Golzow. Ralf Werner ist ein Mann der Tat. Der Golzower Bürgermeister und gleichzeitig Vorsitzender des Heimatsvereins begab sich vor einigen Wochen auf die Suche der nach Gräbern der Familie von Rochow. Als er den Zustand der Anlage sah, versprach er, sich um das kleine Bestattungsareal im ehemaligen Gutspark zu kümmern.
Gesagt, getan mit Unterstützung von Manfred Andert, Manfred Müller, Norbert Böttche und Karl-Heinz Voigt, alle Mitglieder im Heimatverein Golzow, ging es am 1. Oktober 2026 ans Werk. Mit Harke, Spaten und Sägen bewaffnet rückten die fünf Männer dem Gestrüpp zu Leibe.
Dabei entdeckten sie nicht nur zwei weitere Grabsteine, sondern legte die Gruft Umrandung teilweise frei. „Wir werden weiter an der Anlage tätig werden, unser Geistlicher, Oliver Notzke will dann auch mitmachen“, sagte Werner.
Trotz Regen waren die fünf rund drei Stunden am Werk, aber das Ergebnis ist gut sichtbar. Auch die Inschriften der Grabsteine lassen sich zum Teil gut entziffern. Die Schriftstellerin Gabriele von Rochow ist ebenso gut zu lesen wie der Name Archibald von Jorck oder Rudolph Richard von Rochow.
„Wir wollen die Anlage perspektivisch so gestalten, dass man hier gerne vorbeischaut und sie eine würdige Erinnerung an die Geschichte unseres Ortes ist“, gibt Ralf Werner das Ziel vor.
(Artikelbild: v.l.n.r. Norbert Böttche, Karl-Heinz Voigt, Ralf Werner, Manfred Andert, Manfred Müller)
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