„Der Wolf kommt in mein (sein) Heimatland!“ 21.01.2020, 15:00 Uhr, Petitionsübergabe im Brandenburger Landtag!

Trotz eindeutigen Gesetze hat das Land Brandenburg und die Bundesregierung den Lobbyverbänden von Jägern, Landwirten und Waldbesitzern Möglichkeiten eröffnet, den Wolf zu töten.

Der Wolf wird durch folgende internationale Rechtsvorschriften streng geschützt:

  • Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA) Anhang II
  • EG Verordnung 338/97 Anhang A
  • FFH Richtlinie 92/43/EWG Anhang II; prioritäre Art
  • FFH Richtlinie 92/43/EWG Anhang IV
  • Berner Konvention Anhang II

Unsere Petition, und ich schreibe bewusst „unsere“, denn mittlerweile stehen 34.367 Menschen (Stand 13.01.20) hinter diesen Forderungen, wurde in ihrem Verlauf in vielen Punkten von der traurigen Realität bereits überholt.

Nichtsdestotrotz bringen die Aktualisierungen und zugefügten Informationen Licht ins Dunkel der Hetzkampagne gegen den Wolf und wir fordern eine grundlegende Umkehr im Umgang mit dieser geschützten Art. In den Ausführungen der Petition wird der wichtige Stellenwert des Wolfes in unserer Natur-und Kulturlandschaft begründet und dargestellt. Von der natürlichen Regulierung des Wildbestandes bis hin zum dringend notwendigen Waldumbau, der Wolf spielt hier eine unersetzbare Rolle.

Unser Wunsch an alle Petitionsempfänger ist, dass das Land Brandenburg ein Aushängeschild für den Artenschutz wird, dass der Wolf eine wahre Chance bekommt und dass sich die Verantwortlichen bei ihren Entscheidungen nicht von wirtschaftlichen Interessen leiten lassen. Eine intakte Natur hilft uns allen die Folgen des Klimawandels zu minimieren – und NUR DAS MUSS HEUTE UNSER GEMEINSAMES ZIEL SEIN!!!

ES GEHT UM UNSERE ZUKUNFT!!!

Jürgen Hauschke, vegan4future e.V. Regionalgruppe Berlin / Brandenburg, Hermann-Lielje-Str.1, 14806 Bad Belzig, info@initiative-natur.de , 033841-35055

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