Nachtreffen zur Fläming-Aktiv Konferenz in Wiesenburg

Wiesenburg. Am vergangenen Samstag trafen sich einige Teilnehmer der Fläming Aktiv Konferenz zu einem Nachtreffen. Gastgeber war einer der Preisträger, die Sektion Wiesenburg des DAV. Anna Margareta Stalder-Glück, die erste Vorsitzende und von Anfang an dabei, gab einen kurzen Einblick in die Arbeit des Vereins und in die Möglichkeiten, die die Kletterhalle bietet.

Deutscher Alpenverein Sektion Hoher Fläming e.V.

Ansässig ist der Verein im alten Heizwerk an der Wiesenburger Schule. Der Verein besteht seit 2005 und wurde anfangs aus Jux gegründet. Denn Anna Margareta Stalder-Glück stammt aus der Schweiz und hat die Berge vermisst. Also musste eine Alternative her. Inzwischen hat der Verein etwa 200 Mitglieder.

Jedoch gab es einige Schwierigkeiten zu überwinden, vor allem finanzielle. Da machte man sich dann doch ernsthaft Sorgen, ob die Bauschulden abgetragen werden können. Inzwischen hat sich die Anlage etabliert. Besonderer Beliebtheit erfreut sich das Kinderklettern für Teilnehmer von 6 bis 18 Jahren.

Derzeit gibt es zwei Gruppen – mit Wartelisten. Jetzt hat der Verein zwei Ehrenamtliche zur Betreuung gefunden, so dass im Sommer zwei neue Gruppen dazu kommen können. Die Kinder lernen das Klettern spielerisch, ohne großen Druck. Im Sommer ist der 24 Meter hohe Turm im Außenbereich eine besondere Herausforderung. Die Kletterfreudigen kommen nicht nur aus der Region, sondern auch aus den Großstädten. Außerdem kann man die Halle auch mieten. Der Verein richtet Kindergeburtstage aus, aber auch für Erwachsene kann es so eine ganz besondere Feier geben.

Inzwischen gibt es neue Ideen, wie die einer Wanderhütte mit Versorgung und Übernachtung. „Toll wäre es, wenn wir Kooperationspartner, wie Hotels oder Pensionen finden würden“, so Anna Margareta Stalder-Glück. Die Kletterhalle ist für jeden geeignet, der fit ist, von 5 bis 80 Jahren. Dorothee Bornath, Mitinitiatorin der Fläming Aktiv Konferenz hofft, dass der Preis in irgendeiner Form der Weiterentwicklung der Anlage dient. Zumindest probierten einige Teilnehmer des Nachtreffens ihre Fitness aus.

Was wurde aus den Projekten?

In gemeinsamen Gesprächen wurde nun ausgewertet, was sich seit der Konferenz im vergangenen Oktober getan hat. Damals gab es Protokolle zu 18 verschiedenen Themen. Bei mehr als der Hälfte können Aktivitäten verzeichnet werden. Am weitesten fortgeschritten ist wohl das Projekt der Erstellung eines Bildbandes über den Wiesenburger Park. Da ist die Finanzierung inzwischen gesichert, teilt Parkleiter Ulrich Jarke auf Anfrage mit. Die gewünschten 10.000 Euro aus Spenden, Krediten und Buch Vorabverkäufen sind zusammen. Weitere 10.000 Euro kommen aus dem Parkförderverein. Nun kann der Bildband beauftrag werden. Der Parkförderverein freut sich über 2 Kreditgeber, sieben Spender und 21 Vorbestellungen. Letzteres kann im Moment noch getätigt werden. Im Vorverkauf kosten die Bücher 22 Euro, später werden es 24,80 Euro sein. In nächster Zeit wird die Aktion auslaufen, bestätigt Ulrich Jarke.

Auch in der Arbeitsgruppe Demokratie von Florian Görner ging es weiter. Erst kürzlich fand ein Seminar mit dem Titel „Gegenargument“ statt. Zum Thema attraktive Gemeinschaftsverpflegung gibt es eine Veranstaltung in Linthe.

Noch nicht so zufrieden ist man mit den Mitfahrbänken, berichtete Wiesenburgs Ortsvorsteher Norbert Hesse. Das Echo aus den Ortsteilen sei gering. Gemeinsam mit Gerd Seffner aus Schmerwitz steht jetzt die Überlegung an, einfach mal eine Bank aufzustellen und zu schauen, was passiert. Jeweils am letzten Donnerstag des Monats um 19 Uhr gibt es eine Vortragsreihe zum „Thema Die Mobilfunkstrategie der Bundesregierung und ihre Auswirkung auf den ländlichen Raum“. Diese findet auf dem Sensthof in Reetz statt und wird von Claus Wichmann geleitet. Die Digitalisierung war eines der sensibleren Themen der Konferenz. Start der Vortragsreihe ist am 27. März.

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