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Wie weiter mit dem Museum auf der Burg Eisenhardt in Bad Belzig?

Bad Belzig. Nachdem Thomas Schmöhl als langjähriger Museumsleiter auf der Burg Eisenhardt in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist, ist das Museum dort nur noch eingeschränkt geöffnet. Die Stadt regelt die Zeiten derzeit mit vorhandenem Personal. So ist das Museum an den Wochenenden und an Feiertagen abgesichert.

Jahrelang war das Museum eine Kombination aus diesem mit der Bibliothek. Seit diese in das Kulturzentrum gezogen ist, gab es eine räumliche Entspannung. Trotzdem hat der Museumsleiter die Öffnungszeiten allein gewuppt. Zeit, über etwas Neues nachzudenken, denn insgesamt ist alles doch etwas antiquiert. Alles soll aufgefrischt, neu erlebbar und teils auch digital erlebbar gemacht werden. Auch ein Service für Rad- und Wandertouristen ist angedacht.

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Eingang zur Burg Eisenhardt

Kathleen Berger stellte den Mitgliedern des Sozialausschusses auf der jüngsten Sitzung Ideen für eine Neuorientierung vor. Es gibt Gedanken, dort eine Touristinfo zu integrieren, auch über einen Regionalladen wird nachgedacht. Es soll ein Besucherzentrum errichtet werden. Das hat natürlich Vor- und Nachteile. Auf der einen Seite könnte man so das Personal kombinieren und die Burg aufwerten. Andererseits sind die Besucher an die Touristinfo am Markt gewöhnt. Wer eine Stadt besucht, den zieht es zuerst meist ins Zentrum, weil man dort die wichtigsten Informationen findet. Deshalb sollen Basisinformationen auch weiterhin dort verfügbar sein. Die neuen Pläne erfordern deshalb ein gutes Leitsystem zur Burg.

Problematisch sind dort die wenigen vorhandene Parkplätze und auch die Steigung zur Burg. Das würde beschwerlich für Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen werden. Außerdem ist die Burg ein Denkmal. Demzufolge ist nicht alles umsetzbar, wie gewünscht ist. Der Denkmalschutz muss beachtet werden. Maßnahmen könnten über eine LEADER-Förderung umgesetzt werden.

Es muss eine Gesamtbetrachtung geben, so das Echo der Sozialausschussmitglieder. Denn zu Bad Belzig gehört nicht nur die Burg, sondern auch die Therme und der Bahnhof. Letztere ist für Zugreisende immer der erste Anlaufpunkt. Es wäre nicht gut, eine Konkurrenz zu schaffen. Es muss also noch sehr intensiv nachgedacht werden, welches zukünftige Konzept das Beste für Stadt und Tourismus ist.

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