Niemegker Ökumenischer Kreuzweg stündlich in der Kirche und online im Internet

Niemegk. Auch in diesem Jahr findet der ökumenische Kreuzweg Niemegk in virtueller Form statt. Von Freitag, dem 26. bis Mittwoch, dem 31. März wird jeweils zur vollen Stunde der Ökumenische Kreuzweg mit allen neun Stationen aus den Lautsprechern im Kirchenraum erschallen. Auf einer Leinwand werden die Videos zu den Stationen eingeblendet. Am Eingang liegt für die Besucher ein Textheft bereit. Diese können den Weg dann individuell in den Kirche nachgehen. Auch als Videoplaylist auf dem Youtubekanal von Pfarrer Daniel Geißler www.tinyurl.com/daniel-geissler ist der Kreuzweg abrufbar. Evangelische und katholische Christen können so auch von zuhause aus die einzelnen Stationen des Leidenswegs Jesu, von seiner Verurteilung über seinen Tod am Kreuz bis zur Grablegung mitgehen. Die Bibel- und Liedtexte werden zum Mitlesen bzw. Mitsingen eingeblendet.

Seit 2012 laden die Evangelische Kirchengemeinde Niemegk und die katholische St.-Bonifatius-Gemeinde Belzig-Treuenbrietzen zum ökumenischen Kreuzweg in die Niemegker St-Johannis-Kirche. Im letzten Jahr wurde der Kreuzweg als ökumenisches Gemeinschaftsprojekt im Homeoffice digitalisiert. Die Pfarrer Burkhardt Stegemann und Daniel Geißler, die Lektoren Roswitha und Werner Schwachula haben jeweils zuhause ihre Texte eingesprochen und der Niemegker Kammerchor das Lied „O Haupt voll Blut und Wunden“ eingesungen.

Der Niemegker Passionsweg erzählt an den Seitenleuchtern im Kirchenschiff mit einfachen Symbolen wie einem Hahn, Würfeln oder einer Leiter die Geschichte des Karfreitags. Geschaffen wurde er vom Berliner Künstler Gerhard Olbrich 1953 zum 100jährigen Jubiläum des Gotteshauses.

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