Wiesenburg. Die regelmäßigen Parkbesucher haben bestimmt schon einmal den „Durstlöscher“ gesehen.
Parkleiter Ulrich Jarke berichtet, dass ausschließlich die gepflanzten Bäume bewässert werden können. Die Altbäume müssen alleine klarkommen. Wichtig ist, dass bei der Bewässerung lieber einmal weniger und dafür viel (mindestens 50 l, besser 100 l), als öfter und nur wenig gegossen werden. Nur so können sich die tiefen Wurzeln ausbilden. Dafür kommen auch so genannte Bewässerungssäcke mit 60 Liter Fassungsvermögen zum Einsatz. Kleine Löcher an der Unterseite der Bewässerungssäcke sorgen für einen langsamen und kontinuierlichen Wasseraustritt über mehrere Stunden. Die Parkgärtner haben die Erfahrung gemacht, dass es besser ist, diese Säcke eher in einem Abstand zum Baumstamm anzubringen. So gelangt das Wasser in den Traufbereich der Jungbäume, die Ausbildung der Wurzeln wird besser unterstützt.
Das großflächige Auffangen von Regenwasser ist in Planung und soll in Abhängigkeit von der Zuteilung von Fördergeldern in den nächsten Jahren umgesetzt werden.
Für die Altbäume ist es wichtig, genügend Mulchauflage liegen zu lassen, damit die Verdunstung reduziert wird und der Humusgehalt des Bodens steigt. Dort wo kaum Laub liegen bleibt, wird punktuell sogar welches von den Parkgärtnern ergänzt, um die Bäume zu unterstützen. Ziel bleibt es, den historischen Baumbestand zu erhalten, ggf. durch Neupflanzungen im Sinne des Gartendenkmals zu ergänzen.
(Gemeinde Wiesenburg)
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