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Aktion Stadtradeln auch in Wiesenburg

Wiesenburg/Mark. In der Gemeinde Wiesenburg/Mark beteiligten sich in diesem Jahr 56 Radler an der zweiten Aktion des Stadtradelns.

Am vergangenen Mittwoch wurden die Sieger geehrt und der Wanderpokal, die goldene Klingel, vergeben. Obwohl es weniger Teilnehmer waren, wurden mehr Kilometer als im vergangenen Jahr gefahren. So kamen bei insgesamt 742 Fahrten 1.378 Kilometer zusammen. Dabei wurden etwa zwei Tonnen CO² vermieden.

Ein bisschen problematisch war dabei die Nutzung der APP. Einige konnten die aus dem vergangenen Jahr wieder nutzen, andere mussten sie neu installieren. Drei Wochen lang konnten dort dann die gefahrenen Kilometer eingetragen werden bzw. wurden registriert.

Viele Teilnehmer nutzten das Rad nicht nur für die Fahrt zur Arbeit, sondern auch in der Freizeit. In diesem Jahr hat sich ein echtes Battle zwischen dem Team der Kita Pusteblume und dem Team aus Alte Hölle entwickelt. Da wurde abends kontrolliert, wie viel der andere gefahren ist, um nochmal nachzulegen.

Die Gemeinde will für das kommende Jahr noch mehr Leute motivieren, mitzumachen, auch wenn das Radwegenetz noch sehr zu wünschen übrig lässt. Plan B der Gemeinde ist nun der Ausbau nach Medewitz und zwischen Bad Belzig und Benken sowie die Anbindung an die Landesgrenzen, wie Bürgermeister Marco Beckendorf erklärte. Das wird jedoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Im Land Brandenburg belegte die Gemeinde Wiesenburg/Mark immerhin Platz 64, bei Kommunen unter 10.000 Einwohnern den elften Platz. Gar nicht so schlecht. Deutschlandweit gibt es etwa 11.000 Kommunen, davon 659 unter 10.000 Einwohner. So ein kleines bisschen Luft nach oben ist trotzdem noch.

Die Ergebnisse:

Erster wurde Lukas Becker. Er absolvierte 38 Fahrten, radelte 1.141,4 km und sparte so 189,4 kg CO² ein. Den zweiten Platz belegte Bastian Bartsch mit 17 Fahrten, 984 km und eingesparten 163,3 kg CO². Dritter wurde Andreas Wipf, bei neun Fahrten radelte er beachtliche 830,7 km und sparte so 137,9 kg CO² ein.

Bei den Teams siegte das Team Alte Hölle mit 4087,9 km und einer Einsparung von 678,6 kg CO². Die Kita Pusteblume aus Reppinichen radelte 3754 km und sparte damit 623,2 kg CO² ein. Damit wurden die Teilnehmer zweiter. Die IKTB der Wiesenburger Grundschule kam auf 3044,1 km mit einer Ersparnis von 505,3 kg CO².

(Artikelfoto: Team Alte Hölle mit Marco Beckendorf)

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