Linthe. Der Vollsortimenter Kaufland ist seit mehreren Jahrzehnten in einem Provisorium in Linthe ansässig. Der Getränkemarkt und der eigentliche Supermarkt sind räumlich getrennt. Für den Kunden heißt es zweimal anstehen. Seit einigen Jahren versucht das Unternehmen den Zustand zu beheben, sich zu vergrößern und beide Märkte zusammenzuführen.
Der Neubau soll dann knapp 3.000 Quadratmeter Verkaufsfläche haben. Zudem soll die bestehende Erschließung inklusive Stellplatzanlage und Anlieferung neu geordnet werden. Um Energie zu sparen, wird das neue Gebäude eine PV-Anlage erhalten.
Jetzt wird mit der Kaufland Dienstleistung Ost GmbH & Co.KG ein städtebaulicher Vertrag geschlossen, somit entstehen der Gemeinde Linthe keinerlei Kosten.
Eine entsprechende Änderung des Flächennutzungsplans wurde schon im Jahr 2024 beschlossen. Jetzt votierten die Abgeordneten in der Sitzung am 29. September 2026 einstimmig für den Abschluss des städtebaulichen Vertrages.
Die beiden bestehenden Gebäude sollen abgerissen werden. In der Bauzeit, so heißt es bislang gerüchteweise, soll das Sortiment in dem ehemaligen Aldi-Laden angeboten werden. Dort befindet sich im Augenblick ein Markt des Discounters „Penny“. Allerdings wird berichtet, dass der Discounter wohl den Standort aufgeben will, die Mitarbeiter sollen schon Kündigungen erhalten haben.
Penny ist erst vor rund einem Jahr von Brück nach Linthe gezogen. Dagegen haben viele Brücker protestiert, da ihnen ein Nahversorger verloren gegangen ist. Eine Rückkehr ist allerdings ausgeschlossen, denn in den alten Räumlichkeiten hat in dieser Woche ein Restposten-Markt eröffnet. Die Kette ist an rund 150 Standorten in ganz Deutschland, mit dem Schwerpunkt Sachsen vertreten.
(Artikelbild: Kaufland in Linthe)
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