Bad Belzig. Anlässlich der Finissage der Ausstellung „Natur-Gewalt“ des ‚Kunstverein Hoher Fläming‚ findet am 15.10. um 16.00 ein Vortrag zum Thema ‚Schutz für Brutvögel im Feld‘in den Galerieräumen der Burg Eisenhardt statt.
Herzensanliegen von Antje Drangusch ist es, ein neues Naturbewusstsein zu schaffen durch Vermittlung von Artenkenntnis, um auf diese Weise Verbundenheit mit der Natur vor der eigenen Haustür zu schaffen, nach dem Motto: man schützt nur, was man kennt und liebt.
Nehmen wir z.B. die Wiesenweihe: sie ist ein kleiner, elegant anmutender, aber selten gewordener Greifvogel, von dem die meisten Menschen vermutlich noch nie gehört haben. Dabei gibt es hier im Fläming eine kleine Population von Wiesenweihen, die durch eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Naturschützern seit zehn Jahren erfogreich brüten kann. Initiert wurde diese erfreuliche Zusammenarbeit von Helmut Brücher und Antje Drangusch, die beide im vergangenen Jahr dafür mit dem Brandenburger Naturschutzpreis ausgezeichnet worden sind.
Wie diese Schutzmaßnahmen funktionieren und warum sie überhaupt nötig geworden sind, aber auch wie wir alle mithelfen können, darum wird es in diesem spannenden Bildervortrag gehen, zu dem wir Sie herzlich einladen möchten.
Über den Wiesenweihenschutz hinaus ist Antje Drangusch in der Natur- und Umweltbildung zum Thema Artenschutz, Gebäudebrüter, Vogelkunde und Klimaschutz tätig. Als zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin und ausgebildete Wanderleiterin mit Zusatzqualifikationen bringt sie interessierten Kindern und Erwachsenen die Tier- und Pflanzenwelt näher und klärt über Naturschutz auf. Sie ist als Reiseleiterin für ornithologisch ausgerichtete Reisen für birdingtours im In- und Ausland aktiv.
www.wiesenweihen-brandenburg.de
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