Diskussionsabend mit Pröpstin über die Zukunft kleiner Kirchengemeinden in Bad Belzig

Niemegk. Welche Zukunft haben unsere kleinen Kirchengemeinden? Am Freitag, dem 11. September 2020, 17:30-19:30 Uhr wird in die Marienkirche Bad Belzig zu einer Diskussionsveranstaltung mit Vertretern der Kirchenleitung aus Berlin eingeladen.

Thema ist die Frage: Wie viele Mitglieder braucht eine Kirchengemeinde um weiterhin eine selbstständige Körperschaft öffentlichen Rechts zu sein?

Bei ihrer nächsten Synode wird die Landeskirche sich mit der Frage nach einer Mindestgemeindegliederanzahl für Kirchengemeinden beschäftigen und diese vermutlich auf 300 Mitglieder setzen. Viele unserer Gemeinden in den Flämingdörfern liegen unter dieser Grenze. Was bedeutet das für deren Zukunft? Was sind Pläne, Möglichkeiten, Vorteile und Nachteile?

Der Diskussionsabend ist Teil des Konsultationsprozesses „Zukunft der Gemeinden“, bei dem die Mitglieder der betroffenen Kirchengemeinden zu Wort kommen sollen und sich mit Ihren Sorgen, Wünschen und Problemen in die Strukturdebatte einbringen können.

Pröpstin Dr. Christina-Maria Bammel wird persönlich anwesend sei, den derzeitigen Stand der Überlegungen darstellen, sich den Fragen des Publikums stellen und mögliche Vorgehensweisen für unsere Gemeinden verabreden.

Wenn Sie am Diskussionsabend teilnehmen möchten, bittet die Suptur um voerherige Anmeldung, aufgrund der Coronabestimmungen.

Tel.: 03382-291, E-Mail: suptur.lehnin@ekmb.de.

„Strukturveränderungen lösen oft Ängste aus. Für viele Gemeinden besteht die Sorge, dass Gewachsenes kaputt gemacht werden könnte. Darum,“ so Frau Bammel, „ist es umso wichtiger, miteinander zu reden und vielfältigen Veränderungsmöglichkeiten so Raum zu geben, wie es passt. Die eigentliche Transformation findet schon längst statt. Sind wir geistesgegenwärtig genug, darauf Einfluss zu nehmen? Niemand will doch vor Prognosen resignieren. Ehrenamtliche und Berufliche in kleinen Gemeinden stöhnen seit langem über das hohe Maß an Verwaltungsaufgaben, die verbunden sind mit dem Status der Körperschaft öffentlichen Rechts. Was könnte da entlasten? Wie kann man diese Verpflichtungen so reduzieren, dass die Gemeinden ihre eigentlichen Aufgaben machen können? Darum geht es in Gesprächen, die wir vor allem in den ländlichen Räumen führen möchten.“

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