Groß Marzehns. Den Chef der Naturparkverwaltung, Steffen Bohl, treibt die Sorge um, ob die „besondere Eigenart und Schönheit des Hohen Flämings noch erhalten bleibt?“ Er fürchtet, dass der Hohe Fläming, der voller Vielfalt, Eigenart und Schönheit ist, und der mit seinen Feldsteinkirchen und Burgen in einer waldreichen Kulturlandschaft brandenburgweit eine besondere kulturhistorische Bedeutung hat, durch Großprojekte bedroht sein könnte.
Deshalb lädt die Naturparkverwaltung am 18.09.26 um 18.30 Uhr zu einem Gespräch in die Feldsteinkirche nach Groß Marzehns ein. Dabei wird Naturparkleiter Steffen Bohl über den Schutz dieser Landschaft seit 1966 berichten und die bisher bekannten Planungen für Großprojekte und ihre möglichen Folgen für die Landschaft und die Heimat vorstellen.
In der Einladung werden die Großprojekte nicht im Einzelnen benannt, es dürfte sich unter anderem um die von 50Hertz geplante Überlandleitung Müritz-Elbe handeln, hierbei wird gerade über die Trassenführung diskutiert. Außerdem werden die unterschiedlichen Projekte aus dem Bereich Erneuerbare Energien zwischen Buckau, Reppinichen, Marzehns und Bad Belzig betrachtet. Dort werden gerade mehrere Solarpark sowie Windkraftanlagen beplant.
Diskutieren werden neben dem Naturparkleiter, Steffen Bohl, die Geschäftsführerin des NABU Brandenburg, Christiane Schröder, der Bürgermeister von Mühlenfließ, Jens Hinze, sowie Gemeindevertreter aus Rabenstein.
1. Naturparkgespräch „Vom Wert der Landschaft im Naturpark Hoher Fläming
18. September um 18:30 Uhr, Kirche Groß Marzehns

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