Bad Belzig. Weihnachten in der Kirche ist fast die Regel. Aber wie wäre es mit Weihnachten im Zirkuszelt? Das ist in diesem Jahr auf dem Turnplatz in Bad Belzig möglich. Der kleine Zirkus Aramannt aus Medewitzerhütten lädt in diesem Jahr zum Weihnachtszirkus ein. Und das mit einem „echten“ Weihnachtsmann.
„Unser Vorzelt wird weihnachtlich geschmückt sein, dort können die Erwachsenen noch einen Kaffee und die Kinder einen Kakao trinken, ehe es losgeht“, sagt Chefin Heidi Spindler. Im Sommer hat der kleine Zirkus bewusst deshalb auf Bad Belzig verzichtet und war in anderen Orten unterwegs. „Das brauchten wir auch für uns selbst, um zu schauen, wo wir eventuell noch üben müssen“, so Heidi Spindler. Jetzt stehen alle Zeichen auf Weihnachten. Viel Dekoration und Kostüme wurden schon gekauft, die Plakate und Flyer sind in Vorbereitung. „Es wird ein richtig tolles Programm“, verspricht die Chefin. Das ganze Ambiente ist voll auf die Festtage abgestimmt. Dankbar ist das Team über die Unterstützung der Stadt, denn Bad Belzig hilf dem kleinen Zirkus mit Mitteln aus dem Kulturfon.
Im Zirkus ist es Tradition, zum Weihnachtsfest zu starten, denn Weihnachtszeit ist Zirkuszeit. Vor allem, weil es etwas für die ganze Familie ist. Oft sind es die Väter, die mit den Kindern kommen, damit die Muttis zu Hause in Ruhe alles vorbereiten können. Und für die Kinder verkürzt sich so auch die Zeit des Wartens auf den Weihnachtsmann. Aber natürlich kann es auch ein Familienausflug mit Eltern und Großeltern werden, denn Zirkus ist etwas für die ganze Familie.
Es wird einen Aktionstag geben, an dem alle Karten nur 10 EURO kosten. So hofft Heidi Spindler, noch mehr Besucher anzulocken. Denn nichts funktioniert besser als Mundpropaganda. Außerdem will sie mit den Touristinfos in Bad Belzig und Wiesenburg Kontakt aufnehmen, damit dort ein Kartenvorverkauf stattfinden kann. Die Zirkuskasse selbst ist dann ab dem 18. Dezember immer ab 10 Uhr geöffnet.
Insgesamt wird es zehn Veranstaltungen geben. Gestartet wird am 24. Dezember. Bis zum 2. Januar kann dann Zirkusluft geschnuppert werden. Am Heilig Abend beginnt die Veranstaltung um 14 Uhr, unter der Woche um 16 Uhr, an den Wochenenden und Feiertagen um 15 Uhr. Die Zirkusleute freuen sich jetzt schon auf die Veranstaltungen, mussten sie doch lange darauf verzichten. Mit dem Streichelzoo konnten sie sich halbwegs über Wasser halten und so auch ihr Publikum in der Region besser kennenlernen. Jetzt freuen sich alle, dass es wieder losgeht, so Corona es zulässt. „Wenn es Auflagen gibt, werden wir diese natürlich beachten und umsetzten“, sagt Heidi Spindler:
„Zirkus mit weniger Besuchern ist immer noch besser, als gar kein Zirkus“
2 oder 3G sei immer noch besser als gar keine Veranstaltung. Jetzt abzusagen, wäre in ihren Augen einfach verfrüht. Und so hoffen die Artisten, dass sie, wenn auch mit Auflagen, in der Weihnachtszeit spielen dürfen.
Und keine Angst, im Zelt wird es mollig warm sein, es wurden extra nochmal zwei Heizungen gekauft. Falls also eine ausfällt, sorgen immer noch zwei für angenehme Temperaturen.
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