„Offene Ateliers 2020“: Jetzt im Oktober

Potsdam-Mittelmark. Gut, dass am  25. Oktober 2020 die Uhr eine Stunde zurückgestellt wird und das Wochenende damit eine Stunde länger ist. Denn parallel zu „Feuer und Flamme für unsere Museum“ findet „Offene Ateliers“ statt. Das war ursprünglich anders geplant. Die „Offenen Ateliers“ waren für den 2. und 3. Mai schon vorbereitet – bis die Corona-Pandemie sie verhinderte. Dafür bietet die Gleichzeitigkeit der beiden Veranstaltungsreihen jetzt die Chance auf eine geballte Ladung eines Gutes, das viele in den letzten Monaten schmerzlich vermisst haben: Kultur.

Die Verschiebung vom Mai in den Oktober bedeutete für die in Potsdam-Mittelmark zuständige Kulturreferentin Doris Patzer jedoch einen immensen zusätzlichen Aufwand. Gemeinsam mit drei Azubis klebte sie zwei Tage lang Aufkleber auf die 5.000 Broschüren mit dem kompletten Programm. Außerdem mussten in alle Broschüren Zettel mit den Programmänderungen, die sich in der Zwischenzeit ergeben hatten, eingelegt werden.

Auf Wunsch vieler Besucher gibt es in diesem Jahr erstmals ein gesondertes Programmheft für die Veranstaltungen in Potsdam-Mittelmark. Auch für diese Hefte mussten Aufkleber und Einlegeblätter organisiert und verarbeitet werden.

„Offene Ateliers 2020“ ist bereits die 22. Veranstaltung dieser Art. In Potsdam-Mittelmark nehmen in diesem Jahr 54 Ateliers mit über 100 Künstlern teil. Es sind damit sogar noch mehr Künstler, die sich beteiligen, als im Frühjahr. Viele Künstler haben sich zusammengetan, um gemeinsam ihre Werke zu präsentieren. An beiden Tagen können die Besucher die Gelegenheit ergreifen, Künstlern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen, natürlich MIT ABSTAND; begleitet von verschiedenen Aktionen und Attraktionen in einem ganz besonderen Ambiente.

Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit, mit den Akteuren ins Gespräch zu kommen, Arbeiten zu erwerben und sich auch selbst künstlerisch zu erproben. Neben der Bildenden Kunst in ihren unterschied-lichsten Facetten gibt es in den Ateliers auch musikalische, literarische und kulinarische Angebote.

Die Verlegung in den Herbst nutzt Patzer noch für einen besonderen Tipp:

„Es bietet sich an, das eine oder andere Weihnachtsgeschenk mitzunehmen.“

Wer sich dafür entscheidet, der hilft damit auch der Berufsgruppe der bildenden Künstler, die wie viele andere im „Coronajahr hart getroffen wurden.

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