichen]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsbeirat Reppinichen]]></category>
		<category><![CDATA[Reetzer Singegruppe]]></category>
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					<description><![CDATA[Reppinichen. Es war das erste Dorffest in Reppinichen, dass Dirk Klare als Ortsvorsteher organisiert hat. Die Jahre zuvor hat er aufmerksam Doris Bäwert über die Schulter geschaut. Sie hatte Dirk Klare angesprochen, ob er sich vorstellen könnte, im Ortsbeirat mitzuarbeiten. Um ihn nicht gleich ins kalte Wasser zu werfen, hat sie sich bereit erklärt, vorerst [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/wiesenburg-mark/reppinichen/"><strong>Reppinichen</strong></a><strong>.</strong> Es war das erste Dorffest in Reppinichen, dass Dirk Klare als Ortsvorsteher organisiert hat. Die Jahre zuvor hat er aufmerksam Doris Bäwert über die Schulter geschaut. Sie hatte Dirk Klare angesprochen, ob er sich vorstellen könnte, im Ortsbeirat mitzuarbeiten. Um ihn nicht gleich ins kalte Wasser zu werfen, hat sie sich bereit erklärt, vorerst weiter als Ortsvorsteherin zu fungieren und alles beizubringen, was er als Ortsvorsteher wissen muss.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-94159"></span></p>
<figure id="attachment_94160" aria-describedby="caption-attachment-94160" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Dirk-Klare-und-Heike-Marohn.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-94160" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Dirk-Klare-und-Heike-Marohn-300x200.jpg" alt="dorffest reppinichen,landgut reppinichen,gemeinde wiesenburg/mark,reetzer singegruppe,dorftrödel reppinichen" width="300" height="200" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Dirk-Klare-und-Heike-Marohn-300x200.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Dirk-Klare-und-Heike-Marohn-1024x683.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Dirk-Klare-und-Heike-Marohn-768x512.jpg 768w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Dirk-Klare-und-Heike-Marohn.jpg 1500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-94160" class="wp-caption-text">Dirk Klare und Heike Marohn</figcaption></figure>
<p>Dirk Klare kümmert sich nun vorrangig um das Thema Dorfgestaltung und die dazu gehörigen Förderanträge. Dazu hat Reppinichen im vergangenen Jahr den <em>Dorfverein Reppinichen</em> gegründet. Das macht die Einwerbung von Fördermitteln leichter. Denn man hat im Ort einiges vor. Um alte Traditionen wieder aufleben zu lassen, möchten die Einwohner auf dem Backenberg wieder einen Backofen aufbauen. Dort stand schon mal einer. Der Backenberg ist eine kleine Erhebung neben dem Teich, wo zum Ortsjubiläum vor einigen Jahren bereits eine Zeitkapsel vergraben wurde.</p>
<p>Für das Dorffest arbeitete Dirk Klare eng mit dem <em>Dorfverein</em> zusammen. Das hieß für ihn vorrangig, alle Genehmigungen einzuholen. Das betraf nicht nur die Schankgenehmigungen, sondern auch die für das Feuerwerk am Abend. Die erste Eröffnungsrede war dann doch etwas aufregend für ihn, zumal die Technik nicht so wollte wie geplant. Aber eine laute Stimme tat es dann auch.</p>
<p>Dirk Klare ist froh über die zusammengewachsene Dorfgemeinschaft, woran viele und einige ganz besonders ihren Anteil haben. Und so wurde das Dorffest auch genutzt, um engagierten Bürgern zu danken. Wie Heike Marohn. Sie hat einst den Kaffeeklatsch und den Dorftrödel ins Leben gerufen. Beide Veranstaltungen erfreuen sich großer Beliebtheit. Einen besonderen Dank richtete Dirk Klare an seine Vorgängerin Doris Bäwert. Die verdrückte ob der Ehrung sogar ein paar Tränchen.</p>
<figure id="attachment_94161" aria-describedby="caption-attachment-94161" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Doris-Baewert.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-94161" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Doris-Baewert-300x200.jpg" alt="dorffest reppinichen,landgut reppinichen,gemeinde wiesenburg/mark,reetzer singegruppe,dorftrödel reppinichen" width="300" height="200" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Doris-Baewert-300x200.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Doris-Baewert-1024x683.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Doris-Baewert-768x512.jpg 768w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Doris-Baewert.jpg 1500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-94161" class="wp-caption-text">Doris Bäwert</figcaption></figure>
