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Himmelfahrt in Niemegk

Niemegk. Christi Himmelfahrt ist – wie der Name schon sagt – ein christlicher Feiertag. In der Bibel wird berichtet, dass Jesus Christus am 40. Tag nach seiner Auferstehung in den Himmel aufgestiegen sei.

In Anlehnung an die Apostelgeschichte wird Christi Himmelfahrt am 40. Tag nach Ostern gefeiert. Mit der Himmelfahrt verbunden ist das Versprechen Jesu, seinen Anhängern zur Stärkung seinen Heiligen Geist zu senden. So finden an diesem Tag in den Kirchen, aber oft auch im Freien, Gottesdienste statt. Der Tag ist ein gesetzlicher Feiertag und inzwischen nicht mehr nur „Herrentag“, sondern ein Tag für die ganze Familie. In der DDR war er zwar nicht verboten, aber die Feierlichkeiten auch nicht gern gesehen. Viele Männer nahmen sich für diesen Tag Urlaub und zogen meist mit dem Fahrrad von Gaststätte zu Gaststätte. Das ist auch heute noch so, aber oft wird der Tag für einen Familienausflug genutzt.

In Niemegk fand der Gottesdienst gemeinsam mit der Bad Belziger Kirchengemeinde in diesem Jahr wieder am Forsthaus statt. Fast 50 Gäste feierten gemeinsam das Auffahren von Jesus in den Himmel. Nach seinem Tod erschien dieser 40 Tage lang immer wieder seinen Jüngern. Pfarrer Daniel Geißler und Pfarrerin Christiane Moldenhauer machten sich auf die Suche nach den Spuren Gottes. Denn die Menschen konnten ja Jesus nicht mehr sehen und versuchten auf alle erdenkliche Weise, ihn zu finden. Vergeblich, sie fanden immer nur seine Spuren, die sie immer wieder auf die Erde zurück führten. Selbst als sie Raketen bauten und in den Weltraum flogen, konnten sie Gott nicht finden und landeten wieder auf der Erde. Christiane Moldenhauer gab Gedanken einer trauernden Frau wieder, die ihren Mann verloren hatte. Auch diese fand an allen Ecken seine Spuren, sei es im Haus, oder auch im Garten, wo er einst Apfelbäume gepflanzt hatte. Jeder Apfel weckte Erinnerungen. Trotzdem blieb im Leben des Paares auch vieles ungesagt, denn wer denkt mitten im Leben schon an das Ende?

Aber wo ist denn nun Gott??? Nachdem die Menschen lange vergeblich gesucht hatten, hörten sie plötzlich Gottes Stimme. Aber nicht von irgendwo her, sondern aus ihrem Inneren heraus. „Ich bin in dir drin“, sagte die Stimme. Gott hat sich die Herzen der Menschen ausgesucht, um darin zu wohnen.

Gemeinsam wurden Lieder gesungen, begleitet von Karsten Gebbert am Keyboard. Der Musik- und Deutschlehrer präsentierte aber auch andere passende Lieder, die mit großem Beifall honoriert wurden. Zum Abschluss ließen die Gäste des Gottesdienstes viele Luftballons aufsteigen – auch wenn es keine 99 waren.

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