Förderverein Badeanstalt Niemegk 1929, Weihnachtsmützenschwimmen

Die Höhen und Tiefen eines Vereines – Resümee des Jahres des Fördervereins Badeanstalt Niemegk 1929 e.V.

Bad Belzig, Niemegk. „Der guten Zusammenarbeit mit der Steintherme haben wir es zu verdanken, dass wir auch in der kalten Jahreszeit trainieren können“, so der Vorsitzende des Fördervereins Badeanstalt Niemegk 1929 e.V., Matthias Grund. Mit dem traditionellen Weihnachtsmützenschwimmen im warmen Wasser der Steintherme endete das diesjährige Schwimmtraining für die Kinder und Jugendlichen.

Insgesamt kann sich der Verein über 55 junge Schwimmer und Schwimmerinnen freuen. „In unserer kleinsten Gruppe, in der Erst- und Zweitklässler trainieren, sind in diesem Jahr wieder einige hinzu gekommen, die Lust am Schwimmen haben. Das freut uns sehr“, sagte Grund und resümierte weiter über die Ereignisse des Jahres 2025. „Wir haben in diesem Jahr zum ersten Mal eine Rentnerschwimmgruppe mit Wassergymnastik aufgebaut. Die wurde sehr gut angenommen. Unsere älteste Teilnehmerin ist fast 90 Jahre alt“, erzählte Grund stolz.

Insgesamt freute sich der Verein in diesem Jahr sehr über eine rege Beteiligung an den Schwimmwettbewerben, wie zum Beispiel die lustige sommerliche Firmenschwimmstaffel, oder an den kulturellen Veranstaltungen wie Kino- oder Musikabende in der Badeanstalt.

„Darüber hinaus konnten wir 2025 nach ungefähr 50 Jahren wieder Rettungsschwimmer in der Paul-Temming- Badeanstalt ausbilden.“

Dieses Ziel möchte der Verein auch in Zukunft weiter verfolgen. Die Rahmenbedingungen hierfür sind leider nicht optimal, deshalb wurde fieberhaft auf die Vollsanierung des veralteten Freibades hingearbeitet. Unter anderem sollte das Becken vergrößert werden, um 25 Meter lange Bahnen zu ermöglichen und ein Sprungturm sollte aufgebaut werden. „Die gewünschte Sanierung würde vier Millionen Euro kosten. Die Politik hat viel angekündigt und der Bund hat viel versprochen. Allerdings werden nur 45 Prozent gefördert und kann nicht mit anderen Förderprogrammen zusammen finanziert werden“, erzählte Grund enttäuscht:

„Das stößt an die Leistungsfähigkeit aller bedürftiger Kommunen für die Sanierungen der Sportstätten. Ich kann es überhaupt nicht nachvollziehen, dass sich die Förderprogramme gegenseitig ausschließen. Das ist ein Schlag gegen alle Ehrenamtlichen.“

Der Förderverein steht jedoch nicht allein da. „Die Stadtverordneten stehen hinter der Badeanstalt“, berichtete der Vorsitzende:

„Es wird nun geschaut, wie man Schritt für Schritt die Sanierung umsetzen kann. Das Wichtigste ist die technische Sanierung, zum Beispiel die Erneuerung der Pumpen des Freibades. Sie ist eine Grundvoraussetzung für den weiteren Betrieb der Badeanstalt.“

Statt der gewünschten Vollsanierung wird nun eine Erneuerung in vielen kleineren Baustufen erfolgen müssen, die sich über viele Jahre erstrecken wird. „Aber wir stecken den Kopf nicht in den Sand“, verkündete Matthias Grund mit Blick in die Zukunft. 

Förderverein Badeanstalt Niemegk 1929, Weihnachtsmützenschwimmen
Weihnachtsmützenschwimmen

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