Von einander und miteinander lernen

Das Coaching bei „Fläming deine Chance“ (weitere Infos unter: www.flaeming-deine-chance.de) steckt mitten im zweiten Durchlauf. Unsere Teilnehmer wurden wieder in unterschiedlichen Bereichen gecoacht. Ein Teil des Coachings ist die Vernetzung unter den Teilnehmern. Der Erfahrungsaustausch zu den Themen deutscher Arbeitsmarkt, Bewerbungen, Behörden usw. ist lehrreich und interessant zu gleich.

Jede*r Migrant*in hat ihre eigene Geschichte zu erzählen und kann mit seinen Erfahrungen anderen helfen. Aus diesem Grund haben wir ein erstes Alumni- Treffen im Juli veranstaltet. Hier trafen Teilnehmende aus dem ersten und dem zweiten Durchlauf aufeinander. Gemeinsam wurde ein internationales Essen gekocht- ganz nach dem Motto „Kulinarisches aus den Heimatländern“. So wurde ein iranischer Hauptgang gezaubert: Hähnchenkeule mit Pistazien-Safran Reis, dazu gab es einen sudanischen Salat mit Erdnussbutter. Türkisches Brot, gefüllt mit Käse und Kräutern, sowie ein syrischer Dip mit Aubergine und Jogurt rundeten unser Menü ab. Alles in Allem ein kulinarisches Festessen. Während der Kochzeit und des Essens war viel Zeit zum Plaudern, Kennlernen und Austauschen.

Ein anderer wichtiger Aspekt des Coachings ist es, den Teilnehmenden die Schönheit des Flämings näher zu bringen und im besten Fall ein Heimatgefühl entstehen zu lassen. Den ersten Schritt haben wir schon vollbracht: man braucht Freunde um sich an einem fremden Ort wohlzufühlen. Durch das Alumni Treffen konnten erste Freundschaften entstehen. Daher haben wir beschlossen, mit dem entstehenden Alumni-Netzwerk , eine Veranstaltung getreu dem Motto „den Fläming kennen und lieben lernen“ durchzuführen. Wir haben uns Ende September an einem schönen & glücklicher weise trockenen Herbsttag in Beelitz-Heilstätten getroffen um den Baumkronenpfad zu begehen. Schon beim Eintreffen der Teilnehmenden kam ein familiäres und wohliges Gefühl auf- es fühlte sich schon fast wie ein Familientreffen an.

Auf dem idyllischen Baumkronenpfad wurde viel gestaunt, bewundert und selbstverständlich fotografiert. Der weite Blick, die alten Ruinen und die Schönheit der Natur hat bei allen einen „Wow“ Effekt hervorgerufen. Natürlich ist der Netzwerkgedanke vor lauter Staunen nicht abhandengekommen: es wurde viel erzählt, gelacht und ausgetauscht.

Einige haben seit dem letzten Treffen eine Arbeit begonnen und auch das wurde natürlich zu einem großen Thema. Die Erfolge der Projektteilnehmenden gaben den anderen (noch Arbeitssuchenden) Teilnehmenden Hoffnung und Mut für den eigenen Erfolg.

Dieses Treffen hat deutlich gemacht, dass viele Faktoren dazu beitragen, ob man sich in einem fremden Land integriert und wohl fühlt. Bei einem entspannten Mittagessen konnten wir unseren Ausflug ausklingen lassen und verabschiedeten uns mit dem Versprechen eines baldigen Wiedersehens.

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