In Treuenbrietzen kann die AfD den dritten Platz nicht besetzen, die Ortsbeiräte sind arbeitsfähig, einzig in Brachwitz fehlt ein Mitglied im Ortsbeirat.
Stadt Treuenbrietzen. Auch in Treuenbrietzen bleibt ein Stuhl frei, von den 18 gesuchten Stadtverordneten werden nur 17 in das Stadtparlament einziehen. Hier ist es ähnlich wie in Groß Kreutz, wo die AfD zwei ihr zustehende Mandate nicht besetzen konnte. In Treuenbrietzen errang die populistische Partei drei Sitze, hatte aber nur zwei Personen auf ihrer Liste nominiert.
Die Bürgerinteressenvertretung Stadt und Land (BIV) wurde stärkste Kraft in Treuenbrietzen, sie erreichte 22,4 Prozent der Stimmen und wird vier Verordnete entsenden. Knapp dahinter die CDU mit 20,6 Prozent und ebenfalls vier Sitzen. Die AfD hatte 16,8 Prozent erreicht und das Bündnis Stadt und Dörfer (BSD) 14,8 Prozent und ebenfalls drei Sitze. 12,3 Prozent und zwei Sitze sind an die Grünen gegangen und Treuenbrietzener für Stadt und Dörfer errangen einen. Als einziger Einzelbewerber hat Thomas Schierwald ein Mandat errungen. Zwei weiteren Einzelbewerbern ist es nicht gelungen.
Frohnsdorf
In Frohnsdorf kandidierte die WG Wir für Frohnsdorf mit drei Kandidierenden und die drei Vorschläge wurden auch gewählt. Andreas Fetz, Simona Jordan und Mareika Benke werden jetzt für die nächsten fünf Jahre die Geschicke des Dorfes lenken.
Bardenitz
In Bardenitz hat die BIV vier Kandidaten vorgeschlagen und drei sind gewählt worden. Darunter auch der Ortsvorsteher Marko Novello. Er wird von Tobias Bank und Hanna Schimma unterstützt, als Nachrücker steht Martin Gaevert bereit.
Brachwitz
In Brachwitz kandidierten nur zwei Personen, so dass der Ortsbeirat aus den beiden bestehen wird. Gewählt sind Marianne und Maik Bünger.
Lühsdorf
In dem kleinen Rundlingsdorf Lühsdorf, fast schon eine Treuenbrietzener Exklave, hat die WG Lühsdorf fünf Kandidierende aufgestellt, drei sind gewählt worden. Die meisten Stimmen erhielt der bisherige Ortsvorsteher Theo Herbert, mit ihm werden Jens Strauß und Sandra Schmidt beraten. Als Ersatzkandidaten stehen Dieter Quiatkowski und Lisa Rieger parat.
Niebel
In Niebel wollten sechs Kandidaten in den Ortsbeirat Niebel einziehen. Zwei Listen und ein Einzelbewerber waren um Zuspruch. „Wir für Niebel“ nominierte drei Kandidaten und darf zwei davon in den Ortsbeirat entsenden. Mit dabei der Ortsvorsteher Andreas Fröhlich und Marcel Sperk, Hubertus Baumgartner könnte nachrücken. Von den beiden Kandidaten der „Interessengemeinschaft Niebel“ ist Marco Flach den Einzug geschafft. Falls er zurücktreten sollte würde Sabrina Thiele seinen Platz einnehmen. Der Einzelbewerber Michael Petri hat es nicht geschafft.
Feldheim
Petra Richter darf in Feldheim weiter machen. Die Ortsvorsteherin hat die meisten Stimmen auf sich vereinigen können. Ihr folgen Steffen Wildgrube und Angela Bötel in den Ortsbeirat. Christof Wolff und Kim Lingnau sind die Nachrücker. Alle waren auf der Liste der IG Feldheim angetreten.
Marzahna
Die BIV hat als einzige eine Liste für die Ortsbeiratswahl in Marzahna eingereicht. Sechs Vorschläge wurde unterbreitet. Gewählt worden sind Sebastian Scharnagel, Annemarie Böhme und Mandy Grieß. Anne Leiser und Christiane Maares können in den kommenden fünf Jahren nachrücken.
Rietz
Wir in Rietz hat 82 Prozent der Wähler in Rietz an die Urne gelockt. Rietz dürfte das Dorf mit den meisten Gemeindeteilen sein. Auf der Liste kandidierten sechs Personen. Gewählt wurden Marcel Block, Stella Strohsall und Nick Ehle. Bernd Block, Nicole Leuteritz und Theda Pförtner sind Ersatz.
Lobbese
3 für alle heißt die Wählergruppe in den Bergdörfern um Lobbese, und sie hat drei Personen nominiert. Alle drei wurden auch gewählt, es sind Tommy Börner, Jan Matthies und Achim Froese.
Views: 73