Stadion- und Turnhallenbau in Wiesenburg

Unter der Losung „Jedermann an jedem Ort, jede Woche einmal Sport!“ wurde in den 1950er und 1960er Jahren unter der Bevölkerung der DDR geworben, regelmäßig Sport zu treiben. Ob bei der Ausgleichs- bzw. Pausengymnastik im Betrieb oder in der Freizeit. Bis 1965 hoffte man, dass 35 Prozent der Bevölkerung regelmäßig Sport treiben. In diesem Zusammenhang wurden auch im Altkreis Belzig Sportstätten ertüchtigt oder neu geschaffen. Unter anderem der 1957 eingeweihte Sportplatz in Wiesenburg, der den Namen „Flämingstadion“ erhielt, und die alte Remise am Goetheplatz, die 1958 zur Turnhalle umgebaut wurde.

Unterstützt wurde die sportlichen Aktivitäten in Wiesenburg Anfang der 1950er Jahre durch die MAS/MTS (Maschinen-Traktoren-Station). Damals nannte sich der Sportverein „BSG Traktor Wiesenburg“. Anfang der 1970er Jahre wurde das Drahtwerk Wiesenburg Trägerbetrieb des Sportvereins. In dieser Folge kam es zur Umbenennung. Fortan firmierte der Verein unter dem Namen „BSG Stahl Wiesenburg“. Seit 1990 hat der Sportverein keinen Betrieb mehr an der Seite und nennt sich „TSV Wiesenburg“.

2001 konnte dann die neue Turnhalle am „Flämingstadion“ ihrer Bestimmung übergeben werden. Durch den Neubau verbesserten sich die Bedingungen für den Schul- und den Vereinssport deutlich.

Zu einer festen Tradition im Sportlerleben der Wiesenburger ist auch der jährlich stattfindende Parkcrosslauf geworden. 2024 fand er in bereits 45. Auflage statt. Im TSV Wiesenburg haben sich die Sektionen Badminton, Fitness, Fußball, Gymnastik, Kindersport, Laufgruppe, Tennis, Tischtennis, Volleyball und Wandern etabliert.

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