Das Niemegker Land im Hohen Fläming ist eine (Camping-) Reise wert!

Rädigke. Wie oft Fritz Lintow in seinem Leben die Worte “Herzlich Willkommen”  bereits ausgesprochen hat, vermag er nicht zu sagen. Nur soviel. Während der Campingsaison von April bis Oktober kommen ihm diese beiden Worte jährlich mehr als 1.000mal über die Lippen. Im mittlerweile vierten Jahr ist der Rabener die gute Seele des Campingplatzes in Rädigke.

Mit seiner Lage direkt am R1 ist das Areal am Ortsrand bei Radwanderern, die ihr Zelt dabei haben, genau so beliebt wie bei Reisenden, die auf ihrer Fahrt von Nord nach Süd oder andersherum eine Nacht im Bungalow oder Wohnmobil auf dem Platz verbringen wollen.

Fritz Lintow
Fritz Lintow

“Kein Wasser zum Schwimmen in der Nähe zu haben, ist eigentlich unser einziger Minuspunkt”, sagt Fritz Lintow, der zugleich Chef des Fremdenverkehrsvereins “Niemegker Land” ist – der den Platz betreibt.

Das beliebteste Ausflugsziel der Kurzurlauber ist nach seiner Aussage Wittenberg. Die Lutherstadt liegt nur 23 Kilometer vom Campingplatz entfernt und wird von den Übernachtungsgästen gern mit dem Fahrrad angesteuert. Das Fortbewegungsmittel, das nach Lintows Einschätzung das beliebteste der Camper ist.

Für Tagesausflüge bieten sich aber auch Berlin (94 Kilometer), Potsdam (65 Kilometer) oder Brandenburg/Havel (60 Kilometer) an. Und wohin zieht es entschleunigte Flämingurlauber noch? “Natürlich zum Baumwipfelpfad nach Beelitz, zur Burg Eisenhardt nach Bad Belzig und zum Schloßpark Wiesenburg”, sagt Fritz Lintow, der im vergangenen Jahr exakt 1.336 Urlauber auf dem Campingplatz in Rädigke begrüßte.

(Artikelfoto: Fritz Lintow (mit Buch) mit seinen Dauercampern, Aufnahme aus dem letzen Jahr)

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