Golzow. Im Golzower Ortsteil Grüneiche hat man die Nase voll. Die Ortsdurchfahrt ist in einem miserablen Zustand, und auch nachdem notwendig geglättet worden ist, leidet die Straße weiter. „Der anhaltende, schwere Durchgangsverkehr zerstört systematisch den Unterbau“, ist die Fraktion „Unser Golzow“ überzeugt und hat deshalb den Antrag für eine Tonnagebegrenzung eingebracht.
Darin fordert man, dass das Höchstgewicht der durchfahrenden Fahrzeuge maximal 3,5 Tonnen betragen darf. Anlieger sowie die landwirtschaftlichen Fahrzeuge sollen allerdings weiter durch- und reinfahren dürfen. Zusätzlich hätte man gerne ein Radarwarnschild als eine präventive Maßnahme.

„Die Verbindungsstraße wurde in den Jahren 2020-2022 aufwendig saniert. Besonders alarmierend ist, dass die jüngst erbrachten punktuellen Ausbesserungsmaßnahmen (sogenanntes Patchen) ausschließlich innerhalb der engen Ortsdurchfahrt Grüneiche erforderlich waren. Dies beweist unumstößlich, dass die Straße der spezifischen Belastung durch bremsende, anfahrende und ausweichende Schwerlastfahrzeuge im engen Ortskern baulich nicht standhält. Da diese Flicken bereits nach kürzester Zeit wieder aufbrechen, stellt das reine Reparieren der Symptome eine ineffiziente Verwendung von Haushaltsmitteln der Gemeinde dar“, wird vom Fraktionsvorsitzenden Matthias Weise begründet.
Die Brücker Amtsverwaltung weist in einer Anmerkung zum Beschluss darauf hin, dass die Gemeindevertretung als Straßenbaulastträger, es handelt sich um eine Gemeindestraße, eine Teileinziehung beschließen müsste. Außerdem wird betont, dass durch das Zusatzzeichen „Anlieger frei“ keine Änderung eintreten dürfte. „Die Substanz der Straße wird durch den weiterhin zulässigen Ver- und Entsorgungsverkehr sowie den Landwirtschaftsverkehr nicht geschützt“, betont man.
Und das ist nicht alles, denn die Amtsverwaltung weist auf weitere Hinderungsgründe hin. So liegt Grüneiche an der Gemeindegrenze zur Gemeinde Kloster Lehnin und deren Ortsteil Krahne. Dort müsste ebenfalls Schilder aufgestellt werden, jedoch sieht man dort keine Notwendigkeit für die Beschränkung. „Im Rahmen einer Voranfrage bei der zuständigen Verkehrsbehörde zur Umsetzung der Beschilderung nach einem eventuellen Teileinziehungsverfahren der OD Grüneiche wurde dem Amt Brück mitgeteilt, dass die Gemeinde Kloster Lehnin eine Beschränkung der Tonnage (und somit eine Aufstellung von Verkehrszeichen in Krahne, Zuständigkeitsgebiet der Gemeinde Kloster Lehnin) aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens als nicht notwendig erachtet“, teilt man den Abgeordneten mit.
Zu bedenken gibt man auch, dass die Schilder Kosten verursachen, die nicht im Haushalt eingestellt sind, sowie dass ein Ausbau der Straße geplant sei.
Die Abgeordneten nahmen die Bedenken zur Kenntnis, stimmten allerdings mehrheitlich dem Antrag zu. Somit wird die Amtsverwaltung entsprechende Schritte in die Wege leiten müssen.

(Artikelbild: Durchfahrt durch Grüneiche)
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Ein Kommentar
Das mit den Bergenzungen wird nichts bringen weil die trotzdem durchlesen wenn keine Polizisten oder so da sind und blitzen ich erlebe es jeden Tag und die Rasen hier wie die besengten durch und haben gestern eine Katze von unseren Nachbarn umgefahren und haben sie einfach voller Schmerzen da liegen lassen das wird alles nichts BRINGEN nur BLITZER oder so weil dann wären alle die hier durchrasen schon Hunderter los . Ich kann nur sagen ich erlebe es jeden Tag und wenn die Autos oder so durchfahren wackelt das ganze Haus also die Betten und Schränke und so . wollte nur mal sagen