Park Wiesenburg: Kein Schattenspender mehr

Wiesenburg. Wer sich am Steintisch im Wiesenburger Park in den Schatten setzen möchte, muss wohl mindestens 100 Jahre alt werden.

park Wiesenburg,wiesenburg parkförderverein wiesenburgDenn so lange wird es dauern, bis sich wieder ein Blätterdach über dem idyllischen Fleckchen gebildet hat. Die alte große Buche, die dort stand, hatte es kürzlich aus den Angeln bzw. wohl eher aus den Wurzeln gehoben.

Schon längere Zeit plante Parkleiter Ulrich Jarke, mit speziellen Geräten die Standfestigkeit des alten Baumes prüfen zu lassen. Dazu kam es nun nicht mehr. „Das war schon ein ganz besonderes Exemplar“, so Jarke. Der Baum stand immer solitär und konnte sich so richtig ausbreiten. Unklar ist jedoch, ob er zur Zeit Watzdorfs gepflanzt wurde oder schon davor. Aufschluss wird es wohl erst geben, wenn der Stamm abgesägt ist. Ulrich Jarke erwartet, dass dieser sehr gut erhalten ist, was sich auch schon an den Ästen zeigte. Anhand der Jahresringe kann man das Alter dann ziemlich genau bestimmen. Jarke rechnet mit mindestens 150 Jahren. Denn der Grund für das Umkippen der Buche war nicht Fäulnis im Stamm, sondern ein Pilzbefall in den Wurzeln. Dadurch konnte der Baum die Last der Äste und des Laubes nicht mehr tragen. Am Wurzelteller sieht man deutlich, dass die Wurzeln regelrecht abgerissen sind.

Was aber folgt nun auf die Buche? Und richtet der Pilz weiterhin Schaden an? Das Pilzmyzel ist immerhin noch im Boden und das auf etwa 20 m² im Umkreis. „Da wir uns in einem Gartendenkmal befinden, muss derselbe Baum nachgepflanzt werden“, erklärt Ulrich Jarke. Da der Pilz jedoch nur geschwächte Bäume befällt, stehen die Chancen gut für eine neue Buche. Natürlich wird das Loch noch einmal mit guter Zusatzerde aufgefüllt. Das Geld für den Baum ist auch schon zusammen gekommen. Mehrere Geburtstagskinder hatten sich statt Geschenken Geld für den Park gewünscht. So gibt es Hoffnung, dass zumindest unsere Urenkel wieder ein schattiges Plätzchen am Steintisch finden.

park Wiesenburg,wiesenburg parkförderverein wiesenburg,wiesenburger parkprinzesschen,rose,rosenseifeApropos Neupflanzung: Etwas Neues können auch alle Rosenfreunde noch in diesem Jahr pflanzen. In Kürze gibt es wieder Pflanzen des Wiesenburger Parkprinzesschens. Eine Rose extra für den Park gezüchtet, die inzwischen auch ihre eigene Seife hat. Seit vielen Jahren gibt es immer im Herbst neue Pflanzen zu kaufen. „In diesem Jahr haben wir sie wurzelnackt für 14 € und im Container für 19 Euro“, so Parkleiter Ulrich Jarke. Interessenten können sich unter Tel: 033849-50334 oder per email unter: info@achlosspark-wiesenburg.de melden.

Alte Bäume im Park

Der Wiesenburger Park hat viele sehr alte Bäume zu bieten. Folgendes sagt eine KI dazu:

Der Wiesenburger Schlosspark, auch bekannt als Schlosspark Wiesenburg, ist ein wunderschöner Park in der Gemeinde Wiesenburg/Mark im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg, Deutschland. Der Park wurde im 19. Jahrhundert angelegt und beherbergt eine Vielzahl von alten Bäumen, die eine reiche Geschichte erzählen.

Unter den ältesten Bäumen im Wiesenburger Schlosspark befindet sich eine majestätische Eiche, die auf über 400 Jahre geschätzt wird. Diese Eiche ist ein beeindruckendes Beispiel für die Langlebigkeit und Stärke dieser Baumart. Sie hat viele Generationen von Menschen kommen und gehen sehen und ist ein Symbol für Beständigkeit und Kontinuität.

Ein weiterer bemerkenswerter Baum im Park ist eine alte Buche, die ebenfalls auf mehrere Jahrhunderte geschätzt wird. Die Buche hat einen imposanten Stammumfang und ihre ausladenden Äste bieten Schatten und Ruhe für Besucher des Parks. Sie ist ein beliebtes Fotomotiv und zieht Naturliebhaber aus der ganzen Region an. (Damit ist wohl unsere oben genannte Buche gemeint)

Neben diesen beiden herausragenden Exemplaren gibt es noch viele weitere alte Bäume im Wiesenburger Schlosspark. Darunter befinden sich verschiedene Arten wie Linden, Ahornbäume und Kastanien. Jeder Baum hat seine eigene Geschichte zu erzählen und trägt zur Schönheit und Atmosphäre des Parks bei.

Die Pflege und Erhaltung dieser alten Bäume ist von großer Bedeutung für den Park. Regelmäßige Baumpflegemaßnahmen wie Rückschnitt, Bewässerung und Bodenpflege werden durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Bäume gesund und stark bleiben. Dem Parkförderverein und der Parkbrigade ist es ein Anliegen, diese wertvollen natürlichen Ressourcen zu schützen und für zukünftige Generationen zu bewahren.

Der Besuch des Wiesenburger Schlossparks bietet nicht nur die Möglichkeit, die ältesten Bäume zu bewundern, sondern auch die Schönheit der gesamten Parkanlage zu genießen. Weite Rasenflächen, blühende Blumenbeete und malerische Teiche laden zum Verweilen und Entspannen ein. Der Park ist ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen gleichermaßen und bietet eine willkommene Abwechslung vom Alltagstrubel.

Insgesamt sind die ältesten Bäume im Wiesenburger Schlosspark nicht nur beeindruckende Naturdenkmäler, sondern auch Zeugen vergangener Zeiten. Sie erinnern uns daran, wie wichtig es ist, unsere Umwelt zu schützen und zu respektieren.

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Eine Antwort

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    Wir waren am Samstag spontan im Park Wiesenburg und sehr beeindruckt von der Schönheit des Parks und der alten Bäume. Die umgekippte Buche ist uns auch aufgefallen. Bleibt die so liegen oder wird sie entfernt? Ein Baum in der Nähe ist uns weiterhin aufgefallen mit dem Schild 26, darauf stand Efeu, was ist das für ein Baum, an dem der Efeu wächst? Ist das eine Eiche und wie alt ist sie?
    Einen Eichelhäher haben wir auch an der Schlossmauer entdeckt im Efeu.
    Würde mich sehr über eine Nachricht freuen
    Liebe Grüße

    Simone Wolff

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