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Seefest 2024 in Jeserig

Jeserig/Fläming. „Jetzt fahrn wir übern See, übern See“, heißt es in einem alten Lied. Das wollten die Organisatoren des diesjährigen Seefestes in Jeserig auch anbieten. Aber die Trockenheit hat ihre Spuren hinterlassen und der Wasserstand ist längst nicht mehr so hoch wie im Frühjahr. Da wurde es schwierig, das Boot vom Ufer abzustoßen. Aber mit vereinten Kräften gelang es dann doch.

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Bootsfahrt über den jeseriger See

Auch sonst war wieder viel los auf dem kleinen Festplatz am See. Bereits am Freitag gab es eine Veranstaltung in der Kirche.

Zur Kaffeezeit standen die Gäste Schlange an der Kuchenausgabe. 25 Kuchen aller Art hatten fleißige Helfer gebacken. Da war für jeden Geschmack etwas dabei. Und natürlich auch für die, die lieber etwas Herzhaftes essen wollten. Anfangs gab es Schmalzstullen, später Leckeres vom Grill. Bei angenehmen Temperaturen ging bei „Elmar“ auch eine Kugel Eis nach der anderen über die Theke. Am Rand konnten Besucher auf einigen Trödeltischen schauen, ob sie etwas Interessantes für sich finden. Die Freiwillige Feuerwehr war mit ihrem Fahrzeug vor Ort und auch für die Kinder war viel vorbereitet.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte der Musikverein Ziesar. Die Bläser hatten aber nicht nur Blasmusik im Gepäck, sonder auch viele moderne Titel aus der Neuzeit.

Höhepunkt der Nachmittagsveranstaltung war der Auftritt des Heimatvereins Fläming-Freunde e.V. aus Jüterbog. Seine Mitglieder beschäftigen sich vor allem mit dem Erhalt von regionaltypischen Trachten, der Sprache und dem Liedgut im Niederen Fläming. Aber die Unterschiede zum Hohen Fläming sind nicht allzu groß. So zeigten sie in einem kleinen Programm, wie es früher in den Häusern der Menschen zuging. Gerade im Winter, wenn die Arbeit auf den Feldern ruhte, trafen sich die Frauen in Spinnstuben. Dort wurde die Wolle zu Garn verarbeitet und Stoffe gewebt. Daraus entstanden die Typischen Trachten des Fläming.

In Jeserig zeigten die Frauen Trachten, deren Röcke und Zubehör teilweise über 100 Jahre alt sind. Auch der Krämer durfte nicht fehlen, der über das Land zog und seine Waren zum Kauf anbot. Tradition ist auch das Fastnachten mit dem Platzmeister, welches auch im Hohen Fläming wieder auflebt. Die dargebotenen Lieder konnten mitgesungen werden und zum Abschluss waren alle zur „Annemarie-Polka“ eingeladen.

So hatten alle einen erlebnisreichen Nachmittag, ehe DJ Grandmaster am Abend zum Tanz aufspielte. Das Fest endete am Sonntag mit dem Frühschoppen bei Blasmusik mit dem Jugendblasorchester Wiesenburg.

Impressionen vom Seefest

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