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Bahnhof Wiesenburg: Eingangstor zum Fläming in neuer Farbenpracht

Wiesenburg. Der Wiesenburger Bahnhof gilt als das Eingangstor zum Hohen Fläming – und ist der Beginn des Kunstwanderwegs.

Dafür wurde im Jahr 2008 ein richtiges Portal aus Holzstelen geschaffen. Die Idee stammte von Andrea Isermann-Kühn, damals Leiterin der LAP mit Büro in Wiesenburg, in Zusammenarbeit mit der damaligen Bürgermeisterin Barbara Klembt. Sie wollten den ersten Teil des Kunstwanderwegs in einem Sommercamp gemeinsam mit Jugendlichen erarbeiten. Die künstlerische Leitung übernahmen verschiedene Künstlerinnen und Künstler der Region.

Das Holz, sechs wunderbare Eichen, wurden von Parkleiter Ulrich Jarke bereit gestellt. Die Kinder wohnten während des Camps in der Schule und wurden von Familie Zimmermann, damals Inhaber der Remise, versorgt. In der alten Tischlerei wurden die Bäume zuerst bearbeitet, ehe sie von Ronald Thiele mit einem Bagger aufgestellt wurden. „Es war eine tolle Zusammenarbeit aller Beteiligten“, erinnert sich Ute Paulmann-Boll.

kunstwanderweg,bahnhof wiesenburg,tor zum fläming,gemeinde wiesenburg/mark,kunsrverein hoher fläming,jugendkoordination wiesenburgFür die Bemalung verwendete man damals Acrylfarben. Der Nachteil war, dass diese sehr schnell verblassen. Und so war bis vor kurzem nichts mehr von den Farben zu sehen. Das wollte Kerstin Kühne von der Gemeinde Wiesenburg/Mark nicht mehr hinnehmen und kümmerte sich um Möglichkeiten zur Restaurierung.

Da der Märkische Wanderbund auf der Suche nach Projekten zur Unterstützung war, war ein Spender schnell gefunden. Von diesem Geld konnten die notwendigen Materialien beschafft werden. Kerstin Kühne machte sich schlau, wer damals mit dabei war und konnte so einige der Mitstreiter von damals wieder gewinnen. Gemeinsam mit Mitarbeitern der Verwaltung, der Jugendkoordination, dem Kunstverein Hoher Fläming und Kindern mit ihren Eltern wurde den Stelen kürzlich ein neuer Anstrich verpasst. Vorher hatte Tischler Peter Schünemann die Stelen noch einmal bearbeitet, damit die Farbe gut haftet. Jetzt leuchten sie wieder und laden zum Wandern ein.

„Alles war nie ein einziges Kunstprojekt, sondern immer eine Zusammenarbeit von vielen Akteuren“, so Ute-Paulmann-Boll.

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