Dippmannsdorf. Detlef Raupach ist historisch interessiert. Kein Wunder also, dass der 68jährige Schriftsteller sich der Geschichte der Mark Brandenburg widmet. Anhand des Lebenswegs von Kasimir berichtet Raupach in Romanform aus den Geburtsstunden der Mark zu Zeiten Albrecht dem Bären.
„Ursprünglich war nur ein Band geplant, jetzt ist der zweite erschienen, und ein dritter ist geplant“, führt Raupach aus. Die Geschichte des kleinen Kasimir beginnt im Jahr 1122 und zeigt seinen Weg vom Kinde zum Mann und vom Dienstboten zum Mitglied des Hofstaats im Jahr 1137 auf.
„Der Roman bleibt ein Roman, aber die Handlung zieht sich entlang der historischen Ereignisse“, sagt der Autor.

Raupach begann seine schriftstellerische Tätigkeit mit Kriminalnovellen, es folgten zwei Kriminalromane und ein Sci-Fi-Buch. „Ein weiterer Krimi um Kommissar Hensel ist fast fertig“, kündigt Raupach die nächste Neuerscheinung an.
Detlef Raupach würde zwar gerne seine Werke den Lesern vorstellen, jedoch fehlt ihm die Zeit für die Organisation der Veranstaltungen. Es mag daran liegen, dass er sich auch ehrenamtlich engagiert, so unter anderem im Vorstand der Chronistenvereinigung Potsdam-Mittelmark. „Geschichte fasziniert mich eben“, sagt der Dippmannsdorfer.
Detlef Raupach, „Kasimier und der Bär, Bd.1“, BoD, ISBN 9 783 734 708 435, 26,00 Euro
Detlef Raupach, „Kasimir und der Bär, Bd.2“, BoD, ISBN 9 783 737 030 129, 26,00 Euro
Views: 56

