Kurt und Anett Weißflohr

Es wurde Licht in Ziesar – Silvia Zimmermanns Buch über Geschichte der Stromversorgung in Ziesar erhältlich

Ziesar. Kurt und Anett Weißlohr leben seit 1982 im ehemaligen E-Werk in Ziesar. Zuerst als Mieter und schließlich seit 26 Jahren als Eigentümer des im Jahr 1906 erbauten Hauses. Das Ehepaar hat das Haus nach und nach saniert und wohnlich gemacht, der alte Brunnen wurde eigenhändig wieder ausgegraben und die dabei gefundene alte Pumpe wieder in Betrieb genommen, aber nicht nur das, in zwei Räumen haben die beiden ein kleines Elektrizitätsmuseum eingerichtet und erklären gern jedem Besucher, wie der Strom nach Ziesar kam.
Genau das und noch viel mehr versucht auch die Zieseraner Chronistin Silvia Zimmermann in ihrem Büchlein „Erste Lichtblicke. 100 Jahre Stromversorgung in Ziesar und Umgebung“.

Auf 68 Seiten ist alles zusammengetragen, was mit Elektrizität und Ziesar zu tun hat. Selbstverständlich beginnt die Geschichte mit dem schon erwähnten Haus in der Gartenstr. 3, wo das E-Werk im Jahr 1906 eröffnet worden ist.

Der Siegeszug der neuen Technologie wird durch Zimmermann nachvollziehbar nachgezeichnet und nicht nur in Ziesar, auch Görzke findet Eingang in das Buch.

Eine Liste der Trafostationen ist ebenso zu finden wie eine Tabelle, die den Beginn der Stromversorgung in den Dörfern rund um Ziesar dokumentiert.

Am 3. Oktober 2026 luden Weißflohrs Gäste ein, um an 120 Jahre Stromversorgung in ihrem Heimatort zu erinnern. Viele Zieseraner, aber auch Gäste aus der Umgebung ließen sich das Museum zeigen und genossen den leckeren Kuchen.

Das Büchlein ist vor 20 Jahren erschienen, aber immer noch erhältlich und hat nichts an Aktualität verloren. So wurde es aus Anlass des 120jährigen Jubiläums der Stromversorgung angeboten und ist sowohl im Heimatmuseum als auch im E-Werk für 5,00 Euro erhältlich.

(Artikelfoto: Kurt und Anett Weißflohr)

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