Brauerei Wiesenburg

Was passiert in der alten Brauerei Wiesenburg?

Wiesenburg/Mark. Durch den langen Leerstand hat sich die Natur das Areal der alten Brauerei zurückerobert.

Besonders Fledermäuse haben sich die Ruinen als Wohnquartier erobert. In diesem Zusammenhang findet derzeit ein Monitoring statt um zu schauen, welche Flugrouten die Tiere nutzen und wie viele es sind. Und so sind die ursprünglichen Pläne nicht so zu verwirklichen, wie geplant. Auf der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses gab es neue Informationen zum Stand der Dinge.

Für die alte Brauerei wurde mit den zuständigen Behörden, insbesondere der Naturschutz- und Denkmalschutzbehörde, abgestimmt, wie die möglichen Nutzungen auf dem Gelände aufgeteilt werden können. Für die Aufstellung des Bebauungsplans stehen Mittel aus dem Programm „Aktive Regionalentwicklung“ zur Verfügung. Der Vorplatz soll für die Schaffung weiterer Parkplatzflächen hergerichtet werden, die Finanzierung soll über Smart-City-Mittel erfolgen.  Die Herrichtung der Parkplatzflächen soll im kommenden Jahr umgesetzt werden und als erster sichtbarer Schritt für die Bürgerinnen und Bürger dienen. Joseph Knie informierte den Hauptausschuss über das Einzelhandelskonzept der Gemeinde Wiesenburg aus dem Jahr 2000. Seit der Erstellung des bestehenden Einzelhandelskonzeptes haben sich die Rahmenbedingungen und Strukturen deutlich verändert. Daher soll das Einzelhandelskonzept überarbeitet und an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. Im Zusammenhang mit möglichen Baumaßnahmen auf dem Gelände der Alten Brauerei fanden Gespräche mit verschiedenen Akteuren statt. Unter anderem wurde das Gelände gemeinsam mit Vertretern der Denkmalschutzbehörde besichtigt. Die Denkmalschutzbehörde hat bereits mehrfach Fördermittel für kleinere Maßnahmen in Aussicht gestellt bzw. bewilligt. Eine Umsetzung dieser Maßnahmen war bislang aus zeitlichen Gründen nicht möglich. Darüber hinaus fand ein Termin mit Vertretern der Naturschutzbehörde vor Ort statt. Es wird derzeit geprüft, ob zunächst kleinere Maßnahmen umgesetzt werden können, um insbesondere Teile der vorhandenen Gebäudesubstanz zu sichern. Als wichtige Maßnahmen wurden insbesondere die Instandsetzung und Sicherung des Schornsteins benannt. Sowohl für die Denkmalschutzbehörde als auch für die Naturschutzbehörde ist dessen Sicherung von Bedeutung. (Aus dem Protokoll der Sitzung des Hauptausschusses)

 

 

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