<p>Dann begann das Fest. Seit einem halben Jahr planten <a href="https://flaeming365.de/tag/ortsbeirat-reppinichen/">Ortsbeirat</a> und Bürger, was alles stattfinden soll. So freuten sich alle über die <a href="https://flaeming365.de/tag/reetzer-singegruppe/">Reetzer Singegruppe</a>, die frühlingshafte und Lieder zum Mitsingen im Gepäck hatte.</p>
<p>Schon Tradition hat das Stück der Theatergruppe. Seit 2008 gibt es diese unter Leitung von Doris Kiep. Und immer wieder lässt man sich etwas Neues einfallen. Das Schöne dabei ist, dass wirklich Alt und Jung dort mitmachen. In diesem Jahr handelte das Stück von Vorbereitungen eines Dorffestes. Die ältere Generation wollte eine Ausstellung mit alten Fotos zeigen und unterhielt sich dabei auf Platt. Davon verstanden die dazu gerufenen Jugendlichen natürlich nicht ein Wort. Selbst die KI auf den Smartphones half da nicht. Mit verschiedensten Einlagen rief die Vorstellung beim Publikum immer wieder Lachsalven hervor. Anschließend ging das Fest draußen und im Festzelt weiter. Es gab Kaffee und Kuchen, die Kinder hatten ihre Hüpfburg und immer wieder holten sich alle ein leckeres Eis bei „Elmar“. Mit Tanz und Feuerwerk klang der Tag aus.</p>
<p>So war Dirk Klares erstes Dorffest ein voller Erfolg. Und auch der <em>Dorfverein Reppinichen</em> hat in diesem Zusammenhang seiner Feuertaufe bestanden.</p>

<a href='https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Elmars-Eiswagen.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1000" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Elmars-Eiswagen.jpg" class="attachment-full size-full" alt="dorffest reppinichen,landgut reppinichen,gemeinde wiesenburg/mark,reetzer singegruppe,dorftrödel reppinichen" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Elmars-Eiswagen.jpg 1500w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Elmars-Eiswagen-300x200.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Elmars-Eiswagen-1024x683.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Elmars-Eiswagen-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a>
<a href='https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Festplatz-an-der-Kirche.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1000" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Festplatz-an-der-Kirche.jpg" class="attachment-full size-full" alt="dorffest reppinichen,landgut reppinichen,gemeinde wiesenburg/mark,reetzer singegruppe,dorftrödel reppinichen" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Festplatz-an-der-Kirche.jpg 1500w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Festplatz-an-der-Kirche-300x200.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Festplatz-an-der-Kirche-1024x683.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Festplatz-an-der-Kirche-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a>
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<a href='https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Theaterstueck-5.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="1500" height="1000" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Theaterstueck-5.jpg" class="attachment-full size-full" alt="dorffest reppinichen,landgut reppinichen,gemeinde wiesenburg/mark,reetzer singegruppe,dorftrödel reppinichen" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Theaterstueck-5.jpg 1500w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Theaterstueck-5-300x200.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Theaterstueck-5-1024x683.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/06/Theaterstueck-5-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a>

<p>&nbsp;</p>
<p>Views: 248</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Neuer Ortsbeirat in Borne</title>
