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Wiesenburg: Iris Seraphin verlässt Wiesenburg und die Alte Schule

Wiesenburg. Es wird zukünftig etwas fehlen in der Alten Schule Wiesenburg, denn Iris Seraphin verlässt nicht nur sie, sondern auch Wiesenburg. Auf dem kürzlich stattgefundenen Sommerfest wurde sie gebührend verabschiedet.

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Sommerfest im Garten @Ola Jannhov

Im Garten der Alten Schule genossen 80 bis 100 Gäste einen angenehmen, geselligen, fröhlichen Sommernachmittag und Abend bei schönstem Wetter. Alte und neue Freunde kamen  zusammen, viele Gespräche wurden geführ. Für Unterhaltung sorgte Live Musik von und mit Hans Flake, Barbara Stützel und Zisula Cordaches. Kaffee, Kuchen, Salate und Bratwurst und alkoholfreien Getränke machten den Nachmittag komplett.

Stefan Strehler, der erste Vorsitzende des Vereins, würdigte mit einer bewegenden und umfassenden Rede die Geschichte des Freundeskreises Alte Schule e.V.  Der Start war noch sehr provisorisch, als „Die Baustelle“, fanden viele Veranstaltungen im Garten und am alten Kachelofen statt, wie Ausstellungen, Künstlersymposien, Musikertreffen, Lesebühnen und vielem mehr.

Besonders hob er das Wirken von Iris Seraphin Bergner hervor. Sie hat den Verein gegründet und  viele Jahre als Vorstand geführt. Ihre Vision war, einen Ort für Kunst und Kreativität zu schaffen.  Über zwanzig Jahre hat sie – zusammen mit vielen engagierten Menschen – versucht, ihre Idee zu verwirklichen. Und das mit Erfolg. In die Alte Schule hat sie sich 2006 verliebt, und 2007 hat sie den Freundeskreis alte Schule gegründet. Damals hieß das Ganze noch aus gutem Grund „Baustelle Alte Schule“. 2014 war die Sanierung abgeschlossen.

Eine Zeitlang war Iris Seraphin nicht im Vorstand, was ihrer künstlerischen Arbeit mit Glas zugutekam. Immer viel besucht, waren die Wiesenburger Glastage, die sie gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen ins Leben gerufen hat. Auch wegen der Unterstützung durch die Nachbarschaft in der Hermann Boßdorf Straße übernahm sie in 2020 wieder den Vorstand. Iris Seraphin Bergner wird jetzt, nachdem ihre Vision vollbracht ist, zu neuen Ufern aufbrechen und in die Oberlausitz ziehen. Barbara Klembt unterstützte Stephan Strehler mit einem Rückblick auf die Vorgeschichte und wies auf Iris‘ Engagement in der Kunstperle und für den Kunstwanderweg  hin.

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Iris Seraphin in ihrer letzten Ausstellung

Ein größerer Kreis von interessierten und engagierten Menschen hat sich im Januar 2025 zu einem Dragon Dreaming Prozess zusammen gefunden und wird zusammen mit dem amtierenden Vorstand auch in Zukunft die Alte Schule weiter betreiben. Auf dem Sommerfest waren die gesammelten Träume auf Pinnwänden zu lesen und alle Anwesenden waren eingeladen ihre Träume und Überlegungen für die Alte Schule ebenfalls aufzuschreiben. Symbolisch erfolgte die Übergabe des Staffelstabes in Form eines Schlüssels vom alten Vorstand (1. Iris Bergner, 2. Dorothee Bornath, Kassenwartin Bärbel Wolfram) an den neuen Vorstand (1. Stefan Strehler, 2. Jasmin Riebensam, Kassenwart Thomas Uloth), der seit November 2024 im Amt ist und seit dem 1. Januar 2025 auch die Geschäfte der Alten Schule führt. Die vorerst letzte Ausstellung von Iris – „Wandel und Neubeginn“ – endete mit einer Kunstauktion. Den Erlös der Versteigerung bekommt zu 50 Prozent Iris Seraphin und zu 50 Prozent der Freundeskreis Alte Schule für neue Stühle.

Das Fest markierte den Abschluss der Übergabe vom Alten zum neuen Vorstand. Dorothee Bornath ist ausgezogen, die Glas-Werkstatt von Iris Seraphin Bergner ist geräumt ,und die Gestaltung des Festes war ein schönes Zusammenwirken von altem und neuem Vorstand mit vielen Freunden.

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