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Wiesenburg: Märchenhafte Einstimmung auf Weihnachten

Wiesenburg. Was passt besser zu Weihnachten als ein Schloss und ein Park?

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Ines Gertz führte durch den Park

Wenn auch keine Prinzessin, so begegneten den Spaziergängern am vergangenen Samstag im Wiesenburger Park so einige zauberhafte Wesen.

Es ist nicht der erste Parkspaziergang, den Juliane Heinrich und Ines Gertz durchführten. Jedes Mal haben sie sich etwas Besonderes ausgedacht. So erfuhren die Teilnehmer auch viel Interessantes über das Schloss und den Park. Das Interesse war groß, auch wenn es ziemlich kalt und stürmisch war. Aber es ist ja schließlich Winter.

Auf ihrem Spaziergang begegneten die Gäste einem jungen Mädchen aus früheren Zeiten – dargestellt von Emilia Heinrich. Sie erklärte den Teilnehmern das Apfelorakel. Dafür schneidet man den Apfel am Äquator auf. Bleiben beim Schneiden alle Kerne ganz, bedeutet das Glück. Sind viele Kerne zu sehen, wird das Jahr besonders reich. Kerne, die kranzförmig angeordnet sind oder zerschnitten, bringen dagegen Unglück. Die Anzahl der Kerne ebenfalls ein Hinweis auf eine zukünftige Ehe sein. Ergeben die Kerne eine gerade Anzahl, ist eine baldige Heirat in Sicht. Ist die Zahl der Kerne ungerade, wird es noch lange dauern, bis man auf den richtigen Partner trifft. Die Kerne geben auch Auskunft über die spätere Kinderzahl.

Ein Stück weiter, nachdem ausgiebig ein Rotkehlchen beobachtet wurde, strafen alle auf die Mistelfrau in Gestalt von Juliane Heinrich. Das Misteln Glück bringen sollen, ist allgemein bekannt. Und so verteilte die Mistelfrau an alle kleine Mistelzweige. Auf dem Weg zurück zum Schloss flogen den Besuchern tanzende Schneeflocken entgegen, dargestellt von Johanna Sonntag und Emilia Heinrich. Die wünscht sich wohl so mancher in echt zum Fest. Aber auch in diesem Jahr wird es wohl ein Traum bleiben.

Auf dem Parterre wurden alle zum Abschluss von  Weihnachtsfeen mit einem heißen Punsch empfangen. Und beim Vortrag eines Gedichtes zum Land der Weihnachtsfeen begann es doch tatsächlich ein paar große Flocken zu schneien.

Das Echo der Teilnehmer war durchweg positiv. Das freute natürlich die Organisatorinnen, obwohl das umziehen in den Verstecken bei diesem Wetter durchaus eine Herausforderung war. Aber man kann sich auch im kommenden Jahr auf solche märchenhafte Führungen freuen.

(Artikelfoto: Juliane und Emilia Heinrich in ihren Kostümen)

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