		<link>https://flaeming365.de/2026/05/18/neuer-ortsbeirat-in-borne/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Eva Loth]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 16:40:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Borne]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam-Mittelmark]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Bad Belzig]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsbeirat Borne]]></category>
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					<description><![CDATA[Borne. Die Mitglieder des Ortsbeirates in Borne standen Anfang des Jahres vor einer schwierigen Entscheidung. Da die bisherige Ortsvorsteherin Christina Hindemith zu Ende März aus privaten Gründen ihr Mandat zurückgab, mussten verschiedene Optionen geprüft werden. Um den Ortsbeirat wieder mit drei Vertretern zu besetzen, hätten Neuwahlen ausgeschrieben werden müssen. Das hätte für den Ort fünf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-bad-belzig/borne/"><strong>Borne</strong></a><strong>.</strong> Die Mitglieder des <a href="https://flaeming365.de/tag/ortsbeirat-borne/">Ortsbeirates in Borne</a> standen Anfang des Jahres vor einer schwierigen Entscheidung. Da die bisherige Ortsvorsteherin Christina Hindemith zu Ende März aus privaten Gründen ihr Mandat zurückgab, mussten verschiedene Optionen geprüft werden.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-93816"></span></p>
<p>Um den Ortsbeirat wieder mit drei Vertretern zu besetzen, hätten Neuwahlen ausgeschrieben werden müssen. Das hätte für den Ort fünf Monate Wartezeit und hohen administrativen Aufwand bedeutet. So stand sowohl eine Auflösung als auch die Arbeit nur zu zweit im Raum. Christine Boock und Sonja Stahn entschieden sich für letzteres. Sie teilen sich die Arbeit und wollen auch alle anderen Interessierten eng mit einbeziehen. Den Vorsitz des Ortsbeirates übernahm Christine Boock.</p>
<p>Die gebürtige Freiburgerin lebt seit 2013 in Borne. Bereits 1987 kam sie nach Berlin und begann dort ihre Laufbahn als Filmemacherin. Zusätzlich hat sie in Paris Film studiert. Viele Jahre hat sie als Cutterin gearbeitet und unter anderem den „Tatort“ geschnitten. Jetzt macht sie meist Auftragsarbeiten für Firmen und das deutschlandweit, meist für Gesundheitsunternehmen und Krankenhäuser. Das sind sogenannte Imagefilme, mit denen Firmen sich als Dienstleister oder Arbeitgeber vorstellen.</p>
<p>Christine Boock liebt es, im Freien zu sein. Schon in Berlin hatte die kleine Familie einen Schrebergarten. Sie wollten schon immer auf´s Land. Dann fanden sie in Borne ein altes Bauernhaus mit einer freien Wohnung und kauften es <em>„Es war ein großer Entschluss, so ein altes Haus zu renovieren“</em>, erzählt Christine Boock, <em>„sechs Wochen haben wir in einem Campingbus gewohnt, ehe wir das erste Mal im neuen Haus übernachten konnten.“</em> Da Christine Boock vieles gern selbst macht, ist auch jetzt noch viel zu tun.</p>
<p>Die Entscheidung, den Ortsbeirat zu leiten, hat sie sich gut überlegt. Ihre Motivation war zum einen, dass es Menschen gibt, die sich einbringen wollen. Zum anderen findet sie es wichtig, Verantwortung für das direkte Umfeld zu übernehmen. Das ist für Christine Boock mehr Motivation als die große Politik. <em>„Man kann die Welt nicht retten“</em>, sagt sie, auch wenn sie es gern tun würde. In ihrer Arbeit ist es ihr wichtig, Verständnis für jede Position, jede Meinung zu entwickeln. Alle zur Gemeinsamkeit zu bewegen, wird auch in Borne eine Herausforderung sein.</p>
<p>Views: 197</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Der Neue im Stadtparlament von Treuenbrietzen: Marcel Block aus Rietz ist jetzt Stadtverordneter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fläming 365]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 13:24:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus politischen Gremien]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam-Mittelmark]]></category>
		<category><![CDATA[Rietz]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Treuenbrietzen]]></category>
