Tomatentag,naturparkzentrum raben

Tomatentag in Raben

Raben. Sie heißen Blondköpfchen, Fuzzy Wuzzy, Gargamel, Lucky Tiger. Roter Heinz oder gelbe Jakobsmuschel.

Die Namen erinnern an Pflanzen, Tiere oder Comicfiguren – aber es sind Tomatensorten. 106 Sorten konnten auf dem Tomatentag im Naturparkzentrum Raben bewundert werden. Von einigen konnten die Besucher schon Samen erwerben.

Der Tomatentag hat eine lange Tradition. Bereits im Frühjahr werden Pflanzen angeboten. Diese ziehen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Naturparkzentrums privat groß. Und sie finden reißenden Absatz. Wegen des großen Andrangs hat man sich entschlossen, Zeiten zu vergeben, zu denen die Hobbygärtner kommen können. Denn viele wollen zusätzlich Informationen zu den Sorten und zu deren Pflege. Im Herbst werden dann die Ergebnisse vorgestellt. „Erstmals haben wir die 100 geknackt“, freute sich Juliane Wittig über die ausgestellten Tomaten. 35 Sorten wurden auf dem Hof des Naturparkzentrums angepflanzt. Dafür wurde extra ein Dach zum Schutz gegen die Witterung gebaut. Alle anderen wurden wieder privat gepflanzt.

Aber es gab auch Informationen zur Pflege. Oftmals haben Tomaten mit verschiedenen Krankheiten zu tun. Wie man diese behandelt, um doch noch zu einer guten Ernte zu kommen, konnten die Gäste auf Plakaten nachlesen.

Mit Stift oder Handy bewaffnet suchten fast alle nach den für sie passenden Sorten für den eigenen Anbau, denn die Namen sind teilweise schwer zu merken. 155 Samensorten waren vorrätig.  Leider nicht alle, denn es gibt Sorten, die mit ihren Samen ziemlich geizig sind. Hunderte Tütchen haben die Mitarbeiter gepackt Die Samen können auch weiterhin im Naturparkzentrum erworben werden.

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