Potsdam-Mittelmark, Beelitz-Heilstätten. Es ist eine gute Nachricht, die aus dem Ausschuss für Grundsatzfragen, Gesellschaftliches Engagement, Kultur, Sport und Rechnungsprüfung des Kreistags nach außen drang. Es wird keine Erhöhung der Entleerungsgebühren geben, egal ob der 40 Liter Sack, die 60 oder 1.100 Liter Tonne, die Gebühren bleiben gleich.
Das erklärte der für Abfallentsorgung zuständige Dezernent, Gernot von Arend, im Ausschuss am 20. Oktober 2026 im Feuerwehrtechnischen Zentrum in Beelitz-Heilstätten. So wird die Entsorgung eine 60 Liter Tonne weiterhin je Leerung 4,09 Euro kosten, und die 1.100 Liter Tonne bleibt bei 75,02 Euro je Abholung.
Einzig die so genannte Basisgebühr wird leicht angehoben. Für eine Personen werden im kommenden Jahr 54,75 Euro fällig und damit 0,64 Euro mehr als im Jahr 2026. Die Zahlen resultieren aus einer exakten Kalkulation, die die aktuellen Kosten berücksichtigt und diese um die „Gebührenausgleichrücklage“ reduziert. Diese Rücklage bezieht sich auf den realen Wert im Vergleich zu den Plänen, nach der Abrechnung, im aktuellen Plan im Jahr 2025.
Die gesamten Kosten werden in diesem Jahr mit 29.790.374 Euro beziffert, im kommenden Jahr erwartet man 30.025.916 Euro, also etwas über 200.000 Euro mehr. Übrigens sind in die Kalkulation auch die Kosten für den Sperrmüll mit eingegangen, immerhin 3,8 Millionen Euro, und eine weitere halbe Million Euro für die Abholung der Elektrogeräte und des Elektroschrotts.
Besonders ärgerlich für die Allgemeinheit ist der illegal entsorgte Müll. Dessen ordnungsgemäße Entsorgung hat ebenfalls mit einer halben Million Euro Eingang in die Bücher gefunden.
Einzig die Besitzer von vorübergehend genutzten Grundstücken, zum Beispiel Ferienhäusern, müssen statt 26,74 Euro bislang ab kommendem Jahr mit 27,86 Euro genau 1,12 Euro mehr an Grundgebühren aufbringen.
Übrigens wird die Gebühr von der kreiseigenen Abfallgesellschafft APM halbjährlich erhoben. Der Ausschuss empfahl dem Kreistag einstimmig die Annahme der Abfallgebührensatzung.
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