Ragösen. Klaus Toplick kam aus Reetz bei Wiesenburg, damit hatte er mit 31 km die längste Strecke zum Schleppertreffen in Ragösen zurückgelegt. Er war allerdings nicht der einzige. Insgesamt konnten die Organisatoren von den Schlepperfreunden Ragösen 70 Traktoren und andere Maschinen, darunter auch Baumaschinen beim 10. Treffen begrüßen.


Am Samstag begann das Spektakel mit einem Umzug vom Bullenberg zum Festplatz an der Feldstraße. Vielleicht lag es daran, dass das Treffen nach nur einem Jahr Pause stattfand. „Im Vorjahr feierten wir das 700-Jahr-Jubiläum von Ragösen samt Treffen“, berichtet Mathias Herm. Sonst findet das Treffen alle zwei Jahre statt.
Am Festplatz konnte man dann die Traktoren aus der Nähe betrachten. Stock, Deutz, Ursus, Belarus, Porsche, John Deere, McCormick, Pomsen, Kramer, Famulus, Fortschritt, Zutor und sogar Lanz Bulldog konnten ebenso bestaunt werden wie Trecker Marke Eigenbau. Ein Aktivist, gebaut 1951 im IFA-Schlepperwerk in Brandenburg an der Havel wurde auf einem Hänger hierhergebracht, ebenso wie ein Ferguson von 1948. Der Ferguson TEA20 hat einen Hubraum von 1820 Kubik bei einem vier Zylinder Motor und einer Leistung von 26 PS. Damit ist er insgesamt nicht so stark wie der Aktivist, der hat 30 PS bei 3325 Kubikzentimeter und das bei nur zwei Zylindern.
Nach einer kurzen Pause nach dem Eintreffen startete ein Geschicklichkeitswettbewerb. Die Trecker-Fahrer mussten unter anderen ihr Fahrzeug auf einer Wippe im Gleichgewicht halten, rund um einen Pfahl einen Trecker schlagen, rückwärts an einen Hänger ranfahren und ihn ankoppeln.
Schon an der Umzugsstrecke wurden die landwirtschaftlichen Gefährte von vielen Besuchern begrüßt und so fanden sich auch viele Besucher auf dem Festplatz wieder.
Jetzt ist schon klar, dass das nächste Schleppertreffen im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100. Gründungsjubiläum der Feuerwehr im Jahr 2026 stattfinden wird.
Views: 39








