Ausstellung von Natalia Sanchez in der „Alten Schule“ in Wiesenburg

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Wiesenburg. Dass die Fotos von Natalia Sanchez ausgerechnet in der „Alten Schule“ in Wiesenburg/Mark gezeigt werden, verdankt der Besucher der Ausstellung einem Yogakurs Im ZEGG in Bad Belzig. An diesem nahmen sowohl die Urheberin als auch Tänzerin Liat Bolzman teil. Letztere umrahmte die Vernissage mit künstlerischem Tanz. Die Israelin lebt in Berlin und ist Performerin. Während des Kurses kam Natalia Sanchez mit Kursleiterin Barbara Stützel ins Gespräch und fragte, ob diese nicht wüsste, wo man hier die Fotos ausstellen könnte. Barbara Stützel dachte sofort an die „Alte Schule“ in Wiesenburg, rief dort an und schon war der Ausstellungsraum gefunden.

Natalia Sanchez ist in Chile geboren und lebt jetzt mit ihrer Familie in Luxemburg. Sie ist Theaterpädagogin am Robert-Schumann-Lyzeum in Luxemburg. Dort hat sie auch mit jungen Flüchtlingen aus dem Irak, Syrien und Afghanistan zusammengearbeitet und es entstand die Idee dieser Fotoserie. Inspiriert wurde sie vom Dramatiker Pedro Calderón de la Barca. In Spanien geboren wurde er als der beste Dramatiker seiner Zeit anerkannt. Ein Band seiner Stücke, den sein Bruder José 1636 herausgab, enthielt unter anderem das zur damaligen Zeit gefeierte Werk  La Vida es sueño (Das Leben ist ein Traum), welches sozusagen Grundlage und Inspiration zu der Fotoserie ist. Die Studenten sollten für 3 Porträts Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft darstellen. Die Gegenwart stellt sie pur dar. Für die Vergangenheit verwandelten sich die jungen Leute in eine alte Person, die meist eine Beziehung zur Familie hatte. Sie waren frei in ihrer Entscheidung und zeigten in den Bildern, an was immer sie auch bei der Auswahl gedacht haben. Für die Zukunft suchten sie sich Elemente aus, um sie futuristisch mit sich selbst darzustellen, Dinge aus der eigenen Kultur und die Gedanken: wie will ich leben.

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Für die Präsentation der Bilder in der „Alten Schule“ las Natalia Sanchez die Verse von Pedro Calderón de la Barca. Unterstützt wurde sie dabei von ihrem Mann Lex Gillen, der den Vortrag mit Flötenmusik und Klangschalen untermalte und dem ausdrucksstarken Tanz von Liat Bolzman.

Das geförderte Fotoprojekt soll in 5 europäischen Ländern gezeigt werden. Bereits zweimal war es in Luxemburg zu sehen. Für 3 Monate können nun die Bilder in der „Alten Schule“ bewundert werden. Wer einen Besuch plant, sollte sich vorher unter 033849 16 44 55 anmelden um sicher zu gehen, dass jemand im Hause ist.

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