Verlorenwasser. Nach einer konstruktiven Debatte haben die Delegierten des Fachverbands Tischler Brandenburg Dirk Spatzier erneut mit überwältigender Mehrheit zum Landesinnungsmeister gewählt. Die Mitgliederversammlung fand bereits am 7. November 2025 in Burg im schönen Spreewald statt.
Mit dieser erneuten Wahl tritt Spatzier eine weitere dreijährige Amtsperiode an, um die Zukunft des Brandenburger Tischlerhandwerks aktiv mitzugestalten. Die Delegierten würdigten seine langjährige Erfahrung, sein umfassendes Fachwissen und sein klares Bekenntnis zu Qualität, Tradition und Innovation im Handwerk.
Spatzier betonte in seiner Ansprache die Bedeutung einer starken regionalen Innung als Rückgrat des Handwerks:
„Nur gemeinsam können wir unsere Werte sichern, Nachwuchs fördern und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe stärken.“
Er verwies auf konkrete Vorhaben für die kommenden Jahre, darunter die Förderung von Nachwuchsförderung, die Stärkung der Berufsbildung, sowie Initiativen zur Modernisierung von Lehr- und Lernmethoden im Tischlerhandwerk.
Der Fachverband Tischler Brandenburg akzentuierte mit Blick auf die Region die Wichtigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Betrieben, Verbänden und Bildungseinrichtungen. Ziel sei es, die handwerkliche Exzellenz in Brandenburg auszubauen und das Handwerk zukunftsfähig zu positionieren – digital, nachhaltig und berufsgruppenübergreifend.
Die kommende Amtszeit soll unter anderem genutzt werden, um fachliche Standards weiter zu stärken, das Image des Tischlerhandwerks zu fördern und mehr Transparenz sowie Mitbestimmung innerhalb der Innung zu ermöglichen.
Die Delegierten bedankten sich bei Dirk Spatzier für sein bisheriges Engagement und blicken erwartungsvoll auf die kommenden drei Jahre. Die weitere Entwicklung des Brandenburger Tischlerhandwerks soll so fortgeführt werden, dass Betriebe, Azubis und die Region gleichermaßen profitieren.
Der Fachverband der Tischler Innung Brandenburg vertritt die Interessen vom 13 Innungen mit 350 Mitgliedern in der Region Brandenburg. Ziel ist es, Qualitätsstandards zu sichern, Ausbildung zu fördern und die wirtschaftliche sowie technologische Entwicklung des Tischlerhandwerks vor Ort nachhaltig zu unterstützen.
Die Tischlerei Spatzier wurde 1895 gegründet, der Firmensitz war und ist in Wiesenburg, die Werkstatt in Verlorenwasser. Man bezeichnet sich selbst als Tischlerei und Fachwerksatt für Denkmalpflege, Restaurierung und Neuanfertigung auch mit modernster NC- und CNC-Technik. „Seit der Gründung im Jahr 1895 steht die Tischlerei über die Generationen hinweg für Qualität auf höchstem Niveau“, heißt es in der Eigendarstellung. Die Tischlerei hat 18 Mitarbeiter, darunter vier Auszubildende. Bis heute ist es ein Familienbetrieb, fünf Familienmitglieder sind in dem vielfach ausgezeichneten Betrieb tätig.
(Artikelfoto: Dirk Spatzier © Eva Loth)
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