Reetz: Erich-Hahn-Gedächtnisstiftung gegründet

Reetz. Wenn die Stiftungsaufsicht zustimmt, kann die Erich-Hahn-Gedächtnisstiftung in Reetz ihre Arbeit aufnehmen. Am vergangenen Donnerstag wurden die notwendigen Unterschriften geleistet.

Reetz, Erich-Hahn-Gedächtnisstiftung
Helmut Kautz, Guido Siemoneit, Florian Jakubowski, Uta Lehmann

Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch

  • Zuwendungen an die Vereine und Initiativen in Reetz
  • Förderung von Vorhaben, die geeignet sind das Erbe der bäuerlichen Landwirtschaft zu pflegen
  • Förderung von Maßnahmen, die das Fahren mit Pferden zum Ziel haben,
  • Durchführung von Veranstaltungen der Christen von Reetz
  • Förderung von Dorffesten

Vorrang hat jedoch erst einmal die Instandsetzung des Wohnhauses. Dieses soll, so alles glatt läuft, eventuell ab Mai vermietet werden. Für die Renovierung wird aber wohl ein großer Teil des Barvermögens drauf gehen. Auch wenn noch einmal etwa 40.000 Euro aus einem Erbe des Verstorbenen erwartet werden, ist erst einmal nicht mit großen Ausschüttungen zu rechnen. Verwendet werden dürfen eh nur Erträge aus dem Vermögen, das Vermögen selbst muss in der Stiftung bleiben und darf nicht angetastet werden. Gestattet ist jedoch, Teile davon zum Erhalt desselbigen zu verwenden. So kommen Erträge momentan aus Pachteinnahmen für den Acker, möglichen Holzverkauf aus dem Waldbesitz und aus den Mieteinnahmen für das Haus.

Auch die Reetzer Einwohner zeigten Interesse an der Stiftung. Viele Bürger waren anwesend, um sich genau zu informieren, wie so etwas abläuft, kursierten doch schon die verschiedensten Gerüchte. Pfarrer Helmut Kautz als Testamentsvollstrecker gab dazu ausführlich Auskunft. Er selbst, Uta Lehmann, Florian Jakubowski und Guido Siemoneit bilden den Stiftungsrat. Dieser muss jährlich der Stiftungsaufsicht Bericht erstatten und eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung vorlegen. Ferner wurde festgehalten, dass immer ein Mitglied der Familie Kautz in der Stiftung tätig sein wird.

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