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Sechste Fläminger Kreativsause in Klein Glien war erfolgreich

Klein Glien. Die Fläminger Kreativsause im Coconat ist ein Knowledge-Festival für alle, die unsere Region kreativ, nachhaltig und gemeinschaftlich gestalten wollen – als Leuchtturmprojekt eingebettet in die kulturellen Ankerpunkte im Hohen Fläming. In diesem Jahr standen vier Themen im Mittelpunkt: Umwelt & Natur, Digitalisierung, Gesellschaft und Kreativität & Kultur.

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Alte Kartons aufgemotzt

Erstmals war das gesamte Programm kostenfrei. Nur für eventuelle Übernachtungen und Verpflegung musste bezahlt werden. Über 70 Workshops und Aktionen machten Wandel erlebbar –  von „Ameisenkolonien und was die mit Künstlicher Intelligenz zu tun haben“  über die „Schule der Zukunft“  bis zu „Smarten Haltestellen im ländlichen Raum“. Kinder lernten, wie die Natur als Vorbild für Digitalisierung dient. Erwachsene beschäftigten sich mit der Gründung von Unternehmen. Ein Teil des Programms richtete sich gezielt an junge Menschen.

Am 21. Juli wurde die Kreativsause offiziell eröffnet. Trotz strömendem Regen hatten sich etliche Gäste eingefunden. Stefan Ratering, Geschäftsführer des Naturparkvereins, der Träger des Projektes ist, begrüßte die Gäste. Zu ihnen gehörte unsere Landtagsabgeordnete Melanie Balzer (SPD) und Bad Belzigs Bürgermeister Robert Pulz, denn Klein Glien ist ein Ortsteil der Stadt.

Die Fläminger Kreativsause ist eingebettet in das Projekt „Kulturelle Ankerpunkte“, ins Leben gerufen vom Brandenburger Ministerium für Wissenschaft Forschung und Kultur im Jahr 2021. Das Kulturministerium fördert den Ankerpunkt Hoher Fläming mit insgesamt 225.500 Euro (2024: 75.500 Euro; 2025: 75.500 Euro und 2026: 74.500 Euro). Dadurch ist die Kreativsause für die kommenden drei Jahre gesichert. Im Landtag wurde gerade vor Kurzem der Haushalt für 2025 und 2026 beschlossen. Und Melanie Balzer ist froh, dass die Brandenburger Abgeordneten sich kein Beispiel an den Berlinern genommen haben. Denn im Kulturbereich gab es in diesem Brandenburger Haushalt keine Kürzungen.

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Herstellen von Masken

Aber auch Landkreis und Stadt beteiligen sich an der Finanzierung. Der Landkreis Potsdam-Mittelmark ist mit 8.000 Euro pro Jahr und die Stadt Bad Belzig mit 15.000 Euro pro Jahr beteiligt. Das hob auch noch einmal Robert Pulz hervor. Er ist stolz über die Vielfalt der Themen, die angeboten werden. Besonders auch über die Angebote für Kinder und Jugendliche. Deshalb waren auch Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Schule aus Bad Belzig mit dabei.

Die Atmosphäre unter der Woche war eine entspannte, neugierige und aufmerksame. Etwa 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren dabei – also doppelt so viele wie ursprünglich angemeldet. Das Publikum war breit gefächert, alle Generationen waren vertreten. Angereist waren sie aus Berlin, Halle, Leipzig und Potsdam. Jedoch sind viele Gäste und Aktive auf der Kreativsause hier im Fläming zu Hause. Einige Kurse waren beizeiten ausgebucht, wie Iris Wolfer berichtet. Dazu gehörten das kreative Schreiben, die Thai Massage und auch das Finanzcoaching. Auch die Kurse zur Verbindung der Natur mit Digitalem standen oben auf der Liste der Teilnehmer, sowie Puzzle selber machen und auch der Blockhüttenbau. Einige Ergebnisse konnten auf der Abschlussveranstaltung begutachtet werden. So zum Beispiel, was man aus leeren Kartons alles machen kann. Zusätzlich konnte man Masken aus Papier und Tapetenleim herstellen. Natürlich war auch der Backofen heiß für leckere Pizza – andere Leckereien gab es an einem Büfett.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, so Iris Wolfer. Gut angekommen ist, dass die Region mehr eingebunden wurde und dass die Kurse kostenlos waren. Auch im kommenden Jahr wird es die Kreativsause wieder geben, zur gleichen Zeit, kurz vor Ferienbeginn. Die Überlegungen gehen dahin, noch mehr Familienprogramm zu bieten denn das Interesse von Familien hat stark zugenommen.

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