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		<category><![CDATA[SVV Treuenbrietzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Stadt Treuenbrietzen, Rietz. Der Rietzer Marcel Block ist neu in der Stadtverordnetenversammlung Treuenbrietzen. Mit dem 36-Jährigen Familienvater, Ortsvorsteher und fußballbegeisterten Immobilienfachmann sprach Jonathan Summer für Fläming 365 über seine kommunalpolitischen Erfahrungen und die Arbeit in der Stadtverordnetenversammlung Treuenbrietzen. Jonathan Summer: Herr Block, seit Februar 2026 sind Sie Stadtverordneter in Treuenbrietzen für die CDU, da Josephine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/">Stadt Treuenbrietzen</a>, <a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/stadt-treuenbrietzen/rietz/">Rietz</a>.</strong> Der Rietzer Marcel Block ist neu in der <a href="https://flaeming365.de/tag/svv-treuenbrietzen/"><em>Stadtverordnetenversammlung Treuenbrietzen</em></a>. Mit dem 36-Jährigen Familienvater, Ortsvorsteher und fußballbegeisterten Immobilienfachmann sprach Jonathan Summer für <em>Fläming 365</em> über seine kommunalpolitischen Erfahrungen und die Arbeit in der <em>Stadtverordnetenversammlung Treuenbrietzen</em>.</p>
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<p><span id="more-93480"></span></p>
<p><strong>Jonathan Summer: Herr Block, seit Februar 2026 sind Sie Stadtverordneter in Treuenbrietzen für die <a href="https://flaeming365.de/tag/cdu-treuenbrietzen/">CDU</a>, da Josephine Päpke ihr Mandat zurückgegeben hat. Kam die Gelegenheit überraschend für Sie, oder haben Sie schon länger mit dem Gedanken gespielt und konnten sich darauf vorbereiten, Stadtverordneter zu werden?</strong></p>
<p><strong>Marcel Block:</strong> Die Gelegenheit kam tatsächlich etwas kurzfristig, dennoch war das Thema Kommunalpolitik für mich kein Neuland. Durch meine Tätigkeit als Ortsvorsteher in Rietz bin ich bereits intensiv in lokale Themen eingebunden, sodass ich mich gut vorbereitet gefühlt habe, Verantwortung auch auf Stadtebene zu übernehmen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer:  Zur Kommunalwahl 2024 haben Sie im Ortsteil Rietz der Stadt Treuenbrietzen auf der Liste &#8222;Wir in Rietz&#8220; (WiR) die meisten Stimmen geholt und sind Ortsvorsteher geworden. Sie bringen demnach schon kommunalpolitische Erfahrung mit. Sehen Sie sich als der verlängerte Arm von Rietz in der Stadtverordnetenversammlung?</strong></p>
<p><strong>Marcel Block:</strong> Ich sehe mich definitiv als starke Stimme für Rietz, aber nicht ausschließlich. Mir ist wichtig, die Interessen aller Ortsteile im Blick zu behalten und ausgewogene Entscheidungen für die gesamte Stadt Treuenbrietzen zu treffen. Gleichzeitig ist es natürlich meine Aufgabe, die Anliegen aus Rietz klar zu vertreten.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Sondervermögen, Haushaltsplanung, Windenergie – Nicht immer geht es harmonisch in der Stadtverordnetenversammlung zu. Wie waren die ersten Sitzungen für Sie?</strong></p>
<p><strong>Marcel Block:</strong> Die ersten Sitzungen waren intensiv, aber auch sehr spannend. Es wird sachlich, aber durchaus auch kontrovers diskutiert, was ich grundsätzlich positiv finde. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass bei allen unterschiedlichen Meinungen am Ende konstruktive Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger gefunden werden.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Die Zusammenarbeit zwischen CDU und AfD in der Stadtverordnetenversammlung hat in der Vergangenheit nicht nur Begeisterung ausgelöst (<a href="https://flaeming365.de/tag/cdu-treuenbrietzen/"><em>Fläming365</em> berichtete</a>). Wie wollen Sie mit den anderen Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung zusammenarbeiten und was ist ein NoGo?</strong></p>
