Pfarrernachwuchs erkundete das Landleben im Fläming

Bad Belzig, Rädigke, Garrey, Wiesenburg, Medewitz. Für vier Tage, vom 5.-8. Oktober waren junge Vikare zu Besuch im Fläming, um sich einen Eindruck vom Pfarrberuf auf dem Lande zu machen. Die sechs Theologen waren in Raben und Niemegk untergebracht und erlebten hautnah die Arbeit der Kirchengemeinden hier im Fläming.

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Die vier Frauen und zwei Männer waren unterwegs in Rädigke, Garrey, Wiesenburg, Medewitz und Bad Belzig und unterhielten sich mit Kommunalpolitikern, Ehrenamtlichen, dem Superintendenten, einer Pfarramtssekretärin und Jugendmitarbeitern, darüber, was Gemeindearbeit hier ausmacht, von der Großstatt unterscheidet und welche Anforderungen und Freiheiten auf eine Pfarrerin oder einen Pfarrer in Kleinstadt oder Dorf zukommen.

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Es ist ein großer Unterschied, ob man als Pfarrer mitten in Berlin mit einer großen Kirche und 6000 Gemeindegliedern arbeitet, oder im Brandenburger Land 13 Kirchen mit 850 Seelen betreut. Um auch diese Seite der Arbeit eines Pfarrers kennenzulernen gibt es in der Ausbildung für Vikare seit ein paar Jahren das Landmodul. Eine Woche im Herbst und eine Woche im Februar kommen Vikare aus Berlin zu Pfarrern aufs Land und lassen sich Einblicke in deren Arbeitsalltag mit seinen Chancen und Problemen geben.

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