Wiesenburg. Nicht nur uns ist es im Moment draußen kalt und ungemütlich, auch vielen Pflanzen geht es so. Die beliebte Strukturpflanze der Teppichbeete – die Echeverie – ist ins Winterquartier gezogen.
Auf dem Parterre des Wiesenburger Schlossparks sind die Teppichbeete seit dem Spätherbst leergeräumt. Die Echiverien sind leider nicht winterhart. Die Sukkulente zählt zur Familie der Dickblattgewächse. Beheimatet ist sie in den felsigen Trockengebieten Mexikos. Man findet sie aber auch in Texas und Peru. Die verschiedenen Arten unterscheiden sich in Form, Größe, Aussehen und Farbe. Einige haben fein behaarte Blätter, andere sind mit einer Wachsschicht überzogen. Beide Varianten schützen die Pflanze vor direkter Sonneneinstrahlung. Die Blattrosette der Echeverie hat einen Durchmesser von 7 bis 15 Zentimetern. Es werden in der Regel etwa 20 Blätter ausgebildet, die dreieckig geformt sind und vorne spitz zusammenlaufen. Die Blattränder sind zuweilen rötlich gefärbt; die Bätter selbst sind grün und dickfleischig. Damit können sie hervorragend Wasser einspeichern. Zwei bis drei Wochen Trockenheit sind in der Regel kein Problem. Echiverien gedeihen am besten an einem ganzjährig sehr hellen bis sonnigen Standort, auch im Freien, wie man am Park sieht. Im Winter hat sie es mit Temperaturen von maximal 15 Grad Celsius gerne etwas kühler, darf aber nie Frost ausgesetzt werden.
Die kommende Bepflanzung im Frühjahr 2025 ist in der Gärtnerei Döring in Brück bereits in Produktion. Stiefmütterchen Hornveilchen, Vergissmeinnicht, Primeln und Ranunkeln – insgesamt rund 5.000 Pflanzen – werden im Frühling in den Farben gelb und blau die Teppichbeete und hoffentlich auch die Augen der Parkbesucher zum Leuchten bringen. Da darf man schon jetzt gespannt sein. Auch neue Tulpenzwiebeln sind bereits in die Erde gekommen. Der Anfang für ein wunderschönes Augenerlebnis 2025 im Park ist also gemacht.
Auf den Fotos sieht mandas Topfen der „Echies“ (so werden sie liebevoll von Julia Baumgarten genannt) in Kisten und auf dem Rolltisch das „fertige Winterquartier“.
(Text und Fotos: © Gemeinde Wiesenburg | Text bearbeitet durch Eva Loth)
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