Mühlenfließ, Haseloff. Die letzte Sitzung der Gemeindevertretung Mühlenfließ nutzten Sandra Müller und Marika Gerlach, um sich und die Angebote des Familienzentrums des Amtes Niemegk vorzustellen.
Sandra Müller koordiniert seit Februar das Projekt „Pflege vor Ort“ im Amtsbereich Niemegk, das einen Teil des „Paktes für Pflege“ darstellt, ein Schwerpunkt im Koalitionsvertrag der Brandenburger Landesregierung. Die Kommunen erhalten Fördermittel, damit Projekte direkt vor Ort, in den Dörfern und Gemeinden entstehen können, die es ermöglichen, dass Menschen mit Pflegebedarf weiterhin am gemeinschaftlichen Leben teilnehmen können, durch Angebote und Informationen entlastet werden und so möglichst lange in ihrem vertrauten Wohnumfeld leben können.
Mit Begegnungsangeboten und Informationsveranstaltungen möchte Sandra Müller pflegebedürftige Personen, von Pflege bedrohter Personen und die Angehörigen unterstützend helfen.
„Im Niemegker Familienzentrum haben wir unterschiedliche Angebote, wie zum Beispiel das beliebte Seniorencafe, Veranstaltungen zu Themen wie Patientenverfügung, Demenz, Vorsorgevolllmachten und Verkehrsteilnehmerschulungen“, erklärte Müller. Auch wenn der Großteil der Zielgruppe Senioren sind, sind auch jüngere Personen angesprochen, die sich um pflegebedürftige Angehörige, Bekannte oder Nachbarn kümmern.
Um das Pendant kümmert sich Marika Gerlach gern. Sie arbeitet mit Jugendlichen und Kindern zusammen und bietet im Jugendraum in der Niemegker Großstr. 61 Raum für Kreatives, Spaß und Spiel. „Seit Dezember 2024 koordiniere ich die Jugendarbeit in Niemegk. Mein Hauptanliegen ist Ansprechpartnerin für junge Menschen zu sein und Angebote in der Freizeit und in den Ferien zu machen. Ich betreue in Niemegk einen Jugendraum, zu dem auch alle Jugendlichen aus den umliegenden Dörfern hinzu kommen dürfen“, sagte Gerlach. „Die Haseloffer Kinder sind die einzigen, die nach Niemegk mit dem Bus kommen könnten. Alle anderen Kinder aus der Gemeinde Mühlenfließ können dies nicht, weil es keine Verbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr nach Niemegk gibt“, musste Bürgermeister Jens Hinze zu Bedenken geben.
Sandra Müller und Marika Gerlach sind sich einig, bei Bedarf auch gern mit ihren Angeboten in die Dörfer zu kommen.
(Artikelbild: Marika Gerlach und Sandra Müller kümmern sich um die Jugend und um die Pflege vor Ort im Amtsbereich Niemegk)
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