Beelitz. In einem packenden Spiel trennten sich die Spielgemeinschaft Wittbrietzen/Beelitz II und der SV Eiche Ragösen mit einem Unentschieden von 2:2. Die Begegnung war geprägt von spannenden Momenten, Fehlschüssen und taktischen Veränderungen.
Das Spiel begann mit einem frühen und verdienten Treffer für den SV Eiche Ragösen, erzielt von Martin Moeritz, nach einem präzise heraus gespielten Angriff im Fünfmeterraum. Bryan Temmen lieferte die maßgeschneiderte Vorlage für Moeritz, der den Ball gekonnt im Tor unterbrachte.
Die Partie gestaltete sich danach als zähes Ringen auf dem Platz, da auch die Gastgeber aus Wittbrietzen vermehrt in die Offensive gingen. Wittbrietzen erhielt die Gelegenheit, den Ausgleich herbeizuführen, nachdem der Schiedsrichter auf einen berechtigten Elfmeterpfiff entschieden hatte, als Thiede seinen Gegenspieler bei einem hohen Ball im Strafraum foulte. Doch der Elfmeter verfehlte das Tor kläglich.
In der ersten Halbzeit ergaben sich gute Torchancen für beide Mannschaften, wobei Ragösen sich auf fußballerische Lösungen konzentrierte, während die Gastgeber vermehrt auf lange Bälle setzten. Dies könnte auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass Wittbrietzen sich auf ihrem schmalen Heimplatz besser auskennt und taktisch geschickter agierte.
Der Halbzeitpfiff kam mit einer verdienten 0:1-Führung für Ragösen, die bis dahin das Geschehen auf dem Platz dominiert hatten.
Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit gelang Wittbrietzen der Ausgleichstreffer nach einer Hereingabe von rechts, wobei Sebastian Teichelmann (SV Eiche Ragösen) das Pech hatte, den Ball ins eigene Tor zu befördern. Wenig später wendeten die Gastgeber das Blatt endgültig, als sie eine Ecke mit einem präzisen Kopfballtor verwerteten.
Der SV Eiche Ragösen reagierte auf den Rückstand und stellte seine Taktik um, indem sie von einem ursprünglichen 4-2-3-1-System auf ein 3-5-2-System umstellten, um mehr Druck im Angriff aufzubauen. Dies zahlte sich aus, als Eiche sich spät, aber mehr als verdient, durch Phillip Michalleck den Ausgleichstreffer sicherte.
Die Begegnung war geprägt von hartem Kampf und einigen unschönen Szenen auf dem Platz, doch der Schiedsrichter behielt stets die Kontrolle über das Spiel und sorgte für Fairplay.
Für den SV Eiche Ragösen war das Unentschieden am Ende ein Zeichen des Durchhaltevermögens, obwohl sie den Anspruch auf einen Auswärtssieg hatten. Wittbrietzen zeigte sich kämpferisch und gab niemals auf. Die Fans beider Mannschaften wurden mit einem intensiven und ausgeglichenen Spiel belohnt, das sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
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