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47. Burgenlauf mit Ultra Lauf Rekord

Bad Belzig. Angenehme Temperaturen um die 12 Grad waren für die diesjährigen Burgenläufer am vergangenen Sonntag die perfekten Bedingungen.

Dass die Sonne nicht zum Vorschein kam, störte da kaum. Insgesamt waren 897 Freizeitsportler am Start – und das auf verschiedenen Streckenlängen. Die jüngsten Teilnehmer bewiesen sich auf Strecken zwischen 1,5 und 3,3 Kilometer. Aber man konnte auch walken und wandern. So war für jeden etwas dabei.

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Stefan Grützmacher siegte in Rekordzeit

Den Start machten um 7:30 Uhr die Ultra-Läufer. Sie hatten 50 Kilometer zu absolvieren und bekamen dabei alle drei Burgen im Fläming zu Gesicht. Von Bad Belzig ging es über Kranepuhl und Rädigke auf den Steilen Hagen zur Burg Rabenstein. Dort ging es zum ersten Mal steil bergauf und am Burgeingang die Treppe wieder hinunter. Über Mützdorf und Jeserig trafen sie dann im Wiesenburger Park ein.

Dieses Mal war die Parkrunde etwas länger. „Im vergangenen Jahr hatten 300 Meter an den 50 Kilometern gefehlt“, erzählt Stephan Schürer schmunzelnd. Er ist verantwortlich für den Ultralauf. Also musste man die Parkrunde verlängern. So ging es diesmal am Prinzessinnenbrunnen vorbei auf die Außenrunde durch den Park. An der Fürstenkrone angekommen, staunten einige nicht schlecht über den schönen herbstlichen Anblick. Da wurde sogar kurz angehalten, um ein Foto zu machen. Soviel Zeit muss sein, hörte man die Läufer sagen, man sei letztlich auch ein „Genussläufer“.  „Oh ist das schön hier“, war das Echo.

Während einige noch fröhlich lächelnd und mit lustigen Gesten an Betreuern, Gästen und Fotografen vorbei rannten, pusteten andere doch schon mächtig. Auch für die 25 Kilometer Läufer führte der Weg am Schloss vorbei. An der Trattoria da Dino konnten sie sich am Verpflegungspunkt stärken. Obst, Getränke und auch kalorienhaltiges in Form von Schokolade waren vorbereitet. Die Verpflegungsstationen standen an verschiedenen Punkten der Strecke und wurden von ehrenamtlichen Helfern betreut. Mehr als 100 Freiwillige machten für die Läuferinnen und Läufer den Event zu einem tollen Erlebnis. Und das nicht nur in sportlicher Hinsicht, denn die Schönheit der Natur im Hohen Fläming ist trotz Anstrengung einen Blick wert.

Einen Rekord stellte beim diesjährigen Lauf Stefan Grützmacher beim Ultralauf auf. Er kam bereits kurz nach 10 Uhr am Wiesenburger Schloss vorbei und absolvierte die 50 Kilometer in sagenhaften 3:35:11 Stunden. Dafür gab es beim Zieleinlauf tosenden Applaus. Zur feierlichen Übergabe von Urkunden und Medaillen gab es Kuchen, Kaffee, Würstchen und Getränke. Immerhin hatten sich die Läuferinnen und Läufer völlig verausgabt. Einige waren das erste Mal dabei, andere sind „Wiederholungstäter“. Einig sind sich alle – sie freuen sich auf den 48. Burgenlauf im kommenden Jahr.

Alle Ergebnisse können hier eingesehen werden: www.burgenlauf.de/start.php?HM=10&UM=1

(Artikelfoto: Läufer im Wiesenburger Park)

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