Ausbau der B 246 zwischen Wiesenburg und Reetzerhütten vor dem Endspurt

Wiesenburg, Reetzerhütten. Der Ausbau der B 246 zwischen Wiesenburg und Reetzerhütten nähert sich seinem Ende. Die Arbeiten werden wohl früher abgeschlossen sein, als ursprünglich geplant. Demnächst wird das Totholz an den Straßenbäumen geschnitten und der Radweg vorbereitet. Durch die Umfahrung in Reetzerhütten sind keine Schäden zu verzeichnen.

„Die Firma Matthäi hat gute Arbeit gemacht“, so Reetzerhüttens Ortsvorsteher Klaus Peter Klenke. Durch die eingerichteten Umfahrungen konnte der Verkehr mit Ampelregelung an der Baustelle vorbei geleitet werden. Lediglich für den 27. und 28. Juli wird eine zweitägige Vollsperrung erfolgen, wie auf der jüngsten Baubesprechung mitgeteilt wurde.

Ein Vorhaben stößt bei den Bürgern jedoch auf Unverständnis. Der zukünftige Radweg wurde als Umfahrung in einer entsprechenden Breite angelegt. Dieser soll jetzt gemäß Bauvertrag auf eine Breite von 2,50 Metern zurückgeschnitten werden. Ortsvorsteher Klaus-Peter Klenke kann ob dieses Vorhabens nur den Kopf schütteln. „Der breitere Radweg stört niemanden. Außerdem können sich dann auch bequem mehrere Radfahrer begegnen“, so seine Meinung. Zudem seien es doch wieder zusätzliche Kosten an Lohn und Entsorgung. Warum kann also der Radweg nicht bleiben, wie im Moment angelegt?

Die Firma Matthäi macht dem Ortsvorsteher wenig Hoffnung, dass von dem Vorhaben abgewichen wird. Aber Klaus-Peter Klenke möchte trotzdem die Öffentlichkeit mobilisieren, um wenigstens eine Chance zu wahren. Zudem war am 03. Juni  der Tag des Fahrrads. In vielen Städten wie Berlin oder Potsdam  werden die Radwege mit viel Steuer mitteln verbreitert und in Potsdam-Mittelmark vorhandene wieder verkleinert? Das kann Klaus-Peter Klenke nicht nachvollziehen.  Desweiteren wären auch zukünftige Baumschnittarbeiten ohne Gefahren für die Mitarbeiter und ohne Ampel möglich, weil der Radweg  dann breit genug wäre für die Arbeitsbühnen. Deshalb die Bitte an den Straßenbaubetrieb, ihre Entscheidung noch einmal zu überdenken.

Auch die Reetzer Einwohner warten nun gespannt, wie es mit dem Radweg weiter geht, denn es fehlt jetzt noch die Anbindung zwischen Reetz und Reetzerhütten. „Wir hoffen, dass sich unser jahrelanger Kampf nun endlich auszahlt“, so Ortsvorsteherin Marion Gante. Sie erhält immer wieder Anfragen von den Bürgern, wann es denn nun endlich soweit ist und kann diese im Moment nicjt zufriedenstellend beantworten.

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