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Wiesenburg/Mark: Joachim Gorr kandidiert für Ortsbeirat und Gemeindevertretung

Wiesenburg/Mark. Obwohl er erst seit 2021 seinen offiziellen Wohnsitz in Wiesenburg hat, fühlt sich Joachim Gorr angekommen.

„Ich fühle mich als Wiesenburger gut integriert, alle sind offen und zugewandt“, sagt er. Joachim Gorr wohnt im Wiesenburger Schloss, ist Mitglied der Eigentümergemeinschaft. Eigentlich könnte der 70jährige sein Rentnerdasein genießen, aber nur auf der faulen Haut zu liegen, ist nicht sein Ding. Er will sich im Ort und in der Gemeinde engagieren.

Joachim Gorr hat BWL studiert und jahrelang in diesem Bereich gearbeitet. Er hat die Kieswerke der Region als Geschäftsführer mit erschlossen. Außerdem hat er eine Hausverwaltung in Berlin. „Ich hab ein Rechen-Faible“, schmunzelt er. Diese Kenntnisse will er nun auch in der Gemeinde einbringen.

Angesprochen wurde Joachim Gorr von Barbara Klembt und Norbert Hesse bezüglich der Kandidatur für den Ortsbeirat. Die Entscheidung, auch für die Gemeindevertretung zu kandidieren, ist noch recht jung. Er ist der Meinung, dass man dort mehr erreichen kann. Da er auch am Tage Freizeit hat, kann er viele Dinge mit Ämtern und Behörden klären, wofür die Berufstätigen kaum Zeit haben.

Den Wiesenburgern ist Joachim Gorr vor allem durch die Schenkung von Schlossturm und Torhaus an die Gemeinde bekannt. Vor der jetzigen Schlossgemeinschaft gab es bereits Verträge mit dem Erstinvestor, die auch den Zugang zu Turm und Torhaus gewährleistet haben. Beim Zweitinvestor wurde das gesamte Schlossgebäude aufgeteilt und somit wurden  Schloss, Turm und Torhaus zu einer selbstständigen Eigentumseinheit. Für Joachim Gorr war es schon immer wichtig, diesen Teil für die Bürger und auch den Tourismus zugänglich zu halten. Er kaufte die Einheit Torhaus und Turm und schenkte beides der Gemeinde. Dadurch ist diese nun auch Mitglied der Eigentumsgemeinschaft, was von deren Mitgliedern sehr wohlwollend aufgenommen wurde.

„Ich bin ein politischer Mensch“, so Joachim Gorr. Deshalb möchte er sich nun einbringen. Ihm gefällt die Überschaubarkeit der Thematiken. Dinge, die umgesetzt werden sollen, sind sichtbar. Aber Investitionen müssen irgendwann auch zu einem Rückfluss führen. Das sieht er vor allem bei den Wohnungsangelegenheiten so. Darum will er sich kümmern, Erfahrungen hat er ausreichend.

Auch der Bahnhof und der dortige Golfplatz liegen ihm sehr am Herzen. Gerade bei den Plänen der Deutschen Bahn müsse die Gemeinde qualitativ gegenpowern, so seine Meinung. Auch die Jugendlichen sind für Joachim Gorr Thema. Oft sieht er sie im Dorf, weil ihnen wohl ein Ort für ihr Zusammenkommen fehlt. Parteipolitik ist für ihn fehl am Platz, alle müssen gemeinsam für das Wohl der Gemeinde arbeiten. Und da ist so ein Blick von außen gar nicht schlecht. Außerdem sollte der Stand der Umsetzung von Projekten noch besser und vor allem öfter kommuniziert werden, um die Bevölkerung auf diesem Weg mitzunehmen.

Entscheiden müssen nun die Wähler. Joachim Gorr ist jedenfalls bereit, Verantwortung zu übernehmen.

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