<p><strong>Marcel Block:</strong> Mir ist eine sachorientierte und respektvolle Zusammenarbeit mit allen demokratischen Fraktionen wichtig. Dabei ist es für mich zweitrangig, aus welcher Fraktion ein Vorschlag kommt. Entscheidend ist allein, ob er sinnvoll für unsere Stadt ist. Persönliche Angriffe oder ideologisch motivierte Blockaden sind für mich ein klares No-Go. Im Mittelpunkt sollte immer die beste Lösung für Treuenbrietzen stehen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Sie sind selbständig in der Immobilienbranche tätig und passend dazu sitzen Sie im Ausschuss für Stadt- und Ortsteilentwicklung‚ Energie und Klimaschutz, kurz: Bauausschuss. Was sind die Vorteile Ihrer beruflichen Tätigkeit, die Sie in die Stadtpolitik einbringen?</strong></p>
<p><strong>Marcel Block:</strong> Durch meine Tätigkeit in der Immobilienbranche habe ich einen sehr praxisnahen Blick auf Themen wie Bauen, Flächenentwicklung und Wirtschaftlichkeit. Ich kenne die Herausforderungen von Bauherren, Investoren und auch Behördenprozessen und kann diese Erfahrungen gezielt in die politische Arbeit einbringen.<br />
Besonders wichtig ist mir dabei, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es vor allem jungen Familien ermöglichen, sich hier anzusiedeln und Wohneigentum zu realisieren. Gleichzeitig habe ich stets die Entwicklung unserer Ortsteile im Blick, damit diese lebendig und attraktiv bleiben.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Könnte es aufgrund Ihrer beruflichen Tätigkeit Interessenskonflikte bei der Ausübung Ihres Mandates geben, z.B. wenn ein neues Baufeld für Einfamilienhäuser erschlossen wird?</strong></p>
<p><strong>Marcel Block:</strong> Das Thema nehme ich sehr ernst. Transparenz und eine klare Trennung zwischen beruflichen und politischen Entscheidungen sind für mich selbstverständlich. In Fällen, in denen ein möglicher Interessenskonflikt bestehen könnte, würde ich mich entsprechend enthalten.<br />
Gleichzeitig sehe ich in meiner Tätigkeit vor allem große Chancen für die Regionalentwicklung. Wenn ich beispielsweise in die Jahnstraße in Treuenbrietzen schaue, erfüllt es mich mit Stolz zu sehen, wie viele meiner ehemaligen Bauherren heute hier leben, Familien gegründet haben und sich aktiv sowie ehrenamtlich in Treuenbrietzen und den Ortsteilen engagieren.<br />
Genau solche Entwicklungen stärken unsere Region nachhaltig, wirtschaftlich, gesellschaftlich und im Zusammenhalt. Dafür möchte ich mich auch politisch weiter einsetzen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Was sind Ihrer Einschätzung nach die größten Herausforderunge für die Stadtverordneten bis zum Ende der Wahlperiode?</strong></p>
<p><strong>Marcel Block:</strong> Die größte Herausforderung wird eine solide Haushaltsführung sein. Klar gesagt: Wir brauchen Einnahmen.<br />
Dafür ist es entscheidend, dass wir unsere Stadt wirtschaftlich weiterentwickeln, neue Wohn- und Gewerbeflächen schaffen und dadurch zusätzliche Wertschöpfung generieren. Gleichzeitig müssen wir Themen wie Energie und Infrastruktur sinnvoll weiterentwickeln.<br />
Am Ende geht es darum, wirtschaftliche Vernunft und eine nachhaltige Entwicklung unserer Stadt in Einklang zu bringen.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Welches Vorhaben oder Projekt in Treuenbrietzen ist Ihnen besonders wichtig, dass es umgesetzt oder vorangetrieben wird?</strong></p>
<p><strong>Marcel Block:</strong> Mir ist besonders wichtig, dass wir unsere Ortsteile weiter stärken und lebendig halten, sowohl infrastrukturell als auch in der Lebensqualität. Dazu gehört für mich auch, attraktiven Wohnraum zu schaffen, damit gerade junge Familien hier bleiben oder sich bewusst für unsere Region entscheiden.<br />
Ein Beispiel ist der neue <a href="https://flaeming365.de/2026/04/10/das-warten-hat-ein-ende-ein-edeka-markt-kommt-nach-treuenbrietzen/">Edeka, dessen Baustart jetzt erfolgt</a>. Solche Projekte sind wichtig für die Versorgung und zeigen, dass sich unsere Stadt weiterentwickelt.<br />
Als Rietzer ist mir aber vor allem ein Thema eine echte Herzensangelegenheit: der Neubau unserer Feuerwehr und die Weiterentwicklung des Dorfgemeinschaftshauses. Unser Dorfgemeinschaftshaus ist an fünf von sieben Tagen belegt, das zeigt, wie stark der Zusammenhalt und das Engagement im Ort sind. Dafür brauchen wir auch die passenden Rahmenbedingungen. Unsere Feuerwehr und die Dorfgemeinschaft haben es mehr als verdient, hier modern und zukunftsfähig aufgestellt zu werden: idealerweise mit einem schönen Dorfplatz als Mittelpunkt.<br />
