Briefmarken und Musik in der Niemegker Kirche

Niemegk. “Unsere Kirche ist offen. Treten Sie ein”, heißt es auf einem Aufsteller vor der Niemegker St. Johanniskirche. Wer vorbeikommt, sollte sich die Zeit nehmen und einzutreten. Es lohnt sich, in mehrfacher Hinsicht.

Neben der im Sommer eröffneten Orgelausstellung wird jetzt auch eine kleine Briefmarkenausstellung dort gezeigt. Nach der Premiere im vergangenen Jahr ist sie ab sofort bis Ende Januar 2022 dort zu sehen. Der Titel der kleinen Zackenmarkenschau lautet:

“Weihnachten philatelistisch betrachtet”.

Der Niemegker Karl Grube hat Briefmarken aus aller Welt, unter anderem aus Deutschland, Italien, Ungarn, Nicaragua und den USA, aus seiner Sammlung ausgewählt, um sie Interessierten zu zeigen. Alle ausgestellten Briefmarken haben natürlich weihnachtliche Motive, die die Geschichte der Geburt Jesu Christi auf den kleinen gezackten Bildchen erzählen.

Wer sich in der letzten Woche aufmacht hatte, die kleine Ausstellung anzuschauen, konnte sich zugleich über einen kleinen musikalischen Genuss freuen.

An drei Tagen, vom 20. bis 22. Dezember 2021, war in der Niemegker Kirche täglich eine Kantate aus Johann Sebastian Bach’s  berühmten Weihnachtsoratorium zu hören. Die jeweilige Kantate wurde via Lautsprecheranlage mit halbstündiger Wiederholung jeweils von 15 bis 22 Uhr gespielt.

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