Wiesenburg. Schon einen Tag nach dem offiziellen Spatenstich am 2. Juni rückte die Baufirma Friedrich & Parthier aus Dippmannsdorf an, um mit den Bauarbeiten an der Wiesenburger Feuerwehr zu beginnen.
Mit dabei zum Spatenstich waren Bürgermeister Marco Beckendorf, Vertreter der Gemeinde Wiesenburg/ Mark, die Architektin Antje Paul und etliche Kameraden. Nach über 30 Jahren am alten Standort entsteht nun am Borner Weg ein modernes Gebäude, das genau auf heutige Anforderungen abgestimmt ist. Das bedeutet mehr Platz für Mannschaft, Ausbildung, Einsatzfahrzeuge und ein echtes Zuhause für das Ehrenamt.

Es sind verschiedene Maßnahmen geplant. Nach hinten wird es einen Anbau an die bestehende Halle geben. Ein Neubau entsteht rechts vom jetzigen Sozialtrakt. Durch Umbauten im bestehenden Gebäude wird mehr Platz geschaffen, so dass Lager und Werkstatt dort eingerichtet werden können. Wie in fast allen Gerätehäusern reicht inzwischen der Platz für die modernen Fahrzeuge nicht mehr aus. Darum entsteht als Neubau eine große Fahrzeughalle mit drei Toren. Die Ausfahrt wird in Richtung Dorf eingerichtet. Insgesamt verfügt die FFW Wiesenburg dann über mehr als 1000m² Nutzfläche.
Für die Baumaßnahmen wurden Förderanträge gestellt. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 1.182.000 Millionen Euro. Für den Umbau werden 238.500 Euro an Kosten geschätzt, für den Neubau 943.500 Euro. Abzüglich der Förderung des Landes Brandenburg nach der Feuerwehrinfrastrukturrichtlinie des Ministeriums des Innern und für Kommunales muss die Gemeinde einen Eigenanteil von 400.000 Euro aufbringen. Dieser verteilt sich mit 300.000 Euro auf Wiesenburg und 100.000 Euro auf Reetz. Dafür sollen die Gelder eingesetzt werden, die vom Landkreis an die Gemeinde zurückfließen. „Wir bekommen sie jedoch erst nach Maßnahmeende“, erklärt Gisela Burmeister vom Bauamt der Gemeinde Wiesenburg/Mark.
Läuft alle nach Plan, kann Ende 2026 das neue Gebäude eingeweiht werden.
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