Hier möchte ich mich mit voller Überzeugung einbringen, die Planungen vorantreiben und gemeinsam Fördermittel auf den Weg bringen.<br />
Und natürlich dürfen wir bei all dem unsere Kitas und Schulen nicht vergessen, denn am Ende geht es immer um die Zukunft unserer Kinder.<br />
Kurz gesagt: Der Bedarf ist groß und genau das ist für mich Antrieb, hier aktiv mitzugestalten.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Sie sind 1990 geboren und gehören damit zu den jüngsten Stadtverordneten. Kann das helfen und oftmals lange Entscheidungsprozesse effizienter und mutiger abzukürzen?</strong></p>
<p><strong>Marcel Block:</strong> Ich denke, eine Mischung aus Erfahrung und neuen Perspektiven ist immer wertvoll. Als jüngerer Stadtverordneter bringe ich vielleicht eine etwas andere Herangehensweise und Entscheidungsfreude mit, gleichzeitig ist mir der Austausch mit erfahrenen Kollegen sehr wichtig.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Wenn Sie nicht als Ortsvorsteher oder Stadtverordneter aktiv sind, was ist Ihr größtes Hobby?</strong></p>
<p><strong>Marcel Block:</strong> Neben meiner beruflichen und politischen Tätigkeit verbringe ich meine Zeit am liebsten mit meiner Familie. Meine beiden Kinder sind vier und sechs Jahre alt. Sie stehen ganz klar im Mittelpunkt und sorgen auch dafür, dass man immer geerdet bleibt. Meine Frau ist Krankenschwester und hält mir im Alltag oft den Rücken frei, dafür bin ich sehr dankbar.<br />
Darüber hinaus bin ich sehr sportinteressiert. Wenn es die Zeit zulässt, fahre ich gerne zu meinem Fußballverein <em>FC Energie Cottbus</em>. Dort unterstütze ich nicht nur die erste Mannschaft, sondern engagiere mich auch für den Nachwuchs und bin als Pate aktiv.<br />
Auch meinem Heimatverein <a href="https://flaeming365.de/tag/fsv-gruen-weiss-niemegk/"><em>Grün-Weiß Niemegk</em></a> bin ich eng verbunden. Generell gehören Fußball, Tischtennis und Radfahren zu meinen liebsten Ausgleichen im Alltag. Zudem interessiere ich mich sehr für wirtschaftliche Themen. Das begleitet mich auch über den Beruf hinaus.<br />
Und wenn der Tag geschafft ist, darf zum Feierabend auch mal ein Kaltgetränk nicht fehlen.</p>
<p>Abschließend ist mir wichtig zu sagen, dass ich dieses Mandat mit viel Respekt und Verantwortung wahrnehme. Treuenbrietzen und seine Ortsteile liegen mir sehr am Herzen: hier lebe ich, hier ist meine Familie zu Hause.<br />
Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass sich unsere Stadt positiv weiterentwickelt und auch für die nächsten Generationen ein lebenswerter Ort bleibt. Dabei freue ich mich über den offenen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern – denn gute Politik lebt vom Miteinander.</p>
<figure id="attachment_93482" aria-describedby="caption-attachment-93482" style="width: 1500px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/04/Backofen-Rietz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-93482" src="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/04/Backofen-Rietz.jpg" alt="Backofen, Rietz" width="1500" height="718" srcset="https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/04/Backofen-Rietz.jpg 1500w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/04/Backofen-Rietz-300x144.jpg 300w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/04/Backofen-Rietz-1024x490.jpg 1024w, https://flaeming365.de/wp-content/uploads/2026/04/Backofen-Rietz-768x368.jpg 768w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><figcaption id="caption-attachment-93482" class="wp-caption-text">Backofen in Rietz</figcaption></figure>
<p><strong>Jonathan Summer: Einer Ihrer Lieblingsorte in Rietz ist der Backofen. Was verbinden Sie mit diesem Ort?</strong></p>
<p><strong>Marcel Block:</strong> Mit diesem Backofen verbinde ich den Duft von frischem Brot, Kuchen, Pizza und viele gute Gespräche. Er steht für gemeinsame Zeit, für Lachen und für das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein.<br />
