Reetz. Am 4. Dezember konnte man nicht nur über Reetz einen Supermond sehen.
Da der Himmel klar war, strahlte er wie eine Laterne vom Himmel. Der nächste Supermond ist erst am 24. Dezember 2026 zu sehen, da er 2026 eine seltene Pause bei den Supermonden macht. danach gibt es wieder regelmäßiger welche, wie am 21. Januar 2027 und 10. Februar 2028.
Ein Supermond entsteht, wenn ein Vollmond genau dann auftritt, wenn der Mond auf seiner elliptischen Umlaufbahn den erdnächsten Punkt (Perigäum) erreicht, wodurch er größer und heller erscheint als normal, da sich Erde, Mond und Sonne in einer Linie befinden und die Distanz minimal ist. Das Phänomen wiederholt sich etwa alle ein bis zwei Jahre, da die Mondbahn nicht perfekt kreisförmig ist, sondern sich der Abstand zur Erde ständig ändert.
So funktioniert der Ablauf:
Der Mond kreist nicht in einem perfekten Kreis, sondern in einer ovalen (elliptischen) Bahn um die Erde. An seinem erdfernsten Punkt (Apogäum) ist der Mond etwa 406.000 km entfernt, am nächsten (Perigäum) nur rund 356.000 km. Wenn ein Vollmond (wenn die Sonne die Erde beschienenen Seite des Mondes beleuchtet) mit dem Perigäum zusammenfällt, wird er zum Supermond. Mond wirkt dann bis zu 14 % größer und 30 % heller als ein durchschnittlicher Vollmond, auch wenn dieser Unterschied mit bloßem Auge am Himmel schwer wahrzunehmen ist.
Begriff Supermond ist eher umgangssprachlich; Astronomen sprechen von einem Vollmond im Perigäum. Der Größenunterschied wird oft durch die Täuschung am Horizont verstärkt, wo der Mond neben Bäumen und Häusern riesig erscheint, aber dies ist eine optische Illusion.
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