Einmal im Monat kommen wir hier zusammen, lachen, reden und backen miteinander. Jung und Alt, Frauen und Männer, Rietzer und Gäste – hier spielt es keine Rolle, wer man ist, sondern dass man zusammenkommt.<br />
Dieser Ort zeigt, was möglich ist, wenn wir gemeinsam anpacken. Darauf können wir in Rietz stolz sein und darauf bauen wir unsere Zukunft.</p>
<p><strong>Jonathan Summer: Vielen Dank für das Interview.</strong></p>
<p><em>(Jonathan Summer)</em></p>
<p>Views: 188</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Dirk Klare ist neuer Ortsvorsteher für Reppinichen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Eva Loth]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 15:43:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus politischen Gremien]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam-Mittelmark]]></category>
		<category><![CDATA[Reppinichen]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesenburg/Mark]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsbeirat Reppinichen]]></category>
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					<description><![CDATA[Reppinichen. Es gibt einen Wechsel an der Spitze des Ortsbeirates Reppinichen. Mit sofortiger Wirkung übernimmt Dirk Klare diese Aufgabe. Aus gesundheitlichen Gründen zieht sich Doris Bäwert nach zwölf Jahren aus dem Amt zurück. Seit der letzten Kommunalwahl konnte Dirk Klare ausreichend Erfahrungen sammeln. Zuvor informierte Doris Bäwert jedoch noch über einige Dinge. So werden die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://flaeming365.de/category/orte/potsdam-mittelmark/wiesenburg-mark/reppinichen/"><strong>Reppinichen</strong></a><strong>.</strong> Es gibt einen Wechsel an der Spitze des <a href="https://flaeming365.de/tag/ortsbeirat-reppinichen/">Ortsbeirates Reppinichen</a>.</p>
<p><!--steady-paywall--></p>
<p><span id="more-92838"></span></p>
<p>Mit sofortiger Wirkung übernimmt Dirk Klare diese Aufgabe. Aus gesundheitlichen Gründen zieht sich Doris Bäwert nach zwölf Jahren aus dem Amt zurück. Seit der letzten Kommunalwahl konnte Dirk Klare ausreichend Erfahrungen sammeln.</p>
<p>Zuvor informierte Doris Bäwert jedoch noch über einige Dinge. So werden die beanstandeten Schlaglöcher in der Loburger Straße beseitigt und für die Reetzer Straße ist ein Antrag auf Geschwindigkeitsbegrenzung gestellt. Auf Grund der Haushaltslage in der Gemeinde muss die Sanierung der Teichmauer noch warten.</p>
<p>Dirk Klare lebt seit 1995 in Reppinichen. Der Umzug aufs Dorf kam aber nicht von ungefähr. Seine Mutter stammt aus dem kleinen Ort und die Großeltern lebten dort ihr Leben lang. Die Ferien hat er meist dort verbracht. Als die Großmutter starb war es für Dirk Klare und seine Frau klar – wir ziehen nach Reppinichen, schon, um den Großvater nicht allein zu lassen. Inzwischen gehört auch Nachwuchs zur Familie. Der 36jährige arbeitet als Berufsschullehrer in Dessau. So ist für ihn auch der Arbeitsweg akzeptabel. <em>„Und ab und zu ist man auch etwas früher zu Hause und man kann sich um verschiedene Dinge besser kümmern“</em>, sagt er.</p>
<p>Dirk Klare ist es wichtig, dass die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt wird. So finden sich im Ort immer Leute, die bei den verschiedensten Veranstaltungen helfen. Die Arbeit im Ortsbeirat macht ihm Spaß.</p>
<p>Dirk Klare war auch schon auf vielen Ausschusssitzungen und Gemeindevertretersitzungen dabei. <em>„Es wird zu viel geredet“</em>, das stört ihn.</p>
<p>Auch das Thema Windenergie beschäftigt ihn und die Einwohner. <a href="https://flaeming365.de/2026/02/03/windpark-zwischen-reppinichen-und-reetz-ja-oder-nein/">Das war auf der jüngsten öffentlichen Sitzung des Ortsbeirates zu spüren.</a> Da das Thema auf der Tagesordnung stand, waren alle Plätze im Dorfgemeinschaftshaus besetzt. Nachdem Dirk Klare die Wahl zum neuen Ortsvorsteher offiziell angenommen hatte, führte er souverän durch die Diskussion.</p>
<p>Views: 274</p>]]></content:encoded>
					
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